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Lo-Bit Loopers: Beattape „twoface #1“ auf Vinyl zu gewinnen

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Die Lo-Bit Loopers sind ein Produzentenduo aus Stuttgart, bestehend aus Greeninstruments & Phi 618, und haben Ende letzten Jahres ihr Instrumental-Album „twoface #1“ veröffentlicht. Musik mit zwei Gesichtern, klassischer Boombap im Zusammenspiel mit innovativen Soundentwürfen und das ganze auf streng limitierter Vinyl. Das kannst du jetzt bei uns als frisches Futter für deinen Plattenspieler gewinnen.

Um an der Vorlesung teilzunehmen, musst du nur bis zum 3. Februar eine Mail mit dem Betreff „twoface“ und – wichtig – deiner Anschrift an win@rap.de schicken. Die Gewinner werden unter allen Einsendungen verlost und von uns per E-Mail benachrichtigt. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

2 Chainz feat. Gucci Mane, Quavo – Good Drank

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2 Chainz veröffentlicht das Video zu seinem Song „Good Drank“ und bekommt dabei Unterstützung von Gucci Mane und Quavo. Bereits Mitte Oktober wurde der Song aus seiner EP „Hibachi For Lunch“ veröffentlicht. Das Video sowie die Darsteller erscheinen im Sechziger-Jahre-Stil und somit wurde alles schwarz/weiß gehalten, bis auf der „Good Drank“, der schimmert violett.

Zudem kündigte 2 Chainz an, dass sein neues Album „Pretty Girls Like Trap Music“ Anfang April auf den Markt kommen wird.

Videosnippet: Majoe – Auge des Tigers

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Majoe veröffentlicht das Snippet von seinem kommenden Album „Auge des Tigers“ in Videoform. Es stellt das dritte Solo-Album des Banger Musik Mitglieds dar.

Unterstützung bekommt er auf den insgesamt 16 Tracks unter anderem von Farid Bang, MoTrip, KC Rebell und Sänger Philippe Heithier. Natürlich hat auch Majoe noch ein Ass im Ärmel und legt seiner Deluxe Edition die „Gipfeltreffen EP“, mit sechs weiteren Songs, bei. Erscheinen wird sein neues Werk am 10. Februar.

Zuletzt veröffentlichte er bereits die Videos zu den Songs „EWDRG“ und „Stresserblick 2“. Ersterer ist auf der Bonus EP enthalten und fungierte als Albumankündigung, letzterer ist auf dem Album „Auge des Tigers“ zu hören.

Haftbefehl – Azzlacks sterben jung 2 (FlexFM-Cypher 09)

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Haftbefehl steppt ans Mic der FleXFM-Cypher und legt seine Parts von „Azzlacks sterben jung 2“ auf den Beat von Young M.A.s „OOOUUU“. Der Track ist ursprünglich auf Russisch Roulette auf einem Beat von Bazzazian erschienen. Soufian liefert in der Cypher die Backups für den Babo.

Schon bei der letzten Cypher war Haft zu hören, zusammen mit Soufian, Eno und Azzi Memo. Außerdem gab Soufian mit Haftbefehl zuvor seinen Track „Scarface Clique“ zum Besten.

Kianush feat. PA Sports – Hütte im Wald (prod. Sizzy)

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Kianush veröffentlicht das Video zu seinem neuen Song „Hütte im Wald“ und damit die dritte Single von seinem gerade erst erschienenen Album „Instinkt“. Unterstützung bekommt er diesmal von PA Sports. „Ich brauch nur eine Hütte im Wald und lass die Erde hinter mir wie ne‘ Rakete im All / Ich kann euch alle nicht mehr sehn’/ Verschwindet aus meinem Leben…“. Auf Facebook verrät Kianush, dass dieser Song einer seiner Lieblingssongs vom aktuellen Album sei.

Zuletzt veröffentlichte er die Videos zu den Songs „Reload“ und „Original“ feat. PA Sports und Mosh36.

Pillath feat. R.E. – Stummer Schrei (prod. Gorex)

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Pillath veröffentlicht das Video zu seiner neuen Single „Stummer Schrei“ und bekommt dabei Unterstützung von Sänger R.E. In dem Song geht es um verpasste Chancen der Meinungsäußerung und unterdrückte Gefühle. „Stummer Schrei“ stammt von Pillaths kommenden Album „Onkel der Nation“, das morgen, am 20. Januar, erscheint.

Zuletzt veröffentlichte Onkel Pillo unter anderem das Video zu seinem Song „Ich bleibe“ sowie insgesamt drei Snippets, in denen er ausführlich und gewohnt sympathisch die Songs von „Onkel der Nation“ vorstellt. Chefredakteur Oliver Marquart hat sich außerdem für ein Interview mit Pillath getroffen und mit ihm unter anderem über „Onkel der Nation“, Ehrenmänner und sein Silvester gesprochen.
 

Schote – Fabian Römer (prod. Enaka)

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„Die meisten meiner Jungs werden Papa / Parallel die Blätter in meinem Reimbuch knapper“ Schote veröffentlicht mit „Fabian Römer“ einen von Enaka produzierten Vorgeschmack auf sein kommendes Album. Was der titelgebende Braunschweiger damit zu tun hat? Nun, Schote muss in der Hook feststellen, dass er einfach nicht so perfekt wie dieser sei.

Schotes Album „Schuss“ erscheint am 31. März mit Features von Curly und 888. Bereits veröffentlicht wurde das Intro des Tapes.

Mein Weg zu meinem Rap: Interview mit Gerard über musikalische Einflüsse, „AAA“, Futuresfuture

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„Mein Weg zu meinem Rap“ soll musikalische Werdegänge deutschsprachiger Rapper aufzeigen. Wie sind sie das erste Mal mit Rap in Berührung gekommen, was hat sie motiviert, selber anzufangen zu rappen? Welche Künstler haben sie auf ihrem Weg beeinflusst und wie sind sie zu ihrem ganz eigenen Soundbild gekommen? Interviewt werden vor allem Künstler, die einen innovativen, einzigartigen Soundentwurf in ihrer Musik verwirklicht haben.

Zum Einstieg widmen wir uns der Entwicklung von Gerard, der gerade sein Label Futuresfuture gegründet hat und 2017 sein neues Album „AAA“ veröffentlicht.

Was war deine erste Berührung mit Rap, welche Künstler hast du gehört?

Ich bin erstmals mit 14, 15 mit Rap in Kontakt gekommen und habe in der Anfangszeit viel EinsZwo und Dynamite Deluxe gehört, aber auch MOR, und später dann Savas. Wie das glaube ich jeder gemacht hat, der jetzt in meinem Alter ist und mit 14 angefangen hat. Dynamite Deluxe, EinsZwo, MOR, Savas, die waren so meine Einstiegsdroge in Deutschrap.

Wie kam dann der Gedanke bei dir auf, das Ganze auch mal selbst ausprobieren zu wollen? Es gibt ja genug Leute, die das alles gerne konsumieren und es dann dabei belassen.

Der kam eigentlich relativ schnell. Ich hab mehr oder weniger sofort angefangen, als ich gemerkt habe, wie „einfach“ man HipHop machen kann. Ich hab vorher halt schon acht Jahre Klavier gespielt, Schlagzeug gelernt, und war eh immer schon musikalisch. Ich hatte aber nie eine Band, denn ich kam von einem Dorf, wo außer mir, glaube ich, keiner musikinteressiert war. Als ich dann Rap für mich entdeckt habe und bei den gekauften Tapes auch gleich die Instrumentals dabei waren, habe ich einfach angefangen, auf denen zu rappen. Kurze Zeit später kam dann dieser ganze HipHop eJay-Krams und es war plötzlich recht einfach, selber Beats zu machen. Der Übergang von Konsument zu Produzent war relativ fließend.

Also warst du am Anfang nicht nur MC, sondern auch Produzent für deine Tracks?

Ich hab anfangs, bei meinen ersten Releases, noch wirklich alles selber gemacht, hab dann aber relativ schnell gemerkt, dass mir der frische Zugang auf textlicher Ebene fehlt, wenn ich mich zu lange mit einem Beat beschäftige. Deshalb setze ich mich jetzt immer mit einem Produzenten zusammen. Während er produziert, gehe ich auch einfach mal kurz raus, komme wieder und dann ist ein neues Element da. Oder ich sage, welches Element ich geil finde. So habe ich vom Text und Konzept her irgendwie mehr frische Ideen.

Folgt dein Sound denn einer geradlinigen Entwicklung? Hast du da ein Ziel vor Augen, wo du sagst: Da möchte ich irgendwann stehen, so soll sich das mal anhören?

Das Ziel habe ich schon, aber ich bin sehr flexibel was den Weg dorthin betrifft. Ich glaube, man muss das auch immer so ein bisschen nehmen, wie es kommt. Ich höre ja die ganze Zeit sehr viel auf SoundCloud, Produzenten, die man noch nicht kennt, und treffe mich dann immer wieder mit Leuten und mache ein paar Skizzen. Mit den Produzenten, mit denen es am meisten klickt, mache ich dann das Album. Und das ist vielleicht auch mit das Wichtigste, denn die Herangehensweise des Produzenten inspiriert ja. Wenn man so grundlegend die selbe Vision hat, dann geht das ganz gut.

Singst du jetzt auch öfter? Du hast ja die Hook bei der ersten Singleauskopplung „Luftlöcher“ gesungen.

Ja, ich rappe aber auch noch viel und auch eher wieder mit dem UK-Flow. Bei „Neue Welt“ war es ja eher so ein Singsang-Flow, aber jetzt ist in den Strophen auch wieder richtig Rap angesagt. Und singen tue ich eben auch. Ich hatte vorhin ja von Everything Everything gesprochen – der singt immer alles so mit Kopfstimme. Und das mache ich bei „Luftlöcher“ z.B. am Anfang auch. Solche kleinen Einstreuer sind viel zu finden, aber halt eher mal so als Bridge oder Hook. Von der Gesang-Rap-Ratio her ähnelt es „Blausicht“.

Was ist für dich denn Rap und was nicht? Und ist es dir überhaupt wichtig, in diesem Rahmen zu bleiben?

Nein, es ist mir eigentlich nicht wichtig. Obwohl ich ja mit Rap groß geworden bin und mich auch als echten Raphead bezeichnen würde. Ich würde auch bei vielen Rapquizzes gewinnen, denke ich. Aber am Ende des Tages ist es mir natürlich trotzdem egal. Ich finde auch, dass in Zeiten des Streamings Genres immer mehr verschwimmen. Man muss nicht mehr in einen Plattenladen gehen, wo in der einen Ecke HipHop und in der anderen Ecke Pop steht.
Aber ich glaube schon, dass ich es „verdient“ habe, von der Rapcommunity respektiert zu werden, weil ich rappen kann und weil meine ganze Attitude von HipHop geprägt ist. Ich mache in meinen Tracks ja auch nicht wirklich was anderes als Sampling, nur halt aus verschiedenen Genres. Und Rap hat mich gelehrt, dass ich die musikalische Freiheit habe, zu machen, was ich will. Deswegen, finde ich, ist das, was ich mache, immer noch Rap.

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