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Neues Album

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Ein Jahr nach „More Fish“ hat Ghostface Killah ein weiteres Schmanckerl für seine Fans. „The Big Dough Payback“ soll am selben Tag wie das lang erwartete neue Wu-Tang Album veröffentlicht werden, am 4 Dezember 2007.

Auch er ,eher einer der rastlosen Sorte, will nur kurz nach dem neusten Release eine Art Lebensratgeber in schriftlicher Form herausbringen. Seine über die Jahre gesammelten Erfahrungen über alltägliches wie Sex, Glücksspiele, Familie, Bildung und wie man für nur 5$ am Tag den Magen füllt, soll niemandem vorenthalten werden.

Also nicht verzagen, Ghostface fragen….

Die Winterdetion

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Wir wir euch bereits berichteten wird es unser Lieblingsfestival das Splash! dieses Jahr zum ersten Mal auch in einer Winteredition geben. Am 27. Oktober 2007 ist es soweit und diverse Artists wie Joell Ortiz, Sean Price, Canibus, Grand Puba, Black Milk, Butta Verses, Guilty Simpson oder Murs, werden sich auf den Bühnen gegenseitig ablösen. Da dieses Event in Amsterdam stattfindet, haben sich die Veranstalter für deutsche Rap Fans etwas einfallen lassen:

Von Berlin aus fährt am Festivaltag morgens ein Bus (mit Zusteigemöglichkeit in Köln) direkt zum Festival. Das exklusive Kombi-Ticket für deutsche Besucher kostet einheitlich 95 EUR und beinhaltet sowohl den Bustransfer für Hin- und Rückfahrt, als auch den Eintritt für das Festival und die Aftershow-Party, die von Beatbox-Ikone Biz Markie gehostet wird. Abfahrt ist am Festivaltag in Berlin morgens mit Zwischenstopp in Köln. Rückfahrt am nächsten Morgen ab Amsterdam über Köln nach Berlin zurück. Das Kombi-Ticket ist auf dieser Seite erhältlich.

Wer also auf der Anfahrt getrost die Beine hochlegen möchte, sollte über dieses Angebot nachdenken. Haltet ausserdem in unserer Win Section nach einer Ticket Verlosung Ausschau, die in den nächsten Tagen online gehen wird.

Snoop Dogg putzt Toiletten

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Snoop Dogg erklärte sich gestern (10. Oktober) vor dem Orange County Gericht damit einverstanden einen lokalen Park, aufgrund einer Verurteilung zu gemeinnütziger Arbeit wegen dem Besitz einer gefährlichen Waffe, zu säubern.

Beschämend! Vielleicht ist das Aufsammeln von Doggyshit aber auch einfach inspirierend.
Dem Rapper wurden insgesamt 160 Stunden gemeinnützige Arbeit und eine dreijährige Bewährungsstrafe auferlegt, weil er im September in seiner Computertasche einen ausklappbaren Schlagstock am John Wayne Airport in Orange County  mit sich trug.

Nach der Matrikel des Orange County Gerichts, wird Snoop Autos waschen, Abfall aufsammeln, Toiletten säubern und Laub harken. Seinem Anwalt, Donald Etra, zufolge, sieht er die Verurteilung nicht als Knechterei an: “Snoop has never pretended to be other than a man of the people” und “He will do whatever it takes.  He will be making the park a better place for Orange County”. Der Name des Parks wird aus Sicherheitsgründen nicht veröffentlicht.

Michael Jackson hat Jobs zu vergeben

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Da sitzt man nichts ahnend so rum, und plötzlich hat man Michael Jackson am Telefon, und das nur weil man Kanye West heißt. Anfangs hielt er das alles wohl für einen schlechten Scherz, ähnlich wie Will.I.Am, der auch einen solch unverhofften Anruf erhielt. Beide wurden vom King of Pop höchstpersönlich darum gebeten Lieder für Michael`s nächstes Album zu produzieren. Auch R&B-Boy Ne-Yo darf sich glücklich schätzen seine Arbeit an Jackson weitergeben zu dürfen. Mit diesen Hitgaranten im Boot kann ja eigentlich auch nichts mehr schief gehen.

Album erneut verschoben

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Das Album „The American Dream“, welches unter anderem von Mannie Fresh, Amadeus und Myke Diesel produziert wird und Features von Devin The Dude, Snoop Dogg, Lil Mo und anderen enthalten wird, wurde nun ein weiteres Mal nach hinten verschoben. Nachdem das Album ursprünglich im April diesen Jahres veröffentlicht werden sollte, wurde es auf den 10 Juli 2007 verschoben, doch auch dieses Datum konnte nicht eingehalten werden. Angeblich soll der 20 November 2007 nun Stichtag sein. "The American Dream" ist ein Doppelrelease, es wird ein gleichnamiger DVD-Film enthalten sein.

Animus – Der Kugelschreiber Teil 2

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Animus, Sohn persischer Flüchtlinge, zwanzigjährig, trägt den Löwen, der auch das Wappen seiner Heimatstadt Heidelberg ziert, in seinem Herzen. Vor seinem ersten Release hatte er nach eigenen Aussagen schon über 300 Songs geschrieben, keine bruchstückhaften Notizen, und ganz ehrlich, Inhalt und Technik beweisen ein gewisses Talent. Sein Debut-Mixtape „Der Kugelschreiber“ enthält Respektverkündungen von Curse und Moses P. So kam eins zum anderen und nun erscheint sein zweites Mixtape „Der Kugelschreiber Teil 2“ über 3p Records.

Schon im Intro erklärt er sein vom Hunger angetriebenes Wesen und es wird deutlich, dass Animus nicht simpel rappen kann. Persönlich ist das Tape durchgängig, in dem Song „Licht“ erkennt man die enge Beziehung zur Musik, wie er durch sie geprägt wurde, schon seit den jüngsten Tagen, und heute durch sie zu anderen Menschen spricht. Diese persönliche Nähe gipfelt in der Auseinandersetzung mit oder fast schon in einem sehnsüchtigen Schrei nach der Heimat in „Meine Tränen“. An seinem stoischen Rapstil hat sich nicht viel geändert und das ist auch gut so. Die Doubletimes sind allerdings an der einen oder anderen Stelle immer noch zu undeutlich. „Sinn für Humor“ klingt stilmäßig, und das ist hier die Ausnahme, sehr protzig und monoton, vor allem der Hook fehlt jede Form von Ästhetik. In den Texten werden keine noch nie bedachten, aber tragische und zugleich komplex inszenierte Wahrheiten aus interessanten Perspektiven verarbeitet, die den Hörer schon ein wenig fordern. So gewinnt man Einblicke in „Eine Gelegenheit“, in der zwei für einander geschaffene Menschen ihr Glück aus gegensätzlichen Gründen einfach verpassen oder in „Aktion Reaktion“-Dominoeffekte, die Schicksale maßgeblich prägen. Abgerechnet wird mit hinterhältigen Frauen, die beste Freunde, die diese lieben, nicht zu schätzen wissen (Fachjargon: Schlampen) und in den Battle-Tracks mit allen Freestyle-Songwritern und HipHop-Clowns. „Angriff ist die beste Defense“ –  Hart und smart ist die Devise. Dieses Mixtape hat, mehr noch als das erste, einen Hang zur Melancholie, die aber authentisch und gut aufgebaut ist. Die Battle-Tracks entschärfen diese trüben Stimmungen durch kluge Punchlines immer wieder angenehm. Großartige Unterstützung kommt dabei von Luzifer aus Leipzig, Morlockk Dilemma, höchstpersönlich, der als einziges Feature 20 destruktive Bars beisteuert, Baamm! Der gesellschaftskritische Song „Luxus“, mit expressiven Worten und emotionaler Stimme, zeichnet sich durch erschreckende Direktheit aus. Dem gegenüber stehen aber auch poetische Zeilen, aus dem „Alltag“ gegriffen. Dort sieht Animus „..alte Menschen in der Bahn mit Augen, die wie schwarze Trauben, im Gesicht vernarbt sind und verstauben.. .“ Seinen Namen sollte man also mit sehr viel Message in Verbindung bringen, vielleicht erkennt der aufmerksame Zuhörer Ähnlichkeiten mit seinem deutschen Vorbild Curse. Da die Beats (gepickte Amibeats) nicht selbst produziert sind, kann man dazu nur sagen, dass sie gut gewählt sind und Animus einen guten Geschmack hat, was das Musikalische betrifft. Lediglich zwei Songs, „Licht“ (Mindz) und das „Intro“ (Rocko) [übrigens sehr geil], stammen von hiesigen Produzenten. Einer zukünftigen Zusammenarbeit seitens Animus steht diesbezüglich nichts, außer einem knappen Budget, im Wege, doch sobald seine Bekanntheit wächst und sich die eine Gelegenheit bietet, werden sicher selbst eine Millionen Hindernisse zu einer Brücke.

Nach dem überraschenden Erstlingswerk wird man bei der Fortsetzung auf keinen Fall enttäscht. Durch die doch spürbare Qualitätssteigerung des zweiten Mixtapes, kann man sich schon mal auf die dritte Kugel im Lauf freuen, denn die ist schon in der Mache. Ehe man zu früh in irgend einer Art und Weise urteilt, sollte man sich das ganze Tape aufmerksam anhören und sich von den verschiedenen Facetten des jungen Animus beflügeln lassen. Ob nun Heidelberg hin oder her, Fakt ist, dass es sich um gute und ehrliche Musik handelt, die ihren Respekt verdient. „Die die immer taten, als wäre ich eigentlich nichts, sind jetzt wie Imitate, doch ich seh da leider kein‘ Witz.„

Peter Foxx auf Solopfaden

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Frontmann Pierre aka Peter Fox der Gruppe Seeed nimmt sich eine Pause von genau jener, um sein erstes Soloalbum an den Start zu bringen. Peter Fox, der weitestgehend alle Texte der Band selbst geschrieben und auch die Songs produziert hat, bringt nun am 05.10.2007 seine erste Single „Fieber“ feat. KIZ als „digital only“ Release heraus. Laut Pressemitteilung hat er für die Aufnahmen des Albums ein ganzes Orchester anrücken lassen, um „echte“ Musik zu kreieren, die wie tanzbare Filmmusik klingen soll. Die Veröffentlichung des Albums ist für das Frühjahr 2008 geplant, also haben wir noch ein wenig Zeit uns auf dieses Release zu freuen. Um die kalten Wintertage bis dahin wohlig warm zu überstehen, könnt ihr euch auf seiner MySpace-Seite schon mal mit dem Track „Fieber“ aufwärmen.

LL Cool J unzufrieden mit Def Jam

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Schon vor einem Jahr äußerte LL erste Zweifel an der Ernsthaftigkeit, mit der Def Jam mit ihm als Künstler und Produkt umgehe. Er fühle sich zu wenig promotet und sei dabei nicht der Einzige. So sagte er: „Die Dinge sind nicht so rosig, wie sie scheinen. Zu viele Künstler [die bei Def Jam gesignt sind] haben gelitten. Method Man, Redman, The Roots, Fabolous, Ludacris, sie alle haben nicht die Aufmerksamkeit des Labels bekommen, die sie gebraucht hätten.” Zuletzt berichteten wir ja auch über die Trennung Joe Buddens vom Label aus ähnlichen Gründen.
Er betonte, dass Def Jam auch und vor allem sein Vermächtnis sei, was nicht ganz falsch ist, da er 1985 der erste Künstler des Labels war, der einen kommerziellen Erfolg hatte und somit seine Erfolgsgeschichte begründete. “Ohne mich würde Def Jam nicht exisiteren,” meint er nüchtern.
Def Jam-Boss Jay-Z bestreitet jedoch, dass es eine ernsthafte Auseinandersetzung zwischen ihm und LL gebe. “Er [LLCool J] ist sauer, nicht ich. Aber ich bin sehr gewillt, diese Differenzen beizulegen.”
50 Cent, der als Executive Producer des neuen LL Cool J Albums “Exit 13” fungieren soll, sieht sich als Bindeglied zwischen LL und Hova. Er erklärte: “LL fühlt sich nicht als Priorität bei Def Jam, obwohl er von Anfang da war. Aber ich habe großes Vertrauen in Jay-Z – er ist ein Geschäftsmann und wenn es fürs Geschäft sinnvoll ist, dann macht er es.”
Anfang 2008 soll das neue und letzte Werk LL Cool Js bei Def Jam erscheinen und etwas wirklich Besonderes werden.
“It’s hip-hop, true hip-hop; it’s about the bars and beats, it’s fly. I’m not trying to look down on anybody. I’m not gonna try to hurt people and tell them how rich I am or what I’m driving. It’s for people who are real hip-hop fans and the hip-hop community, especially in New York, is paying attention to L and paying attention to what’s coming out my mouth!” sagte LL.

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