Private Paul gründet mit Emopunkrap sein inoffizielles Label

Wie Private Paul aka KASH via Facebook bekannt gab, gründet er mit Emopunkrap nun ein eigenes, inoffizielles Label. Bisher stellte Emopunkrap (neben dem Titel seines Debütalbums) eher soetwas wie eine Trademark dar, nun soll EPR ein Label sein.

Zumindest so halb. Eher ein Zusammenschluss von Künstlern die eine ähnliche Vision abseits von Charts, Geld und Fame haben.“, so Private Paul. Während es auf der Homepage augenzwinkernd heißt „Da ihm allerdings die zahlreichen Verkäufe seiner zahlreichen Alben nicht genug Geld in die Kasse gespült haben, hat er sich entschlossen, ein “Label” zu gründen, um auch noch andere aufstrebende junge Künstler abzuschröpfen und sich einen faulen Lenz mit Koks und Nutten machen zu können (in beiden Gebieten ist er ausgesprochen bewandert).

Der erste abzuschröpfende Künstler, der diesem Zusammenschluss angehört ist Rotten Monkey. Der selbsternannte Affenkopf und König des postmodernen Jungles ist ein Junger MC aus Bonn, dessen stetiger Output durch refletkierte Beobachtungen, den roughen Style und ein enormes Talent beim erzeugen einer kafkaesken, packenden Atmosphäre zu überzeugen weiß.

Wem Private Paul selbst noch kein Begriff ist: Der ehemalige Weisse-Scheisse-Künstler hat mit dem Emopunkrap sein eigenes Subgenre kreiert – Er produziert, schreibt und rappt auf eine eigensinnige Art und Weise – melancholische, harte Texte, die unter die Haut gehen ohne kitschig oder aufesetzt zu wirken, paaren sich mit orchestralen, basslastigen Produktionen, die einen in ihrer bedrohlichen Anmut schnell in den Bann ziehen. Unter dem Pseudonym KASH hingegen wird ordentlich auf die Kacke gehauen – für Alkoholexzesse und domestizierende Gewalt gegen Frauen wird die punchlinegespickte Flagge geschwenkt. Vier releases verzeichnet Private Pauls offizielle Diskographie bereits.

Wer der dritte im Bunde sein wird, soll noch geheim bleiben. Private Paul verriet es exklusiv rap.de und so viel sei gesagt: Der Künstler wird EPR weiter aufwerten und eine hervorragende Ergänzung darstellen. Dass die Künstler Styletechnisch allesamt zueinander passen, wie die Kola zum Ice, steht ebenfalls außer Frage. Der geneigte Hörer kann auf jeden Fall gespannt sein, was mit Emopunkrap auf ihn zu kommt. In kürze wird ein Interview mit EPR-Oberhaupt Private Paul auf rap.de erscheinen, in dem ihr weitere Informationen erhalten werdet.


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