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Audio88 & Yassin – Halleluja (prod. Dexter) [Video]

Halleluja! Audio88 & Yassin veröffentlichen mit dem Titelsong den ersten Vorgeschmack von ihrer anstehenden EP „Halleluja“, die am 10. Juni über ihr eigenes Label Normale Musik veröffentlicht wird – nix da mit vier Jahre Wartezeit auf ein neues Album. Eher so: ein Wochenende, dann Auferstehung.

Natürlich läuft auch in der Videoauskopplung zu „Halleluja“ alles unter dem himmlischen Motto: Audio88 predigt im Beichtstuhl die zehn Verbote, Yassin unterstreicht das Ganze mit einer Gesangshook. Begleitet wird das heilige Spektakel von einem – wie überraschend – Kirchenchor.

Wer sich von den beiden persönlich segnen lassen will, hat dazu auf der Halleluja„-Tour die Chance.

Farid Bang – Das letzte Mal im Leben (prod. Undercover Molotov) [Video]


Farid Bang droppt den Track „Das letzte Mal im Leben“ . Damit haut er auch die dritte Videoauskopplung seines neuen Albums „Blut“ raus. Das Video erinnert mit seinem Farbfilter an den Artstyle von Sin City. Musikalisch ist der Track so ziemlich genau das, was man bei einem Farid Bang Track eben erwartet.

Bisher hat der Banger bereits das Video zu „Jebemti Maiku“ sowie zu „100 Bars“ veröffentlicht. Das Releasedate von „Blut“ ist der 27. Mai – parallel zu „High & Hungrig 2“ von Gzuz und Bonez MC. Des weiteren planen Farid und Kollegah wohl auch „JBG 3“ .

Eko Fresh – Freezy [Review]

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Freezy ist mit „Freezy“ am Start. Und wenn man keiner der blinden, stummen oder tauben Affen war, weiß man das natürlich längst. Obwohl, wahrscheinlich nicht einmal diese versteinerten Affen haben Ekos Promophase verpasst. Aber auch abgesehen von seiner fast schon permanenten Präsenz gibt es natürlich Gründe genug, das vielgepriesene „Freezy“-Album mal genauer unter die Lupe zu nehmen.

Vorab sei gesagt, dass ich Eko als Künstler immer überaus geschätzt habe und auch das ein oder andere Album von ihm zuhause stehen habe. Allerdings hatte ich diesmal vor dem bzw. beim Hören des neuen Werkes die Angst, eine Eko Fresh-Überdosis zu erleiden, wie sie sich schon seit Wochen in den sozialen Netzwerken angebahnt hat. Der Kölner war mir persönlich in der letzten Zeit so omnipräsent, dass es nicht einmal überspitzt scheint, das Attribut „penetrant“ einzusetzen.

Nachdem die anfänglichen Bedenken aber abgeschüttelt waren, wurde Freezy gepumpt und vorweg: Es war zuweilen etwas anstrengend. In Bezug auf Ekos Vielfältigkeit spiegelt „Freezy“ seine gesamte Karriere wieder. Da kennt der gebürtige Kölner kaum Grenzen. Vom Eko-typischen türkischen Flair oder Aufzählungs-Rap, bei dem schlagwortartig Nominative aneinandergereiht werden bis hin zu einer fast schon schnulzigen Hommage an die sagenumwobenen Streets merkt man dem Album schon beim ersten Hören an, wie abwechslungsreich es angelegt ist.

Wie schon u.a. bei Ekos1000 Bars“ kommt die unvergleichbare deutsche Jean-Claude Van Damme-Synchro-Stimme von Charles Rettinghaus zu Wort und versprüht direkt ein bisschen „Bloodsport“-Epik im vier(!)minütigen Intro.

Und der Weg den „Freezy“ einzuschlagen scheint, kristallisiert sich schnell raus: Ek iz da! Es ist ein klassisches Representer-Album – mit Licht und Schatten.

Der im „Halt Die Fresse“ Stil verfilmte Track „Gheddo Chef“ war der erste, den ich gern bis zum Schluss gehört habe. Eko kann diesen Kölner Kiez feat. türkisch Flair-Flavour halt echt gut und hier kommen seine Flowfähigkeiten auch super zur Geltung. Dass Ek sich mit dem Texten nicht schwer tut, ist allseits bekannt. Siehe seine „700 & 1000 Bars“ oder die vielen Kommentartracks der letzten Zeit wie etwa „AFDoderDomplattenmassaker“, über die wir ausführlich berichtet haben. Eko schafft es aber leider auch hin und wieder, verdammt viele Worte für doch eher wenig Inhalt zu verlieren. Dies spiegelt sich etwa in „Blatt Papier“ deutlich wieder. 03:48 min wird übers Schreiben gerappt. Naja.

Mit „Danke EK!“ enthält „Freezy“ tatsächlich einen neuen „Sonnenbank Flavour“ indem Ekrem nochmal seine Urheberrechte an diesem Flow deutlich macht. Karteikartenrap ist halt so eine Geschmackssache. Der harmonische Laidback-Sound von „Puff Daddy“ ist dann eine weitere angenehme Abwechslung, allerdings muss ich sagen, dass mir der Remix mit YSL Know Plug besser gefällt – der Part vom Wiener rasiert einfach.

Und dann kam „Wo bist du?“ und ich fühlte mich in ein japanisches Trash-Restaurant versetzt, wo man beim essen Roboterdinosauriern beim Schaukampf zuschauen kann und halbnackte Frauen auf Rollschuhen durch den Raum düsen, der komplett mit Glühbirnen und Spiegeln ausgeschmückt ist. Das hat jetzt nichts mit den Lines zu tun, wohl eher mit den musikalischen Ausreißern, die der Grund sind, dass ich mich nicht ansatzweise an die Lyrics erinnere. Ich dachte mir jedenfalls während dieses Tracks nur: „Aber bitte sag mir eins, Eko was ist bloß mit dir los? …“ Die Experimentierfreudigkeit des Punchline-Signings kennt scheinbar keine Grenzen.

Mund auf, ich komme“ ist wiederum ein Track den ich feiern kann. Als schon im Vorhinein zum Album veröffentlichte Videoauskopplungen ist Eko auf diesem Beat flowtechnisch echt zu 100% on Point. Der für mich stärkste Song auf dem Album hat das Potential in einigen Playlists zu landen und hebt die Grundmessage des Albums auf sehr gekonnte Art hervor: Ich hier, wer du?

Ein bisschen Gesellschaftskritik darf hier und da natürlich auch nicht fehlen. Nicht, dass ich es Eko nicht abkaufe – im Gegenteil, ich halte ihn für einen sehr sozialen und engagierten Menschen, der sagt, was er meint, aber es hat halt so ein bisschen was von ’nem Schnellimbiss, wo du vom Schnitzel über Burger, und Pizza bis hin zum Döner alles kriegst. Da kannst du von ausgehen, dass alles ganz okay, aber nichts davon außergewöhnlich geil schmeckt…

Insgesamt hat mich das Album leider, wie befürchtet, nicht überzeugt. Es gibt zu viele Tracks die man sich hätte sparen können. Es sind gute Sachen dabei, aber eben auch weniger gute. Es tut mir leid das zu sagen, vor allem da ich Eko echt schätze, aber „Freezy“ erinnert mich an eine Frau, die nur redet um Geräusche zu machen. Man kann dem Album den berüchtigten roten Faden zwar nicht gänzlich absprechen, dieser spinnt sich aber sehr leise, bzw. manchmal zu schwach erkennbar durch die Tracks. Ja es geht um Eko, wie der Titel vermuten lässt, aber das reicht halt nicht gänzlich aus, da Ek gefühlt mehr erzählt, als er erlebt hat – ohne ihm damit in irgendeiner Form die Authentizität absprechen zu wollen. Ich greife dann doch lieber zu „Eksodus“.

 

SD: Neue Releases nicht ausgeschlossen

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Um SD war es lange Zeit sehr still, genauer gesagt seit 2008. Nun erklärt er in einem Interview mit allgood.de, dass er es sich vorstellen könnte, wieder Musik zu machen, allerdings mit einer Einschränkung: „SD ist auf einem guten Weg. Der braucht dieses Game weniger, als es ihn brauchen würde. Andererseits braucht der Stefan auch was zum Spielen. Der mag Musik und wenn das irgendwie alles einen vernünftigeren Rahmen hätte als den, den ich die letzten 20 Jahre gesehen habe, dann würde ich es vielleicht auch wieder machen.

Immerhin deutet er an, dass er sich vorstellen könnte, Ende des Jahres eine EP, 2017 ein Album und dann ein SPSD-Album – also ein Kollabo mit MC Spontan – zu veröffentlichen. „Aber da man heutzutage viel mehr Kontrolle über seinen Shit hat, könnte es ganz interessant sein, Ende des Jahres eine EP, 2017 ein Album zu machen und danach ein SPSD-Album zu veröffentlichen. Aber das ist alles Spekulation!“

Nichts besonders konkretes also, aber ganz muss man die Hoffnung noch nicht aufgeben.

SD war ein richtig kaputter Typ. […] Der Kölner stand für Respektlosigkeit, eine eigensinnige Reimtechnik, spektakuläre Flowpattern und exzessiven Drogenkonsum.“ – mit diesen Worten beschrieb unser Redakteur Skinny in einer ausführlichen „Deutschrap-Comebacks, auf die wir warten: SD„-Kolumne den trotz langer Auszeit unvergessenen Helden.

Pedaz – Juckt mich nicht! [Video]

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Pedaz bebildert den Track „Juckt mich nicht!“ mit einem neuen Video.  Was den Ruhrpottler nicht juckt, stellt Pedaz in der Hook klar: „Die Hook ist Mist? Juckt mich nicht. Der Hurensohn-Filter, den du für dein Foto benutzt? Juckt mich nicht. Dein Akustik-Gig? Juckt mich nicht […]“. Es handelt sich hierbei um einen Song, der auf dem kürzlich erschienenen Album „Schwermetall“ zu finden ist – und zwar auf der Bonus-Disc.

Drake ändert Titel und veröffentlicht Tracklist von „Views“

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Drake veröffentlicht die Tracklist zu seinem kommmenden Album, das sich nun nicht mehr „Views from the 6“ , sondern nur noch „Views“ nennt. Es soll am 29. April – also morgen – erscheinen. Es wird sich aus 20 Tracks zusammensetzen und Features von Pimp C, Popcaan, Wizkid, Kyla und The Throne aka Jay Z und Kanye West enthalten.

Über das Cover und den Teaser haben wir schon ausführlich berichtet.

Views“ wird Drakes viertes Soloabum. „Thank Me Later“ erschien 2010, „Take Care“ 2011 und „Nothing Was The Same“ 2013. 2015 gab es zudem das Mixtape „If You’re Reading This It’s Too Late“ sowie ein weiteres Tape mit Future namens „What A Time To Be Alive“.

Tracklist von „Views“:

01 Keep the family close
02 9
03 U with me?
04 Feel no ways
05 Hype
06 Weston Road Flows
07 Redemption
08 With you
09 Faithful feat. Pimp C
10 Still here
11 Controlla feat. Popcaan
12 One dance feat. Wizkid & Kyla
13 Grammys
14 Childs play
15 Pop style feat. The Throne
16 Too good
17 Summers over interlude
18 Fire & desire
19 Views

Bonus:

20 Hotline bling

 

J Dilla feat. Nas – The Sickness (prod. Madlib) [Video]

Legenden sterben nie: Das Label Mass Appeal Records veröffentlicht auf Yotube das Video zu „The Sickness“ von J Dilla, das mit einem Part von Nas daherkommt. Den Beat für die Auskopplung liefert Kollege Madlib.

Was für eine Kombo: Dilla, Nas und Madlib. J Dilla und Madlib arbeiteten bereits das gemeinsame Album Champion Sound von 2003 zusammen. Außer dass Dilla den Beat für Nas‚ „The Season“ beisteuerte, hatten diese beiden Größen aber noch nicht die Ehre miteinander.

Obwohl J Dilla vor zehn Jahren verstorben ist, gibt es noch unveröffentlichte Tracks von ihm – unter anderem „The Sickness“. Diese sind auf seinem post-Mortem Album „The Diary“ zu hören. Die Platte stellt das Vocal-Debüt Dillas dar und sollte ursprünglich im Jahr 2002 erscheinen. „The Sickness“ ist als Bonustrack auf dem Album zu finden. „The Diary“ erschien am 15. April.

Überblick 27. April: Frauenarzt, Neonschwarz, Producer’s Mind, Duzoe, u.a.

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Was war heute, am 27. April, los im Rap-Game? Einiges. Wer nicht den Überblick verlieren will, kann wie jeden Tag in unserer Tagesübersicht checken, ob er etwas verpasst hat.

Frauenarzt bei Disslike [Video]

Frauenarzt bei Disslike: Jetzt stellt auch er sich dem Hyperbole TV-Format Disslike, das jetzt seinen eigenen Kanal hat, und reagiert auf diverse Internetkommentare. Der Berliner nimmt die Beleidigungen mit Humor und rechtfertigt sich als Frauenfreund, statt als Frauenfeind, wie ihm unterstellt wurde.

Eko Fresh – Intro [Video]

Eko Fresh veröffentlicht das „Intro“ seines kürzlich erschienenen Albums „Freezy“ in Videoform. Gar nicht verwunderlich, dass Eko sich nach reichlich vielen Albumauskopplungen und sonstigen Freetracks dafür entscheidet, auch das Intro in einem Video vorzustellen.

Producer’s Mind: Bennett On

Bennett On agiert seit Jahren mehr oder weniger im Hintergrund des Games, scheut Kameras und macht einfach Musik. Auf diese Art und Weise konnte sich der Produzent bereits eine ansehnliche Diskografie anhäufen: Lance Butters‚ „selfish“ und „Futureshit“ EPs-, sowie dessen Album „Blaow“ produzierte der Meppener in Eigenregie. Für Producer’s Mind erzählt Bennett On detailliert über seine Arbeit.

Ein Abend backstage bei Duzoe, Dollar John, Kex Kuhl & Scotch

Skinny verbrachte mit Duzoe, Dollar John, Kex Kuhl und Scotch einen gemeinsamen Abend. Daraus entstand neben einem Interview auch ein ordentliches Saufgelage. Lies selbst.

Wiz Khalifa feat. Travis Scott – Bake Sale

Der Hit „Bake Sale“ von Wiz Khalifa und Travis Scott hat nun sein eigenes Video bekommen. In diesem zeigen die beiden sich in einer abgedunkelten Küche, sie selbst aber strahlen in grellen Neonfarben – sehenswert.

Interview mit Neonschwarz über „Metropolis“, politischen Rap und Kommerz

Wir haben uns mit Neonschwarz über ihr anstehendes Album „Metropolis“ , politische Themen im Rap und Kommerz unterhalten. Lies selbst.

Duzoe – Geb kein Fuck / Guap (prod. Schieber&Teig) [Audio]

Duzoe veröffentlicht mit „Geb kein Fuck / Guap“ einen neuen Freetrack, der vom Sound her an seine älteren Tapes wie „Kasinostra“ oder „Bring den Müll raus“ erinnert. Zwar hat Deo, wie der Videobeschreibung zu entnehmen, den Song schon im Jahr 2014 aufgenommen, aber guter Wein braucht ja auch erst seine Zeit.

Fundkiste #12: Kodyak – Beats wie Berge und Verschneite Wälder

Das Internet ist voller Schätze. Nicht selten stößt man auf einen wenig beachteten Rohdiamanten. Heute in unserer Fundkiste der Produzent Kodyak.

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Trettmann – Bukanier (prod. Kitschkrieg) [Audio]

Trettmann veröffentlicht den zweiten Track aus seiner „Kitschkrieg 2“ EP. „Bukanier“ wurde von seinem Producer-Team Kitschkrieg produziert.

Papke – Baliner [Video]

Papke is een „Baliner“ , also versuch nich‘ seen‘ Akzent, „bei dir klingt dit bisschen schwul“ . Der junge Tempelhofer kloppt das Video „Baliner“ raus, das von seinem neuen Tape „Pöhlstoff“ stammt.

Spinning 9 – 100 Stacks [Video]

Spinning 9 veröffentlicht ein weiteres Video aus seinem jüngst erschienen Album „Hinter der Hauptrolle“. Auf „100 Stacks“ legt der Wuppertaler lebensbejahende Lyrics über ein helles, sommerliches Instrumental.

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