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Versöhnung bei Massiv und Basstard

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Man dachte es sich schon vor längerer Zeit, aber nun ist es offiziell: 2009 ist definitiv das Jahr der großen Versöhnungen. Nach Bushido und Fler aka Sonny Black und Frank White, sind nun auch Basstard und Massiv wieder ein Paar – zumindest scheinen die Streitigkeiten beigelegt zu sein. Äußerten sich beide Parteien in den letzten Interviews mit rap.de noch sehr unversöhnlich gegenüber dem ehemaligen Mentor respektive Zögling, wurden nun offenkundig alle Differenzen beseitigt.

Schuld daran ist übrigens der Berliner Produzent Woroc. Mellowvibes Labelchef Sami Ben Mansour veröffentlichte gestern auf seiner Facebook-Seite folgendes Bild mit der Unterschrift: "Mellowvibes Records ist Friedensstifter! Unser Produzent hat das geschaft was keiner geglaubt hätte. Massiv & Basstard haben heute bei uns ihren ersten gemeinsamen Song recordet nach ihrer unschönen Trennung! Bravo Jungs, weiter so!"

 
Ein gemeinsamer Track ist also auch schon aufgenommen, ob die gemeinsame Zusammenarbeit der beiden Rapper in Zukunft weiter ausgebaut wird, wurde noch nicht verraten.  Der Godfather of Horrorcore äußerte sich allerdings in seinem MySpace-Blog zur großen Versöhnung. "Morgen treffe ich mich mit "dem dicken" um einen Hammerharten Song aufzunehmen."

Des Weiteren stellte er bezüglich des Disses "Hallo Farid", welchen MOK kürzlich auf seiner MySpace-Seite veröffentlichte klar, dass er keinerlei Probleme mit den "Jung, Brutal, Gutaussehend"-Jungs habe: "Außerdem möchte ich euch sagen, das mein Part auf dem Song "Hallo Farid" schon über einen Monat alt ist. Nicht das ihr denkt ich laber hier einen vom Frieden und mach dann undercover disstracks gegen alle. Näää! MOK hat der Part wohl gut gefallen und er hat prompt einen Song draus gemacht. Also ich hab damit nix zu tun und will ich auch nich. Ich feier MOK. Ich feier Kolle und Farid (den alten Berberatzen) und ich feier auch Massiv."

Exklusiv gegenüber rap.de äußerte sich der Al Massiva Chef, dass sie sich wieder versöhnt hätten, schließlich seien sie ein "Dreamteam". Inwiefern sich die musikalische Zusammenarbeit in Zukunft gestalten wird, wurde allerdings noch nicht beschlossen.

Peace and Unity also, wohin man blickt. Fehlt eigentlich nur noch die große Savas und Eko. Reunion.

„Mehr Lehrer, weniger Rapper“

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Der Präsident der USA, Barack Obama, hat in einer Rede vor dem NAACP, der National Association for the Advancement of Colored People, nach mehr Lehrern und weniger Rappern in der afroamerikanischen Community verlangt.

I want them aspiring to be scientists and engineers, doctors and teachers, not just ballers and rappers,” sagte Obama. “I want them aspiring to be a Supreme Court Justice. I want them aspiring to be President of the United States. So, yes, government must be a force for opportunity. Yes, government must be a force for equality. But ultimately, if we are to be true to our past, then we also have to seize our own destiny, each and every day.”

Obama, der von Nelson George als "Scheiß-Bon-Jovi-Fan“ bezeichnet wurde, sagte, dass auch das Aufwachsen in einer ärmeren Gegend kein Grund für schlechte Schulnoten sein dürfe.

“Yes, if you’re African American, the odds of growing up amid crime and gangs are higher. Yes, if you live in a poor neighborhood, you will face challenges that someone in a wealthy suburb does not,“ erklärte der 44. Präsident Amerikas. “But that’s not a reason to get bad grades, that’s not a reason to cut class, that’s not a reason to give up on your education and drop out of school. No one has written your destiny for you. Your destiny is in your hands – and don’t you forget that."

Er forderte auch die Eltern auf, "die Xbox stehen zu lassen“ und sich um ihre Kinder zu kümmern.

"To parents, we can’t tell our kids to do well in school and fail to support them when they get home. For our kids to excel, we must accept our own responsibilities. That means putting away the Xbox and putting our kids to bed at a reasonable hour.“

Außerdem sagte er, dass nicht jedes Kind ein Lil’ Wayne oder LeBron James sein könnte, auch
wenn sie denken würden, dass sie "a pretty good jump shot or a pretty good flow“ haben würden.

Astronaut rappt mit Snoop

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Es gibt Menschen bei denen man sich von Zeit zu Zeit fragt: “Was macht der eigentlich heute?“. Edwin “Buzz“ Aldrin ist genau so ein Mensch. Für diejenigen, die sich noch nie gefragt haben, was "Buzz" Aldrin heute eigentlich so macht, weil sie keinen blassen Schimmer haben, wer das überhaupt ist, denen sei gesagt: “Buzz“ Aldrin war der zweite Mann auf dem Mond. Richtig, nicht der erste, sondern der zweite. Dem Umstand, dass er somit medientechnisch immer hinter Neal Armstrong zurück stand, ist es vermutlich geschuldet, dass der ehemalige Moonwalker nach seiner beachtlichen Karriere als Astronaut, zunächst eine ernsthafte Karriere als Alkoholiker anstrebte.

 „Anstatt mich frei zu fühlen und mich selbst zu erkunden, fühlte ich mich isoliert, alleine, unsicher", schrieb Aldrin in seiner Biografie.

Umso erfreulicher ist daher die Tatsache, dass es “Buzz“ heute besser geht denn je, denn um auf die eingangs gestellte Frage “Was macht der eigentlich heute?“ zurück zu kommen: Er teilt die selbe Leidenschaft wie wir alle. "Buzz" Aldrin liebt Rap. Doch damit nicht genug, der Weltraumbummler ist sogar Höchstselbst am Mic aktiv. Anlässlich des 40. Jahrestages der ersten Mondlandung, lud sich Doc Rendezvous, so sein Künstlername, Snoop Dogg und Talib Kweli ein, um gemeinsam an einem Track zu arbeiten.

Wir verneigen uns vor dem Engagement des 79-Jährigen für unsere Lieblungskultur, denn Mr. Aldrin gibt damit die Antwort auf eine Frage, die wir uns alle schon mal gestellt haben: “Kann man mit Rap alt werden?“.

Ja, man kann! Und jetzt viel Spaß mit dem Video.

rap.de Radio Juli

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Neuer Monat, neue Sendung, neue Wege!

rap.de Radio hat nun eine eigene Seite auf MySpace und lädt euch alle ein, Freunde zu werden unter myspace.com/rapderadio! Auf unserer MySpace findet ihr alles rund um die Sendung, Videos, Teaser und exklusive Downloads, sowie den kompletten Stream der letzten drei Shows. Unser Blog bleibt auch weiterhin bestehen, wird sich aber in Zukunft mehr mit dem aktuellen Tagesgeschehen der Rapszene beschäftigen. Wenn ihr also auf der Suche nach den neuesten Videos, Mixtape Downloads und Beefgeschichten seid, kommt einfach auf unseren Blog und lasst euch entertainen!

Wer darüber hinaus noch immer nicht genug von uns bekommen kann, soll  uns gern auf Twitter folgen unter twitter.com/rapderadio. We got the internet on lock!

Neben den ganzen technischen Neuerungen haben wir natürlich auch eine vollgepackte Sendung für euch vorbereitet: Als Erstes trafen wir uns mit K.I.Z. um mit ihnen über Kriegsverbrecher,  französische Verschwörungen und wilde Amazonen zu sprechen. Zusammenhangslos? Vielleicht. Unterhaltsam? Auf jeden Fall!
 
Unterhaltsam wurde es auch im Backstage von Ghostface. Nach anfänglichenProblemen mit dem Tourmanager, konnten wir schließlich doch unser Interview führen und entlockten Tony Starks, beflügelt von Klarem und Groupies, interessante Antworten bezüglich Europa und R’n’B.
Zu guter Letzt lud Torontos neue Hoffnung (no Drake) K’Naan zum gemütlichen Small Talk und offenbarte uns, warum Berlin in seinen Augen unterbewertet ist und dass Vampire vorzüglich in Strip Clubs wohnen.

Also genießt das Wetter, genießt rap.de Radio und vergesst eines nicht: Der König ist tot – lang lebe der König!
R.I.P. MJ

Meuss & Jasha – Farid Bang und Al Gear Diss

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Begann der SelfmadeAggro-Beef zuerst nur auf Label-Ebene, scheint er sich mitsamt dem Kreis der Akteure auf ein Battle zwischen NRW und Gesamt-Berlin aka dem Westen und dem Osten auszuweiten. Fast 20 Jahre nach der Wiedervereinigung wird eine raptechnische Mauer gezogen und während sich die Gemüter der anfänglichen Kontrahenten beruhigt zu haben scheinen, wird nun an anderen Fronten gekämpft. Als besonders aktiv zeigt sich hierbei Farid Bang. Zuletzt kam es auch zu wenig freundlichen MSN-Gesprächen zwischen dem German Dreamer und Jasha (bitte klicken).
Letzterer hat sich nun mit Meuss zusammengeschlossen und einen Track gegen Farid und dessen Homeboy Al Gear aufgenommen. Wer wissen möchte, was die selbsternannten "Ostdeutschland Kingz" zu sagen haben – wir bieten den Diss exklusiv zum Download an.

Brandbrief gegen die Medien

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Spätestens nach Mobb Deep-Mitglied Prodigy und seiner Liste der besten Rapper, scheint es en vogue zu sein, sich aus dem Gefängnis via Brief an die Öffentlichkeit zu wenden und seine Meinung zu gesellschaftlich mehr oder weniger relevanten Themen kund zu tun. So auch die Rapperin und Papoose-Ehefrau Remy Ma, die 2008 zu acht Jahren Haft verurteilt wurde.

Jetzt hat die New Yorkerin natürlich jede Menge Zeit, um sich über die ein oder andere Sache Gedanken zu machen, so natürlich auch über die Medien. Zum einen schockierte sie die Art und Weise, wie der Tod Michael Jackson, von dem sie beim Scrabble spielen mit ihrem Mann erfuhr, öffentlich ausgeschlachtet wurde. Insbesondere die Tatsache, dass nach dem Ableben des King of Pop nicht, wie nach dem Tod eines Künstlers sonst üblich, hauptsächlich über die positiven Aspekte seines Lebens berichtet, sondern stattdessen alle negativen Geschichten der Vergangenheit neu aufgerollt wurden.

Laut GlobalGrind.com richtet sich der Großteil ihres Zorns allerdings dagegen, wie sie selbst in den Medien dargestellt wurde: "I used to be one of those people that watched the news and bought the newspaper everyday and believed that everything that I was seeing and reading was true; up until the point where I ended up in their reports in a negative light. Now I only read the papers for the horoscopes and the comics and I only watch the news for the lottery numbers."

Ob letzteres ein wirksamer Aufstand gegen die Presse ist, darf bezweifelt werden. Sie selbst sieht sich als Opfer der Berichterstattung und sagt, dass die Medien im Verlaufe des Prozesses, der gegen sie geführt wurde, kein Interesse an einer korrekten Darstellung des Sachverhalts gehabt hätten.
Die 28jährige wurde schuldig gesprochen, eine ehemalige Bekannte nach einem Streit vor einem Nachtclub angeschossen zu haben.

"They couldn’t even get my name or age right, more less the color of my vehicle that was right behind them parked in front of the precinct. Many reporters get their information at 4th, 3rd, 2nd hand at best. They’re at liberty to word a headline however they see fit in order to sell the highest number of papers but rarely do they take a moment to stop and think that this is someone’s life that they’re tampering with, someone with a family, someone that might have children.", so die erboste Remy.

Die aus der Bronx stammende Rap-Künstlerin war Mitglied der Terror Squad, belegte mit dem Hit "Lean Back" für drei Wochen Platz Eins der US-Charts und gehört somit zu den wenigen Rapperinnen, die mit einer Single an die Spitze der Billboard Hot 100 schaffte.

 

Who cook it?

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Die Mafia meldet sich zurück auf der Bildfläche, besser gesagt auf der Bildschirmfläche. DJ Paul und der Pate des Südens Juicy J sind an bis dato unbekannten Ufern gestrandet. Während Flavour Flav noch immer die Liebe seines Lebens in "Flavour of Love" sucht, kommt der Süden mit einer Reality Cooking Show daher. 

"Cookin´Aint Easy" wird die Show heißen in der die Trippler jede Woche ein Dinner für geladene Gäste, natürlich alles Celebrities, vorbereiten und ihre Liebe gegenüber der durchaus internationalen Küche zeigen. 
Neben der guten unterhaltung ist die Show so konzipiert, dass man auch tatsächlich alles nachkochen und gleichzeitig Tipps der gestandenen Küchenmänner in punkto Zubereitung, Frische und Garzeit der Kost erhalten kann.

Laut Adam Briles, dem Executive Producer der Show, wird es ein völlig neues Konzept und keine herkömmliche Kochshow sein, aber ehrlich, dafür stehen die beiden ja schon mit ihrem Namen und dem folgenden Statement:"We’re cooking Indian food, Italian, Asian, Middle Eastern food – all different kinds of foods that people wouldn’t think we could cook. It’s a comedy, it’s funny and we love bringing people together for it.”, so Juicy J.

So dann, Grillz raus, Gegrilltes rein und Bon Appetit. 

Lesestunde mit Rapstars

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Ghostface scheint dem Rap immer abtrünniger zu werden. Machte doch vor kurzem erst die Ankündigung eines R´n`B Albums die Runde (wir berichteten), was bei den Fans, sagen wir einmal zumindest auf geteilte Meinung stieß, möchte Ghost Deini, sein poetisches Talent in Zukunft nicht mehr nur im Vierviertel Takt nutzten, sondern fortan auch Bücher schreiben. "Cell Block Z" soll das Erstlingswerk des Ironman heißen, welches voraussichtlich am 29. Juli in die Läden kommt. Laut Dennis Cole, so Ghost bürgerlich, geht es darin um einen aufstrebenden Boxer namens Cole Dennis.

”To his fans, Cole Dennis is a heavyweight contender with a devastating right hook. To a city being held hostage to chaos and terror, Dennis has a grit and charisma that make him the shining hope for justice–until he is arrested for a brutal murder.”  So heißt es von offizieller Seite.

Die Grafik Novelle wird wahrscheinlich in einem futuristischen Großstadt- Moloch a lá Sin City spielen. Der Spitzname des fiktiven Boxers lautet übrigens, wie könnte es anders sein, Ghostface Killah.

Der Wu– Altmeister ist aber bei weitem nicht der einzige, der sich auf dieses Terrain vorwagt. Q- Tip, ATCQ Mitglied und splash!– Absager, wird uns ebenfalls mit einem Buch beglücken. In der "Industry Rules" betitelten Biographie geht es um die Kindheit von The Abstract in Queens, den Aufstieg und das Auseinanderbrechen seiner ehemaligen Gruppe A Tribe called Quest, sowie die anschließend eingeschlagenen Solopfade. Sicherlich nicht halb so erfreulich, wie eine Tribe Reunion, wird das Buch aber dennoch einen Platz auf dem Nachttisch des ein oder anderen Native Tounge Fans finden.

Doch auch damit nicht genug, der dritte im Bunde der frischgebackenen Buchautoren ist niemand geringeres als Auto-Tune Mörder Jay- Z. Der Mann, der seine Texte bewusst dumm hält, um seine Dollars zu verdoppeln(“I dumped down my lines, to double my Dollars"), bringt jetzt endlich Licht ins Dunkel seiner Lyrics. "Decoded" wird das Werk heißen, in dem uns Hova seine Texte ausführlich erklärt, samt Wortspielen, Metaphern und Doppeldeutigkeiten.

Nebenbei bemerkt: Von Prodigy (bitte hier klicken) und Styles P stehen ebenfalls neue Bücher an.

Wir wünschen jedenfalls allen Interessierten viel Spaß in der Bibliothek.

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