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Cro – 1 Million (Video & Download)

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Es ist ja bereits Tradition im Pandahaus geworden. Zu jeder runden Summe Facebook-Fans gibt es einen Song von Cro. Gründe zu feiern gibt es beim Oberpanda ja in letzter Zeit genug. Platin fürs Album, Platin für die Single, Gold für die andere Single. Haja, läuft. In seinem neusten Streich „1 Million“ beschäftigt sich Cro ein wenig mit seinem Hype und den Reaktionen darauf. Fazit: Alles gut. „Und jeder Diss-Versuch auf rap.de ist fehlgeschlagen„. Was will man mehr. Der Song wartet im iTunes-Store darauf, kostenlos heruntergeladen zu werden.Update: Mittlerweile gibt es auch ein Video zu dem Song.

 

Checan – Captain Capone (Videopremiere)

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Checan hat peruanische Vorfahren, wurde aber in Berlin geboren und gibt seine Nationalität dementsprechend mit „Berliner“ an. Seit eniger Zeit werkelt er an seinem Album, das vieles werden soll, doch vor allem: anders. Checan selbst bezeichnet es als R&B, was in diesem Fall für Rap & Blues steht. rap.de präsentiert eine Videopremiere seines neuen Clips „Captain Capone„. Du findest ihn im Club, soviel steht fest. Auf seiner Internetseite hingegen findet man diverse Songs zum freien Download.

 

 

 

 

Q-Tip: „Cruel Winter“ kommt definitiv

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Zwar legte der Louis Vuitton Don als Schirmherr des G.O.O.D. Music Labels mit „Cruel Summer“ einen sehr soliden, außerdem komerziell erfolgreichen Labelsampler vor – jedoch wich nach dem Erscheinen des Langspielers ziemlich schnell die freudige Erregung gen Ernüchterung, fast schon Enttäuschung. Ohne Frage, „Cruel Summer“, ist letztlich schon gut, aber mitnichten das angestrebte Überalbum . Außerdem fragte man sich unweigerlich beim Überfliegen der Tracklist nach dem Verbleib von Q-Tip, dessen Fehlen bereits einige Fragezeichen beim geneigten HipHop-Konsumenten vervorrief.

Nächster Versuch, etwas außerordentlich Großes zu schaffen, dachte sich da wohl die G.O.O.D. Music Clique – zumindest wenn man den Gerüchten um ein „Cruel Winter„-Album Glauben schenkt. Q-Tip hatte diese mit seinem windigen Spruch „Na wenn’s ein Cruel Summer gibt, dann müsste es doch auch noch ein Cruel Winter geben, was?!“ gegenüber MTV vor einigen Wochen losgetreten. Jetzt bestätigte Kamaal der Abstrakte in einem Interview offiziell die Arbeit am besagten Projekt. Diesmal werde er auch auf jeden Fall darauf gefeatured sein, mehr könne und wolle er aber nicht verraten.

Das gesamte Interview mit Q-Tip könnt ihr euch hier ansehen:

 

Q-Tip Talks Cruel Winter, The Last Zulu, Best Track He Produced & More with HHS1987 from RICK DANGE on Vimeo.

 

Felix Krull – Urbane Eleganz (Video)

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Der Stemmer aus München schlägt wieder zu. Mit „Urbane Eleganz“ nimmt er sich eines Themas an, das uns letztlich alle betrifft – die einen haben sie, die anderen halt nicht, aber wer bitte interessiert sich groß für letztere? Felix Krull jedenfalls mit Sicherheit nicht. Der hat sie nämlich. Auf einem verdrogten Instrumental, das auch einem A$AP Rocky samt Anhang gut zu Gesicht stünde, spuckt der junge Aufschneider jede Menge blasierte, ignorante Frechheiten. Einziger Kritikpunkt: Bisschen wenig Weiber im Video. Beim nächsten Mal vielleicht wieder.

 

 

 

 

Massiv – Bei Nacht ist Disko (Video)

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Al Massiva ist zurück und hat einen brandneuen Song im Gepäck. „Bei Nacht ist Disko“ ward das von Jumpa Beatz produzierte Stück betitelt. Hierbei handelt es sich keinesfalls um einen schnöden Party-Track, wie der Titel einen vermuten lassen könnte. Mitnichten. Vielmehr kehrt Massiv den Solzialkritiker in sich nach außen und plaudert aus dem mit Problemen randvoll gefüllten Nähkästchen seiner Umgebung.

 

Kollegah – G-Punkt (Audio)

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Gestern nannte Kollegah einen festen Termin für „Jung Brutal Gutaussehend 2“ mit Farid Bang. Heute gibt es einen neuen Free-Track des Selfmade-Rappers, ohne seinen Kumpel aus Düsseldorf, dafür mit den gewohnt doppelbödigen Lines: „In meinem Fuhrpark ist seit neustem ein Royce/Reuss drin wie im BVB-Kader„.

 

 

 

 

Bushido – AMYF

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Entgegen seiner in einer großen deutschen Illustrierten geäußerten Absicht, es so langsam aber sicher mal gut sein zu lassen mit dem Musikmachen, meldet sich Bushido mit seinem neuen Album „AMYF“ zurück. Angekündigt wurde das gute Stück als Rückkehr zum Sound von „Vom Bordstein bis zur Skyline„. Klar, wie so viele andere Rapper wird auch Bushido an seinem ersten, alle Nachfolger überragenden Album gemessen und natürlich versucht in gewisser Weise jeder Künstler, die Naivität und Spontanität seiner frühen Werke wenn nicht zu kopieren, so doch zumindest zu erreichen. Wer das nicht glaubt, schaue sich mal einen der letzten (furchtbar langweiligen) Woody Allen-Filme an.

Nun ist das Problem an der Sache, dass es schlicht nicht möglich ist, die Zeit noch mal zurückzudrehen. Jeder kann genau ein einziges erstes Album veröffentlichen, ohne Druck, ohne Eile, ohne Erwartungen (meistens jedenfalls). Es war also abzusehen, dass Bushido auch mit „AMYF„, seinem bislang vielleicht persönlichsten Album, nicht an die guten, alten Zeiten anzuknüpfen vermag, in denen es noch hieß: „Du bist doch nur ’ne Frau mit Schwanz, die sich nichts traut!

Es wäre jetzt natürlich ein schöner Bogen, wenn man diese Zeile gegen ihren Urheber selbst wenden könnte, aber ganz so schlimm ist es ja dann doch nicht. Im Vergleich zu seinem letzten, insgesamt recht gesetzten Spätwerk „Jenseits von Gut und Böse“ hat „AMYF“ sogar ein paar durchaus erfrischende Momente, was womöglich zu einem Gutteil am Auftritt sowohl alter Weggefährten wie Orgi, Arzt und Eko als auch neuer Talente wie MoTrip oder Joka liegt. Wobei das durchaus mit Spannung erwartete „Snare Drum Ich Rap“ eher enttäuschend ausfällt. Der spritzige Beat böte eigentlich eine hervorragende Grundlage für lyrischen Wahnsinn, zu dem MoTrip ja durchaus imstande ist. Seltsamerweise geht dieser hier aber relativ uninspirtiert zu Werke und reiht belanglose Zeilen wie „Deine freche Art kannst du dir sparen wie Komplimente/ besser spar für deine Rente“ aneinander. Hatte man deutlich mehr erwarten können.

Auch die erneute Vereinigung mit „23„-Partner Sido fällt nicht unter die Kategorie „instant classic“. Wobei die Zeile aus der Hook „Ich komponier ein Lied mit den Banknoten“ schon witzig ist – besonders kritische Beobachter mögen darin den lyrischen Einfluss von Bushidos neuem Kumpel MoTrip erkennen… Joka hingegen nutzt die ihm gebotene Chance auf „Theorie & Praxis“ hervorragend und trägt viel dazu bei, dass der Track einer der Höhepunkte von „AMYF“ ist – einer der leider ziemlich raren, sei hinzugefügt.

Denn die meiste Zeit über beschäftigt sich Bushido sehr ausgiebig mit sich selbst. Das beginnt schon im „Intro„, in dem er einen Kurzabriss seiner bisherigen Karriere liefert, setzt sich mit „Selbst ist der Mann„, „Lebende Legende“ und „Ferchichi“ fort und gipfelt schließlich im Titeltrack „A.M.Y.F.„, der mit Zeilen wie „Bereit zum servieren/ der Tisch ist gedeckt“ aufwartet – man hat wahrlich schon krasseres gehört, auch und gerade von Bushido. Apropos mediokre Zeilen: „Bushido, Haarfarbe schwarz/ in diesem Land geboren, da habt ihr den Salat„? Na dann.

AMYF“ krankt einfach daran, dass es inhaltlich hauptsächlich um sich selbst kreist, was für Rap ja an und für sich nichts ungewöhnliches ist, aber dann doch bitte mit mehr Dreistigkeit und Unverschämtheit. Bei Bushido aber scheint die Skrupellosigkeit, die ihn einst auszeichnete, mittlerweile eher einer Neigung zur Beschwerde gewichen zu sein. Klar, nörgeln ist nunmal die klassische Begleiterscheinung von Luxus. Oder: Wer Style und vor allem das Geld hat, findet eben trotzdem immer noch ein Haar in der Suppe. „Deutschland, das ist bestimmt mein Job/ ich bin der Kinderschreck, ich bin der Sündenbock„. Wäre es nicht viel geiler, diese Rolle, die Bushido sich ja durch seine alten Songs redlich erarbeitet hat, so wie früher einfach frech zu genießen? Zumindest wäre es unterhaltsamer.

Was dagegen richtig Spaß macht, sind die Songs mit den alten Südberliner Atzen King Orgasmus One („Männerabend„) und Frauenarzt („Südrapstarz 2„), die tatsächlich ein wenig an die gute, alte, unordentliche Zeit erinnern. Auch der gemeinsame Song mit Brutos Brutaloz weiß nicht nur dank des sparsamen Beats zu überzeugen. Der Lichterfelde-Boss steht ja ohnehin für genau die unperfekte, angriffslustige Art der frühen 2000er Jahre in Berlin.

Und nach genau der sehnt man sich durchaus wieder zurück, etwa, wenn Bushido auf dem letzten Track der Premium Edition „Todesstern“ rappt „Wer hat Angst vor’m schwarzen Mann? Ich bin euer Alptraum und komm nachts aus dem Schrank„. Es hilft alles nix: „AMYF“ ist mittelmäßig, sowohl als Rap- wie als Bushido-Album. Glorreiche alte Zeiten lassen sich eben nur schwer beschwören. Und wieder aufleben lassen kann man sie erst recht nicht. Eigentlich müsste man für die guten Feature-Songs ja 2,5 Sterne vergeben, da unsere Bewertungsskala aber keine halben Sachen kennt, sind es nur zwei geworden.

 

 

 

K.I.Z. vs. Kraftklub

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In einer Zeit, da Meinungsverschiedenheiten unter Rappern hauptsächlich auf Facebook und Twitter ausgetragen werden und der gute, alte Beef weitgehend durch seinen lächerlichen Cousin, den Tweef, ersetzt wurde, bleibt es den Berliner von K.I.Z. und den Karl-Marx-Städtern von Kraftklub überlassen, es wie echte Männer schwitzend auf einer Bühne auszumachen. Das heißt, in diesem Fall sogar auf zwei.

Am 7. Dezember werden die beiden Bands im Kölner Palladium zum ersten deutschen Redbull-Soundclash gegeneinander antreten. Jede hat dabei ihre eigene Bühne, dazwischen springt und pogt das Publikum. Der Ablauf gestaltet sich dabei wie folgt:

Warm up: Über die Länge von jeweils drei eigenen Stücken klatscht der Fehdehandschuh per Bass und Gitarren-Riff auf die gegenüberliegende Bühne. Danach wird von der anderen Seite drei Mal geantwortet.

The Cover: Nacheinander covern beide Bands die gleiche, jedem im Saal bekannte Nummer einer namhaften deutschen Band.

The Takeover: Die eine Band beginnt einen eigenen Song, den die andere dann ab der Hälfte zu Ende bringen muss. Und umgekehrt.

The Clash: Beide Bands zielen über drei Runden abwechselnd mit Songs aus dem eigenen Repertoire direkt auf die Bühne des Gegners.

The Wildcard: Die Bands holen sich in dieser Runde einen befreundeten Musiker als Joker auf die Bühne und performen mit ihm zusammen gegen die gegnerische Band.

Final: Bleibt bis zum Abend des 07.12. Gegenstand von Spekulationen. Großes ist geplant, mehr wird aber nicht verraten.

Weitere Informationen und Tickets gibt es hier.

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