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Künstler wehren sich

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Nachdem die Polizei in den letzten Jahren verschärft gegen Straßenkriminalität vorging, dabei einige neue Einheiten wie die "Hip Hop Police Task Force" oder "Street Crimes Unit" gründete und es deswegen zu vermehrten Eingriffen der Polizei kam, schlägt die "Hood" mithilfe von John Legend, M1 (Dead Prez)  und Treach (Naughty by Nature) jetzt zurück: sie veröffentlichen eine DVD, namens "Combating Police Terrorism", die das rabiate und zumeist ungerechtfertigt harte Vorgehen der Polizei beleuchten soll. Mithilfe eines Festivals, bei dem vorgestern die beteiligten Künstler auftraten, wurde auch schon auf die DVD aufmerksam gemacht.
Die Einnahmen der Verkäufe werden u.a. Sean Bells Familie, der letztes Jahr bei einer Razzia von einem Polizisten getötet wurde, zu Gute kommen.
In diesem Sinne wünschen wir einen guten Verkauf.

Streit im Radio

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Während einer Radioshow kam es gestern zu mehr oder minder heftigen Diskussionen zwischen 50 Cent & Styles P sowie 50 Cent & Cam’ron. Styles P, der sich von seinem Label Interscope Records getrennt hatte, reagierte auf eine Ansage 50’s, dass er am besten bei G-Unit einen Deal abschliessen solle:
"I would do business with him, but I wouldn’t let him broker my deal." Als vermutliche Begründung und als weiteren Kritikpunkt führte er 50’s Reaktion auf die Verhaftung Kenneth Mc Griffs Veruteilung an: "I think you forgot where you’re from."
 Das konnte natürlich nicht ohne Reaktion von 50 Cent ausbleiben: "If you say that I’m a different person, anybody says money don’t change them, they just didn’t make enough"
Doch damit nicht genug, 50 bekam es auch noch mit Cam’ron zu tun. Aber hört es euch doch am Besten einfach selber an: 50 vs. Cam’ron.
Es geht um Koch Records und um Fifty’s Aussage, dass Künstler nur zu Koch Records gehen, wenn die großen Majors sich nicht mehr für sie interessieren.
Man kann den Beef fast riechen!

Favorite

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Seit letztem Freitag ist sein erstes Soloalbum "Harlekin" draußen. Zu diesem Zweck schaute der Essener Favorite bei uns in Berlin vorbei und stand Rede und Antwort. Es entwickelte sich ein Gespräch, bei dem Favorite zwar nicht die längsten Antworten gab, aber zeigte, dass man das Ganze alles nicht so ernst nehmen muss. Also viel Spaß beim Lesen, den wir beim Sprechen hatten.

rap.de: Das neue Jahr hat gerade begonnen. Was war dein persönliches Highlight im Jahr 2006?

Favorite: Die Kollegah-Tapes waren cool und er hat berechtigt viel Aufmerksamkeit bekommen. War auf jeden Fall geil, da alle im Sommer bis zum Winter seine Tapes gehört haben.
rap.de: Dein letztes Album mit Jason, „Rappen kann tödlich sein“, kam 2005 raus. Was hast du musikalisch im Jahr 2006 gemacht?

Favorite: Ich habe die Kollegah-Tapes gehört (lacht). Nein, ich habe nicht so viel gemacht: paar Auftritte, hier und da mal ein Track und natürlich an meinem Album gearbeitet.
rap.de: Im letzten Interview hattest du uns erzählt, dass du national gerne mal mit TaktloSS arbeiten würdest? Hat sich da was ergeben

Favorite: Nein, das habe ich gar nicht versucht. Ich muss ihn jetzt auch nicht unbedingt featuren. Das habe ich gesagt, weil sein Rap-Style für mich außergewöhnlich ist. Ich kümmere mich jetzt da auch nicht darum, muss den also nicht unbedingt featuren.
rap.de: Gibt es denn jemanden, mit dem du gerne mal was machen würdest?

Favorite: (längeres Überlegen) Nein, irgendwie nicht, fällt mir gerade keiner ein.



rap.de: Kommen wir mal zu deinem Album „Harlekin“. Im offiziellen Pressetext zu "Harlekin" steht, dass du mit 12 Jahren deine Eltern verloren hast. Welchen Einfluss hatte das auf dein Album?

Favorite: Es ist ja mein erstes Soloalbum und dem möchte man eine persönliche Note geben. Und das ist in meiner Vergangenheit in meinem Leben passiert und deswegen spielt es schon eine Rolle. Man rappt ja über sein Leben, sollte man zumindest mal machen (lacht).
rap.de: Bei „Gegen den Herrn“ lässt sich eine Ablehnung gegenüber „Gott“ nicht überhören. Hat das auch mit dem Verlust deiner Eltern zu tun?

Favorite: Ja, das hat es auf jeden Fall. Die Frage ist schwer, da muss ich mal kurz überlegen… Als es passierte, war ich 12, und danach gab es den lieben Gott für mich nicht mehr, da es schwer war, daran noch zu glauben. Den Track habe ich dann gemacht, als ich 18 war. Da habe ich mich selber nicht mehr als Waisenkind und Heimkind gesehen und habe den Track als Abschluss für mich gemacht. Und ich glaube nicht an Gott.

rap.de: Hast du denn vor dem Verlust deiner Eltern an Gott geglaubt?

Favorite: Ich habe mir vorher keine Gedanken darüber gemacht. Das kam erst mit dem Verlust. Ich glaube nicht wirklich an Gott, auf jeden Fall nicht an den, an den man hier in Deutschland glaubt. Gegen ihn ist das Lied auch. Ich kann ja nicht ein Lied gegen ihn machen, wenn ich nicht generell an ihn glaube.

rap.de: Sozusagen glaubst du nicht an den „deutschen Gott“…

Favorite: Ja genau, ich glaube nicht an den „deutschen Gott“ (lacht).
rap.de: Du glaubst aber schon, dass es eine höhere Macht gibt?

Favorite: Ja, das denke ich schon. Das hat schon seinen Sinn, warum es uns gibt. Aber das weiß keiner und ich weiß es auch nicht (lacht).
rap.de: Alles klar. In „Ein Rapper reicht“ hast du eine Zeile, in der du sagst, dass du Pornos drehen würdest, wenn du kein Rapper wärst. Wenn das auch nicht ginge, was würdest du dann machen?

Favorite: Warum sollte das denn nicht gehen? (lacht)
rap.de: Ok, sagen wir mal so: würdest du dann eher Regisseur oder Darsteller sein wollen?

Favorite: Beides.



rap.de: Es gibt ja auch einen Berliner Rapper, der im Pornogeschäft aktiv ist. Willst du dann mit dem mal etwas machen?

Favorite: Ja, mit dem will ich ein Feature machen. Wenn der dann ein paar heiße Weiber mit ins Studio bringt, mache ich ein Feature mit dem (lacht).
rap.de: Der Song „Index“, der auf deiner myspace-Seite unzensiert ist, ist auf dem Album-Snippet zensiert. Ist das ganze Album enthärtet, wie auch schon bei „Rappen kann glücklich sein“ mit Jason?

Favorite: Also bei „Index“ ist nur das Wort „Jude“ gemutet. Das ist aber auch verständlich. Ich bin Deutscher und da kann man das schnell falsch verstehen. Das war auch in meinem eigenen Interesse, denn ich bin auf keinen Fall ein Judenhasser. Wohin mit mir? Es gibt auch noch ein paar andere Stellen, die gemutet sind, aber nur einzelne Wörter. Ansonsten ist nicht viel gemutet worden: drei Wörter oder so. Man versteht alles auch so.
rap.de: Wenn du jetzt im Nachhinein Verständnis dafür hast, warum hast du die Zeilen dann nicht gleich weggelassen?

Favorite: Ich wollte die Lines erstmal einrappen und bringen, so wie sie sind. Hinterher sind sie da und man muss sich dann halt überlegen, wie man da jetzt wieder weg kriegt (lacht).

rap.de: In einem Juice-Interview habe ich gelesen, dass Slick dich im Studio eingesperrt hat, bis du mit deinem Album fertig warst. Wie lange hast du denn gebraucht?

Favorite: Ich war fast zwei Monate bei ihm. Ich habe mich aber auf eigenem Wunsch bei ihm einsperren lassen. Ich bin ja vertraglich gebunden und musste langsam mal zu Potte kommen. Ich wollte meine Ruhe finden, mein Ding machen … und er hat mich geschlagen. Nein, Quatsch. Ich habe zu essen bekommen, mein Album, bis auf zwei, drei Tracks, die ich schon hatte, fertig geschrieben und dann aufgenommen: mir ging es auf jeden Fall gut da.
rap.de: Warum ist es dazu gekommen, dass man dich einsperren „musste“?

Favorite: Ich hatte kein richtiges Studio und keinen vernünftigen Ort zum Aufnehmen, an dem ich meine Ruhe haben konnte. Bei Slick im Studio war der einzige Ort, bei dem ich wirklich gedacht habe, dass ich da meine Ruhe finde. Also mussten wir es da machen.
rap.de: Anhand einiger Zeilen oder wegen des letzten Videos habe ich den Eindruck, dass du Slick und Flipstar als deine großen Brüder ansiehst. Wie würdest du selber das Verhältnis zwischen euch beschreiben?

Favorite: Es sind auf jeden Fall meine Chefs. Slick One ist mein Chef und das wird natürlich auch so bleiben. Aber er ist nicht mein reiner Chef, sondern wir machen auch Witze, haben viel Spaß miteinander und hängen gerne zusammen rum. Ich mache natürlich zwischendurch immer mal wieder ein paar Jokes, aber am Ende des Tages ist er mein Boss und ich respektiere ihn.



Rap.de: Bei „Aus und Vorbei“ hast du ja im Refrain ein bisschen gesungen. Ist dir das schwer gefallen, weil du normalerweise ja nur flext?

Favorite: Nö, so was mache ich eigentlich gerne. Das habe ich auch früher auf meinen Demos immer schon gemacht. Das ist ja auch kein richtiger Gesang, es ist mehr dieses Möchtergern-Fifty-Singen. Aber ich finde das cool und du auch (lacht). Ich finde jeder Rapper sollte das ab und zu machen, weil das einfach Abwechslung bringt.
rap.de: Bei eben diesem Track geht es ja um die Trennung von einem Mädchen und man könnte den Eindruck bekommen, dass sich da eine bestimmte Person angesprochen fühlen konnte…

Favorite: Ja klar, könnte sie sich angesprochen fühlen. Ich will sie jetzt aber nicht wirklich dissen. Sie war der Auslöser, dass ich diesen Track gemacht habe, aber mehr auch nicht. Sie kriegt jetzt nicht mehr soviel Aufmerksamkeit von mir (lacht).
rap.de: Aber sie hat dich noch nicht drauf angesprochen, dass …

Favorite: Doch, doch, doch, vorgestern hat sie gesagt“ Ey, mich hat da jemand auf dieses Lied angesprochen“. Ich habe ihr dann gesagt: „Lies die Interviews, dann weißt du, dass du nicht gemeint bist.“ Und dann habe ich aufgelegt.


rap.de: Nach welchen Kriterien hast du deine Beats für "Harlekin"ausgewählt?

Favorite: Ich höre Beats und gehe dann entweder direkt auf sie ab oder finde sie scheiße. Ich habe viel gehört und Rizbo hat viel produziert. Ich habe ihm auch gesagt, wie ich das ungefähr haben will, und er hat sich gut drauf eingestellt. Das hat alles gut funktioniert. Ansonsten habe ich einfach die Beats gehört und wenn sie gut waren, habe ich sie genommen und wenn nicht, dann nicht.

rap.de: Welches Ziel hast du dir mit deinem Solo-Album gesetzt?

Favorite: Ich wollte erstmal mich zum Hauptthema machen, über mich erzählen und … warte mal, was wollte ich denn noch? Ja, zeigen, dass ich cool bin. Nein, eine CD rausbringen, damit ich cool bin (lacht). Nein, ich wollte meinem Platz im Business verdeutlichen und mich dort etablieren. Mein Hauptanliegen war aber zu zeigen, wer ich bin und wie ich rappe.
rap.de: Warum hast du das Album „Harlekin“ betitelt? Hat „dieser Hofnarr aus dem 12 Jhdt.“ eine besondere Bedeutung, dass du ihn deswegen ausgewählt hast?

Favorite: Ich fand den Titel erstmal anders als die Titel der anderen Deutschrap-Alben an, wo die Titel sehr straßenorientiert und meistens langweilig klingen. Harlekin ist ein Wort, was zwar jeder kennt, bei dem man aber überlegen muss, was das noch mal genau bedeutet. Harlekin ist ein bösartiger Clown, der damals vom Hof vertrieben wurde, weil er zu böse Witze gemacht hat, und ich mache halt auch mitunter bösartige Witze. Und wie auf dem Cover zu sehen ist, habe ich eben eine traurige und eine lachende Seite. Ich finde, dass passt ganz gut, da ich diesen Anarcho-„Ich scheiß auf Alles“-Rap mache.



rap.de: Dein neuestes Video sieht schon nach einem Qualitäts-Video aus. Wie war das Drehen für dich, im Gegensatz zum Low-Budget-Video bei „Rappen kann tödlich sein“?

Favorite: Wir wollten mit dem Video erstmal zeigen, dass wir besser sind als diese Untergrund-Labels, die nur dreckige Videos drehen. Der Videodreh war fast genauso, hatten nur eine bessere Kamera und ein Drehbuch. Ach ja, und einen 25 Meter-Kran, für meinen Schwanz (lacht), da wir ja mit der Kamera auch noch Pornos drehen wollten.
rap.de: Womit wir wieder beim Thema sind.

Favorite: Genau. Also es war eigentlich recht ähnlich, nur andere Location, man ist mit Kopf an die Sache rangegangen und die Kiddies waren da, die übrigens nicht meine Homies sind. Viele Leute fragen mich, wer diese Typen sind, da sie noch ein bisschen jung sind. Ich verkaufe den nur Drogen (lacht).

rap.de: Drogen, gutes Stichwort. Wie sehen da deine Erfahrungen aus?

Favorite: Ich kann mich leider nicht daran erinnern, denn immer wenn ich Drogen nehme, bin ich so weg, dass ich es hinterher nicht mehr weiß. Nein, ich mache keine Erfahrungen mit Drogen … Stell dir mal vor, das liest meine Tante oder meine Oma. Nein, ich nehme keine Drogen, ich bin sauber (lacht).



rap.de: Du bist noch relativ jung, wo siehst du dich in 10 Jahren?

Favorite: In 10 Jahren bin ich fertig mit der Sache, da rappe ich nicht mehr.
rap.de: Was willst du dann machen?

Favorite: Ich investiere die Kohle, die ich mit Rappen gemacht habe, irgendwo rein. Da ist schon wieder alles vorbei in 10 Jahren.
rap.de: In Aktien?

Favorite: Ja, irgendwie so was. Ich mache irgendwas Cooles mit dem Geld und mache da noch mehr draus.
rap.de: Klingt auf jeden Fall nach einem Plan.

Favorite: Genau (lacht).
rap.de: 2007: was kann man von dir bzw. von Selfmade noch erwarten?

Favorite: Der Selfmade-Sampler, auf dem Kollegah, Shiml, Slick One, ich und ein paar Features drauf sind. Dann kommt noch das erste Kollegah-Album, inkl. Video und dem ganzen Kram. Shiml bringt noch ein Album raus. Ich freue mich einfach auf alle Releases von uns.
rap.de: Hast du noch letzte Worte an die rap.de-Leser?

Favorite: Lest nicht soviel! Guckt lieber Fernsehen und surft nicht soviel im Internet (lacht)! Checkt mein Album und alles von Selfmade Records!
rap.de: Alles klar und vielen Dank für das Interview.

Favorite – Harlekin

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Im Jahr 2005 veröffentlichte Selfmade Records das Kollaboalbum von Favorite & Jason „Rappen Kann Tödlich Sein“. Nun ist es 2007 Zeit für Favorite, sein Solodebüte abzuliefern. Es trägt den klanghaften Namen„Harlekin“ und soll Favorites teilweise „schwarzen“ Humor unterstreichen. Das Favorite einen Sinn für überspitzt dargestellte Punchlines hat, wurde einem auch schon bei „Rappen kann tödlich Sein“ bewusst: jedoch kann man sagen, dass er in Sachen „kein Blatt vor dem Mund nehmen“ noch einmal eins draufgesetzt hat.

Der 20-jährige Essener verarscht in seinen Tracks alles und jeden. So zum Beispeil auch seinen Labelboss Flipstar (Creuzfeld & Jakob) auf„Ein Rapper Reicht“. Fav spittet: „Dein scheiß Labelboss wollte mich signen. Ich nahm´ diesen Groupie mit Backstage. Er keulte´ mir ein. Ich geh´ meinem Label nicht fremd. Sogar Flipstar gibt an, dass er Favorite kennt! Dieser Favorite-Fan.“ Dieser Track liefert einen sehr guten Einstieg in das Album. Der mir bisher unbekannte Produzent Joshimixu bastelte einen hymnenartigen Beat für diesen Track, dessen Trompeten und Hörner den flexenden Fav deutlich unterstützen.

Einige Kritiker, zu denen ich nicht zähle, werden Favorite wohl vorwerfen, dass er mit seinen Zeilen wohl manchmal sehr unter die Gürtellinie geht. So könnten sich z.B. einige beim vom Jimmy Ledrac produzierten Song „Index“ anstoßen. Hier droppt er folgende Zeilen: „Ich chille nur mit bösen Satanisten. Wir zünden deine Kirche an und töten ein paar Christen!“ und weiter… „Christenschwein! Duck Down! Bevor du eine Kugel frisst. Oh Shit, sorry! Ich vergas´ dass du ein (…) bist..“ . Jeder, der diese Zeile hört, wird wissen, welches Wort sich hinter der gemuteten Stelle verbirgt. Die Betonung liegt hierbei auch deutlich auf vergas´.
Ich finde das„Index“, so wie er ist, ein sehr guter Track, eine runde Sache und vor allem ein Beispiel für Punchlines ist. Wir sollten in Sachen Rap nicht immer alles so ernst nehmen, sei an dieser Stelle noch einmal erwähnt.

Doch Favorite machte für„Harlekin“ nicht nur Tracks, die seine Battle-Qualitäten beweisen, sondern liefert auch einen Einblick in das Leben des Favorite. In „Aus Und Vorbei“, verarbeitet er den alltäglichen Trennungsschmerz, den jeder Mann schon erlebt hat, auf seine eigene Art und Weise. Hierfür hat Rizbo, der Hausproduzent bei Selfmade Records, ein Beat gezaubert, der perfekt zu dieser Thematik passt.

Das traurige Schicksal, dass Fav seine Eltern im zarten Alter von 12 verloren hat, verarbeitet er in „Gegen Den Herrn“. Er macht Gott dafür verantwortlich und rechtfertigt mit diesen Song seine Wut auf Gott. „Warum ist die Welt so verletzend? Und warum mussten Fremde meine Eltern ersetzen? Mit welchen Rechten gehst du vor und nimmst uns Menschen, die wir brauchen? Bis heute sieht man immer noch die Trauer in meinen Augen!“
Es ist ganz klar, dass Favorite hiermit beweist, dass er tiefgründigere Texte ebenso gut beherrscht wie Representer- und Battlesongs.

Insgesamt ist das Album ein bisschen kurz geraten. Es besteht zwar aus 18 Trackmarken, doch fünf davon sind Intro, Skits oder Outro, die man nicht als Song werten kann. Man hätte gerne noch etwas mehr zu hören bekommen, weil Favorite Flow mit Thematik, guten Reimen und Hammer-Punchlines kombiniert.
Wir schauen mal, wann man wieder etwas vom Essener zu hören bekommt.

Bobby Digital

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Alle, die gehofft haben, dass RZA mit seinem Alter Ego Bobby Digital noch einmal zurückkommen wird, können sich sich jetzt ein weiteres Mal freuen. Denn der Rap-Guru arbeitet gerade fleißig an einem neuen Album.  "DigiSnack" soll das gute Stück heißen, ein Release-Datum steht aber leider noch nicht fest.  Falls dieses Album nicht mehr in diesem Jahr fertig und den Markt erobern wird, bleibt einem ja immer noch im Sommer das neue Wu-Tang-Album.
2007: RZA ist auf jeden Fall dabei.

Sein Fokus: Rap

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"Fokus: Rap": Konzertbesucher der letzten Xavier Naidoo-Tour werden wahrscheinlich schon einiges kennen, denn Pal One war als "Special Guest" bei der letztjährigen Tour dabei, um sein neues Album "Fokus: Rap" schon einmal teilweise vorzustellen. Dieses fertige Werk wird jetzt am 23. März erscheinen und neben dem naheliegenden Feature von Xavier Naidoo auch Curse, mnemonic oder Prinz Lo als Gast-Rapper featuren. Produziert wurde das Ganze von Monroe, was sicherlich einiges erwarten lässt.
Im März wird man sehen, wie fokussiert sie wirklich waren!

Mixtape for free

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HipHop/Little Brother-Fans aufgepasst: Berichten zufolge steht ab dem 13.02.07 ein Mixtape von den Little Brothers, die nur noch zu zweit ohne Produzent 9The Wonder sind, & DJ Mick Boogie für umsonst im Netz. "And Justus for all" heißt das passend betitelte  Mixtape und wird von Khrysis, Focus,  Kickdrums, Nottz, Oddisee, Babu und RJD2 produzierte Songs  sowie Features von Talib Kweli, Ray Cash, Kardinal Offishall, Rhymefest, Skillz und Bishop Lamont enthalten.
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Due to the changing landscape of the mixtape industry, Little Brother and myself decided to keep it true to the spirit of and make this forthcoming classic available to the public for free. Its all original, all new music created by the LB fam and mixed by myself.", teilte Mick mit.
Für mehr Infos ab auf diese Seite!

Nintendo – Bewegung…

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Wario Ware Smooth Moves

Viel Spiele nutzen schon sehr eindrucksvoll die neuen Steuerungsmöglichkeiten der Wii. Den absoluten Overkill an verrückten Bewegungen bekommt ihr bei Nintendos Deluxe Minispiele-Sammlung. Wario ist wieder unterwegs!

Der Antiheld aus dem Hause Nintendo hat wieder ein Solo bekommen und flippt total aus in "Wario Ware Smooth Moves". Es ist eine riesige Minispiele-Sammlung, die ihr nacheinander freischalten könnt. Die einzelnen Levels sind meist 9 bis 12 kurze Reaktionstest, die ungefähr 5 Sekunden lang sind. Der Knackpunkt ist aber, dass ihr erst wenige Momente vor dem Minispiel bescheid bekommt, wie ihr die Fernbedienung halten sollt. Es gibt 18 verschiedenen Positionen, in der ihr die Remote, in dem Spiel wird sie Formenstab genannt, halten müsst. Genau das macht den Reiz des Spiels aus. Die verschiedenen Haltemöglichkeiten und Minispiele sind dadurch so abwechlungsreich und lustig, dass laute Lacher keine Seltenheit sind und Bewegungen des ganzen Körpers an der Tagesordnung liegen.

 Die Grafik ist dabei ziemlich einfach und abgedreht gehalten, was dem Spiel zu Gute kommt. Ihr spielt viele Minispiele in Szenarien alter Nintendo-Klassiker, andere wieder in ganz einfach gehaltenen Comic-Grafiken. Die einzelnen Level sind immer thematisch an einem Charakter orientiert und beginnen durch amüsante, aber leider zu lange Introvideos.

Dann aber kann es losgehen und ihr bewegt den Formenstab wie auf dem Bildschirm verlangt wird. Manchmal müsst ihr die Remote flach auf die Hand legen und Gegenstände balancieren. Oder sie an eure Hüfte halten und einen Hula-Tanz vorführen. Bei der Haltung „Elefant“ verlängert ihr eure Nase durch die Remote und vollzieht so die Übung. Es ist das abwechslungsreichste Spiel, was die Nutzung des Controllers betrifft. Auch Nichtspieler werden ihre Freude dran haben. Leider werden die Bewegungen manchmal nicht richtig erkannt und ihr verliert, was besonders bei schwierigen Minispielen nervt. Aber auch dies kann verschmerzt werden, sobald einmal der Multiplayer frei geschaltet ist!

Es gibt acht verschiedene Modi bei Wario Ware Smooth Moves. Alle sind sehr lustig, obwohl ihr nur nacheinander spielen könnt. Dafür können 12 Spieler an einer Party teilnehmen und nacheinander antreten. Sehr witzig bei großen Runden. Auch die Miis werden unterstützt und ihr seht euer eigenes Konterfei in manchen Spielen wieder. Wario Ware ist das perfekte Spiel für die Wii. Im Solomodus macht es zwar nur beim ersten Durchspielen Laune. Dafür fesselt euch der Multimodus noch bis zum übernächsten Weihnachten. Alle Nintendofreunde greifen eh zu, alle anderen Wii-Besitzer sollten dies auch tun.

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