Start Blog Seite 1787

Charts: MC Rene & Carl Crinx mit „Renessance“ in den Top 50

0

MC Rene & Carl Crinx haben es mit ihrem neuen gemeinsamen Album „Renessance“ auf Platz 47 der deutschen Albumcharts geschafft. Das gab GfK Entertainment heute auf facebook bekannt, für die beiden Hip-Hop-Veterane ist das sicher ein Erfolg.

Vom Album veröffentlichten sie bereits die Videos „20 Jahre 95„, „Zurück zum Minimum/Kein Glanz„, „Mein Leben ist ein Freestyle“ und „Reneminisce„, außerdem sprachen sie mit uns im Interview. Mehr Infos zu „Renessance“ gibt es auch in unserer Review.

Audio88 & Yassin – Hundestammbaum (Video)

0

Die normalste aller Promophasen will kein Ende nehmen: Audio88 & Yassin performen „Hundestammbaum“ auf einem Balkon in Kreuzberg. Der Song stammt von ihrem aktuellen Album „Normaler Samt„, das letzten Freitag erschien. „Hundestammbaum“  wurde, wie das gesamte Album, von Torky Tork produzert.

Die beiden Berliner haben bereits die Videos „Taschentuch“ „Normaler Samt (Intro)„, „Schmutzige Rapper“ und „Mann im Mond (feat. Döll & Mädness)“ veröffentlicht und das Release im Interview vorgestellt. Auch ein Snippet vom ganzen Album gibt’s zu hören. Ob sich der Kauf lohnt, kannst du in unserer Review nachlesen.

Normaler Samt (keine Limited Box Dingens)
VÖ Datum: 2015-03-13
Verkaufsrang: 6.523
Jetzt bestellen ab EUR 18,89

Kendrick Lamar bezeichnet sich als „Gefäß Gottes“

0

Alle reden über sein neues Album. Kendrick Lamar selbst aber sieht sich selbst ganz bescheiden als ein Werkzeug oder Gefäß Gottes. Das erklärt er in einem Inteview mit der New York Times.

Ich komme für die Kids einem Prediger am nächsten, ich weiß das von meinen Touren – sie leben mit meiner Musik. Mein Wort wird niemals so stark sein wie Gottes Wort. Ich bin nur ein Gefäß, das seine Arbeit macht„, betont er

Dieser religiöse Ausspruch kommt nicht von ungefähr. Nach der Veröffentlichung seines letzten Albums „Good Kid, M.a.a.d. City“ ließ er sich nicht nur im Video von „Bitch Don’t Kill My Vibe“ taufen, sondern auch im wahren Leben.

Seine Heimatstadt Compton ist eine der kriminellsten Städte Amerikas. Lamars Vater war selbst Gang-Mitglied. Mittlerweile bewohnt Lamar eine Eigentumswohnung in der Nähe seines Heimatortes.

Die, die wirklich von der Straße sind, wollen keine Angebereien über Mord und Drogendealen hören. Sie wollen weg davon„, ist er sich sicher. Und genau da sieht er offenbar seine Aufgabe, oder Berufung, wie er selbst sagt. “Aus meiner Perspektive kann ich nur das Gute mit dem Schlechten weitergeben. Es ist mehr als eine Verantwortung, es ist eine Berufung.

Kendrick Lamars neues Album „To Pimp a Butterfly“ ist gestern überraschend eine Woche vor eigentlichem Releasedate veröffentlicht worden. Der Inhalt ist wie erwartet sehr politisch. Eine große Rolle spielt zudem die afroamerikanische Kultur. Dies wurde bereits im Vorfeld durch die Singles „The Blacker The Berry„, „i“ und „King Kunta“ klar. Sowohl der Inhalt der Songs, als auch der funk- und jazzinspirierte Sound machen deutlich: Kendrick Lamar vertritt mit seinem Album „Black Power„.

To Pimp a Butterfly“ ist Kendrick Lamars drittes Soloalbum und ist wie „Section.80“ und „Good Kid, M.a.a.d. City“ über das Independent-Label Top Dawg Entertainment erschienen. Unterstützung erhielt das Label dabei von Aftermath Records und Interscope, wie dem iTunes-Link ebenfalls zu entnehmen ist. Dies war bereits bei „GKMC“ der Fall.

To Pimp A Butterfly
VÖ Datum: 2015-23-03
Verkaufsrang: 6
Jetzt vorbestellen ab 20,98

Nico Suave – Wie Könige feat. Nima (Video)

Wie Könige“ fühlen sich Nico Suave und seine Frau Nima, die die Hook singt, zusammen. Es ist das dritte Video zu Nico Suaves neuem Album „Unvergesslich„, das am 20. Februar erschien. Davor drehte der Hamburger Clips zu „Vorsätze“ und „Danke“ mit Xavier Naidoo. Unser Interview zu seinem Comeback könnt ihr hier lesen.

Earl Sweatshirt: Neues Album überraschend für nächste Woche angekündigt

0

Völlig unvermittelt ging bei iTunes ein Produkt mit Namen „I Don’t Like Shit, I Don’t Go Outside“ online. Dabei handelt es sich um das neue Album von Earl Sweatshirt. Das Cover und die vollständige Tracklist wurden ebenfalls dort veröffentlicht. Bereits nächste Woche, am 23. März, soll es erscheinen. Damit reiht das Odd Future-Mitglied sich in den momentanen Trend der Kurz-vor-Knapp-Albumankündigungen ein – wenn auch möglicherweise unfreiwillig.

Auf Twitter schien der Kalifornier gar nicht amüsiert über die Veröffentlichung auf iTunes. „Es ist Mist, für die Fehler von jemand anderem bezahlen zu müssen“ ärgerte er sich. In einem anderen Tweet heißt es konkreter: „Ich möchte mich persönlich bei Sony Music dafür bedanken, den Veröffentlichungsprozess von meinem Kram zu verkacken.

Etwas ähnliches fiel bereits gestern vor: Kendrick Lamars neues Album „To Pimp a Butterfly“ war eine Woche vor Release bereits zum Download auf allen gängigen Portalen erhältlich – ebenfalls ein Fehler des Labels. Die Mutmaßung, dass Earl Sweatshirt sich lediglich über diesen Vorfall lustig macht, darf also durchaus angestellt werden – gerade da auch die erste Single „Grief“ etwa zeitgleich veröffentlicht wurde.

Tracklist:
01 Huey
02 Mantra
03 Faucet
04 Grief
05 Off Top
06 Grown Ups feat. Dash
07 AM // Radio feat. Wiki
08 Inside
09 Dna feat. Na’kel
10 Wool feat. Vince Staples

kaymez – Solang‘ es mich nicht trifft (Newcomer)

1

So viele Newcomer – wer postet nur all die ganzen Videos, Streams, Free-Downloads? Wir! Unter einer extra eingerichteten Mail kannst du uns dein Video, deinen Stream oder deinen Free Download schicken. Wir posten sie dann unter unserer neuen Kategorie Newcomer – inklusive eines kurzen, von dir ausgefüllten Fragebogens, um dich unseren Usern kurz vorzustellen.

Du willst auch dabei sein? Sehr gut! Wir nehmen unter der Adresse newcomer[a]rap.de weiterhin deine Vorschläge an. Videos, Audios, Streams, Downloads, Soundcloud, YouTube, Bandcamp – alles geht. Voraussetzung ist nur, dass du ein Newcomer bist.

1. Stell dich kurz in drei Sätzen vor. Wer bist du und woher kommst du?
Hi! Ich bin Kaymez, 22 Jahre alt und komme aus Hannover.
Gibt es hier echt wen, der so wenig Information in drei Sätze verpacken kann? 😀
Wahrscheinlich bin ich einfach zu unkreativ für sowas.
2. Wann bist du geboren?
29.01.1993
3. Wenn du nicht gerade rappst, bist du tätig als…?
Arbeitsloser Sozialschmarotzer.
Ne, ich mache ne’n monotonen Flieflbandjob. Ich kenne nichtmal die genaue Berufsbezeichnung.
Schwere-Gegenstände-auf-Paletten-Stapler vielleicht?
4. Beschreibe deinen Stil in fünf Sätzen!
Ich würde sagen, dass ich noch gar keinen spezifischen Stil entwickelt habe.
Grundsätzlich geht das ganze aber eher in Richtung Storytelling.
Auflerdem kann ich mir nicht abgewˆhnen ins Mikrofon zu br¸llen wie ein Wahnsinniger.
Ich denke, dass mein Rap ziemlich eigenartig ist und in der Form bisher noch nicht vorkam.
Man kann es lieben oder hassen.
5. Seit wann rappst du?
Ich schätze mal so gute vier Jahre sind es schon.
6. Warum rappst du?
Ich kam frisch aus dem Heim, erste eigene Wohnung, keine Perspektive, unendlich viele Probleme.
Da braucht man halt irgendeine Beschäftigung um nicht verrückt zu werden.
Mittlerweile ist es einfach ein Teil meiner Identität.
7. Dein bester Track?
„Ich sitz hier fest“! allerdings geht der Track über drei Teile.
Das ist mein persönliches Meisterwerk. Wenn ich auf etwas „stolz“ sein kann, dann darauf.
8. Spielst du selbst Instrumente und/oder produzierst du?
Ich mache hin und wieder mal ne’n einfachen Samplebeat… Allerdings bin ich wenig begabt, was das betrifft.
9. Wer sind deine Vorbilder?
Gibts nicht wirklich wen, an den ich mich Orientiere. Man muss ohnehin was eigenes schaffen.
10. Ein Rapper, der gar nicht klargeht?
Wenn schon haten, dann anonym in der Youtube-Kommentarsektion! Bin ja nicht blöd!
11. Welches ist für dich das Beste Rapalbum aller Zeiten?
The Eminem show.

Das hat nichts mit Rap zu tun!

12. Ich würde sterben für…?
Um das zu wissen, müsste ich mich erstmal in einer Situation befinden, in der das zur Debatte steht.
13. Dein Alltag sieht so aus:…
Aufstehen, waschen und anziehen, zur Arbeit, 8 stunden mein Leben hassen, nach hause, zocken, schlafen.
14. Ein Funfact über dich ist:
An mir ist nichts lustig. Ich bin wie ebenezer scrooge.
15. Male deinen Rap.
Das überlasse ich lieber denen, die es können. 😀

#ozert: Fiktives Orsons Twitter-Konzert (Augenzeugenbericht)

0

Ich wusste selbst nicht, was genau auf mich zu kommt, als ich mich aus der Redaktion verabschiedete, um mich ins nahe gelegenen Chimperator Büro zu begeben. Dort sollte das sogenannte #ozert, ein fingiertes Konzert der Orsons stattfinden. Dass es sich um einen großen Streich handelte, war mir natürlich bewusst – die dürftige Erklärung in der Einladung ließ aber einige Fragen offen. Das Konzert wurde mit Plakaten und gefaketen Tickets beworben, die die Eingeweihten über ihre social media Kanäle verbreiteten, auch ein Eventim-Link zu Tickets ging online, stand aber von Anfang an auf „Ausverkauft“. Die Fans glaubten also, leider keines der begehrten Tickets mehr ergattert zu haben – würden aber via Twitter unter dem Hashstag #ozert auf dem Laufenden gehalten werden. Eine Art Liveticker also.

Als einer der ersten fand ich mich im  Büro des Labels ein, wurde freundlich begrüßt und von Maeckes genauer gebrieft. Er ließ mir eine Art Drehbuch zukommen, in dem alle bereits vorgeschriebenen Tweets des Abends chronologisch und mit Zeitmarken aufgelistet waren. Bereits beim ersten überfliegen merkte ich, dass es im totalen Wahnsinn ausarten würde – was keineswegs negativ zu verstehen ist. Durch die Interaktion unter den Protagonisten sollte das ganze noch realistischer gestaltet werden – so verkündete ich beispielsweise meine Ankunft, Marc Leopoldseder fragte im Namen von Splash! Mag wo man denn Parken würde, ich antwortete, dass Falk Schacht mir den letzten Parkplatz vor der Nase weg geschnappt habe, um mich im Anschluss von ihm als Opfer bezeichnen zu lassen. Alles nach Skript, alles auf Twitter. Ich war übrigens zu Fuß gekommen. In Wahrheit saßen wir bei Knabbereien, Käserandpizza und Alkohol gemeinsam in einem Raum und tippten auf unseren Laptops herum. Ein Bild wie bei einer Lan-Party – nur dass weit mehr gelacht wurde.

Langsam, gegen 20 Uhr, also zu „Konzertbeginn“ geriet alles in Fahrt. Anwesende Künstler, die nicht ins Skript eingeplant waren, improvisierten. 3Plusss etwa vermisste seine Hose (Was sich für ihn noch zu einer Odyssee über den gesamten Abend erstreckte), Lary hingegen kommentierte das Geschehen eher zurückhaltend. Andere Künstler waren involviert und erledigten ihren Teil von Zuhause aus. Für mich, als rap.de Redakteur, war es vorgesehen, das Geschehen zwar begeistert, aber doch mit einer journalistischen Nüchternheit zu kommentieren. So begann das vermeintliche Spektakel „Mit brennendem Feuerwehrauto angefahren kommen! Gibt’s auch nicht alle Tage..„. Und das war nur der Auftakt. Das niedergeschriebene Konzert nahm immer absurdere Ausmaße an – wer es auf Twitter verfolgt hat weiß das selbst – die Zuspitzung des Drehbuchs war den Autoren hervorragend gelungen. Mit Verlauf des Abends wurde die Laune nach anfänglicher Anspannung ausgelassener. Ein Selcuk Erdogan, der den Status „angeschwippst“ seit geraumer Zeit überschritten hatte, suchte die ein oder andere verbale Reiberei und fragte unentwegt, ob man denn nun endlich im Büro rauchen dürfe. Ali As, wenn auch nicht anwesend, verkündete dass Falk Schacht ihn angegriffen habe, wodurch der running Gag des aggressiven und übel launigen „Fulk“ sich über den Abend zog und in einem kleinen, privaten Tweef zwischen uns ausartete – wobei man sich nach jedem Seitenhieb amüsiert zu grinste.


So zogen sich also allerlei kleine Anekdoten durch den Abend – und der Zeitplan verzögerte sich zusehens. Da das ganze ohnehin immer mehr in Chaos ausartete und wohl keiner der Twitter-User mehr an die Echtheit des Geschehens glauben konnte: Halb so wild. Wobei einem dann doch immer wieder Tweets ins Auge fielen, die zwischen entgeistert und skeptisch, nicht aber an einen Fake glaubend, anzusiedeln waren. Trotz der Hosen-stehlendes Waschbären, der aufgehobenen Schwerkraft, einem Scheiterhaufen aus Limited Deluxe Boxen und einem Flugzeug, das mit der halben deutschen Rap-Elite beladen aufkreuzte. An diesem Punkt entbrannte das Chaos vollends, denn jeder der eingeweihten Rapper hatte seinen Einsatz – sollte also einen Tweet veröffentlichen, um wenige Sekunden darauf auch von uns „im Publikum“ entdeckt und via Twitter als Gast verkündet zu werden. Aufgrund der Verzögerung und des Straffen Zeitplans – ein MC performte zwei Minuten – kam es natürlich hier und da zu Überschneidungen, da die Rapper eben nur die Startzeit für ihren Tweet kannten und erwähnte Zeitverzögerung der einen Strich durch die Rechnung machten. Irgendwie ging das dann aber doch alles glatt über die Bühne und man konnte zum großen Finale kommen.


Auch ich war mittlerweile ziemlich angeheitert und nun konnte die Bombe platzen – beziehungsweise der Laden zerlegt werden. Denn das Finale bestand aus dem Einsturz der fiktiven Location und dem Tod fast aller Anwesenden. Einige beschlossen spontan sich zu retten, andere starben bereitwillig für das hehre Ozert. Ohnehin verzapften die meisten Anwesenden mittlerweile nach gusto improvisierte Tweets und interagierten on- und offline miteinander. Irgendwann fand das ganze seinen chaotischen aber nicht minder lustigen Abschluss, es wurden kurze Interviews geführt, geplaudert und weiter getrunken, bis sich die Wege der Protagonisten trennten. Dieser ganze Abend war ebenso Skurril wie amüsant und die Idee des Ozerts mehr als originell. Promo als Kunstform könnte man sagen. Der Komplette Verlauf ist auf Twitter unter dem Hashtag #ozert zurück zu verfolgen.


Machine Gun Kelly – Against The World (Video)

Machine Gun Kelly veröffentlicht das Video zu „Against The World„. Den Song hatte der Künstler aus Cleveland zuvor bereits als Audioversion veröffentlicht.

MGK erzählt darin unter anderem, dass er sich in der Hollywood-Glamour-Welt als Außenseiter fühlt. Mut spricht er jedem zu, der sich in einer ähnlichen Situation befindet. Dabei überzeugt MGK mit seinem gewohnt starkem Flow. Produziert wurde der Song von seinem langjährigen Freund Slim Gudz.

Ob es sich bei „Against The World“ um die erste Single eines neuen Albums handelt ist noch nicht bekannt. Sein letztes Album „Lace Up“ veröffentlichte MGK im Oktober 2012. Am 26. Juni 2013 erschien dann das Mixtape „Black Flag„.

Aufgrund der Arbeit seines Vaters lebte Machine Gun Kelly in seiner Kindheit kurzzeitig auch in Deutschland.

Featured