Echo 2018: Kollegah & Farid, Campino und viel Heuchelei

Der Echo 2018 war wie alle Echos zuvor: Peinlich. Das ist erwartbar, schließlich handelt es sich nicht, wie viele denken, um einen Musikpreis. Sondern um einen Preis für diejenigen, die den meisten Umsatz generieren. Extrem spannend.

Dieses Jahr allerdings wurde ein neues Level der Peinlichkeit etabliert. Man hatte es zuletzt im Zusammenhang mit der Verleihung des Bambi an Bushido erlebt. Es ist ein kleines Drama und nennt sich: Das deutsche Bürgertum beschließt, wer dazu gehören darf und wer nicht.

Antisemitismus? Darum ging es nie

Denn: Um Antisemitismus ging es bei dem künstlich aufgeblasenen Skandal um Kollegah und Farid Bang zu keiner Sekunde. Die geschmacklose Line gibt das auch nicht her. Über die wahre Problematik wurde selbstverständlich nicht gesprochen: Der verschwörungsideologische Zeitgeist, den Kollegah in seiner Verteidungsstrategie so gerne und taktisch klug bedient.

Aus marketingtechnischer Sicht hat er damit alles richtig gemacht. Politisch aber leider nicht. Da wäre es weitaus geiler gewesen, er hätte sich hingestellt und klar benannt, was da von Heuchlern wie dem unsäglichen Pseudo-Punk Campino, der gestern den Grüßaugust des Bürgertums spielen durfte, tatsächlich getan wird. Es nennt sich im Fachjargon Othering, bestimmte Menschen zu Anderen, zu Fremden machen.

Diese Menschen waren in diesem Fall Kollegah und Farid Bang. Nicht, dass ihre Texte nicht hier und da tatsächlich sehr problematische Stellen hätten, etwa die heftigen Lines, in denen Klischees über vergewaltigende Flüchtlinge verbraten werden. Aber: An den Antisemitismus-Pranger wurden sie nur aus einem Grund gestellt: Weil sie muslimischen Glaubens sind.

Böse Muslime, gute Deutsche

Und damit passen sie in das Schema einer anderen großen deutschen Diskussion, die derzeit läuft: Das Märchen vom „importierten Antisemitismus“. Der gute, echte Deutsche hat schließlich aus der Geschichte gelernt. Vorbildlich. Sowas können Muslime selbstverständlich nicht. Auch dann nicht, wenn sie so deutsch sind wie Kollegah. Denn: Muslime können in den Augen bestimmter Idioten ja per se keine Deutschen sein.

Diesen Aspekt hat Kollegah nicht aufgegriffen. Er weiß vermutlich, dass er damit nicht sehr weit kommen würde. Erfolgsversprechender war es, den eigenen Fans vorzugaukeln, das irgendwelche finsteren Mächte den Boss und den Banger mundtot machen wollen – bisschen Verschwörung geht immer gut, schafft zudem eine Opferrolle, die für Support und Solidarität, ja, bedingungslosen Gehorsam sorgt.

Der Rest ist Schweigen

Somit war der Echo 2018 der angemessene Schlusspunkt für eine von vornherein unehrliche Diskussion, die von keiner Seite mit den richtigen Argumenten geführt wurde. Das wiederum passt zum Echo, der sich nur nach Verkaufszahlen richtet – denn finanziell ziehen alle Seiten natürlich ihren Nutzen daraus.

57 KOMMENTARE

  1. „Aber: An den Antisemitismus-Pranger wurden sie nur aus einem Grund gestellt: Weil sie muslimischen Glaubens sind.“
    Okay, irgendwelche Indizien für die Behauptung? Irgendwas? Das wurde bei der gesamten Debatte mit keiner Silbe erwähnt.
    Auch:
    „Das Märchen vom „importierten Antisemitismus““
    Ach Olli….

  2. Halte ich für Schwachsinn… Ich denke, dass sich viele nicht mal bewusst sind, dass Kollegah ein Muslim ist.
    Ich persönlich finde Kolle und Farid beide Schei… Allerdings empfinde ich die Lines nicht als so dramatisch, da es sich nur um Vergleiche handelt ohne Wertung… Kollegahs Verschwörungsdreck halte ich auch für lächerlich und in einer solchen Debatte nicht zielführend… Das es sich bei dem importierten Antisemitismus um ein Märchen handelt ist in meinen Augen ein undifferenzierter, linker, dahingerotzter Satz. Hauptsache bloß allem widersprechen, was als rechte Meinung gelten könnte, auch wenn es stimmt… Man darf die Wahrheit nicht verlügen, auch wenn´s dem linken HipHop-Geist weh tut…

    PS. Campino ist ein Spasti

  3. Ich finde es gut dass man diesen Artikel kommentieren darf. Das wäre wichtig bei anderen Medien, zumindest eine Bewertung.

  4. Ich finde es sehr merkwürdig, wie in dem Artikel von Rap.de angebliche antimuslimische Ansichten beim Echo kritisiert werden, für die es absolut keine Anzeichen gibt, statt zu anzusprechen, wie die Behandlung von Kollegah und Farid Bang eher für die immer noch untergeordnete Stellung von rap im Mainstream steht.

    Wenn man diese gekünstelte Debatte mal mit der öffentlichen Wahrnehmung von Jan Böhmermanns Gedicht an Erdogan vergleicht, liegen da einfach Welten zwichen den Rechten, die bei Satire als selbstverständlich angesehen werden, bei Rap aber nicht. Das hat letztendlich auch etwas mit der Ignoranz gegenüber der HipHop Kultur an sich von vielen zu tun.

    • Böhmermann ist ein Satiriker, der einen Präsidenten kritisiert hat und dafür von diesem angezeigt wurde. Es gab eine öffentliche Debatte, es gab ein Gerichtsverfahren und er musste sich erklären und rechtfertigen. Jan Böhmermann pflegt aber nicht das Image eines Frauenverachtenden, narzistischen, homophoben und nun auch noch eventuell antisemitischen Künstlers. Wenn man solche Texte schreibt, sollte man mit Kritik rechnen, egal ob Satiriker, Rapper, Comedian oder ähnliches.

  5. Noch behinderter geht es nicht, Marquart? Du schiebt die Antisemitismus Debatte ernsthaft auf den muslimischen Glauben dieser beiden Wichser? Armutszeugnis.

  6. Mal ganz ehrlich: über dieseZeile kann und sollte man sich aufregen, es kann doch nicht ständig alles wegen Kunstfreiheit einen Freifahrtschein bekommen, bloss, weile HipHop ist. Zu Recht hat sich doch auch jeder über Freiwild aufgeregt wegen ihres stumpfen Heimatgeschwafels aber bei Kolle und Farid geht alles durch, weile Battlerap ist?

    Und im Endeffekt ist dieser atemberaubende argumentative Looping, diese zwei *hust* „Künstler“ denen (berechtigt oder nicht) Hassrede gegen Minderheiten vorgeworfen wird, im Umkehrschluss zu Angehörigen einer von einer ominösen Gruppe (hier: das deutsche Bürgertum) verfolgten und marginalisierten Minderheit zu verklären ist weder sonderlich links oder aufgeklärt sonder eigentlich wie eine von Kolles eigenen stumpfdumpfdummen Verschwörungstheorien.

    Dein eigentliches Problem, lieber Olli, war schon bei der Diskussion ums „N-Wort“ sichtbar und tritt wieder hier zutage: Minderheiten, seien es jetzt Afrodeutsche, Muslime oder Juden brauchen keine „weissen Retter“, um sich zu verteidigen…die können das ganz gut alleine…

  7. Möchte mich kurz dazu äußern. Wie schon geschrieben, glaube ich Kollegah wird nicht als Muslim wahrgenommen sondern zuerst einmal als Deutscher und antisemitischer Verschwörungsquatsch vor allem von einem Deutschen ist einfach nicht zu akzeptieren. Olli’s othering ist hier für mich deshalb das klassische Wir, korrekte, nette Typen und Die, asoziale Rapper. Das kann man erstmal natürlich vergessen und dass beim Echo geheuchelt wird eh klar. Es ist aber auch so, dass die Rapszene halt auch einfach keinerlei Mechanismen hat um sich selbst zu regulieren. Da muss man sich über Kritik von außen, ob geheuchelt oder nicht, nicht wundern.

  8. Hiphop ist ein alter Sack und die deutschen Gangsterhiphopper klingen alle gleich und gleich doof. Zeit für was neues, ihr langweilt und euch hören nur noch Kinder. Und obiger idiotischer Ranschleimkommentar übersieht, dass die Verschwörungsideolohie Antisemitismus heisst. Den Punks war wenigstens nichts heilig, aber sag mal bei diesen Dumpfbacken was gegen ihre Mama oder ihren Propheten. Reaktionärer Mist halt.

  9. Ich halte mal fest:
    Am Holocaustgedenktag wird in dem Land, das 6 Mio Juden ermordete, ein Rapper geehrt, der Auschwitz-Gags macht.
    Wäre an sich schon pervers genug. Dazu kommt allerdings noch, dass es nicht irgendein Rapper ist, sondern einer, der schon mehrfach mit antisemitischen Stereotypen gespielt hat.
    Es ist eine Schande!
    Und dass deutsche Hiphop-Medien das jetzt reflexhaft verteidigen spricht Bände. Dass Kolle und Farid hier als Opfer eines verlogenen Bürgertums dargestellt werden, ist zwar besonders absurd, ist aber nichts weiter als Ausdruck eines mächtigen Denkmusters: Das Eigene (hier die eigene bürgerliche Herkunft des Journalisten) ist immer das Schlechte. Das Andere (hier die Moslems, die Straßenrapper – interessiert eigentlich irgendwen ob Kolle Moslem ist?) wird demgegenüber aufgewertet und grundsätzlich blind verteidigt.

  10. ich vertseh die ganzen diskussion nicht rap ist doch dafür da auch mal sachen zu rappen die man sonst nicht sagt, ich meine das ist eine line oder wie , ich will nicht wissen wieviel autos der Campino in seiner Punkzeit angezündet hat oder sonst was . Ich vertsehe nicht wie man Künstlern wie Kollegah oder Farid den Mund verbiten will , rap ist doch dafür da um sich auszudrücken und auch mal über die grenzen geht. Dafür ist Musik bzw grade Rap gemacht.

  11. Was jemanden zum angeblichen „Grüßaugust des Bürgertums“ macht, dessen zentrale Aussage ist, dass er a) strikt gegen Zensur ist b) jeder Künstler für sich selbst eine Linie ziehen muss, wo für ihn eine Grenze erreicht ist c) er sie bei rechtsextremen, frauenfeindlichen oder antisemitischen Äußerungen sieht, ist mir ein Rätsel. Die Grüßauguste des Bürgertums sind da eher die, die im Gegensatz zu Campino aus Furcht vor Ärger/irgendeiner Positionierung jeder Meinungsäußerung/Diskussion ängstlichst aus dem Weg gehen.

  12. Es fehlen jegliche Belege für die steile These. Der muslimische Hintergrund der beiden wurde in der öffentlichen Auseinandersetzung – zumindest soweit ich sie verfolgen konnte – nicht thematisiert.

    Eines muss doch klar sein: Kollegah und Farid wollten provozieren – haben sie geschafft und genau die Quittung dafür bekommen. Die eigentliche Frage muss doch sein, warum wollen Sie überhaupt den Echo gewinnen und dort vor Helene Fischer und Konsonrten auch noch auftreten? Farid und vor allem Kollegah sind inzwischen absoluter Mainstream, wem es besser gefällt: Hiphop-Mainstream. Und wenn man dort mitspielen will, wird man zwangsläufig mit deren Regeln konfrontiert… Ob man das jetzt in einer pseudo-soziologischen „Analyse“ als Bürgertum bezeichnet, mag dahingestellt sein.

    Angesichts des Vorwurfs ist es m.E. nach vollkommen richtig und darüber hinaus auch vorhersehbar, dass sich das „Bürgertum“ gegen antisemitische Aussagen/Vergleiche zurecht stark macht. Über die Art und Weise, wie es der „Pseudo-Punk“ Campino gemacht, kann man sicherlich streiten – wirkte ganz sicher etwas oberlehrerhaft. Dennoch: Farid und vor allem Kollegah (!) sind nicht die Opfer. Der Autor ist offenkundig nicht in der Lage das Problem an einer antisemitischen Line (und Kollegahs sonstigen verschwörungstheoretischen Aussagen) festzustellen und tut sie als nur geschmacklos ab. Das lässt einen wahlweise nur vor Scham erröten, vor Dummheit weinen oder vor Ärger schäumen. Dass eine Ethikkommission die Musik legitimiert und ein Musikjournalist dahinter auch noch eine Verschwörung gegen Muslime meint erkennen zu können, lässt tief blicken – sowohl in die Denk- und Handlungsweise der Musikindustrie UND jener des Rapjournalismus.

    Da der Autor den Echo ja anscheinend nicht für einen echten „Musikpreis“ hält, weil er sich zum Teil nach Verkaufszahlen richtet, bin ich mir sicher, dass der allseits anerkannte Hiphop.de-Award für die beste antisemitische Line ganz sicher einstimmig an JBG3 geht. Glückwunsch an alle Beteiligten.

  13. Einen selten dämmlicheren Kommentar zur Echo Verleihung gelesen, Herr Oliver Marquart! Wer bist Du, dass Du dich über Campino lustig machst. Und na klar ging es um Antisemitismus. Na klar geht es darum, wie verrohend, gewaltaffin, homophob und frauenverachtend der ganze Rapzirkus geworden ist. Und Du bist ein teil davon, Du Hans August der entpolitisierten Spaßfraktion asozialen Deutschraps!

    Deutschrap kannste Dir sparen! Der ist schon lange niveaulos, wie ihr alle, ihr kleinen Strassenkinder aus dem Dorf Oberwitz!

  14. Hey Oliver, du machst es dir aus meiner Sicht ziemlich einfach, ähnlich wie bei Maxwell, das ganze als „Rassismus“ zu deuten. Es ist doch völlig egal woher der Antisemitismus kommt; er ist immer falsch. Warum nimmst du solche Vollidioten wie Farid und Kolle in Schutz? Wer solche Vorurteile verbreitet unterstützt zusätzlich den Druck den Menschen jüdischer Herkunft zu ertragen haben. Das ist doch das Verachtenswerte!
    Der Ausschwitzvergleich ist im übrigen einfach nur ekelhaft und zeigt nur wie empathielos und stumpf die Beiden sind; wie kann es denn sein, dass in einem Land in dem Millionen von Juden verfolgt und ermordet wurden so ein „Witz“ gerissen wird!?

  15. DEUTSCH-Rap muss sterben, damit Rap Leben kann!

    Warum wird in jedem Kommentar zu Kollegah und Bang so getan als wüssten sie nicht was sie tun? Warum nimmt man die Verschwörungs- und Wahnkonstruktionen nicht Ernst. Die Dimensionen und die Leichtigkeit mit der Holocaustrelativierung im deutschen Rap betrieben wird, mit der völkischer Antikapitalismus und seine pathetischen Bilder als „Bankenkritik“ stilisiert werden und Racketstrukturen gefeiert werden, ist schlichtweg eines…Regression. Was Herr Marquart hier versucht und übrigens Herr Schacht auch ganz gerne betont, ist, dass Battleraptexte alles dürften und durch Kunstfreiheit gedeckt seien. Da haben beide juristisch Recht, nur und da haben die Herren Bang, Blume und Konsorten eben doch Verantwortung für ihre zum Teil jungen Fans. Sie spielen mit dem Feuer und geben Kids und jungen Erwachsenen die Folie einer antisemitischen Weltsicht. Und wenn das nicht ihre Intention ist, so spielen sie mit dem vermeintlichen Tabubruch. Falls sie keinen Tabubruch beabsichtigt haben, scheint sich die „Antigutmenschen-Agitation“ von Nazis im Rap aka Teil der Gesellschaft sehr wohl zu fühlen. Eine letzte Annahme wäre, dass sie die Line bewusst gesetzt haben um sich als Opfer zu stilisieren (das wäre historisch sehr deutsch) und um sich gegen den Mainstream nahezu heroisch zu wenden und zum Kampf gegen die anomymen Mächte aufzurufen. Die Choreografie lässt vermuten, dass man mit vermeintlichen Tabubrüchen (es gibt kein Tabu, wenn so viele Menschen bewusst Nazis wählen) viel Geld verdienen kann. Man muss kein Fan von Campino sein und auch der Echo ist als Preis Ergebnis angesammelten Stumpfsinns mehr als überflüssig, aber Rap und ganz besonders, der als Deutschrap gelabelte Straßen bzw. Battlerap hat ein Problem und dass sind zum Teil die Protagonisten und ihre Fans. Stumpfsinn, Verrohung, die vor der Shoa als Ergebnis industrieller Vernichtung als Witz, Punshline oder auch schlichtweg als Vergleich nicht halt machen, sind die logische Konsequenz einer Gesellschaft, die vor allem eins möchte: Eine normale Nation sein und einen Schlussstrich unter die Geschichte ziehen. Das wird Deutschland aber nie sein.

  16. Joar die tägliche Portion Race-und Faithbaiting, so verblendet kann man doch nicht ernsthaft sein, 100% kalkulierte Provokation. Hihi guck mal wie die alle getriggert sind xDDDD

  17. Mein sehr hiphop-affiner Freundkreis hat auch über den Echo und die unfassbar peinlichen (und durchaus sehr gefährlichen) Kollegah-Ergüße diskutiert. Mit keinem Wort ging es darum, dass Kollegah Moslem sei. Mir zB war das bis zu dieser Woche nicht mal bewusst. Was für Thesen Oliver Marquart sich mittlerweile zurecht legt, damit sein mehr als brüchiges Weltbild noch zusammenhält ist unfassbar. Unglaublich was hier gerade in Deutschland geschieht. Die Rap Medien sind leider kaum noch ernst zu nehmen, so traurig es ist. Ich hatte einmal so viel Respekt für Oliver Marquart und rap.de…

  18. Politische Korrektheit zeugt meiner persönlichen Ansicht nach von intellektueller Armut. Und das im sogenannten Hip Hop-Journalismus. Wirklich schade! Ich dachte die HipHop Kultur ist eine freie Kultur, die unabhängig, fernab von programmierten gesellschaftspolitischen Matrixglaubenssätzen steht. Hatte gehofft Rapmusikjournalisten sind auch ein Teil jener Kultur.
    Warum wurde mein Kommentar eigentlich gelöscht? Gilt Meinungsfreiheit hier etwa auch nicht?
    Denke ich darf das Wort „Heuchelei“ ebenfalls – doch zu Recht – in den Mund/die Tasten nehmen.
    Please open your mind… OneLove

  19. Nächstes Jahr Makks Damage beim Echo und Marquart nimmt den hier auseinander, denn der ist ja wirklich wirklich rrrräääächts.

    Je älter man wird, je mehr merkt man das ein sehr großer Teil von Hip-Hop einfach nur unglaublich stumpfer Mist ist.

    • Da pflichte ich Dir bei. Ich gestehe hiermit, den Arschficksong von Sido mal toll gefunden zu haben. Dann wurde ich 16….

  20. Diese widerlichen Primitivlinge als „Künstler“ zu titulieren ist so ziemlich die gröbste Beleidigung gegenüber wahren Kunstschaffenden!

  21. Ich höre keinen Rap und kenne mich in der Szene auch nicht aus, deswegen eine Frage: Wer hört eigentlich die Musik von Leuten wie Kollegah, Farid Bang oder auch Bushido? Ich kann mir bei bestem Willen nicht vorstellen, dass zu den Fans viele Erwachsene gehören. Dh. das sind doch zum überwiegenden Teil männliche Jugendliche zwischen 13 und 16, oder nicht?

    • Kinder und Hängengebliebene hören so etwas. Der Rest macht sich über solche Abziehbilder mit Minderwertigkeitskomplexen eher lustig oder bemitleidet solche traurigen Figuren.

  22. „Aber an diesem Abend scheint dieser Fakt nicht so wichtig zu sein. Es geht darum, was hinter HipHop steckt: Auseinandersetzung und Konfrontation mit der eigenen Identität, einen Weg zum Miteinander zu finden – egal, woher man kommt – oder Reflexion von Emotionen und sie in Kunst zu kanalisieren.“

    Zitat: Nastassja Lotz

  23. Herr Marquardt, das war nichts.
    Ein Hiphop Medienjournalist, der seit Jahren die Gelegenheit hat, antisemitische, homophobe, sexistische und verschwörungsideologische Tendenzen direkt anzusprechen und mittels seiner Position klar zu benennen und zu kritisieren, flüchtet sich hier in fadenscheinige Meta-Debatten. Dass der Echo ein verlogener Haufen Scheisse ist: Geschenkt. Das Ganze aber tendentiell für die beiden Künstler auszulegen ist schwach. Sicher, die Debatte um FB und K ist vielschichtiger als die (durchaus inakzeptable) Line aus JBG3. Auch der muslimische Glaube des Konvertiten K spielt hier eine Rolle. Auch die taktische Versiertheit eines K weiß er zu benennen. Aber die Schlüsse, die er dabei zieht sind feige. Why not call a Spade a spade? Die ganze Journaille im Rapkontext traut sich genausowenig die großen Debatten zu führen. Bis auf Staiger, hier und da, vielleicht. Worauf warten? Antisemitische Eskapaden und verschwörungstheoretischer Scheiss setzen sich seit Jahren im Rap fest: Xavas, Fard & Snaga, Absztrakkt, Cr7z und und und. Straßenrapper lassen schon seit Jahren äußerst bedenkliche Sachen fallen, und überholen einheimische Hetzer längst rechts. Und was macht Marquardt währenddessen? Führt eine „Realness“ Debatte mit Fler und läßt sich vor laufender Kamera von ihm beschimpfen. Fuck outta here. Du, Oliver Marquardt, bist mehr denn je in der Pflicht die Klappe aufzumachen, und Stellung zu beziehen. Ohne Rücksicht auf Konsequenzen und ohne Angst. Und jetzt nimm dir selbst das Gummi aus dem Rücken und mach Deinen verdammten Job richtig.

    • Herr Fatal, das war nichts. Ich benenne seit Jahren die von dir genannten Probleme, in Kommentaren, in Interviews, und werde dafür von zahlreichen Künstlern angefeindet. Das epische Interview war übrigens auch nicht von mir… Einfach besser recherchieren, bevor man irgendeinen Bullshit schreibt. Fuck outta here.

      • Herr Marquart, ich hoffe es handelt sich bei Ihnen eher um Unwissenheit als um Ignoranz, doch hätten Sie wohl bezüglich Ihres Berufs als Journalist leider in beiden Fällen versagt. Meiner Meinung nach werden Sie in der Sache zu Recht von zahlreichen Künstlern „angefeindet“. Also einfach besser recherchieren, bevor man irgend einen Bullshit schreibt.
        Please open your fucking mind. OneLove

    • Mister Fatal, Ihnen scheint nicht bewusst zu sein, dass es leider in unserer Welt tatsächlich Verschwörungen gibt, und Dinge, die es nicht mal in unseren dunkelsten Träumen auszumalen gilt. Wenn Barack Obama einen Friedensnobelpreis bekommt, dann haben Musiker wie „Xavas, Fard & Snaga, Absztrakkt, Cr7z und und und“ dafür, dass sie – durchaus und leider – real existente Missstände aufzeigen, meiner rationalen Ansicht nach 1Millionen Friedensnobelpreise verdient. Nur um das mal zu verdeutlichen…
      Please open your mind. OneLove

  24. Kollegah ist privat vielleicht kein Antisemit, aber in seiner ~Kunst~ bedient er immer wieder antisemitische Clichees (die alles beherrschende Macht in diesem schrägen Song/Video „Apokalypse“ welche mehrmals mehr oder weniger als „die Juden“ zu identifizieren ist; die Lines die aufs „Geldjudentum“ anspielen und auch missvertanden werden können, antisemitische Karikatur im „Ansage-Video“). Wenn man dazu seine offenbar absolut verquere Weltsicht miteinbezieht, kann man Kollegah als durchaus problematischen Künstler einstufen, bzw. völligen Idiot der antisemitischen Bullshit an Kiddies verbreitet. Dass er Muslim ist, spielt aber tatsächlich überhaupt keine Rolle.

  25. ich finde es einfach traurig das unsere „künstler“ mit so einem mist auffallen müssen…
    vergleicht man sie mit 2pac , gangstarr, mm und co muss ich einfach sagen das das einfach nur löcherlich ist…

  26. … tja, versuchen halt mit Diffamierungen anderer Menschen, natürlich „schwächere“, sowie Tabubrüchen aufzufallen. Hauptsache „nach unten“ treten und dann auch noch von anderen Leuten (Journalisten, Rapper….) den Arsch geleckt bekommen. Ist ja auch alles nicht schlimm…
    Wo nix ist (Talent) da hilft sowas weiter… die Kiddies sind halt noch dumm genug sowas abzufeiern und mit dieser geistigen Gülle gefüllt zu werden!

  27. Ich weiss nicht warum mein Kommentar hier gelöscht wurde. Ich habe lediglich meinen unmut darüber geäußert, als Deutscher pauschal die Grüßottokarte zugesteckt zu bekommen, weil ich 1 zu 1 die Ansichten von Campino vertrete. Kraftausdrücke habe ich glaube ich vermieden, auch wenn die hier angebracht wären. Vielen Dank dafür.

    • Dem hinzufügen und noch einmal betonen möchte ich noch, dass ich ziemlich fassungslos bin, wie voreingenommen, beleidigend und rassistisch ich den Vorwurf vom Autor finde, Antisemitismus als Vorwand für Islamhass zu benutzen. Bloß weil ich Deutsch und 100% d’accord mit Campinos Meinung bin, heisst das noch lange nicht, dass mein Vorwurf gegen Kollegah und Farid Bang auf deren Religion begründet ist. Es ist schlicht der eindeutig antisemitische Code im Lied „Apokalypse“ in Kombination mit der bekannten Auschwitzline und dem Zuspruch, den er in einem zumindest nicht kleinen Teil der Netzwelt und damit der Gesellschaft erhält, der bei mir übel aufstößt und das hat bei mir pädagogische Gründe, da ich, wie auch sonst, so erzogen wurde, was gerade vor unserem geschichtlichen Hintergrund auch vollkommen angebracht ist. Ich denke, ich bin historisch recht gut informiert. Wäre ich also Libanese, Türke oder Eskimo wäre ich genauso bestürzt über diese Aussage Kollegahs und über den Umstand, dass solche Aussagen nicht mit aller Macht vom Autor angegriffen, nein fast schon verteidigt, werden.

      Ich bin des Weiteren der Ansicht, dass Sie, anstatt meinen ersten kommentar zu löschen, nur um den zweiten dann stehen zu lassen, dieses Kaspertheater auch gleich sein lassen können und mir das Recht lassen, meinen Unmut frei zu äußern. Ich habe weder beleidigt noch habe ich herumgeschwurbelt. Ich bin ansonsten für jede Form der friedlichen Diskussion bereit und argumentativ gewappnet. Für solche Dinge gibt es doch die Kommentarfunktion, oder?

  28. Entschuldigen Sie die Unvollständigkeit meines Kommentars, aber ich wollte zu allerletzt noch einmal hinzufügen, dass ich hoffe, dass der Autor hinsichtlich der vielen kritischen Kommentatoren seine Meinung vielleicht noch einmal überdenkt. Mit „Meinung“ meine ich, sich hinter Kollegah zu stellen und zu behaupten, er sei auf etwas „hereingefallen“. Der Mann weiß genau was er tut und reiht sich damit bei Künstlern wie Xavier Naidoo, den Onkelz, frei.wild oder widerlichen Gestalten wie Dorian den Übermenschen ein, die allesamt bei der rechten Käuferschicht auf Kundenfang gehen und damit von Rassismus oder, wie es bei Kollegah der Fall ist, von Antisemitismus finanziell profitieren, was diese Formen der Diskriminierung eine Existenzberechnung zuschreibt. Und das ist bei Kollegah Fakt, denn der antisemitische Code ist absolut eindeutig, dass ihn jeder belesene Mensch sofort erkennt.
    Mit „Meinung“ meine ich nicht Ihren Vorwurf, dass Camino (oder stellvertetend ein Deutscher wie Sie oder ich) ein „Grüßaugust“ sei und „Othering“ betreibe. Das ist wie schon erwähnt schlichtweg beleidigend und verallgemeinernd. Zur Person Campino muss ich sagen, dass man von ihm halten kann was man will. Seine Tournee im Diktatorstaat China, in dem Menschenleben mit Füßen getreten werden, macht ihn alles andere als punkig und lässt ihn viel mehr zum „Grüßotto“ machen als die Rede beim Echo, denn das was er gesagt hat, ist einfach nur richtig und Kollegahs polemische Reaktion hat nur einmal mehr gezeigt, wessen Geistes Kind er ist. Campino mag sich schon oft Fehltritte geleistet haben, aber hier hat er alles richtig gemacht. Sie haben vielleicht in Ihrer Vergangenheit alles richtig gemacht, aber hier haben Sie sich eindeutig verlaufen und dass gilt es auch auszusprechen.

  29. Sehr richtig. Kann mich meinem Vorredner nur anschliessen. Vielleicht wird der gute Herr Marquart ja nochmal überdenken was er von sich gegeben hat.

    • Vielen Dank. Auch ich schätze Dein Kommentar sehr. Kollegah sticht mir mit Aussagen nach dem Motto „du bist ein Lauch wenn du einen normalen Oberarm hast“ eigentlich schon lange ins Auge bzw. Ohr. Viele können meinen, dass das alles ironisch oder überzogen ist aber ich bin der Meinung dass sein komplettes Weltbild total faschistoid ist und Kollegah selber glaubt, was er da den lieben langen Tag alles von sich gibt. Mit diesem oberflächlichen Körperkult macht er auch noch durch seine Bosstransformation einen Riesenreibach, indem er die Kiddies verarscht und ihnen vorgaukelt, sie seien nur jemand, wenn sie nen dicken Bizeps haben. Fassen wir mal zusammen: Antisemit, Schwurbler, Faschist, zieht kleinen Kindern das Geld aus der Tasche, boxt seine Fans von der Bühne. Gibt bestimmt noch mehr wenn man ein wenig überlegt. Das führt mich zu der Frage warum solche Menschen verteidigt werden anstatt mal gewisse Dinge anzusprechen, die dieses ach so bosshafte Individuum zu verantworten hat. Ich finde nicht dass man zu solchen Menschen aufblicken sollte

  30. „An den Antisemitismus-Pranger wurden sie nur aus einem Grund gestellt: Weil sie muslimischen Glaubens sind“. So ein Bull. Ich kann mich erinnern, vor x Jahren hat aus dem Kreise MOR (ich glaube es war Jack Orsen) eine Line von wegen Züge nach usw. gebracht. Schon damals war so eine Line völlig daneben (Muslim hin oder her), und niemand konnte sich hinter dem Allgemeinplatz „Battle Rap darf das“ verstecken. Nur damals war die Rapszene noch in den Kinderschuhen und wurde maximal von Falk diskutiert. Problematisch ist, dass Kolle und Farid jetzt im Rampenlicht und in den Charts stehen. Das sollte denen schon bewusst sein, wenn man so einen menschenverachtenden Mist raushaut. Vor allem weil beide wissen, dass die Mucke von vielen Nachwuchsbangern gepumpt wird. Damit ist der Verantwortungsspielraum schon viel größer. Die Line wurde womöglich gekonnt plaziert um in die Schlagzeilen zu kommen. Das ist evlt. auch das letzte mal bevor JBG für immer im Nirgendwo wegen Belanglosigkeit verschwinden wird. Die ganze Sache regelt die Zeit. Oliver Marquardt diskutiert eine Schwarz-Weiß Malerei der Banger mit schwarz-weiß Behauptungen. Das hilft auch nicht weiter. Das ist die BILD Zeitung mit BILD Zeitung bekämpfen zu wollen. Den Kommentar hätte er sich schenken können.

  31. „Und damit passen sie in das Schema einer anderen großen deutschen Diskussion, die derzeit läuft: Das Märchen vom „importierten Antisemitismus“. Der gute, echte Deutsche hat schließlich aus der Geschichte gelernt. Vorbildlich. Sowas können Muslime selbstverständlich nicht. Auch dann nicht, wenn sie so deutsch sind wie Kollegah. Denn: Muslime können in den Augen bestimmter Idioten ja per se keine Deutschen sein.“

    Selten einen derartigen Unsinn gelesen. Wird die Debatte vor dem Hintergrund ihrer Religionszugehörigkeit geführt oder vor dem Hintergrund ihrer Aussagen? Journalismus? Who cares. Meinungsbloggen is ja jetzt „vol in“. Erzieht erstmal eure „Künstler“ bevor ihr die Gesellschaft erziehen wollt.

  32. @ Olli Marquart
    mach dir nix drauß ,
    rap.de ist nicht die einzige Seite die in letzter Zeit „angegriffen“ wurde ,
    ich denke ihr bemüht euch darum das richtige zu tun,
    auch wenn man zu dem Thema nur schwer eine klare Haltung einnehmen kann…
    bleibt cool und lasst euch nicht hetzen 😉
    #Real recognize Real

    Peacezeichengruß

  33. Was haben alle? Nur weil sie die Einzigen in Deurschland sind die noch richtg Dissen können! Ok ihr Texte sind nicht vorbildlich,aber es geht ja nicht als ein Raper der andere Disst

  34. in Zeiten wie diesen Gewaltverherrlichung auch noch als „hipp“ anzupreisen,
    ist einfach nur peinlich und zeugt von sehr wenig Gripps in der Birne –
    und dann dieses Frauenbild – absolut verachtend und wenig Respekt –
    aber für eine offene ehrliche Debatte fehlt euch einfach der Mut – denn
    diese hohlen Sprüche würden euch dabei sehr schnell vergehen – glaube kaum
    dass Frauen auf diesen Scheiss stehen den ihr da von euch gebt ….

    Ein Rapper ohne Respekt ist kein Rapper.

    Eine Zeile im Song: „Ich fick sie, bis ihr Steissbein bricht“.

    Rap mit solche Text-Zeilen hat in einer respektvollen, demokratischen Gesellschaft
    nichts verloren – hier fehlt jede Menschenwürde!

    Männer die sowas von sich geben haben einfach nur Angst vor Frauen – solche Texte
    rufen zur Gewalt gegen Frauen auf!

    SCHLUSS damit – wer solche Musik gut findet unterstützt auch Gewalt gegen Frauen!

  35. „Kunst“ darf erstmal alles. Ob besagte Kollegen Künstler sind, darüber lässt sich streiten. Als glühender Metal-Fan finde ich Rap sowieso Mist, kenne aber die Diskussionen über skandalöse Inhalte. Das eigentliche skandalöse am Echo an sich ist allerdings, dass dieser ganze Mainstream-08/15 mit einem Preis ausgezeichnet wird. Rap hat immerhin noch die Lorbeeren „Jugendkultur“ – Schlager, Pop und Mainstream sind dagegen inhaltsleerer Radiomüll, den wir genau darum so vorurteilsfrei losdudeln können. Und deswegen kriegt Helene Fischer ihren Xten Echo – das sollte der Skandal sein! Aber weil wir eine Sendung ohne Eklat nicht gucken würden, bemühen wir ein paar Rap-Holzköpfe und lassen sie unsere Sucht nach Antimoral stillen, damit wir uns selbst wieder ein bisschen besser gefallen. Der eigentliche Skandal, ist der Echo an sich, als Preis für „Künstler“, die uns unsere Trivialität bedudeln. DAS ist eine Schande!

  36. Selten so einen Scheiss gelesen. Da ist jedes gutgemeinte Wort der Richtigstellung und Argumentation bei so viel Verblendung Energieverschwendung.

  37. Oli rückt sich mal wieder alles so hin damit es in sein PC Weltbild passt und er sich als moralisch überlegener Held fühlen kann (aber nur in seiner eigenen Welt).

    Wach auf!

  38. Wenn ich hier schon dem Bericht lese: Geil, Idioten. Das ist ein Niveau unter aller Sau. Selbst auf einer Seite wie Rap.de kann man sich doch sachlich Unterhalten, kann man, wir aber nicht getan. Jetzt einen anderen inoffiziellen Grund zu Suchen, Muslimischer Glauben! Für mich geht es bei solchen Sängern nicht nur mich zu Schützen, sondern auch alle heranwachsenden, die noch nicht Wissen was richtig und was falsch ist. Wenn Kinder auf der Straße stehen, mit 14 Rauchen und irgendwelche aufgeblasenen Rapper nachaffen, weil Sie denken wenn Sie so wären wie Sie, wären Sie bessere Menschen. Ich muss mein Kind auch nicht schützen, indem ich verbiete, am Tag im Sommer auf einer Wiese zu spielen, aber ich kann mein Kind verbieten, nachts in einen Berliner Ghetto rumzulaufen. Und mein Kind wird das verstehen, leider einige nicht. Ich kann aber nicht 24 Stunden am Tag mein Kind beobachten, was Sie hört und sich am Ende daraus Sachen für sich selbst ableitet. Das sind am Ende die Kinder die dann am Tisch sitzen zum Abendessen, kaum noch was sagen, weil Ihre Eltern nicht mehr dem Ghetto Slang sprechen, dann unter vorwand raus gehen, in fremde Gärten in Suff pissen, an Bushaltestellen rumrotzen und Frauen nur noch als Vögelobjekt betrachten. Sie haben dann immer Geld, arbeiten sieht man sie aber nie. Dann kommt an die verletzte Frau ein richtiger Mann, der auch Ahnung hat, mit einer Axt umgehen kann und eine Bohrmaschine im Schrank hat, aber dieser Mann hat keine Chance mehr, weil diese kleinen möchtegern Rapper die sich besser fühlten, weil Sie auf jeder Frau in Ihren Landkreis waren, rumgesprungen sind und spuren bei diesen Frauen hinterlassen haben.

    Vor jeden Film, der ein wenig ausser der Bahn ist, erscheinen Hinweistexte, warum nicht auf solchen verachteten Alben wo nur von Ficken, Geld und Hurensohn geredet wird, braucht man sowas als Mann um sich besser zu fühlen, indem man andere herabwürdigt durch Beleidigungen? Ich nicht, wenn ich mich besser fühlen will, helfe ich demjenigen die nicht so können, gehe ins Fitnessstudio, nicht um mich aufzublasen und mich von Frauen angaffen zu lassen, nein. Damit ich im Alltag besser zurecht komme und mir von keinen 14 Jährigen möchtegern Rapper auf dem Zahn hauen lassen muss, weil sie sich anders nicht mehr zu helfen Wissen, sachliche Wörter und Sätze werden nicht mehr gebraucht um seinen Standpunkt zu vermitteln, es wird gleich geschossen. Wie im Kindergarten wo man noch nicht sprechen konnte und man die Bauklötze geworfen hatte.

Hinterlasse einen Kommentar

Please enter your comment!
Please enter your name here