Start Blog Seite 387

Nash – Handschellen (prod. Lucry) [Video]

Nash wird seinem Status als unterschätztester KMN-Rapper mit jeder Soloveröffentlichung mehr gerecht. Ein wahnsinnig gutes Händchen für eingängige Melodien beweist der Dresdener auf „Handschellen“.

Nashs liefert Autotune-getränkte Parts mit KMN-typischen Streetlyrics. Das langsame, atmosphärische Instrumental kommt von Lucry. Die perfekte Symbiose für smoothe Late-Night-Ride-Vibes.

Die Debüt-EP „AP1″ des „Grande“-Rappers erscheint am 5.Juli.

Die Säcke – Wer (prod. Sauerkraut)[Video]

Die Säcke haben ein kleines Nickerchen hinter sich. Das ging so um die vier Jahre, aber manchmal braucht man das halt.

Manchmal braucht man aber auch wieder Action – und so haben sich Rhymin Simon, Vokalmatador, Sha-Karl, Plaetter Pi, Michael Mic und Druss erneut aufgerafft. Kreative Schaffensphase statt -pause.

Dabei herausgekommen ist die „Get Rich Or Die Säcke“-EP, die am 14. Juni erscheint. Das erste Video heißt „Wer“ und ist bereits da. Oder hier. Hier:

Farid Bang feat. French Montana & Khaled – Maghreb Gang (prod. Juh-Dee)[Video]

Maghreb Gang: Farid Bang holt sich US-Rapper French Montana und den algerischen Sänger Khaled auf einen gemeinsamen Song.

Mit dem Titel spielen die drei auf ihre nordafrikanische Herkunft an – Farid und French haben Wurzeln in Marokko, Khaled ist Algerier.

Und passenderweise hat Juh-Dee einen Beat geschraubt, der deutlich hörbare arabische Einflüsse aufweist. Die Hook von Khaled zerlegt die ganzen Versuche deutscher Rapper*innen, sich an diesem Genre zu bedienen, in Sekunden. Und wenn Farid rappt: „Astaghfirullah, I’m a hustler“, ist eh alles vorbei.

Krime – Geld Geld Geld (prod. BTM Soundz & Berapis) [Video]

It’s all about the cash. 385i-Newcomer Krime will Geld. Zum Glück ist er beim besten Label Deutschlands gesignt.

„Es geht um Geld, Geld, Geld, ich bin im besten Label Deutschlands (idéal)
Money, Money, Money und auf einmal kommt die Freundschaft
Para oder Patte, ich mach‘ Batzen, was geht’s euch an? (yeah, yeah)
Money over Bitches, ich fang‘ wieder mal von neu an (yeah, yeah, brra)“

Über den nach vorne preschenden Beat von BTM Soundz & Berapis rast er mit aggressiven Flows und harter Delivery.

CashMo – Blei (prod. CashMo)[Video]

Auch mit seiner nächsten Single „Blei“ bleibt CashMo zu hundert Prozent seiner Linie treu.

Selbst produzierter Beat: Check. Throwback in die goldenen Neunziger: Check. Unangestrengter Laidback-Flow: Check.

„Blei“ ist die bisher straßenlastigste, kompromissloseste Single des Aacheners. Ein Release ist nach wie vor noch nicht angekündigt.

Fero47 – NeNeNe (prod. Lucry & Suena)[Video]

Soundcloud-Rapper? Nein. Fero47 ist eher ein Instagram-Rapper. Dort hat er sich vor seinen beiden Singles „Jaja“ und „Puerto Rico“ einen Namen und viele Fans gemacht.

Mit „NeNeNe“ setzt er die musikalische Schiene nun konsequent fort: Lucry und Suena haben ihm ein kurdisch anmutendes Gerät unter den Hintern geschraubt:

„Baller‘ wie ’ne Automatiker-Uzi aus Ghana
Rase wie ’ne Maschine auf diesem Beat, Alaba“

Sookee feat. Saye Skye – Wallflower Boogie (prod. LeijiONE)[Video]

Sookee tanzt mit Saye Skye den „Wallflower Boogie“. Wallflower lässt sich etwa mit „Mauerblümchen“ übersetzen und ist ein Ausdruck für Menschen, die sich unter anderen Menschen nicht so wohl fühlen.

Die Message ist grob umrissen: Feminismus heißt nicht, dass jede Frau ständig laut, stark und selbstbewusst auftreten muss.

„Feminismus bewertet dich weder nach Geschlecht noch nach Lautstärke“, so Sookee. „Wenn du Lust hast im Zentrum des Geschehens zu stehen und zu verkünden, wie du dir die Revolution vorstellst – go for it. Wenn du mit Kuscheldecke und Tee auf dem Sofa in Utopien schwelgst – genauso wichtig, genauso kool.“

Featuregast Saye Skye ist Transgender, stammt aus Teheran und lebt aktuell in Toronto.

Eunique – Reckless (prod. Alvin Brown & Michael Jackson)[Video]

Eunique und ihre Girl-Gang sind „Reckless“. Das neue Video wurde mal wieder von Michael Jackson gedreht. Und auch am Beat hat er mitproduziert.

Erneut schafft es die Hamburgerin, Dancehall-Elemente in ihre Musik zu integrieren, ohne wie gefühlt jede*r andere gerade zu klingen.

Dazu gibt es gewohnt selbstsichere Ansagen: „Scheiß‘ auf Image/ Selbst ist die Frau, keine Limits/ Bad gyal ting, ja, ich bin es/ Boss hier im Business“.

Ihr zweites Album „Vision“ erscheint dann am 2. August.

Featured