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Fiddy geht auf Lesetour

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In Deutschland hat das Wort „Lesetour“ immer so einen leicht faden Beigeschmack und riecht nach alternden Schauspielern, die eine überflüssige Autobiographie in einem Einkaufszentrum in Garbsen präsentieren, in Amerika ist dies natürlich ganz anders, vor allem wenn G-Unit-Frontrapper 50 Cent sein neues Meisterwerk „The 50th Law“ vorstellt. Das Buch handelt von Fiddys atemberaubender Karriere vom gewöhnlichen Drogenverkäufer bis hin zu einem der erfolgreichsten Rapper der U.S.A. und gibt den Lesern wertvolle Tips, wie sie ebenso erfolgreich werden können wie ihr großes Idol.Wer sich von 50’s Redegewandtheit und Charme verzaubern lassen möchte, muss allerdings in die U.S.A. oder nach England reisen, aber das dürfte es wohl wert sein, immerhin beschrieb Fiddys Verleger das Buch mit den  Worten: “The essential tenet of the book, inspired by 50′s experiences, is that your fears are a prison which hold you back-you should be yourself, fear nothing, focus on what you want and have no Plan B.’”

Massiv und Joe Rilla wählen nicht!

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Bereits vor einigen Tagen kursierte auf der Internet Plattform Youtube ein Video, das gehörig Verwirrung stiftete. Handelt es sich dabei doch um einen Aufruf zum Wahlboykott, initiiert von Tagesschausprecher Jan Hofer. An dem Boykottaufruf beteiligten sich neben einigen Prominenten, auch die ein oder anderen Rapper, wie z.B. Massiv, Joe Rilla und Dennis Lisk, ehemals Denyo. Das kontroverse Video war in SPD Reihen ein großer Aufreger, weshalb einige Abgeordnete in Folge dessen ebenfalls zum Boykott aufriefen und zwar bezüglich  der „Tagesschau“.Hofer stellte nun aber in einer Pressekonferenz klar, dass es sich bei dem Aufruf auf keinen Fall um ein ernst gemeintes Anliegen handele, sondern das  genaue Gegenteil der Fall. sei. Natürlich werde er zur Wahl gehen, schließlich sei er Vater dreier Kinder im wahlfähigen Alter und müsse deshalb mit gutem Beispiel voran gehen.

Bei der Youtube-Ansage handelt es sich um so genanntes virales Marketing. Dabei wendet man umgekehrte Psychologie an und platziert eine möglichst provokante Aussage medienwirksam in der Öffentlichkeit, um eine, im besten Fall, heftige Gegenreaktion herauf zu beschwören. Die Macher der “Geht-nicht-wählen-Kampagne“ griffen dabei auf ein amerikanisches Vorbild zurück. Die Demokraten mobilisierten im Rahmen des letzten U.S.-Präsidentschaftswahlkampfs  Millionen von Wählern, dank ihrer „Five-Friends-Spots“. Im Gegensatz zu Hofers Kampagne, drückten die amerikanischen Vorbilder ihr Anliegen in völlig überzogenen Spots unmissverständlich aus, während hierzulande die Aufklärung erst durch eine im Nachhinein angesetzte Pressekonferenz erfolgte.

Ob es sich bei dieser Aktion um eine sinnvolle Kampagne handelt, bleibt derweil mehr als fraglich, konnte doch der Boykottaufruf beachtliche Klickzahlen erzielen und somit für reichlich Verwirrung sorgen, während sich die Richtigstellung mehr oder weniger in den Weiten des WWWs verläuft.

Sofern ihr euch selbst ein Bild bezüglich der Sache machen wollt, könnt ihr die untenstehende Originalversion mit der deutschen Kopie vergleichen

Alfamega: „Ich bin kein Spitzel!“

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Alfamega kann einem schon ein bisschen leid tun. Erst tauchten Papiere auf, die ihn als DEA-Spitzel denunzierten, dann wurde er aufgrund dieser Papiere von T.I.’s Label "Grand Hustle“ gedroppt. Und da alle guten Dinge drei sind, wurde Mega auch noch mit einer Waffe entdeckt und stürzte beim Fluchtversuch vor der Polizei von einer 7 Meter hohen Mauer, wobei er sich die Oberschenkel brach. Nun wehrt sich Mega gegen die Anschuldigungen, ein Spitzel gewesen zu sein. In einer Videobotschaft bezeichnete er die Papiere als "Fakes“.

"I ain’t never snitched on nobody," versprach Alfa. "A lot of people read, but they don’t understand. They hear but they don’t listen…Dude never had a heroin case, he had a cocaine case. So I know whoever sent that document out, somebody typed it up from something and put something together but I’m gonna give y’all the real deal of how it was. I didn’t know Ali, don’t know Ali to the day…Somebody put the pressure on me and it wasn’t the government or nobody like that. They wanted me to basically lie on this dude,it was up to me to either play the hand I was dealt or fold. If I play the hand I was dealt, I’m looking at 30 to 40 years in prison. If I fold, that means I’m still in the game. So I went ahead and folded. From the time I did it, I was remorseful about it. It hurt me because I ain’t snitched on dude, I lied on this dude….I was loyal to somebody that made me lie on somebody."

Auch wenn wir nicht wissen, wer dieser Ali ist, hoffen wir natürlich auch, dass Alfamega eine verdiente zweite Chance bekommt. Vor einer Woche hatte Mega bereits einen offenen Brief an T.I. geschrieben. In diesem Schriftstück erinnerte er T.I. daran, wer immer für ihn da gewesen sei und bereit war, für ihn zu sterben. Richtig: Es ist der treue Alfamega.

"On the real, I’m not coming to you as a disgruntled crying assed bitch who’s mad about being let go," schrieb Alfa. "I’m coming to you as a man who is disappointed that he was publicly exiled by a friend. You’ve often said that you’re a man of your words but hommie; you are not being true to your words…I rode for you when there was no one else there to ride for you. 24/7, I was on call for you pimp. On many occasions, I sidelined my family choosing to risk my early demise for you. With a little cheddar, you can easily employ dudes to kill for you all day every day. Conversely, try finding someone who will put their life on the line and die for you…I“

Hoffen wir mal das Beste für den gutherzigen Alfamega. Eine tragische Geschichte  ist es schon jetzt. Die Videobotschaft an T.I. könnt Ihr Euch hier anschauen.
 

   

50 mit Castingshow

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50 Cent macht endlich das in aller Öffentlichkeit, was er am besten kann, nämlich Business. Genauer gesagt macht er es nicht selbst, sondern lässt machen, wie ein echter Businessmann das eben tut. Im Rahmen der MTV Casting Show “50 Cent: The Money and The Power“, geht es darum, sich dem Hip Hop Mogul von seiner geschäftstüchtigsten Seite zu zeigen, denn dem Gewinner winken satte 100.000 Dollar. Glaubt man den Pressemitteilungen, lässt Fiddy den Batzen sogar aus eigener Tasche springen.

Natürlich bekommen die Nachwuchs- BWLer auch einige Ratschläge mit auf den Weg von Hip Hops Lieblingsvitaminsafthersteller. “Ihr müsst andere im ersten Moment richtig einschätzen“, heißt es da etwa. Was man noch so alles tun muss, um sich das Cash unter den Nagel zu reißen, können sich Interessierte ab jetzt im ehemaligen Musikfernsehen an sehen. Seit vergangenem Wochenende läuft die Show auf MTV, in den USA wurde das Spektakel nach einem Monat abgesetzt (wir berichteten).

Kommen wir nun zu einem Land, in dem man seit jeher weiß, wie man das ganz große Geschäft macht. Während hierzulande immer mehr Rapper ein Klagelied bezüglich aktueller Verkaufszahlen und Konzertgagen anstimmen, hat man im Land der Banken und Steuersparer, der Schweiz, diesbezüglich scheinbar gar keine Probleme. Der Rapper Stress, ehemals mit Double Pact unterwegs, hat laut dem Schweizer Online News Portal 20minuten.ch in den letzten 6 Monaten gut eine halbe Million Schweizer Franken verdient, sprich umgerechnet rund 330.000 Euro.

Mit Plattenverkäufen haben seine Einkünfte derweil nur sehr wenig zu tun, bekommt man eine goldene Schallplatte in der Alpenregion doch bereits für 15.000 verkaufte Einheiten überreicht. Grund für die enormen Verdienste des  Wortakrobaten sind die immens hohen Gagen, die Schweizer Konzertveranstalter für ihre Künstler zahlen. Angeblich verdient Stress mit einer 90 Minuten Show, im Rahmen eines Open Airs, ganze 50.000 Franken. Für Soloshows springt immerhin noch ein Drittel dieses Betrags für den Rapper raus. Im Verhältnis dazu, werden deutsche Musiker mit einem Hungerlohn abgestraft. So bekommt die Hamburger Erfolgscombo Deichkind, die sich auch in der Schweiz zunehmender Beliebtheit erfreuen, lediglich 20.000 für einen Festival Auftritt.

Nachdem es King Orgasmus One bereits nach Österreich verschlagen hat, bleibt nun also abzuwarten, ob die Schweiz, angesichts dieser Rekordgagen, bald auch den ersten deutschen Rapper beheimatet.
 

„Die Goethes von Heute“

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Hip Hop hilft. Gegen soziale Ausgliederung, gesellschaftliche Missstände und eventuell auch gegen AIDS. Diesen Eindruck könnte man zumindest gewinnen, wenn man sich innerhalb der Reality TV Welt so ein bisschen umguckt. Unter anderem wurde vor nicht all zu langer Zeit versucht, mit Hilfe von Rap-Coach Olli Banjo ein aufmüpfiges Kind bei der RTL-Sendung "Die Supernanny" zur Raison zu bringen. Wo es um das gepflegte und harmonische Miteinander geht, ist natürlich auch unser Freund Curse nicht weit, was uns zur heutigen TV-Topmeldung bringt: Der Mindener wird Hip Hop-Lehrer für den Kinderkanal.

Im Rahmen der ab dem 31. August ausgestrahlten Sendung "Rap Academy – Junge Dichter Und Denker" ist der Rapper neben anderen Sprechgesangs-Persönlichkeiten wie dem Fanta 4 Mitglied Thomas D. als Musik-Dozent zu sehen, was genau er da macht, erzählt er Euch am Besten selbst, dem Einleitungstext des hier zitierten Interviews mit der Teleschau entnehmen wir aber: Es wird nicht nur Musik gemacht in der Rap Academy.

"Rappen haben sie von mir bis jetzt nicht gelernt… Ich bin sozusagen der Haupt-Coach, der das komplette Projekt überwacht. Im Moment machen wir Team-Building: Deshalb waren wir gerade Klettern. Aber das sind Ausnahmen, normalerweise sind wir im Studio." Dort erklärt er den hoffnungsvollen Nachwuchs-Rappern auch, auf was es da eigentlich so ankommt und interessant an dieser Stelle – Authentizität scheint für Curse definitiv zum Hip Hop-Dasein dazu zu gehören:

"Es geht zum Beispiel um den Flow. Wie verschmilzt dein Redefluss mit dem Beat? Wie stellst du dich auf das Instrumental und die Musikalität des Songs ein? Wie setzt du die Silben und die Rhythmik? Wo sind die Pausen, wie funktionieren sie? Wie ist dein Timing? Betonst du bestimmte Worte auf eine bestimmte Art und Weise, die für dich besonders ist und dich von anderen unterscheidet? Wie ist deine Stimme, wie gehst du damit um? Was sind deine Inhalte? Was ist dein Wortschatz? Ist das authentisch, was du machst?"

Wir sind gespannt, wie authentisch die gecasteten Kinderkanal-Zuschauer ihre Rhymes in der kunterbunten Rap Academy-Cypher spitten und schließen mit einem Hoffnung machenden wie positiv stimmenden Zitat des Frauenverstehers und Inhalte-Rappers: "Gute MCs sind die Goethes und Schillers von heute."

Dizzee im Swingerclub

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Ab in die Ferien! Dizzee Rascal mietete für seinen neuen Clip "Holiday" eine Villa auf den balearischen Inseln an. Was der britische Rapper nicht wusste, ist, dass es sich bei der Villa eigentlich um einen Ort handelt, wo sich unter anderem deutsche Urlauber zum Swingen treffen.

Die Villa ist nicht nur stadtbekannt, sondern auch für Swinger aus Europa ein sehr beliebtes Ausflugsziel. So kam es dann auch, dass sich neben den 20 in Latex gekleideten jungen Damen, die offiziell für das Video gebucht wurden und laut Dizzee "auf stilvolle und elegante Art und Weise" in dem Clip zu sehen sein sollen, auch zahlreiche liebeshungrige Pärchen auf der Suche nach ein bisschen Abwechslung einfanden. Ein Taxifahrer schilderte gegenüber der “Sun“, die Reaktionen der deutschen Sexurlauber:

"Es war sehr seltsam. Die Deutschen haben all diese Mädchen ankommen sehen und dachten, das Glück sei auf ihrer Seite."

Ob Herr Rascal das Glück ebenfalls auf seiner Seite wähnte, als zahlreiche leicht bekleidete Pärchen mittleren Alters aus Deutschland, womöglich in Adiletten und weißen Tennissocken, bei seinem Videodreh auftauchten, sei derweil mal dahingestellt, aber eine interessante Urlaubsanekdote ist es alle mal.

The Game-Diss von Jay-Z?

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Lange hat er sich zurückgehalten und auf sich warten lassen. Er ließ sich als "frustrierten alten Sack" und seine Frau  sogar als "Schlampe" bezeichnen und das Einzige, was Jay Z in den Beef miteinbrachte, war: The Game ist ein Groupie“.
Damit scheint es nun aber doch nicht vorbei. Jetzt will sich Jigga wohl doch auf den Beef einlassen, denn im Gespräch mit DJ Semtexs zeigte er sich nicht abgeneigt, seinen Track "Takeover" neu zu recorden und äußerte anschließend noch seine Meinung zum Dissgeschehen als solchem:

"Vielleicht. Ja, das ist eigentlich eine großartige Idee. Vielleicht zieh ich’s durch. Für gewöhnlich rede ich mir sowas selbst wieder aus. Es ist schwer (jemanden zu dissen) wenn man selbst solch ein großartiges Leben lebt. Aber wer weiss. Aber "beefen" ist so kitschig geworden. Es geht um nichts mehr. MCs beefen über unnötige Dinge. Ich meine, was hab ich schon großartig über ihn gesagt? Dass ich nicht über ihn reden möchte? Ich habe nichts abfälliges gesagt. Heutzutage sind Beefs entweder Missverständnisse, verletzte Egos, einfach nur blöd oder sie werden aus Publicity-Gründen praktiziert. Das wird auf die Dauer langweilig. Wenn es ein Streit ist wie Nas und ich ihn hatten, dann geht’s zur Sache, denn bei uns hatte alles Hand und Fuß und zum Schluss haben wir sogar zusammengearbeitet. Aber in diesen Tagen wird leichtsinnig gebeeft, ohne triftigen Grund."

Wir berichteten ja bereits vor kurzem über die Versuche The Games, sein ehemaligs Idol Jay-Z aus der Reserve zu locken. Warum Idol? Fans und Freunde des Internetforums  Bossips erlaubten sich jetzt den Scherz, 77 expliziete Rapparts aus Games Repertoire aufzulisten und zu sortieren, um damit die Behauptung Hovas, dass sein jetziger Kontrahent ein Groupie sei, zu untermauern. Hier ein paar Ausschnitte aus der Liste:

1.“No beef with Jay” – “One Blood

2.“Got a hook from Faith, no verse from Jay I guess on Westside Story he thought I spit in his face”  – “Westside Story

34. “The kings comin’, no I’m not Jay-Z” – “One Blood Remix

70. ”She call me Jay I call her B we getting married to the streets” – "Camera Phone"

Diese Zeilen scheinen aus einer Zeit zu stammen, in der Jay-Z eher Mentor denn potenzielles Dissobjekt für The Game war. Die ganze Liste könnt ihr euch hier angucken.

Now The Game got 77 problem and Jay-Z ain’t got one!

 

Aggro Berlin Crime Tour – Trailer

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Wie ihr unserem Veranstaltungskalender entnehmen könnt, gehen mehrere Berliner Atzen, die unterschiedlicher nicht sein könnten, auf Tour. Auf Aggro Berlin Crime Tour, besser gesagt. Am Start sind neben Tony D und dem Godfather of Horrorcore, MC Basstard, auch die Vapeilas. Wir verlosen jedoch nicht nur HIER Karten für das Spektakel, sondern präsentieren euch auch stolz und exklusiv den Trailer zum Berlin Rap Takeover.

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