Nach Vorwürfen gegen Fridays For Future: Xatar kündigt eigenes Charity-Konzert an

Xatar reagiert auf die Absage von Fridays For Future an Chefket – und kündigt sein eigenes Charity-Konzert an.

Gestern war bekannt geworden, dass die Friday For Future-Veranstalter in Berlin Chefket zunächst eingeladen, dann aber wieder ausgeladen hatten. Als Grund haben sie nicht näher erläuterte „ethische Werte“ angeführt. Gegen diese habe Chefket durch sein Feature mit Xatar von 2015 verstoßen.

Bisher gibt es nach wie vor kein offizielles Statement der Klimaschutz-Bewegung. Chefket hatte in seinem Statement rassistische Denkstrukturen für die Absage verantwortlich gemacht.

Xatar verurteilt die Absage in seinem Statement – und geht nun in die Offensive: Er kündigt an, mit seinen Künstlern Mero, Eno, SSIO und Samy ein eigenes Charity-Konzert in Berlin zu veranstalten. Die Einnahmen sollen zu 100 Prozent gespendet werden. Geplant sei, das Geld an hilfsbedürftige Kinder in ganz Deutschland zu vergeben.

2 KOMMENTARE

  1. EhrenXatar!
    Dass ausgerechnet mit Chefket so umgegangen wurde ist sehr traurig und dass dadurch jetzt eine nice Veranstaltung auf die Beine gestellt wird, also etwas Positives bewirkt wird, zeigt diesen Volldeppen von White-Days for Future hoffentlich, dass es sich vielleicht manchmal lohnt etwas tiefer zu graben.

    • Ich teile deine Meinung und freue mich auch aufs Konzert. Vor allem auf SSIO. Das sich aus dieser schrägen Sachlage etwas so positives entwickelt, Feier ich richtig. Doch eine so gute und wichtige protestbewegung wie FFF als „white-days“ zu betiteln finde ich unterirdisch. Diese Bewegung hat sich eine unglaublich wichtige Mission vorgenommen, nämlich das Klima und somit deine und meine Welt bzw die der nachkommenden Generationen zu retten. Soweit ich weiß besteht FFF vorwiegend aus Schülern / Kindern, deswegen werden die Eltern / deren Vertreter interveniert haben. Evtl. wegen den doch sehr erwachsenen Texten der besagten Künstlern. Ich konnte leider kein Statement von FFF Berlin finden bisher, deswegen ist das nur eine Vermutung meinerseits. Schlussendlich finde ich jedoch, wenn man schon dazu neigt, wilde Vermutungen der Presse mitzuteilen, dann sollte man als erwachsener Mann, auch wenn man wegen der geplatzten Veranstaltung verärgert ist, rationalere Theorien aufstellen. Wenn Chefket wirklich, wie im Artikel zu lesen War, die Motive der Bewegung gut fand und diese gern unterstützten wollte, auch unentgeltlich, dann verstehe ich seine Reaktion – medialer Rachefeldzug – absolut nicht. Es könnte ihm doch egal sein, die Ziele von FFF haben sich dadurch nicht geändert und die Musik ist doch sowieso nicht der Kern der Demonstration. Warum reagiert er also mit rassismus Vorwürfen? ( die meinen Kenntnisstand nach an den Haaren herbeigezogen sind )

      Hier ein Ansatz:
      Er kommt mir im Moment eher so vor, als hätte er sich schon tierisch auf die 100000 Kids als Publikum und die Presse gefreut, quasi auf einen enormen Anstieg seiner Bekanntheit, was wiederum mehr Kohle nachträglich einbringt (selbst wenn man für umsonst seinen gig durchzieht). Da der Traum platzte und er sich betrogen fühlte, wollte er sich medial rächen und suchte nach gründen.

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