Start Blog Seite 3907

2Pac Erzfeind Chino XL vermutlich ermordet

0

Gerüchten zu Folge ist Derek Barbosa a.k.a. Chino XL („Ghetto Vampire“, „Kreep“) erschossen worden. Die Umstände sind im Moment noch nicht einwandfrei geklärt. Chino XL – in den Neunzigern auch bekannt als „King of III Lines and Punchlines“ – veröffentlichte im Jahre 1996 mit „Here To Save You All“ ein beachtenswertes Album, „I Told You So“ folgte im Jahre 2001. Bleibt abzuwarten ob und wenn ja wie genau der Rapper von der East-Side, der sich vor allem auch durch seine Diss-Lyrics in Richtung Tupac einen Namen machte, zu Tode kam.

Martha Cooper – HipHop Files Photographs 1979-1984

0

In einer Zeit, in der noch echte Styler auf der Straße waren, in der Geburtsstunde HipHops, als Rap, Breakdance und Graffiti gerade entwickelt wurden, als „Beatstreet“ und „Wild Style“ die Aktivisten von gestern, heute und vielleicht auch noch von morgen inspirierte, da war die Fotografin Martha Cooper in der Wiege dieser Kultur – New York – unterwegs und hielt außergewöhnliche Szenarien für die Nachwelt fest. Dabei bewies sie Gespür für Originalität und einfühlsame Dramaturgie. Cooper galt und gilt bis heute als experimentierfreudig, aufgeschlossen und höchst mutig – fühlte sie sich im Zentrum des Geschehens am wohlsten.

In qualitativ hochwertigen Bildern zeigte sie bereits 1984 – in Zusammenarbeit mit ihrem Partner Henry Chalfant – mit „Subway Art“ herrliche Einblicke in das Geschehen der amerikanischen Graffiti-Szene. Ihre zweite Bilderdokumentation erschien 1990 und hieß „R.I.P. Memorial Wall Art“. Dieses Buch befasste sich mit Ehrenmalen und Bildern, die Writer für verstorbene Freunde oder Angehörige gemacht hatten.

Der nun vorliegende Bildband „Martha Cooper: HipHop Files Photographs 1979-1984“ ist eine eindrucksvolle Fusion aus Bildmaterial und erläuternden Hintergrundberichten und Interviews, zum Beginn der Ära HipHop in Amerika, zusammengestellt von MZEE Rec. Master ZEB.ROC.SKI. Seinen Weg kreuzten u.a. Legenden wie Fab 5 Freddy, Rock Steady Crew, DJ Kay Slay, Seen, Quik, Lady Pink, Run DMC, Afrika Bambaataa oder Rammellzee – alle schon seit den frühen Achtzigern mit Marty Cooper bekannt.

„HipHop Files“ ist definitiv ein wunderbares Zeitdokument der alten Schule. Man kann ohne weiteres Stunden damit verbringen, in diesem 240 Seiten starken Buch zu blättern und die weit über vierhundert Fotos zu bestaunen – wenn man schon nicht dabei gewesen sein kann.

Übrigens hatte HipHop in exakt dem Jahr, in dem Martha Cooper in ihrem Fotoband schließt – 1984 – endlich auch in Europa Fuß gefasst. Blicken wir also zurück auf zwanzig Jahre Kulturgut und dessen ursprüngliche Wurzeln.

„Martha Cooper: HipHop Files Photographs 1979-1984“ – powered by Carhartt – eine Investition die sich unumstritten lohnt!

Buju Banton – Buju and Friends

0

„The Voice of Jamaica“ – Buju Banton: justement wie kaum ein anderer jamaikanischer Künstler unter Beschuss der homosexuellen Szene, ob seines fast dreizehn Jahre alten Titels „Boom Bye Bye“ und der darin enthaltenen vermeintlichen Anfeindungen. Für seine Anhänger jedoch unumstößlich einer der faszinierendsten und tiefgründigsten Musiker dieses Islands. Warum man sich gerade an einem Mann verbeißt, der seit jeher um Friedlichkeit und vor allem Aufklärung bemüht ist, der weitaus mehr als consciuos gilt als einige seiner Rasta-Bredren und den Beres Hammond einen wahren Gentleman nennt, ist mehr als fraglich, und zeugt nur einmal mehr von Unwissenheit und massiver Verbohrtheit.

Nun zur aktuellen, über VP veröffentlichten, Buju-Scheibe „Buju and Friends“, die natürlich unweigerlich zur Doppel-LP werden musste, weil der Mann so unglaublich viele hochkarätige Freunde hat. Darauf findet man: Eine Hand voll neuerer Tracks und eine spitzen Zusammenstellung alter Monster-Hits, welche hauptsächlich in Zusammenarbeit zwischen Gargamel und Penthouse Productions/Donovan Germaine entstanden sind.

Die wichtigsten Titel dieser Compilation sind für meine Begriffe die folgenden Klassiker: „Bonafide Love“ feat. Wayne Wonder – ein Titel der vor reichlich sechs Jahren (als W.Wonder noch wirklich cool war…) genauso wenig auf einem Dancefloor fehlen durfte wie heute! Jeder, der den Titel kennt, weiß genau, wovon ich hier spreche. Gänsehaut dürfte „I Dare Not Be Ungrateful“ mit Veteran Leroy Sibbles bei jedem hervorrufen, der auch nur ein bisschen Gefühl für Reggae-Musik entwickeln kann, von „Ring The Alarm/Quick“ (Techniques-Stalag), seiner ungeheuerlichen Combination mit dem großartigen Tenor Saw ganz zu schweigen. „Ring The Alarm“ gilt wohl nach wie vor für jeden Sound-Bwoy als Hymne!

Eine Hymne auf Counscious Ground ist wiederum „Tribal War“ (im Original gesungen von Little Roy), dargeboten von Tony Rebel, Terry Ganzie und Brian & Tony Gold. Auf dem bahnbrechenden Tempo-Riddim verwöhnt Buju Bantons Feature mit Garnet Silk – „Complaint“, wobei der Hauptpart des Verwöhnens allerdings im Klang der unvergleichlichen Stimme des ebenfalls viel zu früh verstorbenen Garnet Silk zu finden ist.

Ich möchte ja hier nicht mit endloser Schwärmerei langweilen, aber die 37 Ausnahme-Tunes, von denen Mr. Banton allein fünf mit seinem Mentor Beres Hammond bestreitet („Who Say“, „Little More Time“, „Can You Play Some More“, „My Woman Now“ und „Good Times“ feat. Fat Joe!!), sind eben überwiegend zum Heulen schön. Weitere Faves: „Wicked Dickie“ feat. Nadine Sutherland, „Hang On“ feat. Gregory Isaacs, „Watch How You Flex” feat. Ed Robinson und wichtig: „Psalms 23“ mit Morgan Heritage.

Ich bin Buju Banton-Fan – und das ist auch gut so!

DichdaSoul & Lässig – Grenzenlos

0

DichdaSoul & Lässig aus Dresden versuchen mit Ihrem Debüt-Album „Grenzenlos“ auf Beats zu reiten, denn diese fetten Synthie-Beats laden zu komplizierten Spittings ein. Manchmal fallen die Reiter jedoch, so dass Flow und Beat nicht immer hundertprozentig zusammenpassen. Dafür ergeben dann die melodischen Hooks zum Beat oft eine coole Einheit!

Auf diese Weise wird über die dreizehn Tracks tatsächlich grenzenlos über alles gerappt. So werden Frauen vergöttert, „Chatroom-MCs“ und „IT-Junks“ verachtet, es wird über den Club gerappt, gebattlet und die Einstellung zum Leben und zum Staat vertreten: „dir wird nichts vorgesetzt a la carte – hilf dir selber und deinem Staat – kauf dir Kippen, Dosen ein Auto, das viel Benzin verbraucht – weil dein Staat das Geld eben mal braucht“. Eine Message, die von den Jungs anscheinend nicht ironisch gemeint ist und viel Diskussionsstoff liefert.

Ansonsten haben sich beim Hören keine „knackenden Punshlines“ und Rhymes in meinem Gedächtnis festsetzen können.

Insgesamt fette Beats, freshe Hooks, aber fragwürdige Verses. Wer Bock auf boomenden Synthie-Sound hat und bei den Parts eh nie so genau hinhört, sollte das Album kaufen. Wer darüber hinaus gute Reime und Punshlines liebt, sollte die Finger davon lassen!

Pyranja – Frauen & Technik

0

„Frauen & Technik“ – ein Album, auf dem, wie von Pyranja gewohnt, von Battle-Tracks über deepe, gefühlvolle Stücke, Sozialkritik bis zu der schönsten Nebensache der Welt im „Pimp-Style“ (feat. Fumanschu) eine bunte Mischung zustande kommt.

Die Lady flowt rund über die „Alphabeats„, die sich am ohne Samples auskommenden Trend nach „Synthie-Manier“ orientieren und gut nach vorne gehen bzw. Pyranjas gefühlvolle Seite harmonisch unterstreichen.

Das textliche Niveau konnte Pyranja seit dem letzten Album nicht unbedingt heben. Sie kann zwar ausdrücken, was sie sagen will, dieses aber leider oft nur ziemlich nüchtern verpacken. Das wiederum kann sie aber zum Teil wieder wettmachen, indem sie hier und da auch sehr gefühlsbetont rappt.

Und: wer auf mehrsilbige Rhymes und ausgeklügelte Wortspielereien steht, hört wohl sowieso nicht Pyranja-Tracks.

Was sich nahezu grundlegend verändert hat, sind die Namen der Features. Gegen die Erwartungen des einen oder anderen ist beispielsweise der alte Swingerclub-Kollege Curse nicht zu hören. Dafür sind ihre Crew, der Ostblokk, und wie bereits erwähnt Fumanschu zu hören.

Wer etwas Underground-mäßig unterwegs ist und keinen hochperfektionierten High-End-Shit mag, wird sich das Album sicherlich gerne anhören wollen.

Mariah Carey startet Comeback

0

Da ist sie wieder! Wer kennt sie nicht, die Lady mit der extrem hohen Stimme, welche schon einen Haufen Features mit der Creme de la Creme des HipHop-Biz im Gepäck hat. Egal ob ODB, Jigga, JD, Ludacris, Puffy oder Jadakiss – sie allen teilten ihr Mic schon mal mit Mariah Carey. Demnächst wird die Diva ein neues Album auf den Markt werfen. Dabei setzte sie vor allen Dingen auf die Hilfe von HipHop-Größen. Unter den Produzenten und Features tummeln sich auf ihrem neuesten Werk unter anderem „His-Soulness-Himself“ Kanye West, das neue Rocafella-Signing N.O.R.E., die Neptunes, JD, Swizz Beatz, R.Kelly und Snoop Dogg. Nach den enttäuschenden Verkäufen ihres letzten Albums und der miesen Kritik für ihr Schauspieldebüt in „Glittter“ hofft die Carey jetzt wieder ein festes Standbein ins Musikbuisness setzen zu können. Momentan erfährt ihre Kollabo mit Ruff Ryder Jadakiss auf „U Make Me Wanna“ einen extremen Buzz in Amerika.

Präsidentschaftskandidat Kerry: Eminem Fan?

0

Der demokratische Präsidentschaftskandidat Senator Kerry äußerte sich zuletzt in einem Interview des amerikanischen Fernsehsenders MTV über Skandalrapper Eminem. J.F.Kerry gab zu Protokoll, dass er Em’s Diss-Track „Mosh“ letztens gehört habe und den Song, in welchem Em Bush jr. als „coward“ bezeichnet, sehr gut fand. Leider habe er weiterhin noch keine anderen Songs von Em hören können, da Kerry sich momentan auf seiner letzten finalen Wahlkampfstournee durch das amerikanische Land befindet. Vielleicht hören wir ja demnächst ein Kerry-Feature auf einem Eminem Song. Wär doch mal was anderes!

Neuer Blade Soundtrack mit Wu-Tang Unterstützung

0

RZA, No.1 Produzent des Wu-Tang Clan, hat für den neuen Blade-Streifen „Blade: Trinity“ die Filmmusik sowie den Soundtrack produziert. In diesem Gebiet hat RZA mit „Ghost Dog“ vor einigen Jahren ja schon Erfahrung sammeln können. Auf dem Soundtrack werden neben Wu-Tang Mitglieder wie ODB, Ghostface, Raekwon, RZA, Manchild auch Lil’Flip, WC, E-40 und Kool Keith zu hören sein. Ein Veröffentlichungsdatum für den Film wurde noch nicht bekannt gegeben.

Featured