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Nicki Minaj goes Roman

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Schaut mal aus dem Fenster, dann siehgt dieser Freitag auif den ersten Blick eher grau aus. Das täuscht aber. Dieser Freitag wird nämlich noch ganz schön Pink.

Young Money-Femme Fatale Nicki Minaj hat via Twitter bekannt gegeben, dass sie sich entschieden hat ihren Fans einen ersten Vorgeschmack auf ihr kommendes Album "Pink Friday 2" zu geben. Sie kündigte an, die erste Single "Roman In Moscow" heute zu veröffentlichen. Ab etwa 19 Uhr unserer Zeit wird sie auf iTunes zu hören sein. "Roman releases his teaser tomorrow on itunes. It's entitled: Roman In Moscow. 1pmEST."

Der Cash Money-Boss Brian "Baby" Williams sprach kürzlich mit Billboard.com und teilte mit, dass Minaj wieder im Studio sei und vorausichtlich Anfang nächsten Jahres die Fortsetztung ihres Debüt Albums "Pink Friday" rausbringen wolle. "Nicki's back in the studio, so we're looking to drop Nicki in the first quarter."

Einige Monate zuvor hatte Nicki selbst, zur hellen Freude der gesamten rap.de-Redaktion, wissen lassen, dass ihr alter Ego Roman Zolanski einen großen Teil zum Nachfolger von "Pink Friday" beitragen würde. "All I can say is that Roman will definitely be a humongous part of the follow-up to Pink Friday". (rap.de berichtete)

Zur Überbrückung der Wartezeit seht ihr das Video zu "Moment 4 Life", gemeinsam mit Drake aus ihrem Debütalbum "Pink Friday".
 

Bass Sultan Hengzt über neue Alben

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2011 war ein Jahr voller starker Releases. Aber auch 2012 wirft jetzt schon große Schatten voraus.

So hat zum Beispiel Bass Sultan Hengzt, legendäre Berliner Schnauze und seit einiger Zeit auf neuen musikalischen Pfaden unterwegs, den baldigen Release eines neuen Albums angekündigt. Via Facebook verkündete er: "Da es bald soweit ist und mein Album vor der Tür steht, hier paar Informationen diesbezüglich."

Im weiteren erklärte er, seine Releases in Zukunft in zwei Kategorien aufzuteilen: "Harte Songs" und "relativ normale Songs". "Ich werde in Zukunft "Harte" Songs und relativ "Normale" auf 2 Alben teilen. Da meine "harten" Songs immer indiziert werden, habe ich kein Bock, dass meine "normalen" darunter leiden", so Hengzt weiter.

Zuerst soll es anscheinend die harten Songs geben, das Album, das kurz vor der Veröffentlichung steht, ist offenbar "Zahltag 2.0", der Nachfolger des ersten "Zahltag"-Teils also, der nach einigen Irren und Wirren 2009 schließlich doch erschienen war – und indiziert wurde. "Die "harten" werden auf einer limitierten CD (Zahltag 2.0) erscheinen, so dass die BPjM (Die Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien – Anm. d. Red.) sie getrost indizieren kann." Ein genaues Releasedate war noch nicht zu erfahren.

Auch ein anderer Rapper plant demnächst ein paar Songs zu releasen, die eher unter die Kategorie hart fallen dürften. Die Rede ist von niemand anderem als dem Düsseldorfer Farid Bang. "Der letzte Tag meines Lebens" soll es heißen und Ende Januar erscheinen (rap.de berichtete).
Sein ursprünglich dafür vorgesehenes Cover, auf dem Comicfiguren, die fatale Ähnlichkeiten mit den Berliner Rappern Sido, Alpa Gun und Kool Savas aufwiesen, musste er allerdings nun auf juristischen Druck hin zurückziehen. Das gab Farid via Facebook bekannt. "Habe ne Unterlassungsklage von dem Anwalt eines Rappers bekommen wegen meinem Album Cover. Ich darf das alte Cover nicht mehr benutzen!"

Das neue Cover soll nun so aussehen:
 

Viel HipHop bei dem Grammys

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Für die Grammy-Verleihung 2012 stehen seit heute die Nominierten fest. Der Grammy gilt als der höchste internationale Musikpreis und ist vergleichbar mit dem Oscar in der Filmindustrie.

HipHop spielt dabei auch dieses Jahr wieder eine prominente Rolle. Allen voran der gute Kayne West, der für gleich sieben Kategorien nomminiert wurde und damit klar in Führung liegt.

Nicki Minaj bekam immerhin zwei Nominierungen, davon eine für den Song "Moment 4 Life" in Kooperation mit Drake und die andere für den Best New Artist, wo sie u.a. gegen J.Cole antritt. Von der HipHop-Fraktion sind neben den bereits genannten auch noch u.a. Lupe Fiasco, Wiz Khalifa, Chris Brown, Lil Wayne und Andre3000 in diversen Kategorien nominiert.

Einer, der sich die ganze Aufregung nicht mehr antun muss, weil er sich bereits 14-facher Grammy-Preisträger schimpfen darf, ist Jay-Z. Für ihn steht vielleicht bald ein anderes großes Event vor der Tür und zwar der 85. Geburtstag der britischen Queen.

Der britische Pop-Star Gary Barlow (Take That) wurde beauftragt die Show zu organisieren. Er teilte dem Grazia Magazine mit, dass die Prinzen sich Jay-Z und Coldplay wünschten, während die Queen sich über Sir Cliff Richard freue. "Two hours to fill, who can I book? I've had three requests from the royal household. The Princes want Jay-Z and Coldplay, and the Queen wants Cliff Richard."

 

Soulja Boy als Tupac?

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Grade erst wurde bekannt, dass Soulja Boy nächstes Jahr ein eigenes Computerspiel auf den Markt bringen will. Und als wäre das nicht genug, wird jetzt auch noch darüber spekuliert, ob der junge Mann, der uns den "Crank"-Tanz gebracht hat, niemand geringeren als Tupac himself in dessen geplantem Biopic spielen soll.

Peter Spirer, der als Regisseur für den Tupac-Film "Thug Angel" verantwortlich war, erklärte gegenüber Sohh.com, was er von dieser Idee halte. Er meinte, dass dies eine der Sachen an Soulja Boy wäre, die ihn überrasche. Jedes Mal, wenn er an ihm zweifle, schaffe dieser es immer wieder doch, Sachen gebacken zu kriegen. "Any time I would doubt him, you know, things would just happen and he made things happen."

Weiter meinte Spirer, dass Soulja Boy einer derjenigen sei,den man anfangs unterschätze, aber am Ende zeige, dass er das Zeug dazu habe. Wenn er sich stark auf eine Sache konzentriere, beweise er erstaunliches Talent. Er halte ihn für ein sehr talentierten Kerl. "When he's focused and on it, he's an amazing talent, he's a very talented guy. "

Auf die Frage, ob Soujla Boy 2pac wirklich darstellen könne, war er sich aber nicht sicher. Spirer gab an, er sei über die bisherigen Darstellungen von Tupac ziemlich unglücklich. Er denke, dass es nicht so sehr drum ginge ob Soulja Boy dafür geeignet wäre, sondern eher, wie die Regie und die ganze Produktionsfirma die Geschichte erzähle und umsetze. "I think a lot has to do with who is directing it, the people around him. It's not just about if he can pull it off, but it's about the whole production company telling that story. It's a very difficult story to tell."

Aber er erinnere sich auch an Anthony Mackie in "Notorious", dem Film über Biggie, der ein sehr guter Schauspieler sei. Er habe aber gar nicht gemerkt, dass Mackie Tupac darstellen solle. 2pac sei eine Ikone, eine Kultfigur und um diese zu spielen, müsse man sehr viel Selbstvertrauen haben – und wer wenn nicht Soulja Boy hat das schon?

Soulja Boy verriet bereits letzten Sommer in einem Interwie mit The Boom Box, dass er per Email gefragt worden sei, ob er die Rolle Tupacs spielen wolle. "I'm with William Morris Agency and they sent me an email, the subject was 'Tupac,' so I clicked on it.They were interested in having me for the role."

Bei einem Treffen mit Schauspieler Stephen Dorff ("Somewhere") am Set von "Officer Down" habe ihm dieser geraten, die Rolle auf jeden fall anzunehmen. "I was on set with this actor Stephen Dorff and he was like, 'Yeah man, you should do that [play Tupac].'"

Er sei habe zwar anfangs erst gezögert, aber seitdem er gehört habe, dass Tupacs Mutter mit im Team sei, habe er sich das durchaus vorstellen könne. "I was kind of hesitant [to audition for the Tupac film] but they told me that Tupac's mom is on board with the movie. That was one of the things that I was like, 'Hey, as long as his moms is cool with it I can consider it.'"

T. I. bedankt sich bei Eminem

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Der erst kürzlich aus dem Gefängnis entlassene US-Rapper T. I., welcher wegen eines Verstoßes gegen seine Befährungsauflagen zehn Monate in Haft saß, erzählte nach der Entlassung, wie sein Rapper-Kollege Eminem ihn in dieser schweren Zeit unterstützt und ermutigt.

Dem US-Magazin The Juice erklärte T. I., dass Eminem nach wie vor eine enorme Unterstützung für ihn gewesen sei. Zwar habe er seit seiner Entlassung aus dem Gefängnis noch keinen Kontakt zu ihm gehabt. "I haven't had a chance to speak to Em since I've been home."
Er habe aber gehört, dass Em ihn während seiner Haft versucht habe zu erreichen. "I heard that while I was down, he was trying to get in contact with me, but I don't know if the dots just didn't connect."

Tip betonte auch, dass er größten Respekt davor habe, wie Eminem seine eigene Widrigkeiten überwunden und den Kampf gegen seine Dämonen gewonnen habe. "Eminem overcoming his own adversities, winning the battle against his own demons and continuing to break the mold and re-set the standard of what it means to be the most successful hip-hop artist in the game … I salute that to no end."

Schon im Mai des letzten Jahres hatte T. I. berichtet, dass Em ihn daran erinnert habee, dass auch er selbst durch schwere und dunkle Zeiten gegangen sei. Er , T. I., werde das aber genauso wie er schaffen, er solle seinen Weg gehen und sich verdammt nochmal bewusst machen, was für eine Position er im HipHop habe. "[He would] just kinda remind me that 'I've been through dark period in my life too. You're gonna make it. You're one of the ones we need, so you're gonna make it. Stand tall and walk the walk.' He just made it a point to always reassure me of the spot that I hold in this thing that we got called hip-hop".

Eminem seinerseits hatte bereits ein Jahr zuvor seine Wertschätzung für  T. I. dem XXL Magazine anvertraut und dabei ausdrücklich dessen Reimstil gelobt. "T. I., where you hear sh*t and you're like Whoa, ah, I wish I would have thought of that! You know what I mean? Or you hear all the compound-syllable rhyming and all that. It just seems like now the craft is getting cared about more."

Antifa gegen Kollegah

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Alles verläuft zyklisch, meinen manche. Wenn das stimmt, dann ist es jetzt anscheinend mal wieder an der Zeit, dass Rap in Deutschland sich einer steifen Brise gesellschaftlichen Gegenwinds ausgesetzt sieht.

Kürzlich hatte die Diskussion um Bushidos Bambi für Integration ein erhebliches Maß an Doppelmoral und Schwarz-Weiß-Denken zutage gefördert. Die ganze Angelegenheit gipfelte schließlich in einer ZDF-Sendung, die von vielen Zuschauern eher als Tribunal denn als Talkrunde empfunden wurde.

Und kaum hat sich der aufgewirbelte Staub etwas verzogen, geht es bereits in die nächste Runde. Die Bielefelder Autonome Antifa fordert, gemeinsam mit dem Allgemeinen Studentenausschuss (AStA) der Uni Bielefeld sowie der FH, dem Feministischen Referat und der AntiKnast Gruppe, den Veranstalter des am 16. Dezember in Bielefeld geplanten Kollegah-Konzerts auf, dieses abzusagen. Die Begründung der linken Gruppen: Kollegahs sexistische Texte.

Der Veranstalter lehnt das Ansinnen jedoch ab. "Kollegah polarisiert, überschreitet Grenzen, bricht Tabus durch Provokation. Aber das ist die Lebenswirklichkeit der Jugendlichen, die hierher kommen", zitiert die Neue Westfälische Zeitung Cayan Cankatli. Und: "Wir stellen uns nicht als Richter auf."

Kollegahs Kritiker reagieren erwartungsgemäß wenig erfreut: "Enttäuschend mussten wir feststellen, dass das Kulturkombinat des JZ Kamp anscheinend doch keine Probleme damit hat, Rappern wie Kollegah eine Bühne für ihre mehr als fragwürdigen und verachtenden Inhalte zu geben", beklagen sie in einem offenen Brief. Gleichzeitig sind sie sich durchaus klar, dass ihre Aktion letztendlich Promo für Kollegah ist. "Uns ist bewusst, dass die öffentliche Entrüstung über die Texte verschiedener Rapper Teil ihrer Marketingstrategie ist." Tja.

Eine rechtliche Grundlage für ein Verbot zu finden, dürfte ohnehin schwierig werden, denn, wie Veranstalter Cankatli betont, die Texte von Kollegah stehen nicht auf dem Index und verstoßen auch nicht gegen Gesetze. Wäre ja auch noch schöner.

Tua mit neuer EP

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Der letzte Solo-Release von Tua liegt schon einige Zeit zurück. Zuletzt war der Reutlinger eher als Teamplayer in Erscheinung getreten, sei es mit den Orsons oder mit dem Sänger Vasee auf "Evigila".

Doch für nächstes Jahr kündigt sich wieder ein komplett in Eigenregie entstandener Release von Tua an. "Raus" wird die EP heißen, die am 13. Januar 2012 erscheinen soll. Wer allerdings auf neue Raps von Tua hofft, wartet vergeblich. "Ich habe ganz lange mit allem möglichen Electro-Kram herumexperimentiert", erklärt Tua gegenüber rap.de. "Auf der EP ist also kein HipHop-Zeug. Ich rappe auch nicht, ich singe."

Ein Stück weit betritt Tua also mit "Raus" musikalisches Neuland. "Ich hatte auf "Grau" schon ein paar gesungene Hooks, aber richtige Gesangstracks gibt es von mir bisher kaum. Jedenfalls wurden kaum welche veröffentlicht", präzisiert der Rapper mit dem breiten musikalischen Spektrum. "Ich bin jetzt nicht Xavier Naidoo und der krasseste Sänger der Welt, aber es ist definitiv auch kein Techno-Pop-Autotune-Kram", beruhigt er alle, die solche Ängste möglicherweise sonst um den Schlaf gebracht hätten.

Die EP soll aber keinen allgemeinen Stilwechsel einläuten. "Ich werde ab jetzt nicht nur noch Dubstep und Electro-Kram machen", versichert Tua. Wohin seine musikalische Reise ihn noch führt, weiß er aber noch nicht.

Sein Label Chimperator nennt für "Raus" jedenfalls die Bezugpunkte "Melancholie osteuropäischer Folklore, de(n) Bass eines Flux Pavillion und (die) Stimme eines Jamie Woons". Ein ausführliches Interview mit Tua wird rap.de Anfang kommenden Jahrs präsentieren.

Gerard über die Next Generation

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Der Bekanntheitsgrad von Gerard, früher Gerard MC, ist im zuende gehenden Jahr erheblich gewachsen. Das liegt vor allem daran, dass der Wahl-Wiener Prinz Pi auf dessen "Tour de Prince" Ende letztes, Anfang dieses Jahr begleitete.

Inzwischen nennt man den sympathischen Österreicher desöfteren in einem Atemzug mit Olson (mit dem er im April gemeinsam auf Tour gehen wird), Ahzumjot oder Rockstah, sprich, der hoffnungsvollen Next Generation des Deutschrap. Im Gespräch mit rap.de vergangene Woche betonte Gerard aber die jeweilige Eigenständigkeit dieser immer wieder im Zusammenhang genannten Rapper. "Wir sind alle keine Marionetten, wir haben alle eigene Visionen und Ideen. Wobei", fügte er mit einem Grinsen an, "ich kann natürlich nur für mich sprechen."

In diesem Individualismus sieht Gerard die größte Stärke des neuen, gerade aufkommenden Hypes. "Das ist der Vorteil: Unsere Generation macht nicht den Fehler, der beim Gangsta-Rap-Boom gemacht wurde. Also dass nur eine Handvoll Rapper gab, die den Sound geprägt haben und eine graue Masse, die es alle nachgemacht haben."
Dieser Umstand erleichtere auch die Zusammenarbeit untereinander, findet Gerard. "Damit fällt auch ein bisschen der Konkurrenzkampf weg, denn man denkt sich, wenn du dein Produkt geil machst, dann ist das geil, aber das ändert nix daran, dass ich meins in meiner Richtung auch geil machen kann und keiner daherkommen und sagen kann, das klingt jetzt genau wie der."

Das ausführliche Interview mit Gerard, in dem dieser noch mehr von seinen Ansichten über besagten Hype, HipHop im Wandel der Zeit, seine eigene Entwicklung sowie über sein neues Album preisgibt, gibt es morgen auf rap.de.

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