1998. Die Älteren unter uns erinnern sich. Nicht mehr ganz die heute als golden empfundene Ära. Eher schon der vorläufige Sieg dessen, was RZA seinerzeit als Rap’n’Bullshit bezeichnete. KRS-One hatte damit freilich nichts zu tun. Der nahm seinerzeit ein Album namens „Maximum Strength“ auf, das Jive aber nicht veröffentlichte, da der Deal mit Kris geplatzt war. Knapp 17 Jahre später wird nun der Song „Very Last Compound“ veröffentlicht, der auf dem Album gelandet wäre. Produziert hat ihn Domingo und auf dessen Compilation „Sessions & Lessons: Unreleased Songs and Beats“ erscheint das Stück nun. Keine Offenbarung, aber doch ein solider KRS-Song aus seiner späten Schaffensphase.
Kanye West – All Day (feat. Travi$ Scott) (Audio)
Der Song „All day“ von Kanye West schwirrt schon fast ein Jahr lang als Leak durchs Netz. Jetzt gibt es eine neue, soundtechnisch zwar erneut fragwürdige, musikalisch aber sehr runde Version des geheimnisumrankten Songs. Zumal mit Travi$ Scott ein absolutes Ausnahmetalent mit am Start ist. Ich will jetzt gar nicht sagen, dass hier wegbetoniert wurde, aber… Ob der Song nun aus den Restbeständen von „Yeezus“ stammt oder gar auf Yes neuem Album zu hören sein wird – das weiß bisher nur Yeezy. Wie lange wir diesen Song pumpen? All day, n-word.
Heppy – 1 Minute (Newcomer)
So viele Newcomer – wer postet nur all die ganzen Videos, Streams, Free-Downloads? Wir! Unter einer extra eingerichteten Mail kannst du uns dein Video, deinen Stream oder deinen Free Download schicken. Wir posten sie dann unter unserer neuen Kategorie Newcomer – inklusive eines kurzen, von dir ausgefüllten Fragebogens, um dich unseren Usern kurz vorzustellen.
Du willst auch dabei sein? Sehr gut! Wir nehmen unter der Adresse newcomer[a]rap.de weiterhin deine Vorschläge an. Videos, Audios, Streams, Downloads, Soundcloud, YouTube, Bandcamp – alles geht. Voraussetzung ist nur, dass du ein Newcomer bist.
1. Stell dich kurz in drei Sätzen vor. Wer bist du und woher kommst du?
Mein Name ist Heppy und ich komme aus einem verschlafenen Ort in der Nähe Stuttgarts. Ich habe 5 Jahre lang Boombap-Raps releast, habe mich aber im letzten Jahr in eine neue Richtung entwickelt. Nun rappe ich aus der Sicht eines Mannes, der aus den 50er und 60er Jahren kommt und mische die Musik dieser Zeit mit Hip Hop.
2. Wann bist du geboren?
Ich bin 1992 geboren. Oder: Ich bin 1944 geboren.
3. Wenn du nicht gerade rappst, bist du tätig als…?
Zeitreisender Superheld!
4. Beschreibe deinen Stil in fünf Sätzen!
Den Stil, den man auf meinen bisherigen Songs hört ist chillig, ehrlich und vor Allem immer auf einem konkreten Konzept aufgebaut.
Die vorgestellte „Breaking Hepp“ EP ist eine sehr ehrliche und schmerzhafte Auseinandersetzung mit dem Jahr 2013, dem Tod meines Vaters und den Problemen mit meiner Ex- Freundin. Auch hier benutze ich die Serie „Breaking Bad“ als Konzept-Ausgangspunkt.
Für mich steht immer eine Idee im Vordergrund, ein großer Rahmen der die Songs zusammenführt und originell ist.
Durch die Veränderung meines Stils im letzten Jahr ist es gerade noch schwer preiszugeben in welche Richtung es geht, aber es ist deutlich bunter, verrückter und etwas abstruser geworden. Musikalisch kommen dann Mischung aus Deutschrap mit Mambo, Boogie Woogie, Swing, Rockabilly und Ähnlichem raus.
5. Seit wann rappst du?
Seit 2009. Oder: Seit 2011.
6. Warum rappst du?
Weil es mir Spaß macht. Punkt.
7. Dein bester Track?
„Jalapenos“ von der kommenden „Jalapenos“ EP.
8. Spielst du selbst Instrumente und/oder produzierst du?
Leider nein. Nur meine Hooks singe ich gerne. Ich bin aber im Produktionsprozess sehr involviert bei Strukturen, Genre und Samples.
9. Wer sind deine Vorbilder?
Ed Wood ist mein größtes Vorbild! Ein Mensch, der so sehr in seiner Kunst als Regiesseur drin steckte mit unglaublicher Liebe und Passion und absoluten Rotz verfilmte. Das zeigt mir immer wie wichtig Selbst-Reflektion und Einschätzung wirklich ist, aber auch dass es um Spaß geht.
10. Ein Rapper, der gar nicht klargeht?
Puh, keine Ahnung! Ich konsumiere im Normalfall nur das, was mir gefällt.
11. Welches ist für dich das beste Rapalbum aller Zeiten?
Mein persönlicher Favorit ist „TNT“ von Dynamite Deluxe (WOW, kontrovers) weil es mich zum Rappen bewegt hat. Ich verstehe aber auch, dass diese Wahl für viele Personen etwas merkwürdig und fremd wirken kann. Das hat eher was mit meinem persönlichen Erfahrungen zu tun und nicht mit der Qualität des Albums selber.
Das hat nichts mit Rap zu tun!
12. Ich würde sterben für…?
Meine Kunst!
13. Dein Alltag sieht so aus:…
Aufstehen, ab in die Welt raus und durchdrehen!
14. Ein Funfact über dich ist:…
Ich habe ein Tatoo auf dem linken Arm aus dem Film „Donnie Darko“
15. Male deinen Rap!

Aaron Scotch – Ich will mehr (Video)
Aaron Scotch veröffentlicht das Video „Ich will mehr„, in dem er sich an trendigen Down-South Dipping-Flows versucht. Die Videoauskopplung stammt von “In den Wolken“, dem aktuellen Album des Dresdners, das am 23. Januar über das Label NewDef erschien.
Aaron Scotch, kurz AROSCO trat damals ohne den Künstler-Vornamen Aaron in erscheinung, war also als Scotch aktiv und stand für weit härteren, kantigeren Rap als es mittlerweile der Fall ist. Zuletzt veröffentlichte er „Wenn du breit bist“ mit dem Plusmacher.
BigLyric – Markenzeichen Mittelfinger EP (Download)
BigLyric veröffentlicht die EP „Markenzeichen Mittelfinger„. Das 13 Tracks starke Werk ist zum kostenlosen Download erhältlich und wartet mit Features von Erco und Janko auf. Die sechste Anspielstation „Blackmucke“ mit Janko erschien außerdem bereits als Videoauskopplung.
Zuletzt veröffentlichte der 25 Jährige seine Debüt-EP „The walking Rap„, die ebenfalls kostenlos erhältlich ist. Im Rahmen dieser veröffentlichte er, damals noch unter dem namen Lyric, sein Videodebüt „Wer wenn nicht ich„.
7 Todsünden: Sampler für einen guten Zweck kommt im März
Am 27. März erscheint der „7 Todsünden„-Sampler – und der hat ein originelles Konzept vorzuweisen: Den sieben Todsünden und vier letzten Dingen des Christentums wird hier jeweils ein Song von einem oder mehreren Rap-Künstlern gewidmet. Eko Fresh, Basstard, Harris, Automatikk, Teesy & Disarstar, MoTrip & Aki & Chima Ede, Tatwaffe, Chefket, Credibil, Ali As. Pretty Mo und Musiye haben sich den Themen angenommen und 11 exklusive Track geschrieben. Die passenden Beats dafür liefern unter anderem Größen wie KD Supier und Joshimixu. Das Video zu „Hochmut“ legte Credibil bereits vor.
Außerdem gibt es eine weitere Besonderheit: Der gesamte Erlös des Samplers wird zugunsten von Rap 4 Aid und Visions for Children eingesetzt. Rap 4 Aid ist ein Benefizprojekt, das die Erlöse von Musikvideos und anderen Projekten, die in Kooperation mit renommierten Rappern entstehen, für die Unterstützung krebskranker Kinder einsetzt. Visions for Children ist ein Verein aus Hamburg, der sich dafür einsetzt, Kindern in Krisengebieten Schulbildung zu ermöglichen und beim Wiederaufbau zu helfen.
Hier könnt ihr den „7 Todsünden„-Sampler erwerben und so helfen.
7 Todsünden – Tracklist:
01 Hochmut ‐ Credibil (prod. by Keano Beats)
02 Geiz ‐ Teesy & Disarstar (prod. by T‐No)
03 Wollust ‐ Ali As & Pretty Mo (prod. by Richie Rocafella)
04 Zorn ‐ Musiye (prod. by Pzy)
05 Völlerei ‐ Eko Fresh (prod. by Joshimixu)
06 Neid ‐ MoTrip & Aki & Chima Ede (prod. by Digerati)
07 Faulheit ‐ Harris (prod. by KD Supier)
Die 4 letzten Dinge:
08 Himmel ‐ Chefket (prod. by Chefket)
09 Apokalypse ‐ Automatikk (prod. by DJ Smoove)
10 Hölle ‐ Tatwaffe (prod. by Midiflash)
11.Tod ‐ Basstard (prod. by Waxstar Denzel)
Charts: Kurdo knackt in der Schweiz die Spitze
Kurdo knackt mit seinem zweiten Album „Almaz“ die Spitze der Schweizer Albumcharts. In Deutschland erreichte er Platz 3 der Charts, womit er noch Platz 6 überbot, den sein Debütalbum „Slumdog Millionär“ erreichte. Auch „Almaz“ erreichte diese Platzierung ohne großartige Promo.
Zuletzt koppelte Kurdo „3 Freunde“ aus, außerdem musste seine Autogrammstunde in Stuttgart aufgrund eines unerwarteten Massenansturm abgebrochen werden. Kurdos Beliebtheit scheint immer noch unterschätzt zu werden. In der anschließenden Diskussion stellte der Emmertsgrunder klar, dass er mit Gewaltverherrlichung nichts am Hut habe.
Hier geht’s zur Review von „Almaz„.

Almaz (Limited Fan Edition)





