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Glen Washington – Wanna Be Loved

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Mit dem Erwerb einer Glen Washington-Platte kann man im Grunde nichts falsch machen, denn für Gänsehaut sorgt seine butterweiche Stimme allemal. Thematisch geht es auf seinem aktuellen Longplayer „Wanna Be Loved“ – wie eigentlich in allen Washington-Tunes – um Herzschmerz, Herzensglück und Herzenswünsche, die ganze Schnulzenpalette also.

Wer „Lovers Rock“ bevorzugt, ist hier definitiv an der richtigen Adresse. Kaum ein Bariton umschmeichelt das Gehör wie der eines Glen Washington. Der Sänger, der erst Ende der Neunziger nach Jahren des musikalischen Schaffens im Hintergrund mit dem Sensationserfolg „Brother To Brother“ zu Ruhm und Ehre gelangte, setzt bewusst auf Smoothness.

Wer sich direkt zu Anfang an seinen Hit „Kindness For Weakness“ erinnert fühlt, liegt richtig, wird doch der Titel „Viper“ in Fachkreisen als definitive Antwort auf diesen Tune gehandelt. Ebenso auf „Wanna Be Loved“: Washingtons aktuelle Single “Roller Coaster Ride” (Peanut Vendor/Top Ten-Riddim), wie auch das bezaubernde “On & On” (Bongo Nyah-Riddim). Zum Thema „We remember Bob Marley“ werden die Titel “This Life” (Waiting In Vain-Riddim) und “Turn Me On” (Small Axe-Riddim, produziert von Master Lee Perry) beigesteuert.

Als Produzenten waren Michelle und Lloyd Campbell für Joe Fraser tätig. Musikalische Unterstützung erhielt der in die Jahre gekommene Womanizer von Mafia & Fluxy, Dean Fraser, Computer Paul und einer weiteren schier endlosen Liste ranghoher Musiker. Die Backings stammen von lovely Fiona („Slowly“) und dem A.R.P.-Leadsinger Da´Ville (“Fat Up And Buff“). Alles in allem ist “Wanna Be Loved” also eine runde Sache.

Yukmouth vs The Game – Part 2

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Nachdem Ex-Luniz-Mitglied Yukmouth und der G-Unit-Artist The Game, einen gemeinsamen Track zusammen aufgenommen hatten, dachte jeder, der Beef zwischen den beiden Westcoastlern sei gegessen. Der Track wurde jedoch getrennt aufgenommen und so nutzte The Game die Chance und disste Yukmouth auf ihrem gemeinsamen Track!! Nun sieht es so aus, dass dieser Krieg zwischen den Beiden noch ewig andauern würde. Weder Yukmouth noch The Game kündigten ein baldiges Ende der Fehde an. Yuk wird auch einen Diss-Track gegen The Game auf sein neues Album „Million Dollar Mouthpiece“ packen.

Lil Flip zum zweiten Mal verklagt

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Nach dem der US-Gerichtshof im September ein neues Gesetz bezüglich der Nutzung von Samples erlassen hatte, häufen sich die Klagen gegen verschiedene HipHop-Artists. Das Gesetz besagt, dass man nicht nur wegen des Samplens ganzer Kompositionen sondern auch für kleine Bruchteile eines Songs verklagt werden kann. Der Houstoner Rapper Lil‘ Flip, der schon für sein „Pac Man“-Sample für „Game Over“ verklagt worden war (rap.de berichtete), muss nun einmal mehr vor´s Gericht. Auf seinem Majordebüt „Undaground Legend“ würden sich drei Songs („Texas Boys“, „Make Mama Proud“ und „What I Been Through“) befinden, deren Melodien von Tommy L.Granville stammen. Diesmal beläuft sich die Summe auf 1,5 Millionen Dollar (bei „Game Over“ waren es immerhin stolze 10 Millionen!). Das tut weh im Portemonnaie!

Ciara – Goodies

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Und wieder eine neue Lil Jon-Entdeckung: Ciara, eine sehr junge Südstaatlerin, welche es mit Hilfe des „King of Crunk“ schaffte, in Amerika wochenlang die Nummer 1 der Charts zu belegen, obwohl ihr stimmliches Talent eher dürftig ist. Dass man heutzutage gesangstechnisch keine Höchsleistungen mehr vollbringen muss, um als R&B-Künstlerin zu gelten, wissen wir allerdings nicht erst seit Ciara. Sagte ich R&B? Ich meine natürlich „Crunk&B“, wie Lil Jon verlauten ließ.

Der Titelsong des Albums „Goodies“, welcher momentan auch schon auf den hiesigen Musiksendern einen großen Hype genießt, kommt mit hypnotisierender String daher, die mich persönlich ziemlich annervt, und bietet eine solide Struktur inklusive Petey Pablo-Feature. Ein ausgeklügelter Clubhit von Seiten des momentanen Dirty South-Produzenten No.1. Gefolgt wird der Song von der Jazze Pha-Nummer „1, 2, Step“, welche Missy Elliott featuret. Der Beat kommt ziemlich oldschool daher und erinnert mich an „Planet Rock“. Sehr jiggy!

Die nächsten zwei Songs bringen nicht wirklich Neues. Man kann feststellen, dass Ciara vom Style her leicht nach Beyonce klingt, das stimmliche Volumen und die Begabung von Frau Knowles aber nicht mal im Ansatz erreicht. Natürlich behält sie beat-technisch ihren eigenen Southern-Style bei, was man z.B. im darauffolgenden „Oh“ klar erkennen kann, auf dem der gefeaturete Ludacris leider einen seiner schlechteren Reime spittet. „Pick Up The Phone“ und „Lookin´ At You“ sind nicht mehr als Lückenfüller.

Mit „Ooh Baby“ kommt dann jedoch eine kleine Wende im Album. Die Beats und Ciaras Stimme harmonieren von Song zu Song besser. Allerdings ist das Album ab hier eher für einen romantischen Abend zu zweit gedacht. Ein Slow-Jam folgt der nächsten. Man erkennt jedoch klar, wo Ciaras Vorzüge sind. Besonders auf dem von R. Kelly produzierten „Next To You“ weiß Ciara zu überzeugen. Aber sein wir mal ehrlich – R. Kelly ist zu neunzig Prozent Garant dafür, jemanden gut dastehen zu lassen!

Der beste Song des Albums ist das sehr nice „The Title“ – eine soulige Midtempo-Nummer. Textlich bietet das Album nichts Besonderes. Party und Liebe sind die Themen, die Ciara besingt. Als Bonus wurde noch der „Goodies“-Remix, featuring Jazze Pha & T.I., auf ’s Album gepackt, der um einiges besser ist, als das Original mit Petey Pab. Jazze Pha kommt mit seinem typischen Südstaaten-Flow sehr cool rüber und auch T.I. ‘s Part ist überzeugend. Das Album Ciaras kann nicht als schlecht angesehen werden. Passender wäre der Begriff „mittelmäßig“.

Gentleman Tour abgebrochen

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Leider ist es nun doch so, dass alle noch ausstehenden Konzerte der Gentleman-Tour abgesagt wurden, da der Keyboarder der Far East Band schwer an einer Lebensmittelvergiftung erkrankt ist und auf die Schnelle kein adäquater Ersatz für ihn gefunden werden konnte. Four Music bemüht sich nun schnellstmöglich neue Veranstaltungen zu organisieren. Alle bisher verkauften Eintrittskarten behalten aber selbstverständlich ihre Gültigkeit.

Album Releases

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Dr.Dre hat die Arbeit an seinem neuen Album „Detox“, dass eigentlich dieses Jahr rauskommen sollte, wieder aufgenommen. Nachdem Dre sich in letzter Zeit eher den Alben von Eve und Busta Rhymes widmete, habe er nun wieder Zeit für sein eigenes Werk gefunden. Das Album soll im Herbst 2005 erscheinen.

Um Bootleggern zuvor zu kommen, verschiebt Interscope Records zwei seiner Releases für den Monat November. Sowohl Snoop Dogg’s „R&G (Rhythm & Gangsta)“, welches auf dem Neptunes-Label „Star Trak“ rauskommen wird, wie auch Eminem’s neuester Streich „Encore“ wurden um jeweils eine Woche nach vorne geschoben. „Encore“ wird jetzt schon ab 12.11. in den Läden stehen und „R&G“ ab 16.11. Hat man bei „Encore“ vielleicht nach vorn verschoben um einer Zensur der Bush-Adminstration zuvor zukommen? Wie auch immer.

2Pac : Neues Album

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Und noch eins! Das nunmehr siebte 2Pac-Album, nach seinem Tode, wird am 14.12. diesen Jahres veröffentlicht werden. Arbeitstitel des Projekts wird „Loyal To The Game“ sein. Für zwölf der sechzehn Songs ist Slim Shady aka Eminem verantwortlich, der ja schon den Remix zu „Runnin“ für „Tupac: Resurrection“ machte. Andere Produzenten sind Red Spyda, Scott Storch und Raphael Saadiq (!). Die Featureliste ist auch schon bekannt gegeben worden. Die G-Unit (50 Cent, Lloyd Banks, Young Buck), Obie Trice, Nate Dogg, Sleepy Brown, Ron Isley, Outlawz und Em selbst werden auf dem Album zu hören sein.

P.Diddy: Der neue „James Bond“?

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Nach mehreren Rollen im Filmbusiness („Monster’s Ball“, „Made“ und „A Raisin In The Sun“) strebt der Bad Boy Präsident und Multimillionär P.Diddy nun nach Größerem. Puffy gab bekannt, dass er als Nächstes gerne in einem „James Bond“-Film mitspielen möchte. Allerdings gibt sich Mr.Combs nicht mit einer Nebenrolle zufrieden. Er will der erste schwarze Schauspieler sein, der James Bond darstellen soll. Des Weiteren gab Diddy zu Protokoll, dass sein Bond-Girl diesmal von niemand geringerem als Tomb Raider-Darstellerin Angelina Jolie gespielt werden solle.

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