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Fler: „Carlo Escobar“ erscheint unter anderem Namen

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Fler wird seinem Ruf als deutscher Kanye West wieder mal gerecht – allerdings nicht von Produzentenskills her, sondern in Punkto Albumtitel: Nachdem sein neues Album seit Monaten unter dem Titel „Carlo Escobar“ angekündigt war, erklärt er nun auf Twitter, es werde einen anderen Titel tragen: „Vibe“ soll es schlicht heißen, was an sich schon ein recht kanyesker Titel wäre.

Ob das wirklich ernst gemeint war oder ob der Südberliner mal wieder Spaß daran hat, die Öffentlichkeit an der Nase herumzuführen, bleibt freilich erstmal sein Geheimnis. Immerhin hatte er schon des Öfteren vermeintlich finale Albumcover, Albumtitel sowie Releasedates veröffentlicht.

Auch das Veröffentlichungsdatum von Carlo EscobarVibe“ hat sich deutlich in Bezug auf die ursprüngliche Ankündigung deutlich verschoben: Statt am kommenden Freitag, den 27. Mai, erscheint es nun voraussichtlich am 2. September. Am Freitag erscheint dafür seine „Bewährung vorbei„-EP, die es bereits jetzt bei Apple Music im Stream gibt. Unser Redakteur Louis hat sich extra ein Probeabo gemacht, um seine Review darüber zu schreiben (hier lesen).

Überblick 24. Mai: Why SL Know Plug, Kanye West, Farid Bang, Jan Delay, u.a.

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Was war am 24. Mai los im Rap-Game? Einiges. Wer nicht den Überblick verlieren will, kann in unserer Tagesübersicht checken, ob er etwas verpasst hat.

BRKN – Auto (Akustik) [Video]

BRKN setzt noch einen drauf und veröffentlicht die Akustikversion seines Songs „Auto“. Beim Singen begleitet sich der Berliner selbst am Klavier. Dass er so einige Instrumente beherrscht, bewies BRKN schon unter anderem als Support-Act von Alligatoah. Der Song ist auf dem kürzlich erschienenen Album „Kauft meine Liebe“ zu finden.

Kanye West: Demo-Beattape von 1997 aufgetaucht [Stream]

Das Internet ist voller Schätze – eine Aussage, die sich auch mal wieder bewahrheitet. Denn auf Soundcloud ist ein 19 Jahre altes Beattape von keinem geringerem als Kanye West aufgetaucht.

Jan Delay verrät Titel des neuen Beginner-Albums

Vor ein paar Wochen überraschten die Beginner bereits mit einem Videostatement, in dem sie ihr neues Album ankündigten. Heute folgt in einem Tweet von Jan Delay auch der offizielle Titel: „Advanced Chemistry „.

Skinnys Abrechnung #28: Doubletime

Skinny rechnet ab – heute mit nervtötenden Doubletime-Parts, die keinen Sinn haben außer dem Schwanzvergleich.

Teesy feat. Cro – Jackpot [Video]

Teesy meldet sich mit „Jackpot“ zurück und macht damit unter anderem auf sein kommendes Album „Wünschdirwas“ aufmerksam. Das Chimperator-Signing kommt im Doppelpack mit Labelkollege Cro daher.

Why SL Know Plug feat. Hustensaft Jüngling – Goldrapper [Video]

Why SL Know Plug und Hustensaft Jüngling veröffentlichen gemeinsam ein Video zum Track „Goldrapper“. Für diejenigen, die es noch nicht mitbekommen haben, die beiden Glo Up Dinero Gang-Rapper sind mittlerweile Gold gegangen – nicht mit ihren eigenen Auskopplungen, sondern ihrem Feature auf dem Kollaboalbum „Cla$$ic“ von Bushido und Shindy.

Kollegah feat. Eminem – Real Slim T.O.N.I (Furkan Abi-Remix)

Die Furkan Abi-Remixe stehen bekanntlich für großflächige US-Deutschrap-Mischungen. Diesmal wird der prägnante Beat von EminemsReal Slim Shady“ unter die Vocals vom Boss der Bosse Kollegah gelegt. Genauer, von seinem Track „T.O.N.I.“ – woraus dann der „Real Slim T.O.N.I“ wird.

Brown-Eyes White Boy – Rare Undso (prod. AyeSilver Beats) [Audio]

Brown-Eyes White Boy veröffentlicht die zweite Auskopplung seiner noch anstehenden EP „Vibes“ mit dem Titel „Rare Undso“. Die EP „Vibes“ erscheint am 13.Juni.

Farid Bang – Immer noch ins Gesicht schauen (prod. Joznez & Johnny Illstrument)[Video]

Farid Bang koppelt das nächste Visual von „Blut“ aus. „Immer noch ins Gesicht schauen“ heißt die Anspielstation und kommt auf eine für Farid schon ungewöhnlich deepe Art und Weise daher.

Jan Delay verrät Titel des neuen Beginner-Albums

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Vor ein paar Wochen überraschten die Beginner bereits mit einem Videostatement, in dem sie ihr neues Album ankündigten. Heute folgt in einem Tweet von Jan Delay auch der offizielle Titel: „Advanced Chemistry„.

Dieser stammt, wie jedem eingefleischten Rapfan bekannt sein dürfte, von der gleichnamigen Heidelberger HipHop-Formation. Diese hatte sich 1987 gegründet und bestand damals aus Torch, Toni L, Linguist, Gee-One und DJ Mike MD. Advanced Chemistry gehört damit zu den absoluten Pionieren von HipHop in Deutschland.

Das Album „Advanced Chemistry“ der Beginner kommt am 26. August. Ihr letztes gemeinsames Release – „Blast Action Heroes“ – liegt satte 13 Jahre zurück.

Skinnys Abrechnung #28: Doubletime

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Ich mach keine Doubletime, weil ich es nicht kann und besser lassen sollte“ – mit dieser Line gestand Private Paul sich Anno 2009 etwas ein, was sich viele Rapper, gerade in Deutschland, wirklich zu Herzen nehmen sollten. Wer es nicht kann, sollte es lassen. Und mit „es können“ meine ich nicht Kollegah, der durchaus saubere Doubletime-Passagen rappen kann. Ich rede davon, die Tempovariation sinnvoll und wohlklingend in den Flow einzuweben, wie es etwa ein R.A. The Rugged Man, Tech N9ne oder Busta Rhymes tut. Ganz ohne vorhergehende Pause, die mit einem langgezogenen „Eyyyy“ gefüllt wird, um den unbeholfenen Bruch im Flow zu kaschieren. Solche Doubletime-Parts erfüllen nämlich nur einen Zweck: Muskeln zeigen.

Sie lassen den vorhergegangen Flow ins Nichts laufen, nur um kurz zu prahlen, und machen so den kompletten Verse unbrauchbar. Es geht um nichts, außer zu zeigen, wie schnell man rappen kann. Selbst Rapper, von denen ich sehr viel halte, haben in dieser Hinsicht schon mehrfach gesündigt: Etwa Tua, in dessen Frühwerk sich auch diverse Doubletime-Abfahrten finden, oder Amewu, dessen Standbein doch eigentlich die Inhalte sind. Ich glaube, diese Rapper lassen sich von ihrer schnellen Zunge korrumpieren, haben das Gefühl, wenn sie es schon können, müssen sie es auch umsetzen, sonst sei es Verschwendung. Bullshit! Ihr verschwendet gute Songs damit! Eure Doubletimes sind wie ein Witz, der einmal erzählt, und dann entwertet ist. „Wow, hör mal wie schnell“ – und fertig. Das klingt nicht gut. Das ist deutsche Streberkacke. Ich habe EminemsRapgod“ in meinem Leben vielleicht drei Mal gehört – weil es zwar kurzfristig beeindruckend, aber ansonsten einfach nur ein anstrengender Brei aus Konsonantenanschlägen ist.

Apropos Konsonanten. Ich erinnere mich an ein unglaublich peinliches Video von einer Kollegah-Autogrammstunde. Irgendein schrilles Blondchen rappt dem selbsternannten Boss stolz die Doubletime-Passage aus „Für immer“ vor. „Lade meinen Ballermann“ , ihr wisst schon. Abgesehen davon, dass die Performance ein Fremdscham-Trauerspiel der Extraklasse darstellt, obliegt die junge Dame auch noch einem weit verbreiteten Irrglauben. Die Kunst des schnellen Rappens liegt nicht darin, den Text möglichst hektisch und deutlich herunterzurattern – auch wenn das natürlich ein elementarer Bestandteil ist.

Die eigentliche Schwierigkeit aber liegt im Schreiben solcher Zeilen. Die Vokale und Konsonanten müssen perfekt aufeinander abgestimmt, getaktet und platziert, bestimmte Laute komplett vermieden werden – eben so, dass auch ein kleines Fangirl den Part mit ein bisschen Übung sauber nachrappen kann.

Beispielhaft dafür steht der legendäre „Dead in the middle of little Italy“ -Tonguetwister von Big Pun, in dem sich eben nicht das eigentlich phonetisch perfekt geeignete Wort „Literally“ findet. Warum? Das „eral“ darin lässt sich in dem Tempo einfach nicht gescheit aussprechen – und Pun konnte schreiben.

Eigentlich hatte ich mir vorgenommen, für diese Abrechnung Nerdtalk zu vermeiden, aber damit wollte ich an dieser Stelle kurz aufräumen – Geschwafel über BpM und weitere Flowtechniken bzw. deren Schwierigkeitsgrade und Anforderungen erspare ich uns allen an dieser Stelle. Stattdessen appelliere ich noch einmal an die ganzen Larrys, die meinen, ein stabiler Doubletime-Part lege ihnen die Welt zu Füßen – Grüsse Gruss an Serc651 an dieser Stelle. Das kann alles noch so sauber sein, aber ihr verkackt damit den ganzen Track!

Doubletime- bzw. geflexte Passagen sollten dem Hörgenuss, der Flowvariation, dienen und nicht dem Schwanzvergleich. Der einzige Rapper hiesiger Gefilde, der das in meinen Augen handlen konnte, ist Hollywood Hank – der übrigens weder in Sachen Aussprache noch beim Timing Maßstäbe gesetzt hat. Wenn überhaupt, kriegt das noch Mike von den 257ers ganz anständig hin. Alle anderen sollten entweder ihre Prioritäten überdenken oder diesen speichelintensiven Schrott gleich an den Nagel hängen – man kann nämlich auch ohne diese krampfhafte Geschwindigkeitswahn-Scheiße beeindruckende Flows an den Tag legen.

Kollegah feat. Eminem – Real Slim T.O.N.I (Furkan Abi-Remix)

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Die Furkan Abi-Remixe stehen bekanntlich für großflächige US-Deutschrap-Mischungen. Diesmal wird der prägnante Beat von EminemsReal Slim Shady“ unter die Vocals vom Boss der Bosse Kollegah gelegt. Genauer, von seinem Track „Kool & the Gang“ – woraus dann der „Real Slim T.O.N.I“ wird.

Kool & The Gang“ stammt von KollesZuhältertape 4“. „The Real Slim Shady“ findet sich natürlich ursprünglich auf Eminems dritten Studioalbum „The Marshall Mathers LP“.

Farid Bang – Immer noch ins Gesicht schauen (prod. Joznez & Johnny Illstrument)[Video]

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Farid Bang koppelt das nächste Visual von „Blut“ aus. „Immer noch ins Gesicht schauen“ heißt die Anspielstation und kommt auf eine für Farid schon ungewöhnlich deepe Art und Weise daher. Der Banger lässt auf dem zurückhaltenden Instrumental von Joznez und Johnny Illstrument seine Karriere Revue passieren, macht bescheiden deutlich, dass er ohne seine Fans nicht ansatzweise da stehen würde, wo er steht und verteilt keinen einzigen personenbezogenen Diss. Stattdessen werden Props an Massiv und andere verteilt.

Immer noch ins Gesicht schauen“ ist nach „Das letzte Mal im Leben“ und „Russische Diät“ sowie „100 Bars“ die vierte Auskopplung von „Blut“, welches diesen Freitag, am 27. Mai, über sein Banger Musik Label erscheint. Zum Album wurde ebenfalls bereits ein 20-minütiges Snippet veröffentlicht.

Brown-Eyes White Boy – Rare Undso (prod. AyeSilver Beats) [Audio]

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Brown-Eyes White Boy veröffentlicht die zweite Auskopplung seiner noch anstehenden EP „Vibes“ mit dem Titel „Rare Undso“. Im Track erklärt der gerade mal Zwölfjährige, wie total mühelos seine Hits entstehen „Scheiß auf Mischen, ich nimm’s einfach auf und dann Upload. Fick auf Studio, was das für’n Kack Bro“. Zuletzt präsentierte Brown-Eyes White Boy den Song „Messer raus *Positivität*“, der ebenfalls auf der „Vibes“-EP zu finden sein wird.

Die EP „Vibes“ erscheint am 13.Juni.

Why SL Know Plug feat. Hustensaft Jüngling – Goldrapper [Video]

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Why SL Know Plug und Hustensaft Jüngling veröffentlichen gemeinsam ein Video zum Track „Goldrapper“. Für diejenigen, die es noch nicht mitbekommen haben, die beiden Glo Up Dinero Gang-Rapper sind mittlerweile Gold gegangen – nicht mit ihren eigenen Auskopplungen, sondern ihrem Feature auf dem Kollaboalbum „Cla$$ic“ von Bushido und Shindy. In ihrem Video halten Why SL Know Plug und Hustensaft Jüngling, in einem Goldsafe mit einer vergoldeten Dame als Begleitung, stolz die goldene Platte in die Kamera. Edelmetall, wem Edelmetall gebührt…

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