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Farid Bang kündigt neues Album „Blut“ an

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Nächstes Release aus dem Banger Musik-Camp: Farid Bang kündigt sein neues Album „Blut“ an. Der Langspieler erscheint am 27. Mai – und damit am selben Tag wie Flers neues Werk „Carlo Escobar“ . Wer den Banger kennt, weiß, dass das alles, aber wohl kaum ein Zufall ist.

Blut“ stellt bereits das neunte Album des Düsseldorfers dar. Sein letztes Album „Killa“ erschien 2014, die Trilogie seiner drei „Asphalt Massaka“ – Alben erschien im Februar diesen Jahres.

 

Farid Bang – Blut
VÖ Datum: 27. Mai 2016
Verkaufsrang: 4
Jetzt bestellen ab 41,97

MILZ feat. Manuellsen – Alien (CaPo BeatZ Remix) [Video]

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Milz präsentiert den Remix seiner Single „Alien“ mit einer bescheidenen Videoauskopplung. Die Produktion für den Remix übernahm CaPo BeatZ, der dem Track einen düsteren Klang verleiht. Textlich hat sich sowohl an MILZ‚ als auch an Manuellsens Part gar nichts verändert. Das Video zeigt Milz alleine durch die Straßen laufend und kommt durch kosmische Farbeffekte passend zum Tracktitel daher.

Die Auskopplung von dem Original Alien , zu dem MILZ ein Video mit zwei kleinen Jungen als Stellvertreter für ihn und Manuellsen veröffentlichte, liegt etwa einen Monat zurück. Das Releasedate der „Lichtenhagen“ -EP ist noch unbekannt.

Nate57 – Gauna [Review: Oli vs. Louis]

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Louis: Nate57 ist ein „Gauna“ – und tut auf seinem dritten Soloalbum das, was er am besten kann: Der Hamburger erzählt über gewohnt stark ausproduzierte Instrumentals à la Rattos Locos bildhafte Geschichten aus dem Kiez, zwischen die sich immer mal wieder eine Prise Polit-Rap mischt. Klingt gut, aber irgendwie auch nicht wirklich neu. Und genau das ist das Dilemma, in das mich dieses Album bringt: Nate57 rappt hervorragend, die Beats bringen meinen Kopf immer noch zum nicken und die Hooks bleiben gut im Ohr. Aber leider schafft es „Gauna“ einfach nicht, mich zu überraschen oder mir eine neue Facette des Künstlers auf zu tun.

Oliver: Naja, überraschend ist es natürlich nicht, dass Nate ein sehr guter Rapper ist. Aber ich finde, „Gauna“ klingt wieder viel frischer als das letzte Album „Land in Sicht“ . Nate hat seine Stärken wieder in den Vordergrund gerückt: Schnelle, harte Streetrap-Songs, weniger Politik, mehr Straße. Und das steht ihm hervorragend. Ich fand es immer schade, dass er den Hype um „Blaulicht“ nicht wirklich in eine solide Karriere umsetzen konnte. Ob ihm das mit „Gauna“ endlich gelingt, weiß ich nicht. Die Zeichen stehen aber besser als zuvor: Sein bisher konsequentestes Album und genau das, was man von ihm hören will.

Louis: Na klar ist Nate ein verdammt starker MC, allerdings hätte ich mir mehr Überraschungsmomente in Sachen Arrangements und Beatauswahl gewünscht. Auf „Gauna“ passiert mir zu viel auf Nummer sicher. Zu oft sind die Songs nach dem simplen Prinzip „Guter Beat-Part-Hook-Part-Hook“ aufgebaut. Klar, das funktioniert sehr gut, wirkt auf mich bei 17 Songs aber leicht ermüdend. Beispielhaft dafür steht „Konsequenzen“ . Ein positives Gegenbeispiel ist jedoch „Saxofon“ : Hier wird (endlich) mal mit dem Schema gebrochen. Die Parts von Nate57, Crackaveli, der überraschend stark abliefert, und Olexesh werden einfach mal ohne Hook aneinandergereiht, bevor eine zweizeilige Bridge / Hook den Song abschließt. Hier passiert etwas mehr oder weniger unerwartetes, befreit von jeglichen 08/15 Arrangement-Gerüsten.

Oliver: Mich stört das absolut nicht, wenn Rapsongs simpel und eindeutig aufgebaut sind. Im Gegenteil. Und obwohl ich eigentlich nie auf Features achte, sind zwei Songs mit Gästen extrem herausragend: „Mische für Mische“ mit Kalim ist der Wahnsinn – die sollen am besten ein gemeinsames Westcoast-Album aufnehmen! Und Gzuz auf „Hitzefrei“ – oh mein Gott. Hoffentlich wird es bald Sommer! Einziger Schwachpunkt für mich: „Chaos“ . Politischer Rap ist ohnehin schwierig, hier klappt es mal wieder nicht. Songs wie „Alarm“ oder „Kein Para? Kein Sinn“ transportieren für mich dieselbe Message im Grunde viel besser und pointierter.

Louis: Deine Einschätzung zu den Featureparts teile ich zu 100 %. Die Gastauftritte sind sehr gut ausgewählt und stellen eine Bereicherung für das Gesamtbild dar. Meine Highlights sind „Wie ne Platte die springt“ und das Outro „Saudade“ . Ersterer besticht vor allem durch das wahnsinnig atmosphärische Piano, während beim Hören des letztgenannten Songs immer wieder das Kopfkino einsetzt. Nate erzählt absolut unpeinlich von seiner Sehnsucht nach Portugal, das Land, in das seine Familie kurzzeitig auswanderte. Das angenehme, gitarrenlastige Instrumental und die detaillierten Beschreibungen von Landschaften, Gerüchen und Stimmungen nehmen mich für einen kurzen Moment mit an die Algarve. Sehr gelungen! „Gauna“ ist ein von vorne bis hinten gutes Album, das sich, meiner Meinung nach, aber noch mehr hätte trauen dürfen.

Oliver: Okay, hohe Ansprüche sind eben der Fluch, den man nach einem dermaßen fulminanten Einstieg ins Game nicht so schnell los wird. Ich bin da etwas nüchterner und sage: „Gauna“ ist sein bisher bestes Album, sogar besser als „Stress aufm Kiez“ . Basta.

Nate57 – Gauna
VÖ Datum: 25. März 2016
Verkaufsrang: 18
Jetzt bestellen für 19,99

Rooq veröffentlicht Instrumental-Album „Deceleration Unrapped (An Ode To 4Eva)“

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Rooq veröffentlicht ein Instrumental Album mit dem Titel „Deceleration Unrapped (An Ode To 4Eva)“ . Inspiriert von Big K.R.I.T. und Smoke DZA ließ sich der Wittener Produzent auf ein für ihn sehr persönliches Album ein. Laut Pressetext treffen Down South Beats auf soulige Samples , E-Gitarren und Synthies. Das Mastering für die 14 Tracks umfassende LP übernahm Lex Barkey. 

Die Grundlage für das ausgesprochen ästhetische Cover war ein Exemplar aus einer Bilderreihe von Jacob Roschinski. Laut Aussage von Rooq sei die Wahl des Artworks dadurch zustande gekommen, dass die Beweggründe für sein Album und Jacob Roschinskis künstlerisches Werk ähnlich seien, da beide versuchten, dem Geschäftsleben zu entkommen.

Im Pressetext wird außerdem bekannt gegeben, dass das Instrumentalalbum nicht nur für sich stehe, sondern auch gleichzeitig einen Teaser für das Ende 2016 anstehende offizielle Album von Rooq darstelle. Dieses soll mit Featuregästen aus der Rapszene daher kommen und über distri erscheinen.

Hier kannst du das Album kostenlos downloaden.

Tracklist:

01 A Birth
02 They know
03 4eva trapped
04 Memories
05 Sugar
06 High Life
07 Mississippi Mud
08 I don’t know why
09 Chronicles
10 Ghettos
11 Mojito
12 Highlights and Jetstreams
13 Oh Lord
14 Thank You

Schauspielerin interpretiert Deutschrap-Songs: Teil 1 mit Bushido

Schauspielerin und Stand-Up-Comedian Vanessa Patrichi interpretiert unter dem Titel „Rapsodie“ Rapklassiker neu. Teil 1 ihrer schauspielerisch ambitionierten Neuinterpretation ist Bushidos Track „Wegen eines Blatt Papiers“ . Diesen Inhalt macht sich die Schauspielerin zunutze und interpretiert den Text unter dem Titel „Blatt Papier“ für sich neu: Aus „Du kennst hunderttausend Rapper, aber bestimmt keinen wie mich“, macht Patrichi „Du kennst hundertausend Schauspieler, aber bestimmt keine wie mich“. Das Ganze präsentiert sie mit überspitzter, todtrauriger Miene im Monolog.

Für manche mag es wie eine Parodie wirken, für manche mehr wie ein kreativer Einfall für eine außergewöhnliche Bewerbung zur Schauspielerin, für manche wie eine Verarsche. Aber eines ist klar: Um Rapsongs gekonnt neu zu interpretieren, ist schauspielerisches Talent und Mut gefragt. Auch wenn sich die Geschmäcker über diese Art von Schauspiel streiten werden und der ein oder andere straighte Rapfan das gar nicht lustig finden wird: Talent, Mut und Humor kann man Vanessa Patrichi auf jeden Fall nicht abstreiten.

Mauli kündigt Live-Album an

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Mauli fährt zur Zeit mit seinen Jungs Marvin Game, Morten und Holy Modee quer durch Deutschland. Das Quartett ist nämlich auf „Ewig“ -Tour. Nun kündigte der Berliner auf Facebook kurz und knapp ein Live-Album an. Wann dieses erscheinen soll ist allerdings noch nicht bekannt.

Im Oktober letzten Jahres veröffentlichte Mauli sein Debütalbum „Spielverderber“ , auf dem, frei nach der Zeile „endlich werden wieder Names gedropped“ , kein Blatt vor den Mund genommen wurde. Unsere Review dazu findest du hier.

Wer Mauli live sehen-, und sich vielleicht mit seiner lauten Stimme aus dem Publikum auf das Live-Album mogeln möchte, kann dies noch in folgenden Städten tun:

31.03 Stuttgart, Schräglage
01.04 Wien, Flex (Café)
02.04 München, Orangehouse
08.04 Dresden, Reithalle (Specialguest: Plusmacher)
09.04 Leipzig, Täubchenthal
22.04 Berlin, Maschinenhaus (ausverkauft)

Livealbum kommt. Köln war kra$$.Frankfurt wird kra$$er.

Posted by Mauli on Mittwoch, 30. März 2016

Flexes feat. Greckoe & Alexi P – 2 Seelen ein Staat (prod. by Hookbeats) [Video]

Flexes veröffentlicht zusammen mit Greckoe und Alexi P „2 Seelen ein Staat“ .

„Wir sind Eins, auch wenn ich deine Sprache nicht versteh'“, rappt Greckoe im Featurepart. Der Titel ist Programm: Flexes spricht auf dem Track über seine Vergangenheit, seinen Werdegang und darüber, dass kulturelle Unterschiede keinen Einfluss auf die Gleichheit der Menschen nehmen – eine Aussage, die sich viele in der momentanen Situation zu Herzen nehmen sollten.

Alexi P übernimmt den Refrain und gibt dem Track damit eine poppige Note.

Azyl feat. All-Stars – Farbenblind Remix (prod. 3ckz Beats) [Video]

Azyl veröffentlicht den Remix zu „Farbenblind“ . Der Song stammt von seinem Album „Regen“ , das am 18. März releast wurde. Ursprünglich ist auf dem Track ein Feature-Part von Lady Scar zu hören, bei seiner siebten Videoauskopplung zur LP handelt es sich allerdings um einen fast zwanzigminütigen Remix mit den All-Stars. Wie bei fast allen seiner Tracks stammt der Soundteppich von 3ckz Beats.

All-Stars“ steht in diesem Fall für insgesamt 42 Künstler, unter anderem Tamas, Blokkmonsta, Tierstar, Kitty Kat uvm., die gemeinsam gegen Rassismus rappen. Das Original von „Farbenblind“ war ursprünglich bereits im Rahmen der „Spuck auf Rechts“ -Initiative veröffentlicht worden, die 2012 von Gigoflow ins Leben gerufen wurde.

Azyl und seine Kollegen verurteilen Faschismus und setzen sich gemeinsam für Gleichberechtigung und Toleranz jeder Hautfarbe ein.

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