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Flava Flav macht auf solo

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In schön regelmäßigen Abständen gibt es von Public Enemy neue Sound-Projekte zu vermelden. Alte Tracks werden neu aufgenommen, Live-Alben veröffentlicht oder Solo-Pläne geschmiedet. Nachdem sich Flava Flav in letzter Zeit eher Auftritten auf der Mattscheibe gewidmet hatte, geht es ihm aktuell wieder um Musik. Neben einem Solo-Album, unter Mithilfe von Chuck D – auf dem einzig die Beatnuts einen Feature-Part haben sollen (Billboard Mag.) – soll es im nächsten Jahr auch wieder eine Public Enemy-Reunion geben. Vorab wird Flav allerdings seine erste Solo-Single-Auskopplung droppen. Welcher Track dies genau sein wird, steht im Moment noch nicht fest.

Clef gründete Hilfsorganisation

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Mehrere Tausend Todes-Opfer forderte im September der Wirbelsturm „Jeanne“ auf Haiti. Die Insel leidet momentan sehr unter den schweren Zerstörungen, die diese Naturkatastrophe hinterlassen hat (rap.de berichtete am 23.09.2004). Wyclef Jean, dessen Heimat Haiti ist, hatte bereits damals angekündigt schnellstmöglich Hilfsmaßnahmen für die Insel auf die Beine zu stellen. Jetzt hat er eine Organisation mit dem Namen Yele Haiti gegründet, deren Hauptaugenmerk sich auf den Wiederaufbau von Schulen vor Ort und die Wiederherstellung der Infrastruktur richtet. Prominente Unterstützung erhält der Sänger dabei u.a. von seinen Kollegen Common und Bilal. Gemeinsam bestritten sie z.B. einen Auftritt in einem New Yorker Nightclub. Der Erlös dieser und weiterer Veranstaltungen soll der Organisation zu Gute kommen.

Bubba Sparxxx erstes Purple-Signing

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Big Boi und Andre von Outkast haben nun ebenfalls ihr eigenes Label gegründet. Das „Baby“ hört auf den schönen Namen Purple und hat bereits einen Vertriebsdeal mit Virgin in der Tasche. Das Label Purple ist übrigens nicht zu verwechseln mit Purple Records – der Homebase der Rockgruppe Deep Purple, welche ebenfalls einen Deal mit Virgin, aber bekanntlich nichts mit Outkast am Hut haben. Da besteht schon eher eine Beziehung zwischen Outkast´s Purple und Bubba Sparxxx. Dieser ist bereits auf dem Label gesigned und soll schon im kommenden Jahr einen Nachfolger seines 2003er Albums „Deliverance“ an den Start bringen. Weiterhin als fester Label-Künstler ist Sleepy Brown im Gespräch, den man bereits durch den Outkast-Song „The Way You Move“ im Ohr haben dürfte.

Eminem steht für man & man

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Dass Eminem eine blühende Fantasie hat dürfte wohl jedem bekannt sein. Dass er damit Bild-Reporter schlagen kann, wird erst in letzter Zeit deutlich. Bei ihm braucht sich kein Magazin einen Skandal oder eine abgefahrene Story ausdenken. Er liefert sie selbst. Nachdem zur Verblödung animierende Berichterstatter schrieben, dass Em` seine Texte, als schlechtes Vorbild, für pädagogisch wertvoll einstuft, berichten sie jetzt von einer neuen ach so wertvollen Geschichte. Eminem hat nämlich eine Antwort auf „warme“ Kritiker und für die, die sich fragen warum er seinen Arsch in Video & TV-Shows präsentiert. Er streckt der Schwulenszene nämlich nicht nur eine Hand, sondern auch seinen Allerwertesten entgegen: „Ich finde es schrecklich, dass ich bei den Schwulen ein so schlechtes Image habe und ich denke, das ist eine kleine Entschädigung, oder?“ Also damit wären wohl ein paar Fragen beantwortet, wohl auch wofür sein Name wirklich steht…

Patrick mit Absicht – Jack The Mixtape

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Patrick Binka aka Patrick mit Absicht aka PMA begrüßt uns mit seinem ersten Release: Der Mixtape EP „Jack The Mixtape“. Patrick will damit allen, die ihn zu hören bekommen, einen Vorgeschmack auf seine kommende EP „Insert Coin“ geben. Und damit ihn auch alle hören können, gibt?s das Mixtape namens Jack auf der Seite seines Labels Jadoo-Records kostenlos zum Download.

Nachdem das Intro mit der Frage schließt „Was geht denn ab mit dir?“, frage auch ich mich: Patrick, was geht eigentlich bei dir ab? Doch als sich Patrick mit Absicht im ersten Track „Er Ist Da“ selbst als King of Krank introduced, hat sich diese Frage wohl erübrigt. Der nächste Song „Ich Mach Krank“ bestätigt meine Vermutung: Patricks Mucke ist der totale Ill-Shit. „Du stehst auf krank?“ Dann bist du bei Patrick richtig. Mit durchem Flow und kranken Texten führt PMA seine (hoffentlich widerstandsfähige) Hörerschaft durch die insgesamt sieben Titel. Nach „Ich Mach Krank“, mit souligem Sing-Sang-Schrei-Style und Psychopathen-Lyrics kommt „Durchfall Oder Warp 8“. Der King of Krank hält sein Versprechen und steht seinen Ruffen-Warp 8-Doppeltime-Flow konsequent und tight durch. Sein Wunschdenken „Ich bin reif für den Pulitzerpreis“ ist aber leider, auch wenn aus Patricks Feder kreativer „Durchfall“ fließt, zum Scheitern verurteilt.

Spätestens, als auf seine Interpretation von J-Known`s „Typsi“ („Nur Ein Schüßchen“) eine Eigenkreation von Mysticals „Shake Your Ass“ („Was Denkst Du“) folgt, muss man PMA zugestehen, dass man ihm eines nicht absprechen kann: Seinen eigenen Stil. Eine Mischung aus krankem Flow, auf hohem Niveau(!) und durchen Texten, die mit ihren ironischen Wortspielen unterhaltend aber nicht fesselnd sind.

Patrick mit Absicht ist ohne Frage eine heiße Angelegenheit. Um jedoch „die heißeste des Jahres“ zu werden, wie Jadoo-Records auf ihrer Seite vermuten, muss die Qualität der Produktion von PMA und seinem DJ Prezision noch gesteigert werden. Außerdem muss ich ehrlicherweise anmerken, dass Patricks Krank-Rap-Style zwar originell und qualitativ hochwertig ist, mir allerdings mit der Zeit unheimlich auf die Nerven geht. Aber das ist wohl das Letzte, was man Patrick vorwerfen kann. Denn wenn mich nicht alles täuscht, macht er seine Mucke mit voller Absicht so…

…da es „Jack The Mixtape“ umsonst zum Download gibt, sollte jeder Patricks Aufruf folgen: „Komm sag mir, was du von meinem Mixtape hältst, dass dir der Shit gefällt oder ‚Patrick fick dich selbst'“.

Indizierungsverfahren gegen „Aggro Ansage Nr. 3“

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Die Bundesprüfstelle für Jugend gefährdende Medien hat wieder einmal zugeschlagen und nun auch den dritten Teil „Aggro Ansage“ auf den Index verbannt. Grund für diesen Beschluss sind die auf dem Tonträger befindlichen Tracks "Call a Neger", "Bums mich" und "Disziplin Skit". Soll heißen: Die Scheibe darf künftig weder öffentlich verkauft noch beworben werden.

Roc – A – Fella bald ohne Cam´ron?

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So wie die Dinge stehen, wird wohl Harlem-Boy Cam´ron in nicht allzu ferner Zeit seinem Label Roc – A – Fella den Rücken zukehren. Die Gründe dafür klingen simpel. Zum einen war Cam so gar nicht einverstanden mit der Labelpolitik, sein aktuelles Album „Purple Haze“ betreffend – seiner Ansicht nach wurde viel zu wenig Promotion betrieben. Auch scheinen die mehrmalig verschobenen VÖ-Dates des Longplayers Grund genug für Ärgernisse. Doch damit nicht genug, denn auch die Situation zwischen Cam´ron und Def Jam / Roc-A-Fella-Head Jay-Z ist nicht die entspannteste. Man könne nicht wirklich von einem Beef zwischen Beiden sprechen, meint Cam, aber eine wirklich persönliche Bindung sei da auch nicht. Unter Umständen könnte aber eine persönliche Bindung zwischen Cam´ron und Damon Dash entstehen. Letzterer plant angeblich die Gründung eines neuen Labels, und da würde sich Cam als Act sicherlich recht gut machen.

Mopz – Zeichensprache

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Der eine oder andere von euch wird Mopz sicher noch kennen, schließlich war er mit seinem DJ Melmark bei „Put Da Needle To Da Records“ bereits groß im Geschäft, und kreuz und quer in Deutschland unterwegs. Auf dem eben genannten Label hatte Mopz auch schon einen Tape-Release zu verzeichnen. Nachdem „PDNTDR“ dann aber die Türen geschlossen hatte, musste er sich alleine durchboxen. Die Arbeit macht sich nun bezahlt – mit „Zeichensprache“ gibt es endlich ein elf Track starkes Album von ihm zu hören.

Mopz offenbart uns hier ohne weitere Umschweife die Tiefen seiner Persönlichkeit. Zeigt uns persönliche Eindrücke und Gefühle – alles was einen sensiblen Menschen beschäftigt und ausmacht. Dabei wird, zu den jeweiligen Themen passend, auf düstere Piano- oder Streicher-Beats geflowt. Hier passt wirklich alles zusammen – Flow, Reime, Beats.

Man kann wirklich nicht behaupten, dass irgendeiner der elfTitel schlecht sei. Aber das wirklich Gute fehlt eben leider auch. Da ist nichts Neues. Kein Beat, kein Flow, der überrascht, oder eine Textzeile, die einen staunen lässt. Diejenigen aber, denen der Wahnsinn dieser Welt und der Menschen im Besonderen auf den Geist geht, diejenigen, die „Todesangst ermordet“, und die sich um „das, was Morgen ist“ sorgen und dabei nicht wirklich fröhlich sein können, diejenigen werden sich gerne mit der Tiefenpsyche von Mopz beschäftigen.

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