T-Ser will doch nur „Buntes Papier“ und den Profit splitten. Der lupenreine Representer, auf dem T-Ser mit druckvollen Flows zu bestechen weiß, stellt die erste Videoauskopplung von der „Trapped in the System“ EP dar, die kürzlich erschien. Die Produktion von C-Black kommt mit obligatorischen 808-Drums daher, hebt sich allerdings durch das gediegenen Sample vom Trap-Einheitsbrei hervor und bietet genügend raum für die Flow-Abfahrten des Salzburgers.
Why SL Know Plug – Wasser [Audio]
Why SL Know Plug ist wieder am Start mit dem passenden Track zum Sommer: „Wasser“. Erst letzte Woche veröffentlichte er den Track „BIH“.
„Wasser“ ist geschmückt mit einem US-Beat und Parts auf Englisch. Die Message zum Sommer von Know Plug : „Die Pussy ist wet wie Wasser“. Das sind vermutlich gute Nachrichten.
Liquid – Fühl mi guad (prod. Maniac) [Video]
Was für 1 Life – Liquid fühlt sich guad. Daher kommt das neue Video „Fühl mi guad“ auch mit gut abgehangenem wohlfühl-BoomBap -Sound aus den Maschinen von Demograffics-Frontmann Maniac daher. Bavarian Connection halt. Liquid gibt darauf in feinster Mundart Gedankenspielchen frei von Materialismus preis.
Der Song stammt von seinem kommenden Album „Slang Funk Slam Dunk“, das am 18. Juli erscheinen soll. Sein letztes Album „La Le Lu“ erschien im Herbst 2014 – gut, dass dieses Album im Sommer kommt – denn darauf ist der smoothe Sound eindeutig zugeschnitten.
Antifuchs – Wie ein Mann Remix (prod. Joshimuxu & Stereoids) [Video]
Antifuchs hat keine Angst vor dem Schwanzvergleich und springt auf den Remix vom Remix von „Wie ein Mann“ von… Pedaz. Zu komplex? Also, es gibt da diesen Prachtkerle-Remix von Pedaz‚ Song. Und auf den rappt die Gute nun ihre selbstbewussten Zeilen.
Sparky – Allein (prod. Yourz) [Audio]
Sparky veröffentlicht die Single „Allein“ von seinem kommenden Album „Leuchtraketen“ , welches am 29. Juli erscheint. Produziert wurde es von Yourz. Der Kölner kritisiert lyrisch die heutige Gesellschaft der Großstädte. „Allein“ drückt vor allem aus, dass Sparky die heutige Welt nur noch fremd ist. „Hier ist alles am verwesen in der mir so fremden Gegend“. Soundtechnisch wird mit Grime-Bässen, melancholischen Melodien und 808-Drums gearbeitet.
Casper veröffentlicht Teaser und Countdown
Die Frage, was Casper da wohl vorhaben mag, erübrigt sich eigentlich: Auf seinem Vimeo-Kanal ging ein unbenanntes Video online, das eine alte Öllampe zeigt. Diese morst die Phrase „Lang lebe der Tod“ – besucht man die Website www.langlebedertod.com, so stößt man auf einen Countdown, der am kommenden Freitag endet – während Caspers Auftritt auf dem Kosmonaut-Festival, seinem einzigen Festival-Gig dieses Jahr. Zählt man nun eins und eins zusammen, kann man mutmaßen, dass Cas dort ein neues Album ankündigen wird, das vermutlich den Titel „Lang lebe der Tod“ tragen wird.
Bereits sein letztes Album „Hinterland“ kündigte der Wahlberliner auf diesem Wege an. Anderes Festival, selbe Vorgehensweise. Eine sichere Information ist das natürlich nicht – aber eine plausible Theorie. Nach Ablauf des Timers sollten wir mehr Klarheit haben.
Haftbefehl & Xatar über Themen und Sound auf „Der Holland Job“
Haftbefehl und Xatar haben sich in einem ersten Interview zu ihrer Kollabo „Der Holland Job“ erstmals über die Themen und den Sound des Albums geäußert.
Im Gespräch mit der Juice kündigt Haftbefehl an, dass es kein düsteres, schweres Album werden solle. „Das Album jetzt hat einen sehr hellen Sound„, so der Azzlack.
An anderer Stelle zieht er den Vergleich mit Xatars sonstigen Beats: „Alter Style, neuer Sound – solche Songs bringen wir auch auch auf dem Album. Alles frisch, alles gefickt.“ Bisher sind als Produzenten Bazzazian, Farhot und Brenk Sinatra bestätigt.
Auch zum Inhalt der Texte gibt es Infos. So wird der Song „AfD“, was für „Ausländer für Deutschland“ steht, sich um die Flüchtlingsthematik drehen. Es soll aber der einzige Song über dieses konkrete soziale Thema bleiben.
„Wir hatten eigentlich nicht vor, für dieses Album einen politischen Song zu machen“, erklärt Xatar. „Das Thema taucht schon ab und an in den Texten auf, aber es gibt keinen anderen Song, der das Thema Flüchtlinge aufgreift.“
Das ganze Interview findet sich in der kommenden Ausgabe der Juice, die du hier bestellen oder ab Donnerstag, den 23. Juni am Kiosk kaufen kannst. „Der Holland Job“ wird am 29. Juli erscheinen.












