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Fruchtmax – Früher war ich Broke [Video]

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Fruchtmax veröffentlicht die Videoauskopplung „Früher war ich Broke“. Denn früher war er broke und heute rappt er mit einer jungen Dame im Bett und 500€-Scheinen im Brot: „Wir fooden nur den feinsten Shit und trinken nur den besten Wein“. Der Track ist als Bonus auf dem erst kürzlich erschienenen Mixtape „Auf der Jagd nach dem Hak“ von Fruchtmax und Hugo Nameless zu finden.

Das Mixtape „Auf der Jagd nach dem Hak“ kannst du hier kostenlos downloaden.

Tamas – Fick die Cops [Video]


Pünktlich zum 1. Mai haut Tamas das Video „Fick die Cops“ raus. Die Lyrics – angelehnt an den gleichnamigen Track von Tamas‚ ehemaliger Crew DeineLtan – sind schnörkellos, treffen aber den Kern der Sache und werden von einem rockigen Instrumental gestützt.

Fick die Cops“ findet sich auf Tamas aktuellen Album „Kopf.Stein.Pflaster“ .

Drake veröffentlich „Views“ und ändert Tracklist erneut

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Drake veröffentlicht sein neues Album „Views“ – und ändert offenbar in letzter Sekunde noch mal die Tracklist. Die beiden angekündigten Featur-Gäste Jay Z und Kanye West, gestern noch auf der Tracklist zu finden, sind nicht auf dem Song „Pop Style“ vertreten.

In einem Interview mit dem Radiosender Beats1 erklärte Drake, er sei mit den Parts der beiden Throne-Watcher einfach nicht zufrieden gewesen. O-Ton: „Business eben.“ Hingegen bleiben die Features von Pimp C, sowie Wizkid und Kyla erhalten. Neu dabei sind hingegen PARTYNEXTDOOR, Future und Rihanna.

Über das Cover und den Teaser haben wir schon ausführlich berichtet.

Views“ wird Drakes viertes Soloabum. „Thank Me Later“ erschien 2010, „Take Care“ 2011 und „Nothing Was The Same“ 2013. 2015 gab es zudem das Mixtape „If You’re Reading This It’s Too Late“ sowie ein weiteres Tape mit Future namens „What A Time To Be Alive“.

Hier die finale Tracklist von „Views“:

01 Keep the family close
02 9
03 U with me?
04 Feel no ways
05 Hype
06 Weston Road Flows
07 Redemption
08 With you
09 Faithful feat. Pimp C
10 Still here
11 Controlla
12 One dance feat. Wizkid & Kyla
13 Grammys feat. Future
14 Childs play
15 Pop Style
16 Too good feat. Rihanna
17 Summers over interlude
18 Fire & Desire
19 Views

Bonus:

20 Hotline Bling

Überblick 29. April: Karate Andi, Samy Deluxe, Why SL Know Plug, PA Sports u.a.

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Was war am heute, am 29. April, los im Rap-Game? Einiges. Wer nicht den Überblick verlieren will, kann in unserer Tagesübersicht checken, ob er etwas verpasst hat.

Samy Deluxe – Berühmte letzte Worte [Snippet]

Heute feiert Samy Deluxe‘ Album „Berühmte letzte Worte“ sein Release. Passend dazu veröffentlicht Samy ein etwas längeres Snippet. Also wenn du noch unentschlossen bist, ob du das Album kaufen sollst, dann kannst du dir das Album erst einmal in komprimierter Form geben. Unser Autor Dennis Knuspert hat sich bereits das ganze Album reingezogen und eine Review verfasst. Lies selbst.

Karate Andi verlost Mofa aus dem gleichnamigen Video

„Ich hab weder Führerschein noch Fahrzeugpapiere/ Nur eingeschränkte Sicht durch paar Gras-Joints und Biere“ – Ohne Mofa bringt so ein Führerschein aber eh nicht wirklich viel. Das hat Karate Andi auch verstanden. Und genau aus dem Grund kannst du das original Mofa aus dem Video von dem Selfmade-Künstler zum gleichnamigen Song „Mofa“ gewinnen.

Why SL Know Plug – Compliments [Video]

Why SL Know Plug veröffentlicht den Track „Compliments“ mit einem Video. Den Song widmet das Glo Up Dinero Gang-Oberhaupt einer flüchtigen Busbekanntschaft, die er mit Komplimenten bezirzt, um ihr Selbstwertgefühl zu stärken

Mo-Torres – JUV (prod. Sytros) [Video]

Mo-Torres veröffentlicht die Videoauskopplung „JUV“ – die Abkürzung für „Jung us’m Veedel“. Dabei handelt es sich um die erste Auskopplung der noch anstehenden, gleichnamigen EP des Kölners.

BRKN – Auto [Video]

Der Beste-Künstler BRKN veröffentlicht die dritte Videoauskopplung aus seinem anstehenden Album „Kauft meine Liebe“, das am 20. Mai released wird.

Animus feat. Gosby – Ehre oder Ruhm (prod. AriBeatz) [Video]

Animus feiert heute das Release von „Beastmode II“ – passend dazu stellt er sich die Frage aller Fragen: Ehre oder Ruhm? Die meisten Rapper sind eigentlich eher auf letzteres scharf. Für Animus zählt aber laut eigener Aussage nur ersteres.

Azyl feat. Puls – Brennende Flügel (prod. 3ckz Beats) [Video]

Azyl veröffentlicht gemeinsam mit Puls die Videoauskopplung „Brennende Flügel“. Die Produktion für den sehr melancholischen Song übernimmt erneut 3ckz Beats.

Seyed – Keine Chance (prod. Hookbeats & Phil Fanatic) [Video]

Seyed veröffentlicht das Video zum Track „Keine Chance“. Es handelt sich hierbei um einen exklusiven Track, der nur mit einem Part und einer gesungenen Hook daher kommt. Die Produktion übernahm Hookbeats in Zusammenarbeit mit Phil Fanatic.

KinG Eazy – Twerk [Video]

KinG Eazy liefert die Videoauskopplung „Twerk“ seines Mitte Mai erscheinenden Mixtapes „Highlife“.

PA Sports feat. KC Rebell – Puste aus (prod. Joshimixu) [Video]

Geht PA Sports die Puste aus? Wohl kaum. Der Titel seiner neuen Single „Puste aus“ rekurriert eher auf Tabak- und Cannabisrauch, den PA Sports und sein Featuregast KC Rebell zusammen in rauen Mengen auspusten. Produziert wurde der Track von Joshimixu.

Mudi – Frau aus dem Libanon (prod. The Royals) [Video]

Mudi veröffentlicht mit „Frau aus dem Libanon“ einen weiteren visuellen Vorgeschmack aus „Hayat“ – seinem Album, das am 13. Mai erscheinen soll. Der Song handelt, wie der Titel schon verrät, von einer libanesischen Frau. Wer die Frau ist, wird erst im späteren Verlauf des Songs klar.

Brown-Eyes White Boy – Messer raus *Positivität* (prod. ThaRealTman) [Audio]

Brown-Eyes White Boy, auch als Gr1mer bekannt, veröffentlicht den Track „Messer raus *Positivität*“. Das 12-jährige Talent machte schon bei seinen vorherigen Tracks hinsichtlich seiner ausgereiften Raptechnik und seines starken Flows auf sich aufmerksam

SadiQ – Khallas Akhey (prod. ThankYouKid) [Video]

SadiQ veröffentlicht das Video zu „Khallas Akhey“. Auf dem Song kommt SadiQ wie gewohnt mit schnellen Reimketten und einem sauberen, eigenständigen Flow um die Ecke. Inhaltlich hält es der Frankfurter weiterhin bewusst provokant – und widersprüchlich.

Samy Deluxe – Berühmte letzte Worte [Review]

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Zwei Jahre nach seinem letzten Soloalbum richtet Samy Deluxe jetzt „Berühmte letzte Worte“ an Rapdeutschland. Dabei handelt es sich jedoch nicht um eine Abschiedserklärung, sondern vielmehr um eine Art (Selbst-)Reflexion des seit fast 20 Jahren im Rapgame tätigen Hamburgers.

Schon im „Vorwort“ wird das deutlich: Er unterstreicht seine Rolle, „braucht nicht battlerappen“ und jeder, der sich King nennt, „muss sich an seinem Level messen.“ Das sind in der Tat relativ klare Worte für jemanden, der in den letzten Jahren nicht unbedingt durch Realrap, tighte Flows oder wenigstens politisches Gespür in Erscheinung trat. Nichts von dem, was Samy 2009 auf „Dis wo ich herkomm“ von sich gab, erinnerte daran, dass genau derselbe Mensch einmal die „Weck mich auf“ -EP aufgenommen hatte. Auch sein Versuch, sich unter dem Pseudonym Herr Sorge neu zu erfinden, ließ nicht wenige Fans ratlos zurück.

Soundtechnisch hat Samy Deluxe mit „Berühmte letzte Worte“ wieder zu sich zurückgefunden, ohne dass er dabei krampfhaft versuchen müsste, den Sound seiner früheren Releases zu kopieren. Statt auf Trapbeats oder Strassensound [sic!] zu setzen, greift er lieber auf den altbewährten, souligen Klang zurück und hat sich dafür mit Bazzazian und Farhot zwei fähige und breitaufgestellte Produzenten an Bord geholt. Weitere Instrumentals stammen von seinen Kollegen DJ Vito und Matteo Capreoli sowie von Samy Deluxe himself.

Soviel sei verraten: Das musikalische Experimentieren hat ein Ende gefunden – die Chartplatzierungen seines letzten Albums „Männlich“ waren zwar ganz ansprechend, aber es war irgendwie nicht Samy. Wohin die musikalische Reise auf dem Album steuert, wird schon im zweiten Track ( „Haus am Mehr“ ) deutlich, in dem der soulige Klang schon zu kulminieren scheint, bevor das Album überhaupt richtig begonnen hat. Dass Samy es darüber hinaus lyrisch wie technisch einfach drauf hat, ist kein großes Geheimnis und muss kaum noch einmal betont werden.

Passend zum Albumtitel fällt das Werk lyrisch mitunter sehr persönlich aus und hält einige politische Statements parat, die vor allem in den Tracks Ausdruck finden, die bereits als Videoauskopplungen erschienen sind. In „Mimimi“ bspw. wird der eigene Status als „Mitbürger mit Migrationshintergrund“ aufgearbeitet und eindrucksvoll unterstrichen, dass manchmal erst die stete (Fremd)-Zuschreibung oder gar Stigmatisierung als „Migrant“ dazu führt, dass nationale Identitäten geschaffen werden: Stichwort Performanz der Sprache. Und auch in dem Track „Klopapier“ geht Samy auf Distanz zu seinen eigenen, nur allzu bekannten und ziemlich fragwürdigen Statements von anno 2009. Man könnte jetzt groß und lang darüber spekulieren, was ihn dazu bewogen hat, aber für’s Erste gebe ich mich damit zufrieden zu hören, dass sein Klopapier jetzt offenbar „schwarz rot gold“ ist.

Die persönliche Ebene des Albums äußert sich auch in einigen mitunter sehr biographisch ausfallenden Tracks. Wie schon im „Vorwort“ verkündet wird: „Ihr hört dieses Album an, es kommt euch vor, als hättet ihr gerad die Biografie gelesen.“ Dementsprechend findet sich eine Hommage an seine Mutter ( „Von Dir Mama“ ) und ein vielleicht etwas arg emotionaler Gruß an seinen in den Staaten lebenden Sohn ( „Papa weint nicht“ ). Ich bin kein großer Fan von übertrieben artikulierten (und grundsätzlich eher privaten) Gefühlen in Raptracks, aber das ist natürlich reine Geschmackssache. Mit dem Track „Countdown“ überlegt er außerdem, ob er seine Fans in den vergangenen Jahren erreichen konnte. Dass Samy noch immer flowen kann, stellt er hier ebenso unter Beweis wie auf dem Titeltrack, der zum Abschluss der Platte noch mal zum Kopfnicken einlädt.

Auf den 16 Anspielstationen, die auch zwei Skits umfassen, liefert Samy Deluxe ein grundsolides Rapalbum. Es ist kein Track dabei, dem ich das Prädikat „übertrieben dope“ verleihen würde, gleichzeitig gibt es aber auch keinen Track, den ich vor lauter Langeweile am liebsten geskippt hätte. Samy hält es wie gesagt eher soulig – was dazu passt, dass „Berühmte letzte Worte“ sehr persönlich und emotional ausfällt. Dabei ist durchaus verständlich, dass der 1977 geborene Hamburger keinen Bock mehr hat, straighten Hardcore-Rap, Trap oder sonstwas zu machen, zumal der klassische Straßensound nun wirklich nicht zu einem derart emotionalen und selbstreflektierten Album gepasst hätte. In Anbetracht seiner letzten Releases war diese Selbstreflexion auf jeden Fall überfällig.

Brown-Eyes White Boy – Messer raus *Positivität* (prod. ThaRealTman) [Audio]

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Brown-Eyes White Boy, auch als Gr1mer bekannt, veröffentlicht den Track „Messer raus *Positivität*“. Das 12-jährige Talent machte schon bei seinen vorherigen Tracks hinsichtlich seiner ausgereiften Raptechnik und seines starken Flows auf sich aufmerksam. Diesmal überzeugt der Salzburger mit Autotune und wokliger Produktion von ThaRealTman. Im Track versucht Brown-Eyes White Boy seine „Positivität“ auf seinen „Bruder“ zu übertragen und bietet diesem sogar sein Häagen-Dazs-Eis dafür an. Da können sich die älteren Rap-Kollegen gerne eine Scheibe von abschneiden.

Blokkmonsta über SEK-Einsätze und die psychischen Folgen [rap.de-TV]

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Blokkmonsta und die Berliner Polizei – eine gute Freundschaft war und ist das sicher nicht. Der Tempelhofer hat einfach ein paar Mal zu oft unangemeldeten Besuch in den frühen Morgenstunden bekommen, von Männern, die nicht erst höflich anklopfen oder dergleichen. Das hat nicht nur Spuren an seiner Haustüre hinterlassen, sondern auch in seiner Psyche, klar. Darüber, über seine Faszination für Waffen und alles weitere, was mit dem Thema zusammenhängt, sprachen wir ausführlich mit Blokk und zwar dort, wo die freundlichen Herrschaften vom SEK so gerne mal ohne Vorwarnung vorbeischauen – bei ihm zuhause.

Animus feat. Gosby – Ehre oder Ruhm (prod. AriBeatz) [Video]

Animus feiert heute das Release von „Beastmode II“ – passend dazu stellt er sich die Frage aller Fragen: Ehre oder Ruhm? Die meisten Rapper sind eigentlich eher auf letzteres scharf. Für Animus zählt aber laut eigener Aussage nur ersteres: „Arm an Geld, dafür reich an Prinzipien / Dein Gold wiegt so wie eine Tonne, doch Stolz im Herzen kannst du nicht wiegen“. Die Gesangshook stammt vom französischen Sänger Gosby. Musikalisch hat Animus in seinen Auskopplungen durchweg hohe Qualität geliefert – schade eigentlich, dass er sich parallel dazu zu einer derart boulevardesken Promophase entschieden hat.

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