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The Game kündigt „Jesus Piece“ an

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Pünktlich zum Weihnachtsgeschäft wird The Game im Dezember sein mittlerweile fünftes Album über Interscope auf den Markt werfen. Um die Vorfreude schonmal anzukitzeln beziehungsweise die Promo-Maschinerie zum laufen zu bringen wurde jetzt brandaktuell und medienwirksam schonmal vorab ein Blick aufs Cover gestattet.

Nüchtern betrachtet: es ist alles andere als leicht mit dem Cover eines Rap-Albums großartig Aufsehen zu erregen. Dazu ist die Bildergallerie von mehr oder weniger komplett geschmacklosen, bis hin zu absolut verstörenden Artworks, welche die geneigte Hörerschaft vom Cover gewisser Rap-Alben in der Vergangenheit bereits anlachten, einfach deutlich zu lang. In Gott seinem persönlichen Lieblingsland allerdings, muss man dann eben doch „nur“ einen Bling behangenen Jesus mit Tränentattoo hinter einem Blood-Bandana verstecken. Peng! Kontroverse Diskussionen garantiert.

Fokussieren wir uns lieber aufs Wesentliche: die Album-Details. Ein ganzer Rattenschwanz an mehr oder weniger üblichen Verdächtigen ist bereits als Kollabo-Partner bestätigt. Da wäre unter anderem der allgegenwärtige Teilzeit-Fitnesstrainer Rick Ross nebst zögling Meek Mill, überzüchtete Terror-Barbie und ranghohe Schreckschraube Nicki Minaj, Hood-Barde Trey Songz, Prügel-Prinz Chris Brown, Wiz „ich kiff auf jeden Fall mehr als du“ Khalifa, Südstaaten Legende Scarface, frisch gebackener Vater Tyga, Gehörgangstreichler John Legend und last but not least: Ray-Js Lochschwager Kanye West. Selbiger wurde, so ließ es Game in einem Interview durchsickern, für die obligatorische L.A.-Hymne als Gast-Star für die Hook eingekauft. Nun denn. Ob ausgerechnet Kanye der nötige Status anhaftet, um einem Song die adäquarte Note an Gangsterizm zu verleihen? Ob ausgerechnet Kanye Sänger genug ist, um einer Hook die passende stimmliche Brillianz zu verleihen? Fraglich.

Der durch seine unorthodoxe Natur wohl am ehesten herausstechende Mitstreiter wurde mit Maroon 5-Frontmann Adam Levine ins Boot geholt. Mag dem durchschnittlichen Rapfan als eigenartig fremdkörperliche Wahl sauer aufstoßen, Game geht diese Schritte laut eigener Aussage jedoch durchaus bewusst. Neue Wege will er beschreiten. Abseits ausgetretener Trampelpfade eine LP vorlegen, die möglicherweise einige alte Fans etwas vor den Kopf stossen, dafür aber auch eine Handvoll neuer Fans generieren soll.

Einen Vorgeschmack auf das ALbum gibt es dank erster Video-Single „Celebration“ bereits jetzt.

 

Das vieldiskutierte Cover zu „Jesus Piece“ dürft ihr ebenfalls schon bestaunen:

Swiss – Punkah (Video)

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Der Hamburger Jung und Tablettenrapper Swiss ist wieder da, mit im Gepäck den Track „Punkah“ und das dazugehörige Video. Visuell trifft hier Doomsday auf Mad Max, auf die Ohren gibt es den dazu passenden Dubstep-Beat und Text. Ein neues Album von Swiss ist für 2013 angekündigt, doch bis es soweit ist, gebt euch noch ein paar mal das von niemand geringerem als Ex-Aggro-Mastermind Specter gedrehten Video zu „Punkah„.  

 

 

Megaloh – HipHop (Video)

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Lange galt Megaloh als ewiges Talent. Die Skills des Moabiters standen nie infrage. Doch das runde Album, der endgültige Durchbruch ließ bisher auf sich warten. Bisher – denn nun hat sich bekanntlich niemand geringeres als Max Herre des Berliners angenommen und ihn bei seinem Label Nesola unter Vertrag genommen. Und was immer man auch von der Musik des Stuttgarters halten mag – von Geschäft versteht er was. Schwabe halt. Wie auch immer – auf seinem Juice-Exclusive liefert Megaloh eine Demonstration seiner Stärken, lyrisch, technisch und inhaltich. Dass er das auf einem Beat von DJ Khalil macht, macht es nicht unbedingt schlechter.

 

 

 

Laas Unltd. vs. Farid Bang und Kollegah

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Stellen wir uns folgendes vor: Ein Laas Unltd.-Konzert in, sagen wir: Oberhausen an einem Freitag im Oktober. Die Halle ist nicht besonders voll. Dafür stehen in der ersten Reihe zwei sehr prominente Besucher: Farid Bang und Kollegah.

Unrealistisch? Aber genau so hat es sich zugetragen. Und zwar am 12. Oktober in Oberhausen. Darüber herrscht Einigkeit. Um die Deutungshoheit über diesen Besuch allerdings wird auf Facebook gestritten.

So sieht Laas Unltd., der selbstkritisch einräumt, dass sein Konzert nicht besonders gut besucht war, diesen Umstand allerdings auf die Tatsache zurückführt, dass er bereits im April im Rahmen der „Liga der außergewöhnlichen MCs“ mit Savas in Köln gespielt hat, sich als Opfer einer Rufmordkampagne. „Wie sich ziemlich schnell herausstellte waren die Jungs tatsächlich nicht vorbeigekommen um Stress zu machen. Sie kamen „bewaffnet“ mit einer Videokamera, haben gefilmt wie wenig auf einem Laas Unltd.-Konzert in Oberhausen los ist, ein paar Mittelfinger hochgehalten, etwas pubertär, aber immer noch lustig zur Musik getanzt und sich lustig über das gemacht was ich darstelle – einen Mcee, der auf die Bühne geht um zu rappen, egal ob vor 5 oder 5000 Leuten.“

Laas tritt also die Flucht nach vorne an, macht aus der Tatsache, dass wenig Leute bei seinem Konzert waren, keinen Hehl, sondern erklärt es umgekehrt sogar zu einer Tugend, vor so wenig Leuten aufzutreten. „Weil ich HipHop und die Kunstform an sich liebe und nicht um eines Tages 7er zu fahren und 15 jährige im Backstage zu schwängern (…) Und genau da liegt der Unterschied zwischen Künstlern wie ihnen und mir – ich rappe bis meine Lunge kollabiert, unabhängig davon wie kommerziell „erfolgreich“ das Ganze ist.

Diese indirekte Unterstellung an seine beiden Kontrahenten, es mit HipHop nicht so genau zu nehmen und nur auf kommerziellen Erfolg aus zu sein, stieß wiederum Farid Bang übel auf. Dieser sah sich genötigt, via Facebook zu kontern: „Woher nimmt sich Laas das Recht, zu behaupten, Kollegah und ich würden nur rappen, um Geld zu verdienen, Leute? Wir lieben HipHop mindestens genauso sehr wie er! Wieso glaubt er, dass er mehr für HipHop steht als wir?

An Erfolglosigkeit ist ohnehin nichts ehrenhaftes, findet Farid. „Jeder Rapper möchte neben dem Spaß am rappen auch Erfolg haben und Geld mit dem verdienen, was er am liebsten tut: Musik machen! Der Unterschied zwischen Laas und uns ist nur: Bei uns funktioniert es, bei Laas nicht!

Eigentlich habe man den geplanten Videoblog auch gar nicht veröffentlichen wollen, so Farid außerdem. Nun aber, da Laas das Ganze in die Öffentlichkeit gezerrt habe, werde man es doch tun. Man wird also bald ein relativ leeres Laas Unltd.-Konzert bestaunen dürfen, auf dem zwei prominente Gäste ihren Schabernack treiben. Sicherlich keine schlechte Promo für „JBG 2„…

Testo – Töte Deine Helden (Video)

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Zugezogen Maskulin-Mitglied Testo hat ein ganz frisches Video zu „Töte deine Helden“ aus seiner gleichnamigen EP veröffentlicht. Track sowie Video kommen in bester Zugezogen Maskulin-Manier dreckig und rough daher. Ein Releasetermin für die EP steht bisher noch nicht fest, aber am 14. Dezember könnt ihr Testo und den zweiten Teil von Zugezogen Maskulin aka Grim104 live bei Tapefabrik #3 im Schlachthof Wiesbaden bestaunen.  

 

Sido entschuldigt sich für Ausraster

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Ein weiser Mann sagte einst: „You can take the boy out the hood, but you cant take the hood out the boy„. Diese These wird speziell von HipHop-affinen Personen des öffentlichen Lebens immer wieder bewahrheitet. Halten die deutschen Rapper im Vergleich zu den Kollegen jenseits des großen Teiches allerdings doch meistens noch mehr oder weniger tapfer an sich, hat es jetzt tatsächlich auch mal ein Deutscher auf die „Ups, sorry! Zu real gekeeped. Hand ausgerutscht. Mein Fehler!“-Liste geschafft.

Kein geringerer als Sido war es nämlich, der am letzten Freitag in der österreichischen Casting-Show „Die große Chance“ seinem langjährigen Dorn im Auge namens Dominik Heinzel so richtig gepflegt mit der geballten Faust auf die penibel gepflegte Wangenhaut geschallert hat.

Und da nun ein Sido mittlerweile zweifelsfrei Pop-Star Status genießt und diesen Status wohl nicht durch eigenes Verschulden leichtfertig torpedieren möchte, hat sich der Berliner nun der Vernunft gebeugt und eine öffentliche Entschuldigung verfasst. „Ich weiß, das der Rahmen absolut falsch war„, „Ich bin zu weit gegangen und hätte das Problem anders lösen müssen“ und „Ich werde alle Konsequenzen tragen und kann die Entscheidung des ORF nachvollziehen!“ heißt es in jener Entschuldigung.Die Unterstützung, die Sido für die Aktion in vielen Facebook-Kommentaren erfahren hatte, wies er zurück. Gewalt sei keine Lösung, sondern führe zu neuen Problemen, so der Berliner.

Ob diese nun aufrichtiger Natur oder lediglich ein kalkulierter Versuch ist das eigene Image nicht nachhaltig zu ramponieren, darf jeder für sich selber entscheiden. Die komplette Erklärung gibt es hier.

 

 

 

Haftbefehl – Chabos wissen wer der Babo ist (Video)

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Diverse Protagonisten des deutschen Rapspiels fühlen sich derzeit berufen, gegen Haftbefehl zu stänkern. Doch interessiert das Baba Haft? Mitnichten. Denn: Chabos wissen, wer der Babo ist. Und das reicht dann in diesem Fall auch einfach mal. Nachdem Haft kürzlich bereits einen Freetrack unters darbenden Volk brachte , das auf sein drittes Album „Blockplatin“ (im Januar) wartet, gibt es nun das erste Video „Chabos wissen wer der Babo ist„. Um nicht zu sagen: Cho!

 

 

 

ORF feuert Sido

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Seit Anfang September läuft in unserem Lieblingsnachbarland Österreich die zweite Staffel der Castingshow „Die große Chance„. In der Jury sitzt bereits zum zweiten Mal Sido – das heißt, saß. Gestern feuerte der Fernsehsender ORF den Berliner. Sido hatte sich eine Rangelei mit einem Reporter geliefert und dessen Mutter beleidigt.

Nach der Halbfinalshow, die am Freitagabend ausgestrahlt wurde, geriet Sido mit dem Journalisten Dominic Heinzl aneinander, den er als „Dominic Hampel“ verspottete. Der österreichische Journalist soll ihn angespuckt und gegen das Schienbein getreten haben. Als Securities die beiden trennen wollten, verpasste Sido ihm einen Faustschlag, woraufhin Heinzl kurz zu Boden ging.

Der ORF teilte daraufhin mit, die Zusammenarbeit mit Sido sei beendet. „Ich bin extrem enttäuscht, da ich Sido als Künstler, Juror und auch als polarisierende Persönlichkeit schätzen gelernt habe. Auch wenn gegenseitige Provokationen unintelligent sind und auch wenn man seine Lebensgeschichte mit in Betracht zieht und respektiert, so ist aber dann die Grenze erreicht, wenn es gewalttätig wird. Gewalt ist indiskutabel! Wir tolerieren derartiges Verhalten nicht und beenden mit sofortiger Wirkung die Zusammenarbeit„, so ORF-Fernsehdirektorin Kathrin Zechner.

Sido selbst kommtierte den Rauswurf auf Twitter lakonisch mit „good bye orf1 !!!!“. Etwas später entschuldigte er sich dann bei Heinzls Mutter: „Ihr habt recht, die Mutter hat damit nix zu tun… Sorry fr. Heinzl!!!

Hier die Fernsehbilder vom ORF:

 

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