Nach seinem Facebook-Exklusive „Blüte“ veröffentlich Cr7z als kleines Osterpräsent und Dank für 3.000 Abonennten des 58Muzik Channels „Ektoplasma„. Die genau Message des 1:36 kurzen Tracks ist beim ersten Mal hören nicht unbedingt klar. Jene die das Debütalbum „An7ma“ des Rosenheimers besitzen, dürften das bereits kennen. Den Grundtenor bestimmen ähnlich wie auf dem Album Kritik an der Gesellschaft und Verschwörungstheorien. Wer passend zum Wetter noch depressiver werden will, sollte den Play-Button drücken.
Der selbsternannte sächsiche King of Dancehall Ronny Trettmann bringt nach sieben Jahren Aktivität in der Szene nun sein Debutalbum „Tanz auf dem Vulkan“ auf den Markt.
Am 10. Mai veröffentlicht Ronny Trettmann sein erstes Album „Tanz auf dem Vulkan„. „Mit 15 progressiven Songs zwischen Urban, Pop, Reggae und Electro wird hier das Dancehall-Genre neu definiert„, so der Pressetext vollmundig. Features holte sich der Ossi mit dem wohl unerotischsten Dialekt der Welt auch in der Firma Deutschrap. Neben Nico von K.I.Z, sind auch MC Fitti und Kraftklub-Mitglied Felix Brummer mit dabei.
Mit der Single „Vergesslich“ gibt’s schon mal einen Vorgeschmack. Der Track erscheint auf dem „Breaking Badd“ – Riddim des Dancehall Labels Jugglerz Records. Für das Instrumental zeigt sichProducer Sir Jai verantwortlich, der auch schon für Kool Savas und Xavas an den Reglern saß. Bis zum Album Release gibts den Track „Vergesslich„ als Freedownload auf Reggaeville.com.
Hier die Trackliste von „Tanz auf dem Vulkan„.
01. DDDD
02. 25 Geil (feat. MC Fitti)
03. Party Professionell (feat. Chi Ching Ching)
04. Tanz auf dem Vulkan
05. Schwarzer Sonntag II (feat. Johanna Marshall)
06. Die Flut (feat. Felix Brummer)
07. Frauenüberfluss (feat. Nico von K.I.Z.)
08. Stehtisch
09. Skiurlaub (feat. Stereo Luchs, Slonesta, Phenomden)
10. Birnenpfeffi mit Zimt
11. Immer wenn der Regen fällt
12. Freitag Abend
13. Bizinizz II
14. Ostseemuse RMX
15. Kurz vor Nacksch RMX
Auf der offiziellen Herr von Grau Website ist jetzt ein Countdown aufgetaucht, der am 3. Mai sein Ende erreichen wird. Dann wird nicht nur das genaue Releasedate des vierten Albums bekanntgegeben, welches den Titel „Freiflug“ tragen wird, sondern auch die erste Videoauskopplung mit dem gleichen Titel veröffentlicht. Einen ungefähren Zeitraum für das Album haben die Jungs jetzt schon bekannt gegeben: Im Sommer 2013 soll es soweit sein.
Wie Casper haben die beiden Herren auch einen Blog eröffnet, in dem man den Fortschritt zum neuen Album nachlesen kann und genauso wie den Bielefelder hat es das Duo für die Albumproduktion in wärmere Gefilde verschlagen. Das Album entstand laut eigener Aussage in der warmen Sonne Südspaniens, ob sich diese Tatsache auch auf das Soundbild, dementsprechend sommerlich, auswirkt, wird sich zeigen. Neben der ersten Videoauskopplung und dem Releasedate wird es die Tourtermine für 2013 geben.
Abseits der ganzen Ankündigungen gibt es für alle Herr von Grau Fans ausserdem noch die Möglichkeit auf dem neuen Album vertreten zu sein. So schrieben die Rapper in ihrem Blog folgendes: „Übt bitte folgendes so schnell wie möglich aufzusagen: “Der bärtige Benny geht noch mal ne Runde mit dem Hund.” Aufnahmen der Ergebnisse sind im Laufe der nächsten Woche an mail@herrvongrau.de zu senden.“ Die besten Einsendungen kommen wohl auf das kommende Album – in welcher Form auch immer.
Ein neues Soloalbum von Kool Savas ist bereits in Planung. Angesprochen auf seine musikalische Zukunft verriet Kool Savas im Interview mit newsfororiginalgirls.com:„Im Moment ist nur mein Soloalbum geplant“.
Womöglich wird aber auch die extrem erfolgreiche Formation Xavas, bestehend aus Savas und Xavier Naidoo, weiterhin gemeinsame Wege gehen. Konkretes ist nach dem Platinerfolg von „Gespaltene Persönlichkeit„ noch nicht zu erfahren. „Allerdings sammelt Xavier nebenbei Ideen für „Gespaltene Persönlichkeit 2„ , lies Savas im selben Interview wissen. Bereits im Oktober hatte sich eine Fortsetzung des Projekts angedeutet.
„Lass den ganzen Newschoolern doch mal den Drumcomputer auf die New Era-Mütze ballern und ein wenig mit der Shure m44-7 die Sonnenbrillen zerkratzen, welche sie, Gott weiß warum, auch bei vollständiger Abwesenheit eventueller Sonnenstrahlen aufzutragen pflegen„, dachten sich der Dua und seine Pimmelsens, das eigene Ego traditionell zu 110% der zügellosen Seriösität verschrieben. Gesagt getan. In einem gottverlassenen Fleckchen Berlins wurden kurzerhand mit Run-DMC im Hinterkopf die frühen 80er auf dem rostigen Löffel aufgekocht. So richtig schön mit Breakermatte, Wildstyle-Optik, Boombox, Kangol-Hüten und Adidas-Kluft. E-Gitarren-Stabs bereiten ein sixstepaffines Drumpattern jenseits der 120er-BPM-Marke und kuscheln unter der Boogie Down Productions Bettwäsche mit der Weisheit letztem Schluss. „Don’t stop„, oder auch die lautstarke Antwort auf die Frage, was in aller Welt eigentlich passieren würde, wenn der Tourbus der Atzen mit dem von Torch kollidierte….
Manchmal kommen sie wieder – und zwar oft genau dann, wenn man nicht mehr damit gerechnet hatte. Howie Do beispielsweise nannte sich einst Mister Schnabel und machte Rapmusik, wie man sie zu Beginn des neuen, Ende des alten Jahrtausends aus der Freien und Hansestadt Hamburg gewohnt war. Sprich, samplebasierte Beats, trockene Drums, Wortspiele und Doppelreime in den Lyrics.
Nun meldet sich der gute Mann unter seinem Alter Ego Howie Do, das er früher schon manchmal benutzte, zurück. Und die Zeit ist offenbar nicht spurlos an ihm vorbeigegangen. Die klassischen Instrumentale wurden durch Synthiebeats ersetzt, die Texte klingen auch sehr anders. „Das Leben ist ein Hustle, sieh wie wir Chips stapeln“ – so klingt Howie heute.
Sein Album „18K“ ist bereits lose angekündigt, ein genaues Releasedatum gibt es noch nicht. Dafür eine erste Videoauskopplung, die auf den Namen „Dieser Moment“ hört. Das Cover wurde auch bereits veröffentlicht (siehe unten).
2001 erschien sein bislang einziges Soloalbum „Is’n Schnabelding„. Danach gründete er seine eigene Plattenfirma Howie Like It und veröffentlichte diverse Sampler mit US-Rappern. An einem war Selfmade Records beteilit, die dafür Kollegah einen Part rappen ließen. Sein Comeback-Album hatte der Hamburger bereits letztes Jahr mit der Single „Neue Zeit“ angeteast. Zum Vergleich: So klang der Hanseat früher, als er noch ruff in Mikros rappte.
Oha, wer hätte denn damit gerechnet? Mister Schnabel is back. Wer? Mister Schnabel? Nein, Howie Do nennt sich der Gute jetzt. Und sein Sound klingt, äh, ein bisschen anders als dazumal. Damals, als Hamburg zumindest einem großen Teil der deutschen HipHop-Szene wie Mekka vorkam und Schnabel mit Sleepwalker & Co musizierte. Heute ist es eher so Synthiebeat, eher so langsam rappen, eher so Hashtag-Flow. Verrückt. Richtig verrückt. Das ist definitiv kein Schnabelding mehr…
Die Not der Trailerpark-Jungs scheint groß, denn Alligatoah nimmt wirklich jeden Drecksjob an. Für einen kurzen Moment scheint es, als könnte der Gedanke an den nächsten Schuss oder die nächste Line dazu verhelfen, wenigstens dieses eine Mal einfach das zu tun, was der Arbeitergeber verlangt. Doch wie das mit den Crackopfern so ist, sie sind zu nichts zu gebrauchen und Alligatoah schafft es erneut, sich die Chancen auf einen längeren Arbeitsvertrag und die Barauszahlung zu vermasseln. Diesen Sonntag hat er sich als „Hochzeitspfarrer“ versucht. Die wartenden Jungs in der Wohnwagensiedlung werden darüber kaum erfreut gewesen sein.