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Gnarls Barkley in Deutschland

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Gnarls Barkley, die mit „Crazy“ und nun auch mit „Smiley Face“ Ohrwürmer vom Feinsten zustande brachten, geben sich die Ehre nach Berlin zu kommen. Dabei ist auch ein Abstecher bei MTV-TRL am Mittwoch, 25.10. ab 16 Uhr geplant und somit einer der wenigen Auftritte der beiden im Fernsehen. rap.de verlost dafür 2×2 Tickets. Wer nun zu den wenigen Menschen gehören will, die Dangermouse und Cee-Lo direkt vor Ort im Studio sehen, sollte sich unserer Verlosung widmen.

Meet Hip Hop 06

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Am 10. und 11. November findet in Ludwigsburg bei Stuttgart schon zum 4. Mal das ‚Meet Hip Hop‚ Festival statt. Geboten wird ein breites Programm: Am Freitag hat das Theaterstück "In da Club" von Maeckes und Plan B seine Premiere. Samstags gibt es dann Workshops bezüglich Breakdance unter der Anleitung von Lil Rock und Poppin Hood und Beatbox mit Unterstützung von Basit. Maeckes moderiert dann am Nachmittag ein Freestyle-Battle im KO-Modus. Für mehr Informationen und Preise, checkt obige Links. Ansonsten, viel Spaß!

Rasul – Opium Volume 2

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Rasul ist zurück: Neun Monate nach seinem letzten Album ist er mit dem Nachfolger-Mixtape  "Opium Vol.  2" am Start. Rasul, ein Ex-Rapper der Münchener HipHop-Gruppe "Square One", legt uns hier ein gut produziertes, nachdenkliches und vor allem gut strukturiertes Album vor, dass eine runde Geschichte darstellt.

Und die beginnt mit dem ersten Lied (nach dem Intro): "Life that I Know". Die erste Singleauskopplung hat einen guten, aber sehr positiv-feierlichen Beat, der das Lied perfekt unterstreicht. Durch "It`s the life that I know, in the hood…, it ain’t easy with the life that I know". wird man in sein Leben eingeführt, quasi der Opener in sein Leben. Durch einen fließenden Übergang gelangt man zu seinem harten Leben: "It’s about 2 go down", dem nächsten Highlight der Platte, das sich durch einen passend harten Beat auszeichnet. Nach dem passablen "Throw em up" und einem Interlude, die im Übrigen sehr zahlreich, aber mitunter lustig sind, gelangt man zu einem ambivalenten Track: "Wargames". Kann ja textlich ein guter Rückblick auf sein Leben sein ("Remember the times, when we were kids, playing wargames in your yard…"), hat eine wunderschöne Melodie, stimmlich finde ich den Refrain aber einfach nur anstrengend. Es klingt nach einer trance-mäßigen-schlecht-gemachten Music-Instructor-Stimme. Textlich gut, aber der Refrain ist leider nur nervig. Nach dem guten "Hard Times" kommt dann das melancholische "Insane", das von der Laune erzählt, die sicher jeder Mal hat, wenn er sich abgenutzt fühlt. Auf einen Klatsch-Beat rappt Rasul die traurige Hook: "And now, I don’t mean to complain, I’m just tired of constantly eating the pain…, i’m just saying I`m going insane". Danach folgt das romantisch-melodische "Love of my life", was ich als Liebeserklärung an die Musik sehe, aber auch an eine Frau gedacht sein kann. "You are the love my life, never reach to far, i`m holding you tight". Dass man noch mehr von ihm erwarten kann, kündigt er mit dem darauf folgenden harmonischen "Trilogy" an. Nach mehreren guten ("Beirut", "It ain’t easy" "Thank U") und eher langweiligen Liedern ("Aha" und "Slave"), folgen dann die beiden letzten Highlights der Platte und gleichzeitig die beiden letzten Tracks der CD. Zuerst featueret das traurige Liebeslied "Bottom of my soul"  "Kaled Ibrahim". Eingeschlossen von sehr schnell gerappten Strophen Rasuls singt Kaled mit einer wunderbar souligen Stimme die Hook. Als letztes Lied folgt dann der für mich gelungene Abschluss der Geschichte: "Kings & Crookz", sein Label. Guter Beat, guter Flow und vor allem eine tanzbare Hook. "Everybody say Kings & Crookz", mich eingeschlossen.

Insgesamt ist es ein sehr gut durchstrukturiertes Album, bei dem die Lieder miteinander harmonieren und abwechslungsreich sind. Als besonders gut sticht die Musik hervor, die das Album alleine hörenswert macht. Ein großes Lob geht hier an Rasuls Produktionsteam bei Kings & Crookz, a.k.a Sashliq, Monroe und Crada. Ein gelungenes Album: nachdenklich, musikalisch unterhaltsam und ein guter Flow. Diese Geschichte hat Spaß gemacht. Danke!

Brooklyn-Rapper angeschossen

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Brooklyn-Rapper Fabolous wurde am Dienstag nach einem Besuch in P.Diddy’s Restaurant „Justin’s“ angeschossen. Laut Angaben der Polizei traf den Rapper eine Kugel in den Oberschenkel. Daraufhin suchten er und seine Begleiter schnellstmöglich ein Krankenhaus auf. Unterwegs wurde der Wagen von der Polizei angehalten, welche unregistrierte Schusswaffen sicher stellen konnte. Darauf hin wurden alle Insassen festgenommen, es droht eine Anklage. Der unbekannte Täter wird nun polizeilich gesucht. John Jackson, so der bürgerliche Name von Fabolous, befindet sich derzeit im Krankenhaus, sein Zustand soll aber stabil sein. Sein Label Def Jam äußere sich bislang nicht zum dem Vorfall, allerdings wurde sein lang erwartetes Album „From The Bottom To The Top“ auf das erste Quartal 2007 verschoben.

The Game Promo-Tour fällt aus!

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Der Westcoast-Rapper The Game hatte eigentlich vor, ein paar Tage in Deutschland zu verweilen, um Promo für sein Album und seine im Dezember anstehende Tour zu machen. Dies hätte er unter anderem am Donnerstag im TRL-Studio von MTV oder auch später bei uns im Interview getan. Da es jedoch leider, nach unseren Informationen, einen Todesfall in der Familie Games gab, ist natürlich vorerst alles abgesagt worden und der Mann ist bereits wieder auf dem Weg in die Staaten. Die Verlosung unserer TRL-Tickets fällt deshalb leider auch flach. Wir werden euch natürlich weiterhin auf dem Laufenden halten.

Serk Prelistening!

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„Eigener Held“ ist die erste Singleauskupplung aus Serks neuem Album „Serk To DaBeat“. Es handelt sich hierbei um Rap aus der Hauptstadt, aus dem Main Theme Records Camp. „Eigener Held“ feat. She-Raw erscheint am 20.10.2006 auf allen großen Downloadportalen. Wer jedoch zu den Pre-Listenern gehören will kann dies ab 18.10.06 um 18 Uhr, auf Serks myspace-Seite machen.

Chakuza & Bizzy Montana – Blackout

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Erstguterjunge präsentiert das Streetalbum „Blackout“ von Chakuza und Bizzy Montana. Den Großteil aller Beats produzierte Beatlefield, aber auch Beatbull, Screwaholic und Bizzy Montana selbst steuerten die Instrumentals bei. Beattechnisch kann sich die Platte mehr als sehen lassen. Französische Vocals im „Intro“ und dem von Beatbull produzierten „Wozu“ zeichnen diese Tracks auf eine ganz besondere Art und Weise aus. Mit tiefsinnigen und nachdenklichen Texten wissen die Beiden zu überzeugen. Darüber hinaus können sich die Hörer auf zahlreiche Battletracks freuen. „Macht was ihr wollt“, „Blackout“ und „Was ist passiert“ sind nur einige Beispiele hierfür. Mehr Variationen und Vielseitigkeit hätte man erwarten können, allerdings trösten treffende Punchlines über diesen Schwachpunkt hinweg.

„Alles“, eine nachdenkliche Liebeserklärung, ist in meinen Augen einer der besten Tracks auf dieser Platte. „…es bist du allein und nicht das Rapgame das mich glücklich macht, ich würds für dich beenden Engel und das über Nacht…“. Der tiefsinnige Text passt perfekt auf den Beat, dessen Streichermelodie direkt ins Ohr geht und eine melancholische Stimmung übermittelt. Das schon erwähnte „Wozu“ unterstreicht, dass auch Rapper sich des Öfteren zahlreiche Fragen stellen, die so schnell nicht beantwortet werden können. „Wofür hab ich euch mein Herz geschenkt wenn es jetzt nicht mehr schlägt, und wofür bin ich noch auf dieser Welt wenn diese sich nicht dreht?“. Enttäuschung und Verzweiflung bleiben nun mal phasenweise ein treuer Wegbegleiter des Menschen, die Rapper lassen ihren Gefühlen freien Lauf und landen damit einen Volltreffer. Der französischsprachige Feature-Partner RAF liefert auf dem Track „Kein zurück“ eine sehr gelungene Hook ab. Der Rap von Chakuza und Bizzy Montana rundet das Gesamtprodukt ab. Vive la connection, ein weiterer Beweis für die perfekt funktionierende Harmonie zwischen der französischen und deutschen Sprache.

Kurzgefasst, das Streetalbum kann man getrost als gelungen bezeichnen. Raptechnisch könnte man ein wenig mehr erwarten, der Rap klingt oft sehr monoton und bietet an manchen Stellen zu wenig Abwechslung. Im Großen und Ganzen sollten die Erstguterjunge-Fans allerdings nicht enttäuscht werden, auch neue Hörer können mit diesem Streetalbum durchaus gewonnen werden. Des Weiteren handelt es sich bei diesem Streetalbum nur um einen Appetitmacher, DJ Stickle kündigt im „Outro“ kommende Projekte vielversprechend an. Man kann also davon ausgehen, dass es sich Chakuza und Bizzy Montana nicht nehmen lassen werden, um mit innovativen und außergewöhnlichen Rezepten einen bekömmlichen Hauptgang zu zaubern.

Kombo-LP von Nas& Primo?

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Bereits auf dem legendären „Illmatic“ des New York-Rappers gab DJ Premier sein Bestes und pushte den damals 17-jährigen Nasir Jones ins Rampenlicht der Rapszene. Auch für das kommende Album „Hip Hop ist dead… The N“ erhielt die Queensbridge-Legende tatkräftige Unterstützung von Primo. Anscheinend müssen es Nas die Instrumentals vom Gang Starr-Member mehr als angetan haben, denn Primo lies verlauten:Nas hat mir erzählt, dass wir nach diesem Album unser gemeinsames aufnehmen wollen, nur Nas und ich, von vorne bis hinten.“  Legende trifft auf Legende, wenn das nicht vielversprechend klingt?!

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