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rap.de auf dem Splash!

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Beim Splash!’06 habt ihr wieder einmal die Möglichkeit eure persönlichen Stars hautnah zu erleben. Eure Lieblings-HipHop-Internet-Plattform hat auch dieses Jahr zum Stelldichein am rap.de-Stand geladen. Ihr könnt dort höchstselbst Fragen stellen und direkt von der Künstlern hören, was sie zu sagen haben. Also kommt vorbei! Hier habt ihr die Running Order:

UHRZEIT                FREITAG, 04.08.06 

15h                        Mach One          
16h                        Rhymin Simon               
17h                        Slum Village                   
18h                        Maeckes & Plan B           
19h                        Orgi 69                   
20h                        Olli Banjo         

                              SAMSTAG, 05.08.06       

14h                        F.R.                 
15h                        Streetlife (Dean Dawson, Kaisaschnitt, Deso Dogg)
16h                        Franky Kubrick      
16:30h                   Ercandize    
17:30h                   Prinz Pi     
19h                        Taichi         
20h                        Selfmade (Shiml, Favorite, Kollegah, Rizbo)   

                              SONNTAG, 06.08.06   

14h                        H.A.C.K.         
15h                        Buckwheats (Separate & Abroo)
16:30h                   Cronite         
18h                        Curse          

Beef wegen Beat

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Beatcreator Pharrell hat angeblich Stress mit Jay-Z und The Clipse wegen eines Beats. Der Beat war eigentlich für Foxy Brown bestimmt. Allerdings bekam Miss Brown Probleme mit dem Gehör und so wurde der Beat, nach einem Gespräch mit Jigga, an The Clipse weitergereicht.

The Clipse sind ja bekanntlich sehr fleissig und so wurde der Beat sofort verarbeitet. Der daraus entstandene Track ‚Wamp, Wamp‘ ist schon im Netz und das Video in der Mache.

Doch als Foxy wieder gesund war, fragte Jigga ob er den Beat nicht zurück haben könnte.
Zu Spät! Weg ist weg. Da gab es natürlich ein paar Wortwechsel, aber ob Pharrell nun mit Konsequenzen aus den eigenen Reihen zu rechnen hat ist eher unklar.

Festival-Begleitung vom Fernsehen

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Das Team um Skillz TV wird dieses Jahr das gesamte Splash Festival, welches vom 04. bis zum 06. August am Stausee Rabenstein in Chemnitz stattfindet, visuell und journalistisch begleiten. Neben der konservativen medialen Berichterstattung über Künstler, Veranstalter und Liveauftritte sollen insbesondere Impressionen und die Atmosphäre rund um das größte europäische HipHop- und Reggae-Festival eingefangen werden.

Zudem sind spezielle Aktionen auf den Zeltplätzen geplant und die Festivalbesucher bekommen die Möglichkeit selbst zum Mittelpunkt des Geschehens zu werden. Sendezentrale ist jeweils der aktuelle Standort des Kamerateams!  

Skillz TV wird seit Anfang des Jahres auf dem Mannheimer Sender Musikpark.TV über Kabel BW ausgestrahlt. Seit kurzem werden auch alle alten und neuen Folgen als Livestream auf der Skillz TV Homepage angeboten. Einfach vorbeischauen.

Jan Delay – Remix-Contest

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Aufgepasst, hier gibt es etwas zu gewinnen – und zwar ein persönliches Treffen mit Jan Delay auf dessen Herbsttour. Was ihr dafür tun müsst?

Ganz einfach, holt euch auf www.mercedes-dance.de den Vokalpart von ‚Klar‘ und kreiert euren eigenen Beat dazu. Das Ganze schickt ihr dann als MP3 unter dem selben Link oder unter www.urban.de/aktionen/mercedesdance/kontest ein und der beste Remix gewinnt. Es gibt natürlich auch jede Menge Merchandise, signierte CD’s und Vinylalben zu gewinnen.

Also Jungs und Mädels ran an die Knöpfe und Mixen was das Zeug hält.

Ein besonderes Schmankerl gibt es ab heute, auch auf www.mercedes-dance.de. Jeden Tag, bis zur VÖ am 04.08.06, ist ein Track-By-Track (täglich zwei Stück) mit persönlichen Kommentaren zu jedem Song von Jan und ein Prelistening Countdown eingerichtet.

Cronite mit neuem Album

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Demnächst wird einer der umstrittensten, aber zweifelsohne geschäftstüchtigsten MCs Deutschlands seine neue Single Veröffentlichen. Die Rede ist natürlich von Raptile. Davor noch ist aber ab heute das neue Album "Pariah" vom Raptiles Labelkollegen Cronite in allen gut sortierten Fachhandlungen zu haben. 

Der in Nürnberg lebende Kroate veröffentlicht nach seinem nach sich selbst betitelten Debut "Cronite" und dem "Independence Day"-Mixtape nun seine zweiten Longplayer "Pariah", der über High Productions erscheint und über Starfish Music vertrieben wird.

Das neue Album wird er euch auch auf dem Splash! präsentieren. Ihr könnt ihn euch diesen Sonntag um 14:50 Uhr live on stage anschauen und ihn um 16:30 Uhr als einen von vielen Künstlern am rap.de-Stand zum Meet & Greet treffen. Dort gibt es natürlich auch sein Album und vielleicht setzt Cronite ja sogar seine Unterschrift darauf?

King Orgasmus One

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In Deutschland ist King Orgasmus One, auch bekannt als Orgi 69 oder Schaich Mannfred, eine absolute Sondererscheinung. Zusammen mit Frauenarzt ebnete er den Weg für deutschen Pornorap. Lieder wie "Sex König", "Rotlicht" oder "Titten Raus" sind bezeichnend für ihn und bleiben wohl ewig unvergessen. Dieser Style wurde oft kopiert, jedoch nie auch nur annähernd erreicht. Mit dem Rest der Rap-Szene hat er reichlich wenig zu tun, eine angenehme Erkenntnis, wenn man bedenkt, dass Orgi bislang immer ohne Rapkrieg auf sich aufmerksam machen konnte und auf eine nach wie vor starke Fanbase bauen kann.

Nach über 3 Jahren Soloalbum-Abstinenz, wird nun die nächste Orgi-Platte fällig. Gerade einmal 3 Monate nach Release des Pornomafia-Projekts mit seinem ehemaligen Schulkameraden Frauenarzt, soll "Orgi Anal Arschgeil" ab dem 4. August die bösen Herzen seiner Fans erobern. Neben dem aktuellen Anlass stand uns der König auch Rede und Antwort zu seinem Hauptthema und natürlich zu seiner Reihe der "Orgi Pörnchen", die wohl auch noch Ende dieses Jahres auf den vierten Teil erweitert wird.

rap.de: Du kannst nicht als "normaler“ Rapper gesehen werden und scheinst auch sonst mit der Rap-Szene nicht wirklich viel zu tun zu haben. Warum rappt Orgi trotzdem?

Orgi: Ja, das ist mein Hobby, meine Leidenschaft. Ich bin halt Künstler.

rap.de: …aber unabhängig vom Rest der Szene? 

Orgi: Genau. Ich habe Spaß daran, die Musik zu machen, die ich mache. Das ist einfach mein Style.

rap.de: Nennst du dich schon seit Anfang an King Orgasmus One? 

Orgi: Am Anfang hatte ich noch einen anderen Namen. Ich habe mich Todesbringer, Deathbringer genannt. Auf Orgasmus bin ich damals durch das Ohr gekommen, Ohrgasmus. Nach dem Motto, wenn man mich hört, dann kriegt man einen Orgasmus. Aber viele dachten, das wäre ein Schreibfehler, deshalb jetzt ohne h und dann King Orgasmus One, Spitzname Orgi 69.

rap.de: Würdest du dich als Geschäftsmann bezeichnen? Bei eurem Output an CDs und DVDs wird es ja für viele schon schwierig, noch hinterher zu kommen…

Orgi: Ja klar, da ich vieles selber mache und auch meine eigene Firma habe, bin ich eben Geschäftsmann, klar. Ich bringe meine eigenen Sachen raus und vertreibe gleichzeitig auch noch andere Künstler. Aus dem Hause I Luv Money wird noch viel zu hören sein.

rap.de: Ist das auch deine Haupteinnahmequelle, oder verdienst du dein Geld noch mit anderen Sachen?

Orgi: Ne, das ist schon meine Hauptsache. Pornoboss Produktion, I Luv Money Records, das sind die Hauptdinger. Ich glaube, da habe ich keine Zeit mehr für was anderes.

rap.de: Findest du zwischendurch überhaupt noch Zeit zum chillen?

Orgi: Sehr schwer, zur Zeit ist es wirklich ein bisschen schwierig. Abends will ich auf jeden Fall chillen, dazu komme ich auch öfter mal. Aber wie gesagt, man hat nicht viel Zeit. Aber ab und zu find ich schon etwas Ruhe. Das Wochenende ist auf jeden Fall chillig, außer wenn ich Auftritte habe. Aber das wird dann später im Hotelzimmer auch chillig genug (hehehe).

rap.de: Wie muss man sich die typische Orgi-Woche vorstellen? Montag bis Freitag Business und dann am Wochenende der wohlverdiente Puffbesuch?

Orgi: Ab und zu ist auch mal ein kleiner Puffbesuch zwischendurch drin (hehe). Ansonsten, wie gesagt, Montag bis Freitag arbeiten, von 11 bis meistens 19 Uhr, manchmal auch darüber hinaus. Danach hat man meistens noch ein paar Meetings.

rap.de: Du bleibst also auch an deinen Sachen dran und nimmst nicht alles auf die leichte Schulter?


Orgi: Da muss man dranne bleiben. Natürlich wird das manchmal wirklich zuviel und man vernachlässigt einige kleinere Sachen. Aber im Endeffekt muss man daran einfach hart arbeiten.

rap.de: Bringt dir das "Pörnchen Geschäft" mehr ein als die Musik?

Orgi: Nein, das ist eher das, was nebenbei läuft, was ich aber nächstes Jahr noch größer aufziehen werde. Ich habe das jetzt erst mal einen guten Schritt voran gebracht, um zu zeigen, "Ok, jetzt kommt was", nach und nach. Aber irgendwann kommt regelmäßig etwas raus, es wird auf jeden Fall mehr geben.

rap.de: Macht es dich stolz, dass auch alteingesessene Pornoexperten die hohe Qualität deiner Filme loben?

Orgi: Ja klar, ich freue mich, dass die Leute aus der Porno- und Erotikszene darauf jetzt generell ein Auge geworfen haben und mitbekommen haben, da geht auf jeden Fall etwas. Das ist auf jeden Fall ein neues Ding, was ich mache.

rap.de: War von vornherein geplant, dass dieses Nebengeschäft richtig professionell wird oder hat sich das einfach so ergeben?

Orgi: Man plant so etwas natürlich immer, am Anfang ist das immer noch unprofessioneller, wenn man so richtig auf die Kacke haut. Sei es mit der Musik, von "Sex König" bis heute "Orgi Anal Arschgeil", sei es mit "Orgi Pörnchen" 1 bis 3. Aber es hat natürlich immer wieder einen gewissen Charme, der von den ersten Sachen bleibt drin und man kann ihn wahrscheinlich später nicht wieder genau so rüberbringen. Man wird sehen, was kommt, ich werde auf jeden Fall noch mal so einen Home-Mäßigen Porno drehen, das finde ich auch sehr lustig.

rap.de: Einige würden sich über deinen Status und Lebensstil sicher freuen, gib einen Tipp, wie kommt man dahin?

Orgi: Ich habe ja auch nur einfach so mal angefangen und ich denke, das liegt an meiner Persönlichkeit. (HEHEHE) Die hat keiner.

rap.de: Gibt es für dich irgend etwas, das auch nur annähernd an die Bedeutung von Sex herankommt? 

Orgi: Nö, ich interessiere mich eigentlich überwiegend nur für Frauen (HEHEHE). Sex macht sehr viel Spaß und ist auch immer interessant, sozusagen mein "Haupt-Hobby". Natürlich gibt es auch andere Sachen, aber na ja, wie gesagt… (überlegt)… Essen muss auf jeden Fall auch immer sehr luxuriös sein…

rap.de: Man hat ja schon bei der rap.de-Kochshow gesehen, dass du nicht einfach nur blind durchs Leben stolperst, sondern auch einen gewissen Stil an den Tag legst. Was bedeutet Stil für dich?

Orgi: Also Stil ist immer ein gewisses gutes Auftreten. Sei es mit dem Essen kochen, speziell der Kochsendung, dass man auch Stil beim Essen haben kann und nicht immer jede Scheiße frisst. Viele Jugendliche haben ja gar keine Geschmacksnerven mehr und wissen überhaupt nicht mehr, was überhaupt schmeckt, die kennen nur diese Fast Food Sachen. Ich lege sehr großen Wert auf gutes Essen, Frischzubereitung und so was. Davon bin ich auf jeden Fall Fan.

rap.de: Noch mal zurück zum Sex. Nimmst du dir das Leben, wenn du irgendwann nicht mehr kannst?

Orgi: Nene, ich glaube, ich kann noch ganz schön lange. Beruflich habe ich ja auch mit Sex ab und zu mal zu tun und privat habe ich auch ab und zu mal Sex (hehehe).  Man muss da ja nicht privat ausrasten und heftiger abgehen als beruflich, das hält sich alles in relativ normalen Grenzen. 

rap.de: Sicher ist nicht jede Frau der Orgi-Typ, welche kannst du nicht ab und welche schaffen es in die engere Auswahl?

Orgi: Sagen wir mal so, so lange es nur um Sex geht ist es mir egal, da bums ich auch eine, die einen scheiß Charakter hat. Das ist ja egal. Aber wenn es um die nähere Auswahl geht, muss man gucken, da muss alles zusammen stimmen. Es gibt immer Frauen, die sind eingebildet und denken, sie wären was besonderes und tun so, als wären sie Ladys, aber sind dann doch versaute Schlampen, das sind wieder die Schärfsten. So was kann ich auch gar nicht ab. Zum bumsen ist das ok, aber privat ist das wieder was ganz anderes, da bin ich ein ganz normaler Typ. Mit meinem Charme krieg ich später sicher wieder eine gute Frau ab. Ich bin jetzt gerade vor 3 Wochen wieder solo geworden, jetzt werde ich mich wieder auf mein Business konzentrieren. Sonst bin ich eigentlich eher der Beziehungsmensch.

rap.de: Manche Leute werfen auch dir, trotz deines Lebensstils, vor, nur durch harte Texte auf dich aufmerksam machen zu wollen…

Orgi: Ich habe ja damit angefangen, damals standen wir ja gar nicht, wo wir jetzt stehen. Ich mache das ja trotzdem weiter. Ich mache ja das gleiche, wie früher. Natürlich ist jetzt der Sound anders. Das ist aber auch mein Ding, ich stehe auf harte Sachen und harte Beats, in meinen Texten steckt auch sehr viel Wahrheit, manchmal natürlich in einem sehr übertriebenen Maße. Da habe ich dann manchmal etwas Provokantes drauf gesetzt. Provokation find ich auch ganz cool. Das ist halt mein Fetisch. (hehe)

rap.de: Kannst du verstehen, dass einige deiner Sachen indiziert wurden? Deine Musik läuft ja sowieso nicht im Fernsehen oder Radio.

Orgi: Es gibt natürlich immer einige Texte, die man früher gerappt hat, wo Stellen dabei waren, die etwas unter die Gürtellinie gingen. Da versteht man dann natürlich, dass das deutsche Gesetz da auch Grenzen setzt, auch bei den Filmen. Das ist halt so in Deutschland, darüber habe ich mich schon früher geärgert. Wenn ich mir einen ungeschnittenen Horrorfilm holen wollte, war in Deutschland immer der Cut da. Damit muss man leben. Für die Jugend von heute ist es manchmal auch ok, aber eigentlich sollte es ja auch jeder hören, der das feiert. Die Leute, deren Musikrichtung das ist,  sollen sich freuen und lachen und das feiern.

rap.de: Wird es dein neues Album wieder auf den Index "schaffen"? Erklär doch mal kurz etwas dazu, gibt es Themen außer Sex?

Orgi: Es ist natürlich ein sehr hartes Album, ich habe sehr harte Beats bekommen. Von den Texten her ist es auch hart aber nicht so schlimm, dass man gleich sagen könnte, es wird indiziert. Es ist nicht viel dabei, wo sich die Bundesprüfstelle gleich beschweren könnte. Manches natürlich, aber es ist diesmal auch ein sehr politisches Album geworden.

rap.de: Wie muss man sich das vorstellen?

Orgi: Ich spreche viele Themen an, die mich stören oder verbessert werden können. Natürlich geht es auch wieder um Probleme zwischen Mann und Frau, wie immer. Lustige Sachen sind dabei, Partysachen. Das Album wird sehr vielseitig, es hat 30 Tracks, da ist für jeden etwas dabei. Es wird hart, lustig, schmerzhaft…

rap.de: Wirst du dabei bleiben, 50-50 Pornorap und Spaß in deiner Musik zu vereinen?

Orgi: Ja, das ist ja mein Ding. Ich bin ja ein sehr humorvoller Mensch, dadurch wird mein Humor auch immer präsent sein. Das versuche ich auch genau so in meine Filme mit einzubringen. Es wird immer so gemischt sein.

rap.de: Auf Kollaborationen mit Godsilla hast du auch schon tiefsinnigere Texte hören lassen. Wird in diese Richtung noch einmal etwas stattfinden?

Orgi: Klar, das ist ja wie gesagt schon auf dem neuen Album so, dass nicht alles ausschließlich nur hart und lustig ist. Leute mit Verstand werden da auch die ein oder andere Sache heraus hören. Mit Godsilla nehme ich auch "Schmutzige Euros 2" auf, dass  auch wieder tiefsinnige Texte enthalten wird.

rap.de: Sind auf "Orgi Anal Arschgeil" auch Leute drauf, die man von dir noch nicht gewohnt war oder wieder die üblichen?

Orgi: Eigentlich die üblichen Verdächtigen. Bass Sultan Hengzt, Taktloss, Godsilla, Vero One, Frauenarzt, She Raw, MC Basstard, Dr. Fumanshu, Automatikk, Clickz, Serk und Zwang.

rap.de: Was hörst du eigentlich privat? Kaum vorstellbar, dass das HipHop oder Rap sein wird…

Orgi: Stimmt, ich höre nicht so viel Rap, ab und zu natürlich auch mal eine heiße Rap-Platte. Aber sonst höre ich auch gerne 60er Jahre Musik, da bin ich voll Fan…"Summer Of Love"...(hehehe). Ich höre auch gerne Bud Spencer Filmmusik, sehr gut, solche alten Sachen.

Jan Delay

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New Dance Freunde! Mercedes Dance – unter der Leitung von Herrn Jan Delay. Sucht euch doch bitte schon mal einen Tanzpartner und positioniert euch! Die HipHop-Puristen sind herzlich zum Mitmachen eingeladen, dürfen sich aber, bei Nichtgefallen, auch für einen Moment am Rande aufstellen. Wenn dann jeder seinen Platz eingenommen hat, können wir ja beginnen…

Jan Delay über Funk und HipHop und Style, musikalische Transformation … irgendwie so …


rap.de: Zu aller erst muss ich dir mal sagen, deine Platte hat mich in gewisser Hinsicht verstört. Und das Wort, welches mir am Ende dazu eingefallen ist, wäre: unfassbar. Man kann es vielleicht vergleichen, mit einem Film, der einen irgendwie so teast, dass man nach Verlassen des Kinos nicht sofort darüber sprechen kann.   

Jan Delay: Ist das jetzt positiv oder negativ?  

rap.de: Es ist schon positiv. Aber ich hab mich die ganz Zeit gefragt, wie ich für das Interview den Bogen kriege – von der Platte zu Rap und HipHop!  

Jan Delay: Nee, gar nicht. Das Einzige, was ich dazu sagen kann, ist, dass von all den Musikstilen und Ideen und Flashes, die es auf der ganzen Welt gibt, ist HipHop, auch wenn man das nicht hört und nicht wahrnehmen kann, die, die am größten vertreten ist, auf der Platte. Einfach nur deshalb, weil alles, was ich jemals an Musik machen werde, es immer so machen werde, wie ich es kennengelernt hab – und das ist HipHop. Auch wenn ich mit zwanzig Musikern dastehe und ihnen Arrangements vorsinge oder sage wie das alles laufen soll, dann habe ich keine Noten im Kopf, sondern mein Logic-Fenster. Und ich denke in Loops. Wenn wir aufnehmen, dann nehme ich Takes, die die Musiker niemals nehmen würden, weil es an einer Stelle irgendwie nicht passt. Aber im Kopf habe ich das dann schon geschnitten, wie die es nie spielen würden, aber wie ich es vom HipHop her kenne. Und dann sagen die Musiker auch, dass das geil klingt, obwohl sie es nie so spielen würden. Deshalb ist HipHop einfach das Grundrezept, das man jedoch nicht hört. Wie das Mehl im Brot, das du ja auch nicht schmeckst.(lacht)  

rap.de: Ich könnte mir auch gut vorstellen, und das ist auf keinen Fall böse gemeint, dass du bei dir da oben in Hamburg sitzt und dich einfach nur darüber freust, dass deine Platte die Menschen verwirrt und du, obwohl dein aktueller Release nicht nach HipHop klingt, in den HipHop-Magazinen immernoch die fettesten Interviews und Cover bekommst.  

Jan Delay: Naja, also lachen auf keinen Fall, denn ich will die Leute ja auch nicht komplett verschrecken und verärgern, aber eine gewisse Freude ist da schon, denn in bestimmten Momenten, habe ich einfach gemerkt, dass das, was ich da mache geil ist. Denn, wenn es mich so wegburnt, dann weiß ich, dass mit dem Sound was geht, denn ich kenne meinen Musikgeschmack, und ich weiß wie er auf die Masse wirkt, weil ich damit 10 Jahre Erfahrung habe. Das, was du gerade beschrieben hast, das war vielleicht beim ersten Jan Delay-Album… ach nee, da auch nicht – da hatte ich ja die Single vorneweg. Also ich mache Musik nach dem Motto "Ist der Ruf erst ruiniert, lebts sich gänzlich ungeniert." und seit dem Nena-Cover, hab ich mir so viel anhören müssen. Seitdem kann ich machen, was ich will. Und ich glaube, das mittlerweile auch der Letzte weiß, dass er bei mir mit allem rechnen muss. Deshalb kann ich auch niemanden mehr verschrecken, und ich habe nie daran gedacht. Weißt du was ich meine?  

rap.de: Ja, auf jeden Fall! Wer dich schon mal auflegen gesehen hat…  

Jan Delay: Genau, genau, ich versuch halt nur den Punkrock aufrecht zu erhalten, wenn ich zur Fusion fahre. Und wenn ich dann da was von Flaggenverbot lese, dann hole ich mir halt ein Deutschlandtrikot, gehe raus und schreie Deutschland! Deutschland! Das ist dann noch der Moment, in dem ich mir einen lache und in dem ich das dann auch absichtlich mache. Da freue ich mich dann wirklich zu verschrecken. Da geht es dann aber darum, Scheuklappen aufzubrechen, denn mit sowas habe ich ein Problem. Das ist das Gleiche, wie damals mit der HipHop-Reichhaltigkeit mit Graffiti, Breakdance, Rap. Keine Drogen, zieht euch alle Turnschuhe an, und das muss alles so und so sein, und Zulu Nation und so. Wenn man dann mit einem Experimentierflash und einer Band kommt, bringt das dann auch Spass. Aber da bleiben mir eigentlich nur noch weniger Felder, in denen ich mich dahingehend betätigen kann. (lacht)  

rap.de: Ich habe mir mal Gedanken darüber gemacht, wo dein Weg in Zukunft hinführen könnte, und ich bin da auf drei verschiedene Möglichkeiten gestossen. Und ich würde von dir gerne mal wissen, welcher es denn am Ende vielleicht sein könnte. Der erste beginnt beim HipHop, geht über Reggae und Funk, über Dixieland und endet beim Jazz. Der zweite Weg beginnt natürlich ebenfalls bei HipHop, geht dann über Reggae und Funk zu Baile-Funk zu Miami Base und dann zu irgendeiner x-y-Form von Techno. Und der dritte Weg geht dann aber von HipHop über Reggae und Funk und endet wieder im HipHop.  

Jan Delay: Meinst du mit "enden" die nächste Platte?  

rap.de: Ja genau. Oder halt dein nächster musikalischer Schritt.  

Jan Delay: Naja, zunächst einmal hast du den nicht so beachteten Weg der elektronischen Instrumentalmusik beiseite gelassen. Aber La Boum z.B.  ist auch schon wieder sechs bis sieben Jahre her. Also für mich als DJ geht es jetzt in die Richtung HipHop, Pop, Reggae, Funk und Rock. Hören tue ich momentan eigentlich nur Rock. Ich kann es zwar selber kaum glauben, aber es ist wirklich so. Und wenn ich etwas so extrem höre, dann folgt daraus eigentlich immer, dass ich damit dann irgendetwas mache.  

rap.de: Also kann man schon fast die "Befürchtung" haben, dass du und HipHop zwei Sachen sind, die getrennte Wege gehen?  

Jan Delay: Nein, auf keinen Fall. Auf keinen Fall! Also erst einmal kommt davor noch eine Beginner-Platte, und für den Fall, dass die Platte ein voller Erfolg ist, dann muss ich den ganzen Mainstream-Scheiß, den die Platte mit sich bringt, egal wie gut sie auch ist, auch erst einmal wieder abschütteln. Und dazu muss ich mich hinsetzen und schreiben, und natürlich auch über die eventuellen Hörer lachen wollen. Und da geht nichts besser als so eine wütende, schreiende, pöbelnde Punkrock-Platte. Im Moment hab ich da einfach nur Bock drauf.  

rap.de: Aus welcher Szene kam bisher eigentlich das beste Feedback für die Platte?  

Jan Delay: Das ist ja gerade das Ding an dieser Platte, dass ich das nicht sagen kann. Ich kann das meinen HipHop-Leuten vorspielen, ich kann das Elektro-Techno-Typen, oder alten ehrwürdigen Musiker-Füchsen, oder Udo, oder egal wem vorspielen. Es flashen echt alle drauf. 

rap.de: Der Song, welcher mich am meisten, lass mich mal sagen verschreckt hat, ist "Für Dich", das Liebeslied. Da ist Folgendes passiert: Ich hatte plötzlich aus ganz verschiedenen musikalischen Epochen, ganz viele verschiedene Gesichter als eine Art Film vor meinem geistigen Auge – und mit Verlaub, teilweise ganz schreckliche. Das beginnt mit Money Mark und endet dann aber auch bei Leuten wie Peter Maffay 

Jan Delay: Nee Nee, das ist Rio Reiser.  

rap.de: Ja, das weiß ich. Ich sprech da eher wie von emotionalen Sequenzen, verstehst du? Oder lass es z.B. Diana Ross oder so gewesen sein… 

Jan Delay: Ja, das ist gut…  

rap.de: Ich hab auch gesehen, wie Dieter Thomas Heck dich in seiner Hit-Parade ansagt…  

Jan Delay: Ja, das hat mein Kollege DJ Koze auch gesagt. Er meinte: Jan, ich hab Angst. Ich seh dich jetzt in riesigen Hallen und komme nicht mehr an dich ran. Da musste ich schon derbe lachen. Also das mit Dieter Thomas Heck, das ist mir schon klar. Das ist dann der Mainstream, den ich dann abschütteln muss. Aber letztendlich hab ich da Bock drauf. Ich bin ein Pop-Schwein und ich hör solche Musik. Und ich feier gerne voll auf Phil Collins wie kein Anderer, und ich höre gerne "Beautiful" von Christina – da kriege ich Gänsehaut. Oder "Kiss From A Rose" von Seal. Ich finde so etwas großartige Musik, und ich wollte so etwas auf meine Art auch machen, denn es ist ja im Endeffekt immer noch ein dicker Beat dahinter. Ich weiß, welche Gefahr das mit sich bringt. Das habe ich ja bei "Irgendwie, Irgendwo, Irgendwann" kennengelernt. Ich weiß jetzt einfach wo meine Schlupflöcher sind, wie ich mich ganz schnell verpissen kann. Deshalb sehe ich sowas auch ganz locker.  

rap.de: Hast du nicht trotzdem noch ein wenig Angst davor, dass die Platte als etwas gehuldigt wird, was du so nicht beabsichtigt hast? Nämlich als Pop, obwohl du dem Funk huldigen willst?  

Jan Delay: Nee, nee, nee, ich sehe die Platte als reine Pop-Platte. Auf jeden Fall.  

rap.de: Also betrachtest du Funk als Pop?  

Jan Delay: Also HipHop ist auf jeden Fall Pop. Sie ist die meistverkaufteste Musikrichtung der Welt, sie ist mehr Pop als alles andere. Aber eben im positiven Sinne. Ich mag das. Ich bin so. Ich mag schöne Melodien und eingängige Hooks. Ich flash da drauf, obwohl ich auch weiß, was Müll ist. Für mich gehört halt auch die Seele dazu. Wenn Pop und Seele zusammenkommen, dann bin ich am Start. Ich bin der größte Madonna– und Prince-Fan gewesen, als ich klein war. Die waren für mich die Welt.  

rap.de: Stehst du immer noch auf Madonna?  

Jan Delay: Also seit der letzten Platte nicht mehr – wo sie dieses Anti-Bush-Video hatte… und dann doch lieber wieder nicht, so von wegen: "Tut mir leid, ich mag doch Soldaten und Krieg auch, und ich mach für euch ein neues Video, und deswegen kommt mein Album auch zwei Wochen später raus, weil da ist ja noch der Che Guevara drauf, weil dieses Rebellentum ist wohl der neueste Shit und so." Und da hab ich so abgekotzt! Und seitdem bringt sie auch nur Aktionen, die ich peinlich finde. Aber bis dahin war ich auf jeden Fall auch immer noch Madonna-Fan.  

rap.de: Könntest du deine Platte in Bezugnahme der Begriffe "Style" und "Respect" beschreiben?  

Jan Delay: Hm, wie meinst du denn das? Also ich glaube sie hat Beides!  

rap.de: Kannst du das vielleicht ein bißchen ausschmücken, von wegen: Respekt zu Künstlern, wie… und Style, in Bezug auf das und das…?  

Jan Delay: Letztendlich ist "Style" das Wort, welches die Platte umschreibt wie kein zweites auf der ganzen Welt! Das Album ist meine Auffassung von Style – und der Respekt gebürt all jenen, die mich dahin gebracht haben. Denn den Style hab ich mir natürlich nicht ausgedacht, da bedient man sich links, rechts, oben, unten und überall, und saugt alles auf wie ein Schwamm. Und in Bezugnahme der eigenen Person, des eigenen Umfeldes und der eigenen Vorlieben schafft man dann seinen eigenen Style. Aber wenn man den nötigen Respekt nicht zollt, dann kann man sich einfach mal verpissen! Das ist genauso wichtig, wie der Style. Das Geben ist genauso wichtig wie das Nehmen. So läuft ja auch HipHop ab, so ist HipHop aufgebaut. Es saugt sich alles von überall rein und gibt dafür den Respekt zurück. So habe ich HipHop kennengelernt, und so wird es für mich auch immer bleiben.  

rap.de: Du hast ja vorhin von Koze gesprochen. Der hat sich ja einen Text von sich – "Schweine Reime" – quasi als Hörspiel einlesen lassen, von Max Goldt. Wenn du mal einen Text einlesen lassen wölltest, welcher wäre das dann – und von wem?  

Jan Delay: Dieser Wunsch ist gerade in Erfüllung gegangen. Die deutsche Synchronstimme von Eddie Murphy hat mir etwas eingesprochen, was auf der Jan Delay-Homepage zu hören ist.  

rap.de: Wie kam es dazu?  

Jan Delay: Wir brauchten halt jemanden, der den Spot spricht und der Sprecher der Stimme, die wir eigentlich haben wollten, die von Kiefer Sutherland in "24", wollte für einen Satz 5900 Euro, und der von Eddie Murphy wollte halt nicht so viel. Ansonsten würde ich Helge Schneider jeden meiner Texte in eigener Interpretation lesen lassen.  

rap.de: Warum hast du dich eigentlich für den Albumtitel "Mercedes Dance" entschieden? Steht das "Mercedes" für Phatness?  

Jan Delay: "Mercedes Dance" ist halt erst einmal ein Wortspiel. Der Mercedes wird als das Ultimum betrachtet, als das Beste. Also der Mercedes unter den Dance-Platten. Nur leider gibt es in Deutschland nicht einmal einen Fiesta als Dance-Platte. Das ist die erste Dance-Platte und gleich ein Mercedes, also ist die Meßlatte gleich ordentlich hochgelegt.  

rap.de: Wenn man deine Interviews liest, egal wann und zu welcher Platte, dann endet das sehr oft damit, das über früher gesprochen wird. Ist das so, dass die Leute das immer und immer wieder von dir wissen wollen, oder sprichst du einfach nur gern darüber? 

Jan Delay: Also ich spreche nur über das, was du mich fragst. Das sollte dir als Interviewerin ja bewusst sein. Das liegt ja nicht an mir, sondern an den Journalisten.  

rap.de: Ich denke, dass du aber auch einfach gerne über früher sprichst.  

Jan Delay: Nee, nee, auf keinen Fall. Ich denke, das kommt vielleicht daher, dass ich zum Beispiel bei Style und Respect einfach von einer anderen Zeit reden muss! Wenn ich die jungen Leuten erreichen will mit etwas, sodaß sie sich auch für etwas interessieren, dann mach ich das, weil ich denke, dass zu der Zeit zu wenig darüber geredet wird. Dann muss ich wie zum Beispiel bei der letzten Jan Delay-Platte über die Siebziger reden. Über den Terror und über Leute, die einfach auf alles geschissen haben, die ihr Leben für Leute geopfert haben, die gar nichts hatten. Oder jetzt eben, was es damals auch noch für schöne Musik gab. Die besten deutschsprachigen Sänger waren in den Siebzigern Udo LindenbergRio Reiser und Nina Hagen, und ich will den Leuten einfach etwas aus der Zeit vermitteln, weil mir das persönlich auch eine Menge gegeben hat. Ich hoffe, dass das für viele auch ein großer Flash sein kann. Und da setzen die Journalisten halt auch an und fragen nach.  

rap.de: Ja, aber irgendwann landen die Gespräche dann auch immer dabei, wie das nun mit den Beginnern angefangen hat… usw…

Jan Delay: Ach so, genau, ja sorry. Es kommt halt noch dazu, dass ich das schon sehr lange mache und schon viel mehr erlebt habe, als Andere, und dass die Journalisten mit mir über viel mehr reden können, als mit denen, die das nicht mitgemacht haben.  

rap.de: Aber würdest dir nicht manchmal wünschen, auch gerade weil du so viele verschiedene Projekte veröffentlichst, dass du als unbekannter Künstler, ohne den ganzen Background, deine neuen Sachen vorstellen könntest?  

Jan Delay: (lacht) Auf keinen Fall! Das wäre schrecklich! Das würde ja auch bedeuten, dass ich gar nicht die Erfahrung hätte, die ich gemacht habe. Ich kann die Platten auch immer nur so und immer so geil machen, zu dem jeweiligen Zeitpunkt, weil ich die Fehler und all die geilen Sachen, die ich schon gemacht habe, auch schon getan hab.  

rap.de: Dadurch bist du ja aber auch immer dem Vergleich zu früher ausgesetzt.  

Jan Delay: Das ist mir egal, aber ich würde mir auf keinen Fall wünschen immer neu anzufangen. Das Wissen und die Erfahrung sind so viel wert, das kann nichts aufwiegen! 

Tha Dogg Pound – Cali Iz Active

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Elf Jahre nach ‚Dogg Food‚ sind Tha Dogg Pound wieder zurück, wieder zusammen mit Snoop Dogg, der dieses Mal als „offizielles“ Mitglied auftritt. Das 16 Track umfassende Werk mit einer Gesamtspielzeit von knapp 70 Minuten wurde ‚Cali iz active’ getauft und von ‚Doggy Style Records‚ und ‚KOCH Records’ veröffentlicht. Produziert wurde die Scheibe von Battlecat und Soopafly, die auch vorher schon mit Snoop und Xzibit zusammengearbeitet haben.

Neben Snoop geben sich auch andere Künstler die Ehre, um Daz Dillinger und Kurupt reimtechnisch zu unterstützen. Unter anderem sind Paul Wall, Ice Cube, Nate Dogg, Lady of Rage und Diddy, den man auf ‚It’s craccin all night’ antrifft und den man im Outro überraschend „east and west unite“ propagieren hört. Das ist eigentlich aber auch schon das einzig ungewöhnliche an diesem Album: Die Beats sind perfekt auf Snoop und seine Kollegen zugeschnitten und die Themen sind typisch „Gangsta“.

Den Sommer über ließen sich Tha Dogg Pound schon auf der Ice Cube Tour da feiern wo sie hingehören: an der Westküste. Den ersten Track, der "Cali iz active" heißt, hätte man so auch schon auf ‚Dogg Food’ finden können. Im dazugehörigen Videoclip dazu treffen wir dann bei einem gigantischen Gangsta-Barbecue auf weitere altbekannte Freunde. Unter anderem beweisen Too $hort und Warren G wieder einmal ihre Liebe zur Westcoast.

Herausstechend ist definitiv‚ Keepin it gangsta’ mit einem Feature von Lady of Rage, die einigen schon seit Anfang der 90er als Solokünstlerin der Westcoast ein Begriff sein sollte. Geschickt wird ihr Auftauchen schon im Chorus angekündigt, bis sie dann mit aller Rap-Kraft zuschlägt. Begeistern konnten mich auch ‚Heavyweights’ und ‚Fakna** Hoes‚, bei denen ich mich selbst sofort bouncend in einem Auto an Californiens Küste vorstellen kann. Yeah.

Insgesamt ist da meiner Meinung nach ein rundum gelungenes Album entstanden. Vielleicht sind die Texte und Reime nicht sonderlich originell, und beschränken sich thematisch mal wieder auf den guten alten Gangsta-Shit, aber genau das ist, was gefällt. Hier geht ein altbewährtes Konzept sicher auf, welches mich vielleicht nicht vor spontaner Überraschung ausflippen, aber mich lächelnd zustimmend mit dem Kopf nicken lässt. Und so soll es sein.

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