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Beyoncé – Irreemplazable

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Zwischen Ihrem immer noch aktuellem „B’Day“-Album im Deluxe Edition-Kleid, der erfolgreichen Zusammenarbeit mit Shakira, der anstehenden Veröffentlichung der Live-DVD „The Beyoncé Experience“ und den Gerüchten um ein baldiges neues Studioalbum, veröffentlicht Beyoncé Giselle Knowles mal eben schnell ein spanischsprachiges Album. Glaubt man entsprechenden Foren im Internet gelingt ihr das fast Akzentlos, was alleine für sich spricht. Böse Zungen behaupten allerdings, dass die Acht Tracks nur auf den Markt geschmissen wurden, um Beyoncés Konten voll zu halten. Sicher ist da was dran, unter dem Strich muss ich Frau Knowles dann aber doch ein Kompliment machen. Anders als Jennifer Lopez mit ihrem spanischen Album „Como Ama Una Mujer“ hält sich der Nerv-Faktor durchaus in Grenzen, und das, obwohl La Lopez spanischsprachiger Hintergrund ihr eigentlich einen Vorteil verschaffen sollte. Überwiegend bekommen wir Songs vom „B’Day“-Album zu hören. „Dreamgirls“-Soundtrack-Material („Oye“) wechselt sich mit einem Duett mit dem Latin-Superstar Alejandro Fernandez („Amor Gitano“) und diversen Remixen, u.a. von Nortena, ab. Der letzte Track, „Get Me Bodied“ im Timbaland-Remix, gibt wohl das beste Stück des Albums ab. „Irreemplazable” ist ein Muss für Beyoncé-Fans und ein Soll für Freunde des gepflegten RnB. Echte Latin-Fans wird das Werk wohl kalt lassen. Solide.

Chris Brown – Exclusive

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In Chris Brown haben wir einen echten RnB-Superstar, der Gefahr läuft, über seine eigenen Füße zu stolpern, gar zu fallen. Mit gerade erst 18 Jahren eigentlich gerade dem Kükenalter entsprungen, kann Brown bereits eine kleine Weltkarriere nachweisen. Obwohl er richtig gut singen kann, kann er freilich nichts für diesen von Produzentengott Scott Storch heraufbeschworenen Megaerfolg. Brown war gerade 16 (!), als sein erstes Album „Chris Brown“ vor gerade mal zwei Jahren den ersten Platz der US-Charts belegte. Das von Scott Storch fast im Alleingang produzierte Album war durchweg gekonnt in Szene gesetzt, war jedoch offensichtlich ein Spielball und Goldesel für RnB-Superproduzent Storch. Praktisch über Nacht war Brown in aller Munde, eine Zusammenarbeit mit dem weiblichen RnB-Gegenstück Rihanna (“Umbrella“) war da nicht mehr als eine Pflichtübung. „Chris Brown“ – ein Soloalbum der Superlative. Und genau an dieser übermenschlich hohen Erwartungshaltung an sein Folgealbum könnte Chris Brown stolpern. Auf der Haben-Seite wäre sicherlich die Streuung der Produzenten, die von Will.I.Am (darf natürlich nicht fehlen) über T-Pain bis Andre Harris reicht, und den 16 Stücken wenigstens in Ansätzen ein gewisses Eigenleben einflösst. Um es kurz zu machen: Die Songs sind ok, teilweise trickreich („Picture Perfect“ featuring Will.I.Am), Chris Brown singt gut, wenn auch nicht fantastisch, das Projekt ist stimmig. Aber der große Aha-Effekt ist, wie bei vielen anderen Newcomern zuvor, weg. Und damit ist es fraglich, ob sich der Erfolg des aktuellen Albums, trotz Heavy Rotation von „Kiss Kiss“ auf MTV und Viva, wiederholen lässt. Wir werden sehen.

Keyza Soze – Der Komponist

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Das Produzentenalbum von Keyza Soze „Der Komponist“ erschien über Truekings / Supafly und ist vollgepackt mit vielen verschiedenen Berliner Künstlern die auf Keyzas Beats rappen.
Die Gästeliste auf dem Album liest sich wie ein „Who is Who“ der Berliner Szene. Da wären zum Beispiel No Peanuts Aushängeschild Prinz Pi, Bassboxxx Veteran Mach One, einige MOR Mitglieder wie Big Derill Mack, Justus und Jack Orsen, der Wahl-Weddinger Massiv und Battleking Taktlo$$ um nur einige zu nennen.

„Ich Lebe Noch“ ist ein sehr melodischer Track von Mach One. Hier erzählt Mach über sein Leben und sein Werdegang als Sprüher, Rapper und Dealer. In der Hook zeigt Mach, dass er auch gesangliche Qualitäten hat. Ein sehr guter Track der inhaltlich sowie musikalisch einfach dafür bestimmt ist mit dem Song zu nicken und dem Text aufmerksam zu lauschen.

Der Titeltrack des Albums „Der Komponist“ kommt von Meyah Don. Hier rappt Meyah Don offensichtlich über das Leben von Keyza Soze. In der aus acht Bar bestehenden Hook heißt es: „Musik ist für ihn kein Kompromiss. Nein Musik ist sein Leben. Ob er hier oder da oder sonst wo ist. Sie bleibt bei ihm wie eine zweite Seele. Sie lässt ihn schweigend reden. Zeigt sein lachen, zeigt die Tränen. Man sagt zwar immer nichts kommt von nichts. Doch er war auch mit nicht der Komponist.“ Auf diesen Track ist Keyza sicherlich sehr stolz, da man als Produzent sehr selten die Möglichkeit hat, sich auch textlich auszudrücken. Man muss es Meyah Don hoch anrechnen, dass er diesen sehr persönlichen Track geschrieben hat, obwohl es nicht um ihn selbst geht.

Der Neuköllner Keyza Soze hat ein sehr gutes, rundes Produzentenalbum abgeliefert, welches durch die vielfältigen Gäste auch textlich abwechslungsreich gestaltet ist. Für jeden Rapgeschmack ist etwas dabei. Von persönlichen Storytelling Tracks (Meyah Don – "Der Komponist") über Battle-Tracks (Taktlo$$ – "Fantasie") bis hin zu Party-Atzen-Tracks (Vork – "Kein Geld") ist alles dabei. Außerdem zeigt Keyza Soze Talent, dem MC den passenden Beat zu schneidern. Er produziert sehr musikalische, sehr gut arrangierte Beats, bei denen niemals Langeweile aufkommt. Man kann ihm wünschen, dass er in Zukunft auch über die Grenzen Berlins hinaus seine Beat Produktionen platzieren kann.

Soul Diven mit neuen Alben

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Erykah Badu kommt zurück mit brandneuem Material. Zur Zeit ist in den Staaten schon die erste Single „Honey“ am Rotieren [reinhören]. Wohl zum ersten mal ist die Diva auf einem (wenn auch eher mittelmäßigem) 9th Wonder Beat zuhören. Der Titel des anstehenden neuen Albums ist noch nicht klar. Badu, die sich selbst gern als „Analog girl in a digital world“ bezeichnet, hat trotzdem schon ein bisschen geplaudert und verraten, warum in der letzten Zeit so wenig von ihr zu hören war:
„Ich habe die letzten drei Jahre non-stop auf der Bühne gestanden, dann war ich mit Recordings für Projekte anderer Leute beschäftigt“, sagte sie. „Aber als ich letztendlich dazu kam, mich hinzusetzen, um etwas für mich zu tun, wurde mir klar, dass es einfach nur Therapie für mich ist. Ich war mir unklar darüber, wo es hingehen könnte, aber dann habe ich ganz tief in meiner Hip Hop Brieftasche gekramt, um das fresheste, wissenschaftlichste, mathematischste und absurdeste zu finden, mit dem ich mich verbunden fühlen konnte.“ Vorsicht, Erykah, das schürt irgendwie abstrakte Erwartungen!!

Bei Alicia Keys ist es schon soweit, ab sofort kann ihr neues Album „As I Am“ käuflich erworben werden. Das Werk ist gespickt mit großen Namen – sowohl auf Producer Seite, als auch was die Features angeht. Also seit gespannt, was auf euch zu kommt. So viel sei verraten: es ist größtenteils ein Midtempo Album mit vielen Balladen, Fans werden also voll auf ihre Kosten kommen.

Auch Singvogel Tweet steht mit einem neuem Album "Love, Tweet" in den Startlöchern. Es wird diesmal ein Independent-Release auf Umbrella Records und ob Missy Elliott wieder mal mitmischt, ist noch nicht klar. In einem Interview erklärt Tweet: „Auf dem ersten Album habe ich genau die Musik gemacht, die ich machen wollte, das zweite ist ein Kompromiss mit dem Label gewesen – sie wollten ein paar Hip Hop Sachen drauf haben, und ich musste dafür einige meiner Sachen rauswerfen. Das neue Album wird wieder vollständig ich sein. Ich warte immer noch darauf, dass Missy mich zurückruft. Sie sagte, sie hat ein paar Aufnahmen für mich.“ Man braucht keine Minute zu zweifeln, dass Missy wieder einen Hit für den "Southern Hummingbird“ mit im Gepäck hat…

Foxy Brown’s neues Album

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Am 11. Dezember veröffentlicht Foxy Brown voraussichtlich ihr neues Album „Brooklyn’s Don Diva“ in Deutschland, dessen erste Single "When The Lights Go Out" sein wird. Der US-Release steht nocht nicht fest, da sexy Foxy zur Zeit im Rikers Island Gefängnis, wegen mehreren handgreiflichen Delikten, festsitzt. Würde sie vorzeitig freigelassen werden, wird das Album laut Manager auf nächstes Jahr Februar verschoben, da in diesem Fall das Album verstärkt promotet werden soll.

Aggro schliesst sich mit Universal zusammen

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Gerüchten zufolge soll Aggro Berlin einen Deal der ganz besonderen Art mit Universal abgeschlossen haben. Bei diesem Vertrag soll den Artists bei Aggro  jegliche künstlerische Freiheit und Entscheidungskraft erhalten bleiben. Das erste Release nach dem Zusammenschluss von Universal und Aggro soll im Frühjahr 2008 Flers „Fremd Im Eigenen Land“ sein. Lassen wir uns mal überraschen was dieser Zusammenschluss noch so alles mit sich bringt.

C3F – Dampfhammerschlag

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Sechs selbstständige Künstler aus Hannover beschlossen Mitte 2004 sich zusammen zuschließen, um somit ihre Energien und Talente zu bündeln. Wie aus dem nichts stampften sie daraufhin ihr eigenes Label aus dem Boden. Nach etlichen erfolgreichen Samplern, Soloprojekten und Konzerten der Artists, formierte sich aus der Hälfte des Haufens 2007 eine Crew namens C3F, bestehend aus Chillig, Drei’n’eim und Fischmann. Ein Jahr lang bastelten die drei Hannoveraner an ihrem gemeinsamen Debütalbum und nun bohrt sich „Dampfhammerschlag“ durch den allgegenwärtigen Rapstandart.

„Schlaganfall“, das erste Lied passend zum Albumtitel, sofort auffällig ist der sehr atmosphärische Beat produziert von Chillig und natürlich die Vorstellung der einzelnen Robustler, die ihre Fähigkeiten unter Beweis stellen. Chillig beeindruckt durch einige Textzeilen in Doubletime, Drei’n’eim wohl durch seine herausstechende Stimme und seinen recht angenehmen Flow, sowie Fischmann mit einem eher gewaltigen Sound. Vielleicht ein bisschen langweilig, da alle mechanisch hintereinander ihre Parts herunterrappen. Überhaupt gibt es nur 3 Lieder, in denen alle Protagonisten gemeinsam zu hören sind, darunter ein Outro, hier „Ausschlag", bei denen dann für ein Gruppenalbum zu wenig untereinander interagiert wurde. Alles klingt überwiegend sehr samplelastig, synthetische Töne sind aber auch nicht zu überhören und nehmen im Verlaufe des Albums immer mehr zu. Alles in allem fährt einem der brachiale Klang schon in Mark und Bein, man fühlt sich zum Teil in Zeit der industriellen Revolution zurückversetzt. Macht dort draussen überhaupt noch jemand Musik aus Spaß? Das fragt sich Fischmann bei seinem Soloauftritt in dem Song „Hass“, der durch die gesangliche Unterstützung durch Paco ziemlich gut gelungen ist. Chillig kann auch nicht nur Doubletime rappen (übrigens positiv: kein durchgängiges Kollegah-Rapkonstrukt, aber manchmal undeutlich und technisch noch ausbaufähig), sondern zeigt in „Cypher Machen Leute“, durch eine Mischung aus Rap und Gesang, dass noch mehr in ihm steckt. Weitere gesangliche Unterstützung kommt von Leaf auf „Ich Hab Bock" und „Komm Schon" auf einem orientalischen Beat von Sheppotronic. Klassische Cuts, zur Zeit im Hip-Hop Mangelware, fehlen auf dem Album allerdings nicht und kommen von DJ Frenetikk, dem Cut Commander, dessen Soloauftritt auf dem Album auch noch folgt. Die inhaltliche und technische Vielfältigkeit aller Künstler und deren Soloauftritte zerstören das Gruppengefühl von C3F. Die Stile driften einfach zu weit auseinander, sodass das Album einem Sampler gleichkommt, dessen Inhalte kein fortlaufendes Konzept erkennen lassen. Auch der Sound ist noch nicht gut genug entwickelt, es sind zu verrückte Sprünge vorhanden, die das Zusammenhangslose unterstützen. Fischmanns Track „Bankdrücken“ handelt vom ständigen Kampf mit den Niederlagen des Erwachsenwerdens, ob nun persönliche Reflektion oder nicht, was hätten denn die restlichen Mitglieder zu dem Thema zu sagen? So gehen die einzelnen Songs einfach verloren und können ihre Wirkung nur schwach entfalten. Einige Stücke bestechen aber schon durch besondere Originalität und Storytelling, zum Beispiel "Im Namen des Erfolgs" von Chillig, viele andere wiederum nicht, den Repräsentern fehlt zum Teil auch einfach Wortwitz.

Durchaus verbesserungsfähig, die Drei sollten sich mal mehr mit ihren Talenten befassen und wie sie diese interessant vereinen können, denn da ist es. Nur wirkt alles zu überladen und allgemein unkonzeptionell, da hilft es auch nicht diejenigen als dumm zu verklären, die die Vielfältigkeit nicht verstehen.

RAPplus Textbattle

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Das RAPplus Team, organisiert von doa21, veranstaltet in Kürze ein Textbattle, wobei auf die ersten drei best plaziertesten attraktive Preise warten (Jokerbrand-Outfits). Um mit dabei zu sein sollte sich jeder Textakrobat bis zum 21.November im RAPplus Forum angemeldet haben. Die Anzahl der Teilnehmer ist auf maximal 50 begrenzt, im Moment sind 27 Plätze vergeben. Eine ausgewählte Jury wird das Battle von A-Z begleiten, um die 3 wortgewandtesten Teilnehmer auf die Siegertreppe zu voten.

Alle Infos und Teilnahmebedingungen findet man direkt im Forum unter www.rapplus.de.

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