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Bushido setzt sich durch

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In jedem Jahr verleiht das größte österreichische Jugendmagazin "Xpress", den Goldenen Pinguin. In der Kategorie „Bester Rapper Des Jahres“ konnte sich Bushido gegen Anwärter wie Akon, 50 Cent, Fler, Eminem, Sido, Kool Savas und Kanye West zum zweiten Mal in Folge behaupten.

Herzlichen Glückwunsch.

Ebenfalls ist Bushido bei den Echo-Verleihungen in der Gruppe „National HipHop/R&B“ neben Künstlern wie B-Tight, Chakuza, Culcha Candela und Sido nominiert.

Stimmen gegen Gewalt

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Im Februar soll Franky Kubrick’s neues Album “Dramaking – Tagebuch Eines Träumers“ in die Läden kommen, und je näher der Tag des Releases rückt, umso mehr Details kommen ans Tageslicht. So ließ Franky diesen Montag im Optik Blog verkünden, dass ein Video zu der Single “Was Sie Hör’n Wollen“ gedreht wurde. Ein Track den er bereits vor 1 ½ Jahren geschrieben hat, der jedoch durch seine Anti-Gewalt Aussage, gerade nach den letzten tätlichen Angriffen auf Fler und Massiv, umso mehr an Aktualität und Bedeutung zugenommen hat.

“Den Song "Was Sie Hör’n Wollen“ habe ich bereits vor 1 ½ Jahren recordet, nach und nach wurde dieses Thema leider immer aktueller und schon vor dem Angriff auf Fler bei MTV war ich fest entschlossen ein Video zu diesem Song zu drehen. Nach dem Vorfall vor 2 Wochen stand dieser Song auf einmal in einem ganz anderen Licht und was ich in den Strophen sage war plötzlich erschreckend real,“ so Franky im Optik Blog

Auch hat Franky Kubrick es geschafft innerhalb kürzester Zeit ein beachtliches Aufgebot an Rapstars der hiesigen Szeane für diesen Anti-Gewalt Clip zu mobilisieren, und durch die Teilnahme ihre Stimme gegen den gewaltverherrlichenden Umbruch innerhalb der Szene zu erheben. Mit dabei sind unter anderem Kool Savas, Melbeatz, Die Firma, Tefla & Jaleel, Falk, Harris, Black & Proud und noch einige mehr.

Dazu Kubrick: “Ich habe in den letzten 3 Tagen wie bekloppt rumtelefoniert und eine Menge Leute aus der Szene organisiert die mich in dem Clip unterstützen…einige wollten sich von diesem Thema komplett distanzieren, wofür ich Verständnis habe, ich hoffe dass wir trotzdem genug sind um MTV und VIVA davon zu überzeugen diesen Clip zu spielen. An dieser Stelle möchte ich mich noch mal bei allen bedanken die sich in ganz Deutschland spontan vor die Kamera stellten um das Projekt zu unterstützen!!!“

Den Trailer zum Clip gibt es vorab schon einmal hier zu sehen.

Diddy braucht Assistenten

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P. Diddy ist mal wieder auf der Suche. Nachdem er bei Making the Band talentierte Nachwuchskünstler castete und für sich selbst immer wieder auf der Suche nach dem perfekten Namen ist, will er nun bei VH1 seinen neuen, persönlichen Assistenten ausfindig machen. Ab dem 2. Februar finden in New York und Atlanta die ersten offenen Castings statt, weitere sollen in den nächsten Wochen in Chicago, Los Angeles, Houston, Boston und Miami folgen.

Unter workforpdiddy.com können sich potentielle Interessenten das nötige Formular herunterladen, mit dem sie dann zum “Vorstellungsgespräch“ erscheinen sollen. Anforderungen für den Job als Diddy’s Assistent sind, dass man über 21 Jahre alt ist und täglich 24 Stunden für jegliche Aufgaben bereit steht. Die 20 besten Bewerber müssen dann über mehrere Wochen in der noch namenlosen VH1-Show ihre Fähigkeiten unter Beweis stellen.

Kürzlich wurde auch bekannt, dass der Multimillionär seinen ehemaligen Praktikanten Harve Pierre zum Präsidenten seines Labels Bad Boy Entertainment ernannt haben soll (News vom 29.01.2008). Das wären dann ja sehr erfolgreiche Aussichten für Diddy’s zukünftigen Assistenten.

The Roots, NYOIL, Pete Rock

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The Roots


Die Hip-Hop Gruppe The Roots aus Philadelphia, arbeitet gerade an ihrem zehnten Album "Rising Down", welches allerdings noch etwas Zeit braucht, um letztendlich am 29. April veröffentlicht zu werden.
Den Berichten der Gruppe zufolge, featured das Album Mos Def, Common, Talib Kweli, Styles P., Wale, Malik B., Dice Raw, Truck North und P.O.R.N.

Auch Lupe Fiasco und Q-Tip werden auf dem Album erwartet, aber noch verhandelt, also nichts verbindliches.

NYOIL


Der Hip Hop Künstler und Aktivist NYOIL, wirft am 20. Februar eine kostenlose, digitale EP unter die Weiten des Netzes. "9 Wonders (NYOIL verses 9th Wonder)" heißt das Projekt, dabei rappt NYOIL auf neun bereits veröffentlichten 9th Wonder Beats. Der Punkt ist, dass NYOIL nicht einfach nur seine Texte über die Beats rappt, sondern sie zu neuem Leben erweckt: "I felt like if I redid the songs it would be disrespectful to the people that originally rocked to them. Fact is I just treated each beat as if it had never been rhymed to. I wanted to show my mastery of this style of hip hop, my ability to still build solid ideas, a conscious message, and show the timeless quality of 9th Wonders production."

Am 6. Februar soll der Song "Conspiracy Theory" mit dazugehörigem Video erscheinen. Wer an dem EP Release interessiert ist, sollte die NYOIL MySpace Seite an oder nach besagtem Datum genauer unter die Lupe nehmen.

Pete Rock


MC und Producer Pete Rock setzte endlich,  nach knapp vier Jahren, einen Termin für sein erstes Album namens "NY’s Finest". Es soll am 26. Februar gemeinschaftlich über Soul Survivor Records und das New Yorker Indielabel Nature Sounds erscheinen. Darauf finden sich unter anderem Künstler wie Raekwon, Masta Killa, Jim Jones (und Max B. "We Roll", erste Single), Papoose, D-Block und Redman. "New York hasn’t had an album like this is such a long time. I really like the outcome of it. I feel like, you know, giving it back to my city because we’ve been through a lot", sagte Pete.

"Going into this album and making this album was basically me feeling excited and feeling good again about making music", erzählte der Produzent. "A lot of my fans miss hearing Pete Rock beats. There’s a lot more people that I wish could of been on this album, but I couldn’t get with. It was just relationships that I had in the past with artists who heard that I was doing something again and wanted to be a part of it to help bring it over the top."

Pete Philly & Perquisite – Mystery Repeats

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Seit 2005 sind Pieter Monzon und Pieter Perquin nun schon im Namen der Musik vereint. Über einen Freund haben sie sich damals kennen gelernt und seitdem als Pete Philly & Perquisite so einige Kritikerherzen für sich gewonnen, wie auch einige Preise, vornehmlich in ihrem Heimatland Holland, als auch beachtliche Chartseinstiege verzeichnen können, noch vor 50 Cent und Konsorten. Und genau da scheint der Hund begraben. Die beiden Holländer scheinen mit ihrer Musik genau diejenigen zu befriedigen, die bei 50 Cent, Kanye West & Co. alles andere als einen ohralen Höhepunkt erlangen. Und wenn man sich ihr aktuellstes Werk “Mystery Repeats“ zu Gemüte führt, scheint es auch gut möglich, weitaus mehr als nur den Standard HipHop Fan beglücken zu können, so facettenreich gestalten sich die musikalisch angewandten Elemente auf dem wiederkehrenden Mysterium. Über südamerikanische Klänge, Jazz, Broken Beats und klassische Einflüsse, scheint fast jeder Musikstil vertreten. Hinzu kommt Pete Philly’s instrumentalisierter Sprechgesang, der das Gesamtbild noch harmonischer gestaltet.  Das Wort “gediegen“ beschreibt sehr gut die Stimmung die einen beim Durchhören begleitet, von philosophischen Texten gezeichnet und vornehmlich "singsangig" interpretiert. Allerdings weigere ich mich die Behauptung zu unterschreiben, so etwas wie Pete Philly & Perquisite hätte es noch nie gegeben.

Zurzeit füllen sie zweifelsohne eine klaffende Lücke im gängigen Street- und Gangster dominierenden Rapgenre, sowohl Perquisite als Produzent, als auch Pete Philly mit seiner unkonventionellen Art der Rapinterpretation, die allerdings schon seit mehreren Jahren in den U.S.A ganz ähnlich praktiziert wird, gerne auch von Künstlern die eher dem R&B Genre zugeschrieben werden. Auch fällt es mir schwer Pete Philly & Perquisite nur unter "Rap“ einzuordnen, oftmals zu soulig und 2steppig erscheint es mir. Zum Entspannen, Mitwippen und sanftem Mitsingen jedoch hervorragend geeignet. Falls ihr noch auf der Suche nach dem richtigen Geschenk für eure Freundin seid, ist “Mystery Repeats“ bestimmt genau das richtige, denn wie auch schon im rap.de Interview bemerkt, erliegen besonders Frauenherzen den holländischen Klängen. “Third Degree“, “Believer“ oder “Time Flies“ seien euch hiermit noch ans Herz gelegt, überaus melodisch inszenierte Stücke, die in meinen Augen besonders den Stil der beiden Holländer repräsentieren.
Zum hardcore Kopfnicken und Rapstyles feiern ohne Ende nicht geeignet, umso mehr dafür in den ruhigeren Stunden des Lebens, zum Abschalten und gedanklichen Abschweifen prädestiniert.

G-Unit disst Fat Joe

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Es gibt mal wieder neuen Schlagaustausch im Falle G-Unit vs. Fat Joe. Diesmal in altbewährter, professioneller Form: Mit dem neuen Disstrack "I’m Leaving“, gießen 50 Cent, Lloyd  Banks und Tony Yayo erneut Benzin in die schwelende Flamme. Für sie ist Fat Joe immer noch ein "Pussy Fat Boy!“.

It’s your turn Joey! Bald erscheint Fat Joe’s neues Album “The Elephant In The Room", ein "Gangster-Rap Album" (Details).

Joe Rilla – Auferstanden Aus Ruinen

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Seit Tagen schießt dieses eine Wort in unaufhörlichen Wiederholungen durch meinen Kopf: Plattenbau, Plattenbau, Plattenbau, Plattenbau! Ab und zu gesellen sich, noch damit zusammenhängende Begriffe wie Osten, Broiler, Ostler, Kettwurst, Beton oder Ost-Berlin dazu. Um ehrlich zu sein, ist das nicht sonderlich angenehm, denn irgendwie beschleicht einem langsam das bedrückende Gefühl, man könnte jeden Moment auf einen “antifaschistischen Schutzwall“ treffen. Vielleicht liegt das ganze daran, dass schon der Titel von Joe Rilla’s Album den gleichen Namen trägt, wie die ehemalige Nationalhymne der DDR, nämlich “Auferstanden Aus Ruinen“. Dass der Marzahner Rapper schon immer einen Hang zur Thematisierung seiner Herkunft hat, wusste man spätestens als er 2003 das Label Ostblokk Plattenbau gründete oder 2005 das Album “Aus der Platte Auf Die Platte“ veröffentlichte. Das waren natürlich noch nicht mal ansatzweise alle Stationen seines musikalischen Werdegangs aber vielleicht zwei wichtige, die zum Entstehen des jetzigen Albums beigetragen haben. Denn das Thema Osten bzw. Plattenbau, könnte hier, auf dem von Aggro Berlin co-produzierten Werk, kaum präsenter sein.

In den Tracks “Wo Sind Meine Ostler“, “Der Osten Rollt“ und auch im Titeltrack, zeichnet Joe Rilla das Bild eines selbstbewussten, starken und erfolgreichen Ostberliners, quasi dem personifizierten "Stolz aller Ostler“. Im Gegensatz dazu stehen eher düstere und resignierende Titel wie “Ostberlin“. Hier nennt er den Bezirk, der ihn so sehr geprägt hat: "Niemandsland“, dazu klingt das melancholische Marlene Dietrich Sample "Berlin, Berlin hier lebt der Mensch gefährlich.“ Der dramatische Beat von Shuko und Rilla’s Text zu dem darauffolgenden Song “Das Leben Satt“, steigern diese negative Stimmung noch. Dieser Wechsel zwischen deprimierenden Ghettoerinnerungen und der hoffnungsvollen Vision "Raus aus dem Loch“ zu kommen, zieht sich durch das gesamte Album. Ausnahmen bilden z.B. "Denk An Mich“, was aber zum großen Teil an dem herausstechenden Goofiesmakerz-Beat und der gesungenen Hook von Shizoe liegt. Seine harte Seite zeigt Hagen Stoll, wie der Künstler eigentlich heißt, in "Junge Komm Klar“. Zwar weist er auch hier daraufhin hin, dass er ein Ostler ist, vorrangig geht es aber schlicht und ergreifend darum, dass ihn kein “Wichser abficken kann“. Dann beschreibt Joe Rilla auf seinem eigenen Beat, wie er seine letzten “24 Stunden“ verbringen würde. Das emotionalste Lied, in dem der Berliner beweist, dass er auch über andere Dinge, als seine ostdeutsche Herkunft rappen kann, ist “Vater und Sohn“. Hier verarbeitet er den Verlust seines Kindes.

Als Unterstützung hat sich der “Kollos“ noch bekannte Kollegen wie Dj Desue, für den Beat zu “Du Kennst Ein Dreck“, und Fler für “Was Ich Mach“ in die bzw. auf die Platte eingeladen. Das Leitbild des unbeugsamen Ostdeutschen, wird von Fler in gewohnter Manier noch mal eben auf gesamtdeutschen Stolz ausgeweitet. Zugegebener Maßen muss dann noch bemerkt werden, dass Songtitel wie “Du Kannst Es Schaffen“ und darin enthaltene Phrasen wie "Wenn ich am Boden liege stehe ich wieder auf" ziemlich abgedroschen wirken, aber das unglaubliche daran ist, dass man Joe Rilla jedes einzelne Wort glaubt. Und das gilt nicht nur für letzteres Beispiel, sondern für das gesamte Album. Denn so sehr diese extreme Ostfixierung für Außenstehende befremdlich wirken mag und sogar beinahe dazu einlädt, sich ironisch dazu äußern zu wollen, so sehr muss man aber auch anerkennen, dass hier jemand auf wirklich authentische Art und Weise, Einblick in seine Seele gewährt. Für den glatzköpfigen Bomberjackenträger ist seine Vergangenheit im Osten Berlins nun mal genauso bestimmend, wie für andere das atmen. Es ist nur fast schon etwas traurig, dass der eigentlich so sympathische Marzahner, sich selbst auf dieses eine Thema reduziert. Denn erinnert man sich an die alten Ostblokk-Zeiten und Tracks wie “Samba“ oder “Gold“ mit Pyranja, Sera Finale und Dra Q, dann wünscht man sich den auch mal lächelnden, auch mal unbefangen rappenden Joe Rilla zurück.

Auferstanden Aus Ruinen“ ist dadurch insgesamt ein zu einseitiges Album, daran können auch starke Beats oder Tracks wie “Vater und Sohn“ nichts ändern. Man kann nur hoffen, dass Rilla für zukünftige Produktionen wieder mehr zu seiner alten Leichtigkeit zurück findet und es schafft, sich musikalisch von seinem ostalgischen “Meer aus Beton“ zu lösen.

DMC für Adoptierte

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DMC, bürgerlich Darryl McDaniels und Mitglied der 1982 in Queens, New York, gegründeten Rap Crew Run D.M.C., hat sich nun öffentlich für die Änderung von Adoptionsgesetzen im Staat New Jersey ausgesprochen. Dort nämlich ist es üblich, Geburtsaufzeichnungen der zu adoptierenden Kindern den Adoptiveltern vorzuenthalten. Dadurch ist es den Adoptivkindern schlichtweg unmöglich ihre eigentlichen Eltern ausfindig zu machen.

Erst vor acht Jahren erfuhr der heute 43-jährige DMC von seiner eigenen Adoption und machte somit seine persönlichen Erfahrungen über die geringen Möglichkeiten die ihm bleiben, um seine Herkunft ausfindig zu machen. "This isn’t about DMC the celebrity, this is really about identity and truth of a human being’s existence", so DMC zu einer amerikanischen Tageszeitung. Schon vor Jahren wurde ein Änderungsentwurf der Senatskommission angenommen, bis heute jedoch kein neues Gesetzt hierzu veröffentlicht. Dies soll sich nun ändern, vielleicht auch durch die Unterstützung des Rap-Urgesteins.

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