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DMC auf Solopfaden

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Der Tod des Run DMC-Members Jam Master Jay jährte sich dieses Jahr im Oktober bereits zum zweiten Mal. Im nächsten Jahr aber wird es für Freunde des legendären Trios ein Wiederhören mit einem anderen ehemaligen Crew-Mitglied geben. Daryl McDaniel wird nämlich eine Solo-Scheibe unter dem Titel „Checks, Drugs and Rock’n’Roll“ veröffentlichen. Die erste Singleauskopplung daraus wird der Track „The Cat’s In The Cradle“ werden. Über seinen verstorbenen Kameraden sagt McDaniel, der nach dem Mord an Jam Master Jay eigentlich nicht mehr in der HipHop-Szene auftauchen wollte, "I still feel the loss every day but I feel he’s still with me too“. Damit können wir also ziemlich sicher sein, dass das neue DMC-Werk ein erstklassiges Album wird. Gefeatured wird er darauf übrigens u.a. von Reverend Run, Kid Rock und Sarah Mclachlan.

Styles & Smart ago run the place

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Deutsch- und englischsprachiger Rap auf einer Platte? Diesen Plan setzen momentan zwei alte Hasen im Rap-Bizz in die Tat um. Da hätten wir zum einen Ono a.k.a. Styles, ehemaliges Mitglied der Bahnbrechenden Walking Large-Crew. Auf der anderen Seite wäre da Zyre a.k.a Smart Robsen, der bis neulich noch zur inzwischen aufgelösten Dejavue-Formation gehört hat. Vor einem halben Jahr haben sich die beiden miteinander verlinkt und sind nun ready fi mash up – Mitte nächsten Jahres steht ihr erstes gemeinsames Album an. Vorab soll es schon einmal einen Appetithappen, in Form eines exklusiven Remixes der beiden geben. Man hat sich an Snoop´s „Drop It Like It´s Hot“ gewagt, und wird den dabei herausgekommenen Burner ab kommenden Montag zum Download zur Verfügung stellen. Da diese Neuigkeit im Moment noch so brandheiß ist, dass es im Moment noch auf keiner weiteren Internet-Seite einen Hinweis auf Bevorstehendes gibt, bleibt euch nichts anderes übrig, als euch über das Wochenende hier und da mal bei Jubeko Records einzuklinken, um dort auf die ersten Anzeichen zu warten. Wer dann am Montag Blut geleckt hat sollte sich die erste gemeinsame Live-Show von Styles & Smart, zu „Highnachten“ – am 26.12.04 – im Berliner 2BE Club anschauen.

NAS – Street´s Disciple

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Gut zehn Jahre sind ins Land gegangen, seit ein junger, hungriger MC aus ?Queensbridge? NYC das Rap-Game aufmischte. Nasty NAS schuf mit seinem Debütwerk ?Illmatic? gleich einen HipHop Klassiker, der eine ganze Generation beeinflusste.

Den Erfolg und den Fluch eines solchen Klassikers spürt NAS noch heute.Als großartiger MC, als ?Street Poet?, ist er immer unangefochten gewesen, aber er war immer ein wenig auf der Suche nach sich selbst, wurde von Nasty NAS zu NAS Escobar, setzte kurz die ?Jiggy-Mütze? auf, bevor er mit ?Stillmatic? den Weg zurück suchte und als ?God´s Son? wieder auf der Bildfläche erschien. Ein langer Weg liegt hinter ihm, und er scheint den Weg weiterzugehen, dieses Mal als ?Schüler der Straße?.

NAS geht viele Wege, doch immer seine eigenen. Das ist nicht selbstverständlich heutzutage, wo man sich schon vor den Trendkarren spannen lassen muss, um sicherzugehen, dass man ganz vorne landet in der Wertschöpfungskette HipHop.
NAS hat nie den einfachen, der Masse folgenden Weg bestritten und somit nicht den kommerziellen Erfolg gehabt, wie ihn so manch andere Kollegen hatten oder noch haben. Mit seinem neusten Werk ?Street´s Disciple? unterstreicht NAS seine Philosophie von HipHop. Er wird weiterhin sein Ding durchziehen und alle Trends überleben. Seine Fans wissen das zu schätzen.

Auf dem aktuellen Album geht es um HipHop, mit dem er aufwuchs, woraus er seine Kraft schöpft. Eine Hommage bzw. seine eigene Biographie von Rakim ?The God? zeigt den großen Respekt, den ?God´s Son?, wie sich NAS selber bezeichnet, für den legendären MC hat:?? At sixteen, son was watchin‘ him, mesmorized; Respect, not jockin‘ him, was so amazin‘, besides; He came on the stage with lasers in his eyes; Walk with me now.? Auch das nächste Kapitel hat NAS schon in Vorbereitung, so zumindest sagt er es am Ende dieses Songs. KRS wird der nächste sein.

?NAS is a rebel to America? samplet er sich selbst auf ?American Way?, wo er u.a. auch Bezug zum Wahlaufruf einiger Rapstars nimmt. Er bleibt seiner Meinung treu, keiner der Kandidaten würde sich auch nur ein bisschen um die wirklichen Probleme der kleinen Leute kümmern. NAS ruft seine Klunkertragenden Kollegen dazu auf, das Geld in die Communities zu tragen und selbst dafür zu sorgen, dass es den Armen besser geht. So etwas geschieht nicht von heute auf morgen und sicher nicht durch einen amerikanischen Präsidenten, so seine Ansicht.NAS legt viel Wert auf seine Lyrics, wie man es auch auf ?Illmatic? und auf den letzten beiden Alben hören kann.

Er hat auch seinen Vater Olu Dara mit eingebunden, nicht zuletzt auf der hervorragenden Single ?Bridging The Gap?, einer Verschmelzung von HipHop und Blues und eine Hommage an seinen Vater, oder wie NAS es ausdrückt: ?Bridging the gap from the blues, to jazz, to rap; The history of music on this track; Born in the game, discovered my father’s music; Like Prince searchin‘ through boxes of Purple Rain; But my Minneapolis was the bridge, home of the superkids; Some are well-known, some doin‘ bids; I mighta ended up on the wrong side of the tracks; If pops wouldn’t’ve pulled me back??

Nimmt man nur die ersten zwei Vinylscheiben (von vier) oder die erste der beiden CDs, dann wäre ?Street´s Disciple? sehr nahe dran an einem weiteren Klassiker. Auch wenn nicht alle Produktionen ? für die zumeist L.E.S. und Salaam Remi sowie Chucky Thompson verantwortlich sind – mit dem Level seiner Lyrics mithalten können, befinden sich auf der ersten Hälfte dieses Albums zwölf großartige Rap-Tracks.
Die Schwächen offenbaren sich dann in der zweiten Hälfte. Songs wie „Remember The Bitch“ oder „No One Else In The Room“ hätte er sich besser komplett schenken sollen, und auf „Me & You“ bemüht NAS sich zwar nach Kräften mit einer Art Singsang, aber es funktioniert nur bedingt. Die Absicht ist zwar ehrenhaft, einen Song für seine Tochter zu schreiben, aber muss der zwangsläufig so wie ein Kinderlied komponiert sein?

Viel mehr Schwächen mag ich aber nicht finden, vielleicht noch eine, der Track mit Busta ?Suicide Bounce? ist auch nur Durchschnitt, und es würde niemandem wehtun, wenn er gestrichen worden wäre.Aber trotz dieser kleinen Makel ist ?Street´s Disciple? eines der besten Alben dieses Jahres und auch eines der besten von NAS. Seit ?Stillmatic? hat er sich kontinuierlich dem Ziel, einen weiteren HipHop-Klassiker zu präsentieren, genähert. Es bleibt jedoch die Frage offen, ob es in der heutigen, von der Industrie bestimmten HipHop-Welt noch genügend Leute gibt, die das zu schätzen wissen. Aber das muss letztlich jeder für sich selbst entscheiden. Ich ziehe mich wieder zurück die musikalische Welt von NAS und genieße dieses Werk.

Geto Boys Reunion & Scarface erneut bei Rap-A-Lot gesigned

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Das Suge Knight der Mann für die großen Töne ist, ist ja weit reichend bekannt. Nun musste er dennoch klein beigeben, denn Scarface wird nun doch nicht, wie von Knight kürzlich in der Late Late Show verkündet, bei Death Row einsteigen, sondern weiterhin bei Rap-A-Lot verweilen. Dort kommen dann 2005 auch gleich zwei neue Scarface-Releases heraus. Den Start macht ein brandneues Geto Boys-Album, welches am 25.Januar unter dem Namen "War and Peace" erscheinen wird, bevor es dann gegen Mitte des Jahres ein Solowerk Scarface´ geben wird.

Common schreibt Kinderbuch und käpft gegen Aids

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Weihnachten ist die Zeit der guten Taten. Für Common scheint etwas Positives bewirken zu wollen, und sich dem Geschäft um die Festtage zu entziehen. Nachdem er bereits Wyclef bei dem Projekt Yele Haiti (rap.de berichtete), für die Opfer des Wirbelsturms, der Haiti heimsuchte, unterstützte, setzt er sich nun im Kampfe gegen Aids ein. Ein Familienangehöriger Commons starb an Aids. „Daher weiß ich über die Effekte von Aids in der Realität Bescheid“, so Common. Er sehe es als Aufgabe über Dinge zu sprechen, die unsere Gesellschaft stark beeinflussen. Mit seiner Organisatin Common Ground Foundation richtet er sich sogar direkt an die Kids. Um die auch Jüngsten zu erreichen, verfasst Common nun auch ein Buch, welches sich an Kinder ab 7 Jahren richtet. Common bemerkt: „In unserer Gesellschaft wird nicht gehandelt, bevor wir jemanden kennen, dem so etwas zustößt. Es ist wie Sex-Roulette“.

ODB Tod vermutlich aufgeklärt

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Letzte Woche war es noch der bloße Verdacht, inzwischen gilt die Nachricht als bestätigt: ODB ist tatsächlich an einer Überdosis Drogen gestorben. Die weiße, pulvrige Substanz, welche in dessen Magen gefunden wurde (rap.de berichtete), wurde als Kokain identifiziert. Des Weiteren wurden Spuren von Tramadol entdeckt – was ein starkes, verschreibungspflichtiges Schmerzmittel für Patienten mit chronischen Krankheiten oder Krebsleiden ist. Die Kombination aus beidem endete für Russell T. Jones tödlich.

Pro Evolution Soccer 4 (PS2)

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Konamis Pro Evolution Soccer-Reihe geht in die nächste Runde. Mittels Neuerungen und Verbesserungen im Gameplay und mit einem höheren Grad an Realismus und Spieltiefe hat sich Hersteller Konami einiges vorgenommen.
Um sich die Konkurrenz vom Leibe zu halten und um einige EA-enthusiastische Fifa-Fans auf ihre Seite zu locken, wurde nun ebenfalls auf Lizenzen geachtet. Ob es Konami gelingt, auch hartgesottene Fifa-Fans und gleichzeitig die stärkste Pro Evolution Soccer– Kritikerfront zu überzeugen, wird der Test entlarven.Soccer vom Feinsten
Konamis sehnsüchtig erwartete Fußball-Attraktion ist endlich da. Die inzwischen große und stetig wachsende Fangemeinde trifft in PES 4 auf viele Verbesserungen und Neuerungen.
Dank des großartigen Tutorials können sich nun auch Laien an Konamis Fußball-Simulation heranwagen. Alles Wissenswerte wird Schritt für Schritt erklärt, so dass bereits nach kurzer Zeit richtig gekickt werden kann.
Was dem Experten sofort ins Auge fällt, ist der erheblich weiterentwickelte Grad an Realismus und Individualität der einzelnen Spieler – nicht zuletzt aufgrund einer Vielzahl von Teams unter offiziellen Liga-Lizenzen. Leider sind bislang nur lizenzierte Clubmannschaften aus Holland, Italien und Spanien zubewundern. PSE 4 kann nun mit 56 Mannschaften, darunter 136 Vereins-Mannschaften, auftrumpfen.
Eines der interessantesten und erheblich verbesserten Features ist die Individualität einzelner Spieler. Die verschiedenen Eigenschaften der Kicker spiegeln sich demnach in der Art, wie die Spieler sich bewegen, wie sie mit oder ohne Ball agieren, wie sie die Bälle, abhängig von ihrer Konstitution unter Kontrolle bringen oder mit welcher Präzision sie zu Teamkollegen passen, wider. Dieser Umstand und die oftmals realistische Darstellung ermöglichen eine einwandfreie Identifizierung des jeweiligen Fußballstars.
Das vorbildliche Gameplay wurde darüber hinaus noch mit Hilfe von weiteren interessanten Features nahezu perfektioniert. Diesbezüglich wurde ein neues Dribbling-System eingeführt, um dem Spieler in Zweikämpfen noch mehr Kontrolle zu geben. Nun sind Flankenwechsel, Pässe oder schnelle Zuspiele mit noch mehr Präzision durchführbar. Neue Frei- und Strafstoß-Techniken, unter anderem die innovative indirekte Freistoß-Variante, sorgen für besonders abwechslungsreiche Standardsituationen.
Um die Langzeitmotivation aufrecht zu erhalten, belohnt Konami alle fleißigen Gamer mit zahlreichen Extras. Für jedes gewonnene Event werden euch Punkte zugesprochen, mit denen ihr im PES-Shop neue Stadien, Trikots oder Trainingsplätze erwerben könnt.Grafik adé!
In punkto Grafik hat sich PES 4 nicht unbedingt mit Ruhm bekleckert. Diese wirkt relativ veraltet. Schaut man indessen der Konkurrenz über die Schulter, muss sich Konamis Fußball-Simulation klar geschlagen geben.Deutlich besser sind dagegen die Ballphysik und die Bewegungsabläufe bzw. Animationen der Spieler. Die Spieleranimationen sind äußerst realistisch gehalten und verleihen dem Spiel hohen Anschauungswert. Lediglich eine höhere Polygonrate und Auflösung, man beachte die doch recht pixeligen Zuschauer, hätten das Ganze einwandfrei abgerundet.Olé.. Olé.. Olééé…Bezüglich der Soundkulisse gibt es kaum etwas zu beanstanden. Die Fans treiben mit ihren Sprechchören ihre Mannschaft souverän an und motivieren somit zusätzlich den Zocker. Jegliche Soundeffekte im Spiel sind adäquat in Szene gesetzt – einziges Manko hinsichtlich des Sounds sind nach wie vor die Kommentare. Zwar sind diese erheblich verbessert worden und sind weitestgehend der Situation entsprechend passend, strotzen jedoch nicht gerade vor Euphorie. Etwas mehr Ambition und Elan würde dem Geschehen nur gut tun. Zusätzlich wiederholen sich die Fußballfloskeln bereits nach kurzer Zeit.FazitPro Evolution Soccer 4 ist gewiss eine erstklassige Fußball-Simulation – mit Betonung auf „Simulation“. Das Spiel lässt bezüglich Spieltiefe, Realismus und Steuerung kaum Wünsche offen – dasselbe gilt für die Masse an Einstellungsmöglichkeiten, Modi sowie den etlichen Innovationen.
Erfreulicherweise hat sich Konami im vierten Streich einiger Lizenzrechte bemächtigen können, womit das Spiel für zusätzlichen Anreiz sorgt. Leider verkauft sich PSE 4 grafisch absolut unter Wert und befleckt somit das hervorragende Gesamtbild.Im direkten Vergleich zu EAs Fifa 2005 kann PSE 4 in Bezug auf Gameplay, Steuerung und vor allem an Spieltiefe die Führung ausbauen. Präsentations- und Lizenzfanatiker werden wohl dennoch EAs Fifa 2005 treu bleiben – primär aufgrund der opulenteren Grafik, was leider des Öfteren für Fans der Kaufgrund eines Spiels ist.
Pro

– mustergültiges Gameplay
– ausgezeichnete KI
– komplizierte aber einsteigerfreundliche Steuerung
– überzeugende Soundkulisse
-LangzeitmotivationContra- etwas überholte Grafik
– mittelprächtige Kommentare
– ‚noch’ zu wenig Lizenzen
– teilweise Ruckler
– keine Online-Kompatibilität

NHL 2005 (XBOX)

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NHL 2005 trumpft dieses Jahr mit vielen neuen Features und Verbesserungen auf. Seid also auf der Hut und lasst euch nicht aufs Glatteis führen!It’s in the Game…
Jedes Jahr präsentiert uns EA glänzende Simulationen, die den Sportspielfan immer mehr zur Sucht drängen. Egal ob Eishockey, Fußball, Basketball oder Football, die Entwickler von EA verstehen ihr Handwerk und arbeiten hart in ihrem kleinen Kämmerlein, um uns den tristen Alltag mit innovativen Ideen zu verschönern.
Wie gewohnt bringt EA auch dieses Jahr ein weiteres Eishockey-Spiel auf den Markt. Die Ansprüche der NHL-Reihe sind sehr hoch, denn bereits beim Vorgänger wurde sehr viel Spieltiefe geboten. Mit Top-Ligen, einem überarbeiteten Dynasty-Mode und Verbesserungen in punkto Steuerung und Spieltaktik versucht EA dem Gamer NHL 2005 schmackhaft zu machen. Auch die neuen Features, wie beispielsweise der Free 4 All-Mode und die Bully-Spielzüge, sind sehr verheißungsvoll. Bleibt also abzuwarten, ob EA die Versprechungen einhalten kann und es erneut zustande bringt, den Zocker stundenlang an den Fernseher zu fesseln.Bullyparade
Passend zur öden Jahreszeit präsentiert uns EA mit NHL 2005 ein eiskaltes Vergnügen, welches durch die vielen neuen Features und vor allem durch die spezifischen Verbesserungen im Gameplay-Bereich in Erscheinung tritt.
Neben den bekannten Teams aus der NHL sind wieder die bereits in der vorherigen Version eingeführten drei Elite-Ligen aus Deutschland, Schweden und Finnland mit von der Partie. Der Spieler hat also einmal mehr die Qual der Wahl. Hat man sich dann für ein Team entschieden, kann man auf Puckjagd gehen.
Dem Zocker stehen mit „Jetzt Spielen“, „Dynasty Mode“, „Freundschaftsspiel“, „Saison“, „Free 4 All“ und „World Cup“ diverse Modi zur Verfügung.
Abgesehen von den bereits erwähnten Elite-Ligen fällt vor allem der deutlich überarbeitete Dynasty-Mode positiv auf. In diesem Modus schlüpft ihr erneut in die Rolle des Managers und trefft alle wichtigen Entscheidungen bezüglich eures Teams. Den Möglichkeiten sind keine Grenzen gesetzt. Ihr entscheidet über Spieler-Verträge, Neuverpflichtungen, Preise der Eintrittskarten, Stadienausbau, etc. Hier sind vor allem Erfahrungspunkte essentiell. Sammelt ihr genügend Erfahrungspunkte, können damit Verbesserungen aller Art vorgenommen werden. Diese Upgrades haben Einfluss auf die Fähigkeiten und Eigenschaften des Teams sowie die Möglichkeit, neue Spieler zu verpflichten.
Auch der „Free 4 All“-Modus ist eine absolute Party-Bombe. In „Free 4 All“ gibt es lediglich ein Tor und einen Torhüter – jeder Spieler ist auf sich allein gestellt. Es können bis zu vier Spieler antreten. Es gewinnt derjenige, der die meisten Tore erzielt. Das Big-Head-Feature, in dem eure Stars mit einer überdimensionalen Birne versehen sind, sorgt für zusätzliche Erheiterung.
Im Gameplay-Bereich hat sich ebenfalls einiges getan. Der Zocker hat bei NHL 2005 wesentlich mehr Kontrolle über das Spielgeschehen. Durch das überarbeitete Deke-System, die neue Open-Ice-Steuerung, die energische Bruise-Control und die Möglichkeit, diverse Bully-Spielzüge auszuwählen, stehen dem Gamer eindrucksvolle Spieloptionen zur Verfügung. In Bezug auf die Animationen wurde auch fleißig rumgewerkt. Durch neue Schlaganimationen wirkt das Spiel eindeutig lebendiger. Die zahlreichen neuen Bodycheck-Animationen, die aus unterschiedlichen Perspektiven dargestellt werden und damit noch realistischer wirken, verleihen dem Ganzen mehr Spieltiefe und Abwechslung.
Trotz neuer, intelligenterer Spieler-KI reagieren die Mannschaftskollegen gelegentlich etwas beschränkt. Des Öfteren findet man sich ohne Hilfe seiner Sturmkollegen mutterseelenallein vor einer kompakten Abwehr und einem knallharten Goalie, was die Chancen auf ein Tor drastisch minimiert.
Ähnlich schlecht ist auch das neue Kampfsystem geblieben. Die Kampf-Engine ist absolut uninspiriert gestaltet worden. Man hat lediglich die Möglichkeit, hohe und tiefe Schläge zu verteilen oder zu blocken. Ähnlich wie bei den Vorgängern kann man nur einen Kampf aktivieren, wenn der Gegner Lust dazu hat, was ihr durch unentwegte Provokation erreicht. Ist man in einen Fight verwickelt, artet dieser nahezu immer in Frust aus, und das Pad landet in der Ecke. Die Kämpfe sind total öde, und wirkliche Kontrolle über seine Schläge und Blocks hat man auch nicht. Dennoch ist dies ein witziges Feature, das beim nächsten NHL-Titel lediglich etwas verbessert werden sollte.Grafik
Im Vergleich zum Vorgänger ist die Grafik in NHL 2005 zusätzlich etwas überarbeitet worden. So sieht abseits des Spielgeschehens alles deutlich lebendiger und ambitionierter aus. Auch wenn sich EA mehr auf das aktive Spielgeschehen konzentriert hat, wissen das Publikum sowie Trainerstab und Ersatzspieler zu gefallen. Die Spieleranimationen sind vom Feinsten und auch die Echtzeit-Spiegelungen auf dem Eis können sich sehen lassen. Die neuen Gesichts- und Schlaganimationen wurden im Gegensatz zum Vorläufer deutlich verbessert. Gerade durch die neuen Schlaganimationen wirkt EAs Eishockey-Simulation wirklichkeitsnäher als jemals zuvor.Sound
Beim Sound wurde bei EA wieder einmal alles richtig gemacht. Durch einen integrierten Dolby Digital Surround-Sound befindet sich der Gamer mitten in der Eishockeyarena und vernimmt bei jeder gelungenen Aktion von allen Seiten frenetische Anfeuerungsrufe und ein lautes Jubeln des Publikums.
Die Soundeffekte können ebenfalls überzeugen. Die englischsprachigen Kommentare präsentieren fundiertes Fachwissen und die nötige Portion Humor. Hat man irgendwann die Kommentare satt, schaltet man das Gerede aus und genießt den Soundtrack und die Auswahl an rockigen Songs, die so hervorragend zum Eishockey passen wie HipHop zumBasketball.Fazit
NHL 2005 hat alles, was das Herz eines Eishockeyfans begehrt, und bietet weiterhin Brillanz in nahezu allen Bereichen. Vor allem in der Präsentation und durch Verbesserungen im Bereich des Renderings, Skateverhaltens, der Spielermodelle, der Steuerung und in der Spieltaktik wird dem Spiel mehr Tiefe verliehen, und all das macht das Ganze zum intensivsten Eishockey-Erlebnis aller Zeiten. Durch die zusätzlichen Features und den erneut überzeugenden „Dynasty-Mode“ sind der Action auf dem Eis keine Grenzen gesetzt.
Trotz einiger Grafikschwächen und dem uninspirierten Kampfsystem bei Prügeleien dürfte EA mit NHL 2005 allen Konkurrenten die Show stehlen.Pro
– tolle Präsentation
– ansehnliche Grafik
– exzellentes Gameplay
– irrwitziger Free 4 All Mode
– toller Soundtrack
– kurze LadezeitenContra
– teilweise noch Ruckler
– Stets uninspiriertes Kampfsystem bei Prügeleien

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