Warum es nicht klar geht, als Weißer das N-Wort zu droppen [Kommentar]

Ich hatte es bereits in meinem gestrigen Artikel zum Vorfall um DCVDNS kurz angerissen, warum es absolut nicht klar geht, als Weißer einfach so das N-Wort zu benutzen – auch nicht als Zitat oder ähnliches. Ein Blick in die Kommentarspalten zeigt mir aber, dass da noch erheblicher Klärungsbedarf besteht.

Zunächst mal: Das N-Wort ist ein durch und durch rassistisches Schimpfwort. Es stellt schwarze Menschen als Weißen unterlegen, als zur Sklaverei geborene, minderwertige Wesen dar. Jegliche Würde und Autonomie wurde und wird ihnen mit diesem Wort genommen. Aber sind doch nur Worte…? Nun, in diesem Wort stecken 500 Jahre Sklaverei, Kolonialismus, Völkermorde, schlimmste Verbrechen.

Daher ist es sehr verwunderlich, dass es überhaupt Leute gibt, die ernsthaft meinen, die Verwendung dieses Wortes rechtfertigen oder relativieren zu müssen. Jedenfalls, solange diese keine offen bekennenden Rassisten sind, denn die verwenden das Wort selbstverständlich.

Nun ist mir natürlich klar, was speziell im Rapkontext zu diesem Missverständnis geführt hat: Weißer Junge hört Rapmusik von Schwarzen, Schwarze benutzen das N-Wort, weißer Junge rappt die Texte nach – und benutzt ebenfalls das N-Wort.

Ich war mir selber lange nicht bewusst, dass das ein Problem ist. So, wie jemand, der nicht im Rollstuhl sitzt oder kein Kopftuch trägt, nicht weiß, was es bedeutet, sich unter diesen Umständen in der Öffentlichkeit zu bewegen.

Es gab für mich aber diesen einen Schlüsselmoment: Wenn ich betrunken bin, neige ich dazu, Zeilen von meinen Lieblingsrappern nachzurappen, gerne auch laut. Eines Abends saß ich vor einer Kneipe, ein Sommerabend. Es war das Jahr, als „Yeezus“ von Kanye West erschienen war, und ich hatte ständig Zeilen von diesem Album im Kopf. Nach ein paar Bier fühlte ich mich berufen, eine davon laut in die Nacht hinaus zu rappen. Rein zufällig kam auch das N-Wort darin vor.

Ein zufällig vorbei laufender schwarzer Mann schaute mich an. Ich würde nicht sagen wütend. Das auch, aber nicht nur. Sondern auch fassungslos. Ich war mir keiner Schuld bewusst, schaute einfach zurück. Er kam an meinen Tisch. Fragte mich, ruhig, gefasst: „Was hast du da gerade gesagt?“ Ich lachte verlegen, immer noch der Meinung, zu Unrecht kritisiert zu werden. „Na, gar nichts. Ich hab doch nur was nachgerappt“, murmelte ich. Sein Blick machte mich unsicher. Es steckte so viel Enttäuschung, so viel Wut darin.

Und er erklärte es mir. Geduldig. Erklärte mir, dass es für ihn wie ein Schlag ins Gesicht ist, wenn er dieses Wort von einem Weißen hören muss. Erklärte mir, dass es dabei scheißegal ist, ob das nur ein Zitat, nur eine nachgerappte Zeile ist, weil das verdammt noch mal keinen Unterschied macht. Mit diesem Wort wurden Millionen von Menschen entwürdigt, ihrer Menschlichkeit beraubt, versklavt, gefoltert, getötet. Von Weißen.

Mit fielen keine Gegenargumente ein. Es gab einfach keine. Dieser Mann hatte mir eine wichtige Lektion erteilt. Eine Lektion darüber, was es heißt, zu einer privilegierten Klasse zu gehören und gar nicht zu merken, was in anderen Menschen vorgeht. Wie man durch ignorantes Verhalten andere verletzt, ohne Sinn, ohne Grund.

Und seitdem ist mir ein für allemal klar, dass es keineswegs okay ist, als Weißer das N-Wort zu droppen. Es gibt ohnehin Stimmen, die sagen, dass es für niemanden okay sei – aber ganz ehrlich, ein Weißer wie ich hat das nicht für andere zu entscheiden. Dieses Wort richtet sich explizit gegen Schwarze und NUR gegen Schwarze. Also können auch nur Schwarze entscheiden, ob es für sie okay ist oder nicht. Weiße haben auf dieser Welt lange genug entschieden, was sie Nichtweißen so alles zumuten können, Beleidigungen sind da noch fast das harmloseste. Und doch lebt in solchen dämlichen und hässlichen Worten und ihrer unbedachten Verwendung die Schande von unvorstellbaren Verbrechen gegen die Menschlichkeit weiter. Und das muss nicht sein. Das darf nicht sein. Als allerletztes im Rap.

Und um nochmal konkret auf die Verwendung durch DCVDNS einzugehen: Ja, es war eine Anspielung auf Taktlo$$. Schön. Es ändert: absolut gar nichts. Er kann Taktlo$$ privat nennen, wie er möchte, solange dieser damit einverstanden ist. Aber: Sobald die Äußerung öffentlich fällt, ist es ein anderer Kontext. Und somit mindestens grob fahrlässig und unnötig. Ein Rassist ist er damit nicht. Aber ein Ignorant, der es besser wissen könnte.

 

 

83 KOMMENTARE

  1. ES REICHT SJW!!!! Es geht auch nicht klar als Schwarzer das Wort zu benutzen. Der Großteil der Schwarzen fühlt sich beschämt und beleidigt egal wer das N-Wort sagt egal ob Schwarz oder Weiss. Für diese Menschen sind Schwarze im Rap eine Schande da sie ihre eigenen Leute in den Schmutz ziehen und das Wort benutzen als würde es keine Beduetung haben aber da Interessiert das dem Glatzköpfigen SJ Ginger nicht.

    Ignoranz erreicht neue Maßstäbe. DCVDNS zitiert mit der letzte tighte N*gga Taktloss und genau diese ignoranz von Schwarzen Rappern die das Wort leichtfertig benutzen brachte uns erst in diese Diskussion. Der Kern des Problems sollte lieber analysiert und besprochen werden und nicht dieser Bullshit

    • Hey Papa Schlumpfs Mutti, das Ganze hat nichts mir SJW zu tun, du Möchtegern-Trump-Anhänger. Kannst du nicht mal mehr einer schlüssigen Argumentation, wie der von Oliver Marquart folgen, vor lauter Youtube-Information-Overload?

      Wo kommen denn solche Begrifflichkeiten wie „SJW“ her, die bis vor 2 -3 Jahren in Deutschland nie gebraucht wurden? Von irgendwelchen pseudo-libertären und Alt-Right Propagandakanälen!

      Alleine durch die Verwendung eines solchen Begriffs hast du dich bereits disqualifiziert!

      • Wenn es eine passende Bezeichnung für solche Menschen gibt, warum darf man diese dann nicht äußern? Warum wird man politisch zugeordnet wenn man „SJW“ sagt? Es wird eben in der heutigen Zeit gebraucht weil eine Welle an „SJW“erschienen ist mit ihren pseudo-problemen. Kollegah sagte „Nigger“ ebenso sein damaliger Labelkollege Favorite sagte „Nigger“ in seinen Texten. Warum gab es dort keinen Aufschrei? Richtig, weil SJW erst seit „2 -3 Jahren“ in der Öffentlichkeit und großflächiger agieren. Jeder der sich über eine Kunstfigur und seine Texte aufregt ist aus meiner Sicht komplett durchgedreht. Willst du mich jetzt den Grünen, Linken, Liberalen, Demokraten, Rechten zuordnen? Man kann auch keine politische Haltung haben und trotzdem SJW nicht ernst nehmen. Am besten man Sprengt sich in einer Menschenmenge in die Luft weil diese nicht deine Ansichten Teilen stimmts?

  2. Hi Oli,
    ich als Halbschwarzer bin nicht ganz einer Meinung mit dir. Ich würde mir ehrlich gesagt wünschen, dass diesen Wort komplett aus der Welt verschwindet. Weil das aber nicht möglich ist, müssen wir damit dealen. Wenn man allerdings definiert, dass Schwarze das Wort sagen dürfen, Weiße aber nicht schafft man eine Kluft zwischen Menschen unterschiedlicher Hautfarbe. Das Wort sollte von niemandem genutzt werden.
    Denn wenn ein Kanye West einen Track macht wie „Allday“ macht dann weiß er genau, dass der Track in den Clubs aller Welt laufen wird und Weiße auch „cool“ sein wollen und demnach mitrappen. Für mich ist das dann ehrlich gesagt sehr unangenehm. Aber wie kann ich einem Weißen verbieten das Wort in einem „coolen“ Kontext zu sagen/rappen wenn ein Kanye bspw. das Wort innerhalb eines Tracks 1000x verwenden.

    • Bist du „Halbschwarzer“ oder „Halbweißer“? Denk mal drüber nach!

      Finde die inflationäre Verwendung des N-Begriffs in Songs durch einige unserer afroamerikanischen Brüder auch nicht gerade prickelnd und auch nicht hilfreich. Dennoch sollte doch jedem durchschnittlich intelligenten Weißen bewusst sein, dass es immer noch einen Unterschied macht, WER WAS IN WELCHEM Kontext sagt. Oder ist das zuviel verlangt von unseren „vollweißen“ Brüdern?

      Wenn zwei Juden sich über den Holocaust lustig machen, darf dann ein Deutscher, dessen Opa vielleicht in der Wehrmacht oder sogar NSDAP oder SS Mitglied war, dazustoßen und mit der gleichen Unbeschwertheit Witze über den Holocaust machen?

      Dann kommen wieder diese blöden Fragen a la: „und warum nennen sich dann die Schwarzen untereinenander N***a?“. Die Antwort steckt doch bereits in der Frage drin: weil sie es eben untereinander tun, also außerhalb eines Kontexts, der als rassistisch beleidigend gelten könnte, sondern im Gegenteil eine Solidarität zwischen denen herstellt, die ursprünglich mit dem Begriff herabgewürdigt werden sollten.

      • @ VomHulkZumAlk
        wobei doch allein dieser Verweis auf die Hautfarben der Sprecher eines der Probleme aufzeigt.

        nämlich, bis zu welchem Grad derjenige schwarz sein muß, um es zu „dürfen“.

        (also: „darf“ jemand, dessen Vater seinerseits ein schwarzes Elternteil hatte, das Wort benutzen?)

        • @ blubb

          Jeder darf. Die Frage ist: wann erweckt jemand den Verdacht, dass er den Begriff in a) beleidigender Absicht oder b) mit fehlender Rücksichtnahme und Sensibilität in Bezug auf die Begriffsgeschichte verwendet?

          Jemand, dem man ansieht, dass er höchstwahrscheinlich selbst schwarze, afrikanische Vorfahren hat, und sei es auch nur auf einer Seite seines familiären Stammbaums, bei dem liegt erst mal die Vermutung nahe, dass keine herabwürdigende Intention vorliegt.

          Ein blonder, blauäugiger Germane, der den Begriff verwendet, erweckt hingegen eventuell schneller den Eindruck, dass entweder eine herabwürdigende Absicht vorliegt oder eben die Sensibilität und das Bewusstsein für den rassistischen Hintergrund des Begriffs nicht vorhanden ist, sprich: ihm die Gefühle von Schwarzen egal sind.

          Kenne einige Junge / Mädels, die sind quasi „viertelschwarz“ oder „dreiviertelweiß“. Die sehen teilweise aus wie die absoluten Musterarier aus Hitlers Phantasieland. Auch die müssten mit solchen Begriffen vorsichtig sein, da man ihnen ihre partielle afrikanische Herkunft nicht auf den ersten Blick ansieht und einfach ein falscher Eindruck entstehen könnte.

          Es geht also weniger um „darf“, als vielmehr darum, wie es wirkt wenn du es tust. Das ist wahrscheinlich auch gerade das riesige Missverständnis: das ganze wird immer als ein Thema diskutiert, bei dem es vermeintlich um freie Meinungsäußerung geht. Natürlich möchte sich niemand in seiner Ausdrucksweise einschränken. Aber sieh es doch einfach mal aus der rein rationalen Ebene: wie wirkt etwas, wenn du es sagst. Nur weil zwei Menschen das Selbe sagen, heißt es nicht, dass es genauso ankommt beim Publikum.

  3. Welch Bullshit, welch Doppelmoral, welch unnötige Diskussion.

    Erstmal vielen Dank, dass Du diese herzzerreißende Story mit uns geteilt hast, ich war zu Tränen gerührt, fast! Zum Kern: Dieses Wort hat eigentlich in keinem Kontext etwas verloren und es gibt auch genügend Schwarze, die sich an diesem Wort im Rap stören. Aber …

    1. Zitat ist Zitat. In der Musik und der Kunst werden tagtäglich Querverweise und Zitate eingebaut, die einige Ethnien, Volksgruppen etc. hart vor den Kopf stoßen. Nur ist da das Geschrei zumeist nicht allzu groß. Besser noch: Würde KIZ ‚Mein Kampf‘ zitieren, würde wieder jeder Beifall klatschen, welche großartiger, stilistischer Kniff das ist. Im Fall von DCVDNS wird allerdings einfach nur ein Musiker zitiert, der sich selbst schon auf sehr überzogene Art und Weiße mit dem N-Wort im Rap auseinandergesetzt hat.
    2. Deine Doppelmoral ist grenzenlos. An Wörtern wie ‚Bitch‘, ‚Hure‘ oder ‚behindert‘ und ’schwul‘ zieht hier keine in den heiligen Wörterkrieg, dabei leidet ein Großteil der Frauen seit Menschengedenken unter Repressionen, ebenso wie Menschen mit Behinderungen oder Homosexuelle. Nur das ist Euch scheinbar keine so tolle Geschichte wert a la „Ich war angetrunken, rappte ein paar Zeilen von Rapper XY, als ein junger Mann im Rollstuhl an mir vorbeifuhr …“
    3. Animus ruf zusätzlich noch das Thema ‚Vorbild für Kinder‘ auf den Plan. Darüber kann ich im Jahr 2017 nur lachen. 90% der Deutschrapper kiffen, koksen, misshandeln Frauen und „haben einen Revolver dabei“.

    • Top! Und bei Animus musste ich auch laut loslachen, schreibt der gestern so was wie „Wir dürfen nicht zulassen, dass das zur Normalität wird, nicht das die Kinder plötzlich mit sowas anfangen!“ Und in nem Kommentar darunter meint er „Ich würd dem am liebsten auf die Schnauze hauen“

  4. Moin,
    Und es gibt noch ein Wort mit N…
    Möchte ich ab jetzt auch nicht mehr hören! Wasist bloß loss hier
    Naja egal 🙂

  5. Außerdem Herr Marquart, wo war ihre Groll bei IHREM Artikel vor knapp 1 1/2 Jahren??
    Juju (SXTN) & Said – Berliner Schnauze (prod. Krutsch) [Video]

    JuJu (Nicht Schwarz) benutzt hier ebenfalls das N-Wort. Damals hatten sie anscheinend noch kein Problem damit das nicht Schwarze das Wort benutzen.

  6. olli deine doppelmoral ist wirklich zum kotzen.

    zitat ist zitat. ich als halbschwarzer sehe diese line als kompliment. dcvdns ist mehr links als alle sogenannten „kanackenrapper“ zusammen. das wort als schimpfwort sollte man nicht nehmen. im anderen kontext ist es natürlich möglich.

    nur weil DIR ein schwarzer gesagt , wie schlimm dieses wort ist, hast du noch lange kein recht zu sagen , das es vorboten ist zu zitieren.

    schreibe mal lieber beiträge warum im rap jedes 2 wort hurensohn,nutte,koks usw ist. das ist ernst und dumm. und viel schlimmer für unsere szene und diese gesellschaft als ein dcvdns der ein zitat rappt als hommage an einen schwarzen rapper.

    doppelmoral hoch zehn. könnte ich nur kotzen.

  7. Ich hab die Diskussion gestern ja mit angestachelt und muss jetzt, nachdem ich deinen Kommentar gelesen hab, tatsächlich sagen, dass sich überhaupt nichts geändert hat. White Privilege? Ja, das gibt es. Oh Moment, wir sind nicht mehr im Jahr 1950 oder irgendwann davor? Oh Mist, dann wohl doch nicht. In deinem Kommentar hier schreibst du nichts anderes als in dem gestrigen Artikel. Hier versuchst du lediglich, über ne emotionale Ebene an den Leser ranzukommen, was bei selbigem dann so etwas wie „Oh nein, der arme, kleine, unterdrückte Schwarze!“ hervorrufen soll.
    Und dir fielen keine Gegenargumente ein, als er dir die herzzerreißende Geschichte erzählt hat? Naja, vielleicht weil du keine Sekunde nachgedacht hast und betrunken warst, maybe? Denn ein Blick in die Kommentarsektionen von heute und gestern zeigen sehr wohl sehr viele Gegenargumente.
    Persönliche Anekdoten sind sowieso das unnötigste überhaupt in einer solchen Diskussion. Hey Oli, ’n Freund von mir ist Türke und findet es witzig, wenn man ihn aus Spaß Asylant nennt, obwohl er keiner ist. Soll ich jetzt nach Neukölln gehen und laut „Asylanten“ schreien, weil mein Freund es ok findet? Finde den Fehler.
    Aber eine Sache stört mich immer wieder bei solchen Leuten wie dir: Der Begriff „Nigga“ ist nicht rassistisch. Überrascht, hm? Kein Wort ist rassistisch. Nur Menschen können rassistisch sein, weil nur Menschen Leute in Rassen einteilen können und diese dann für minderwertig oder höherwertig halten können. Weil das ein Denkprozess ist. Rassisten haben dieses Wort erfunden, um Schwarze zu diskriminieren. Aber das Wort AN SICH ist nicht rassistisch, weils nur ein scheiß Wort ist. Ein Hammer ist auch nicht böse, weil mal jemand damit umgebracht wurde.
    So, Jetzt bleiben nur noch zwei Dinge übrig. Entweder sind alle Leute, die das Wort benutzen, Rassisten, weil die ursprüngliche Bedeutung es mutmaßen lässt, was ich einfach mal bezweifle, weil die meisten Benutzer schwarz sind, oder hier herrscht eine Doppelmoral. Schwarze benutzen das Wort: Alles in Ordnung, die nennen sich nur gegenseitig so, es bedeutet einfach Schwarzer. Ein Weißer benutzt das Wort im selben Kontext: Oh mein Gott, wie kann er nur, dieser privilegierte Bastard, weiß der nicht, was das für ein schrecklicher Begriff ist und was der bedeutet??? Erneut, finde den Fehler.
    Ich kann hier meinen Vorrednern nur Recht geben, entweder soll es ganz verschwinden, was ja nunmal nicht geht, oder man soll aufhören es zu tabuisieren. Und auf die Intention achten. Hatte DCV die Intention, Schwarze zu beleidigen? Eindeutig, 100%ig, Nein. Haben Schwarze, die das Wort gegenseitig benutzen, die Intention, sich gegenseitig zu beleidigen? Nein. Hat jemand mit nem Hakenkreuz auf der Stirn, nem IQ von 20 und nem abfälligen Blick, damit die Intention, Schwarze zu beleidigen? Ja, höchstwahrscheinlich. Und das willst du alles über einen Kamm scheren und sagen, dass der Begriff per se rassistisch ist?
    Wach auf, Oli, du bist kein Kämpfer für soziale Gerechtigkeit, versuch es nicht zu erzwingen.

    • Mir gefaellt wie du Olis Kommentar durchleutest. Vor allem wie du das mit seiner ach so traurigen – sicherlich erlogenen – persoenlichen geschichte klarstellst. Du warst im Deutschunterricht definitiv ein sehr faehiger dude. Oli will um jeden Preis recht in seinem gestrigen Artikel haben und in entbloesst sich in diesem Artikel erst Recht als beschissener Rassist der einem weissen das Recht des Zitierens absprechen will. Gute Arbeit

      • Danke Mois, aber ich war im Deutschunterricht scheiße, lag aber am Lehrer. 🙁 Egal, hab trotzdem mein Abi, der kann sich ins Knie ficken.
        Das Oli keine Ahnung von dem Scheiß hat, den er labert, erkennt man auch daran, dass er, bis auf EINEN Satz gestern, nicht antwortet.

    • Was für ein Stück, zugegeben rhetorisch nicht unbegabtes, aber dennoch beschränktes Stück Scheiße du doch bist.
      Du bist ernsthaft der Meinung, dass es das „white privilege“ nur in den ’50ern gab?! Krass, wie verblendet und hängengeblieben du bist. Es tut fast schon weh, aber gut, damit stehst du scheinbar ja auch nicht allen. Erstmal alles bashen, was nur ansatzweise pro-black ist. Weil, das bedeutet ja umgekehrt auch anti-weiß. Gott, wie komplexbeladen ihr alle doch seid… Generell möchte hier irgendwie jeder alles sagen dürfen, nur checkt dabei keiner, dass es nunmal Menschen/Minderheiten gibt, die es verletzt und deshalb diese betroffenen Wörter so nicht in ihrem Sprachgebrauch haben. Aber das ist ja scheinbar egal, denn a) sagen es ja andere Minderheiten auch (beste Kindergartenausrede!) und b) ist mir doch scheißegal, wie der andere sich dabei fühlt, immerhin haben wir doch Meinungsfreiheit!
      Habe eben schon einen Kommentar hinterlassen und möchte an dieser Stelle nochmal die letzte Passage beisteuern:

      Sorry, aber ihr ganzen Heuselsusen habt einfach mal keinen Plan von Alltagsrassismus, weil ihr ganz offensichtlich alle Blondschopfe/Deutsche seid. Alleine das entzieht euch jegliche Grundlage zu diesem Thema.
      „Ohh, der will mir jetzt was verbieten, also geh ich auf die Barrikaden und mach auf anti! Und überhaupt: was heulen Schwarze denn so rum, die werden hier doch noch voll gut und alle gleich behandelt!“ – eben nicht, ihr Eierköpfe! Und das könnt ihr verdammt nochmal nicht beurteilen, weil ihr es nie am eigenen Leib erlebt habt! Ihr werdet nicht von älteren Deutschen angestarrt, wenn ihr in einen Bus oder die Bahn steigt, ihr kriegt keine zurückgebliebenen Kommentare wie „sie sprechen aber gut deutsch“ zu hören oder werdet auf gebrochenem englisch angesprochen oder werdet von Omas als „Neger“ betitelt. Also haltet bitte einfach mal die Fresse, denn ihr habt offensichtlich keine Ahnung!

      • Nochmal, tut mir leid dass du dich auf schlips getreten fuehlst. Gut, vielleicht habe ich nicht so viel mit diskriminierung zu tun gehabt wie du. Vielleicht sollten wir alle mal runterfahren. Mir geht es im endeffekt, darum, zitieren zu duerfen was ich will, unabhaengig ob ich weiss bin oder nicht.

      • Danke für das Kompliment! 🙂
        Du stützt deine Argumentation auf die Vorfälle, dass alte Leute Schwarze nicht komplett wie Weiße behandeln? Dein Ernst? Die sind in ’ner Zeit aufgewachsen, in der das normal war. Und die auch noch nicht so lange her ist. (Ich weiß, 1950 war etwas zu früh datiert, es war aber nicht meine Absicht, den historisch perfekten Moment der Gleichstellung beider Ethnien festzustellen)
        Mein Opa wurde ’32 geboren, wenn der in den 50ern ’nen Juden seltsam angeschaut hätte, hätte ich dem das genauso wenig übel genommen.
        Übrigens sagt dein Punkt „ist mir doch scheißegal, wie der andere sich dabei fühlt, immerhin haben wir doch Meinungsfreiheit!“ genau das aus, was ich seit Tagen sage. In Deutschland herrscht Rede- und Meinungsfreiheit (wenn auch eingeschränkt) und deshalb darf ich verfiiiiickt nochmal das sagen, was ich will. Mein Weltbild hat sich kein bisschen verschoben.

        • Hallo Moeses,

          du bist hier auf dem Holzweg und scheinbar (wie viele hier in dieser Kommentarsektion) nicht in der Lage bestimmte Texte richtig zu lesen und deren Inhalt zu erfassen.
          Es spielt in der Argumentation von „So Isses“ überhaupt keine Rolle, ob das Verhalten dieser älteren Leute in irgendeiner Weise nachvollziehbar oder gerechtfertigt ist. Er gibt hier ein Beispiel für einen Zustand dem viele Menschen ausgesetzt sind und unter dem diese Leiden.
          Selbst wenn man, wie du, die Frage danach Stellen möchte ob dieser Zustand in irgendeiner Weise gerechtfertigt ist, ist dein Argument, dass diese Menschen aus einer Zeit kommen in der das normal war, nahezu eine Frechheit.
          Kein Mensch ist gezwungen sich so zu Verhalten wie es in seiner Jugend „normal“ war. Diese Menschen können selbst entscheiden wie sie anderen gegenüber treten. Die Möglichkeit sein Verhalten, oder das der Allgemeinheit zu hinterfragen und sich gegebenenfalls zu verändern ist gegeben.
          Wenn man der Logik deines Kommentars folgt könnte man auch sagen, dass es okay ist sein Kind zu misshandeln wenn man selbst von seinen Eltern misshandelt wurde und / oder in einer Gegend aufgewachsen ist, in der das viele getan haben. Für das misshandelte Kind ändert das aber nichts daran, dass es jetzt darunter leiden muss. Es ändert auch nichts an der Verwerflichkeit der Handlung, auch wenn es dadurch für manch einen verständlicher werden könnte. Mir ist bewusst, dass dies ein extremes Beispiel ist. Ich will hier nicht Alltagsrassismus und Kindesmisshandlung in einen Topf werfen oder vergleichen, sondern die bizarre Logik hinter deinem Kommentar verdeutlichen.

          Des Weiteren: An alle die hier Doppelmoral schreien!
          Es wäre Doppelmoral wenn Oliver sagen würde, dass es nicht okay ist das N-Wort zu verwenden aber Homophobie und Frauenfeindlichkeit etc. sind okay.
          Er äußert sich zu den letzteren aber überhaupt nicht in seinem Kommentar. Das ja auch einfach nicht das Thema des Kommentars.
          Wenn man Hitler kritisiert ist man dadurch nicht gezwungen auch alle weiteren Menschenrechtsverletzer in der Geschichte zu kritisieren. Ebenso heißt es nicht, dass man diese befürwortet wenn man dies nicht im selben Atemzug tut.
          Dieses ganze Doppelmoral Geschreie ist also völlig inhaltslos.

          Wenn man das hier so liest gewinnt man leider den Eindruck, dass sehr viele hier einfach nicht damit klarkommen wollen, dass es scheiße ist als Weißer das N-Wort (warum auch immer) zu verwenden. Nehmt das doch einfach an, anstatt hier wie Kleinkinder krampfhaft irgendwelche Rechtfertigungen oder Beispiele bei denen es okay wäre zu suchen. Das ist wirklich lächerlich und deutet eigentlich nur darauf hin, dass ihr es nicht verstehen wollt.
          Warum? Fühlt ihr euch dadurch angegriffen? Oder so sehr in euren Zitiermöglichkeiten eingeschränkt, dass ihr lieber Diskriminierung in Kauf nehmt? Das ist traurig!
          Grow up!

  8. Eine ernstgemeinte Frage an dich, Oliver: Ich find es ja schön und gut dass du dich gegen Rassismus stark machst, aber wie wäre es, wenn du dich genauso gegen Homophobie, Gewaltverherrlichung, Beleidigungen gegen Behinderte oder respektlose Äußerungen gegenüber Frauen engagieren würdest? Deutscher Rap besteht im Jahr 2017 nämlich zu 90% aus eben genanntem, was ich persönlich sehr erschreckend finde. Würde mich über eine Antwort freuen.

  9. Krasse Logik im Deutschrap:

    Mutter Beleidigen = ok
    Schwester beleidigen = ok
    Die mutter und die familie von jedem fi**en = ok
    Jemanden als behindert bezeichnen = ok
    Free *name* schreiben und freiheit für einen (meistens zu recht) verurteilten fordern = ok
    Mit dem tot drohen = ok
    Jemanden schwuchtel nennen = ok
    Drogen verherrlichen = ok

    Aber wehe jemand sagt das N-Wort oder deutet es auch nur über 10 ecken an… Da kennt manu und animus keine Gnade.

  10. Hat alles seine Richtigkeit.

    Ich hätte dann aber auch bitte einen Artikel, warum es nicht klar geht als „deutscher“ fast jedes mal von andern, die sich nicht als „deutsch“ sehen, wenn was nicht passt gleich als Nazi/Rechter beschimpft zu werden.

  11. soll das heißen ich darf ein albumtitel nicht aussprechen? z.B. Death Grips – Niggas on the moon
    Oder wie sieht’s mit Niggaz Wit Attitudes aus?

    Versteh ich nicht ganz. Wenn es um Künstlernamen oder Albumtitel geht sollte jeder diesen aussprechen dürfen.
    Wenn DCVDNS ohne Sinn und Verstand Nigga gesagt hätte, würde ich die Aufregung ja noch halbwegs verstehen, er hat allerdings Taktloss einfach Respekt gezollt. Würde mich mal interessieren wie Taktloss das sieht.

  12. Wieso bringt aich der Verfasser des Artikels nicht um?Entweder sollten es alle sagen dürfen oder keiner!genau wie bei diesen fantastisch Zitat wo Eminem bewundert wird, weil er das n Wort noch nie in seinen Texten benutzt hat…alter der Typ ist weiß warum sollte er auch..

  13. Jetzt kurz zum verständnis, DCVDNS ist ignorant, weil er eine Anspielung auf taktloss macht. Ok dann ist die komplette Rap-Szene ignorant. Bei PA sports macht keiner ein Fass auf, weil der das wort Holocaust benutzt. Dieses wort ist mindestens genau so schlimm. Oder was ist mit dem wort Schwuchtel? Ganz ehrlich die halbe szene spielt sich hier auf für nichts. Wenn du als farbiger rapper das n wort benutzt, dann musst du auch damit leben das weisse kids das mit rappen. Die farbigen rapper die das benutzen sind genau so ignorant, sonst würden sie es nicht benutzen. Wie sagt man? So wie man in den wald hineinschreit, so schallt es auch wieder herraus.

  14. Hallo Oli,
    ich wollte mir deine erbaermliche erklaerung durchlesen aber habe es nicht geschafft. Ivh bin bis zu deiner These am anfang gekommen, welche zwar absolut behindert ist aber wahrscheinlich spaeter im text noch begruendet werden sollte. Dann hab ich es mit grossem aufwand noch geschafft, mir deine – wahrscheinlich erfundene – story mit dem schwarzem, der zufaellig um die ecke bog, als du dieses angeblich heute noch durch und durch rassistische Wort von dir gelassen hast. Weiter ging es nicht. Sorry.

    Ich persoenlich finde dass man grundsaetzlich nichts sagen sollte, was andere verletzen koennte. Dazu gehoert auch das mittlerweile viel diskutierte Wort „Nigga“.
    Ist ok, kann man so stehen lassen.
    Aber ernsthaft? Ein schwarzer rappt etwas und ich darf es nicht zitieren? Willst du mich verarschen? Wahrdchrinlich geht es im Text von dir noch weiter…aber ich brauche gar nicht zuende lesen, denn deine komplette Argumentation wird fuer die tonne sein. Die Zeit der Sklavenhaltung und der Apartheid ist vorbei!!!! seit langem!!!
    Ich zitiere was ich will, und zwar weil das voll in Ordnung ist und ich dem Wort „Nigga“ keine Farbe zuordne. Rassismus wuerde es gar nicht in diesem Maße geben, wenn wir nicht bei jedem Scheiss ein Thema draus machen wuerden. Und das hat ein schwarzer gesagt, naemlich morgan freeman, falls die hautfarbe irgendwie wichtig fuer dich sein sollte.
    Das Wort von Morgan freeman steht jetzt gegen das wort des schwarzen, der dir begegnet ist. Und wer hat nun recht? Ganz genau….Jeder muss das fuer sich selbst entscheiden. Wenn ich einen satz mit dem wort „nigga“ zitiere, muss ich damit klar kommen, dass es empfindliche Menschen gibt, die damit ein Problem haben. Jedoch nicht weil ich der dumme bin, sondern diejenigen. Denn am Ende der Geschichte darf man dieses Wort nur aufgrund.seiner Hautfarbe nicht zitieren. Wie laecherlich…
    Dein Verhaltwn hierzu finde ich latent rassistisch. Du solltest dich fragen ob du bei einem Hip hop-magazin gut aufgehoben bist. Vielleicht ist Hip Hop aber mittlerweile auch von latent rassistischen Spastikern wie dir unterwandert.

  15. HAHAHA! Sowas traut sich er sich auch nur bei DCVDNS. Bei Bushido oder Fler hört man sowas nicht, oder Money Boy oder so. Richtiger Lappen.

  16. Diese Kommentarspalte zeigt einen nationalen Trend im Rap auf. Scheiss Rassisten, die sich als Opfer stilisieren, weil sie nicht “Nigga“ sagen dürfen und sich dafür verfolgt sehen. Rap muss langsam einmal eine Grenze gegenüber völkischen und kulturalistischen Spinnern ziehen.

    • Du scheinst etwas wichtiges uebersehen zu haben. Es gibt gewiss ignorante oder rassistische menschen, die dieses wort benutzen, aber darum geht es gar nicht. Es geht darum, zitieren zu duerfen, was man will, unabhaengig von der eigenen hautfarbe. Ich weiss dass ich mit meiner weissen hautfarbe sicherlich weniger mit diskriminierung zu kaempfen hatte als meine schwarzen mitmenschen. Ich habe allerdings das recht darauf, weiterhin nicht diskriminiert zu werden. Wenn ich nicht mehr zitieren darf, weil ich weiss bin, diskriminiert mich das. Ich feiere musik von weissen und von schwarzen und in musik von schwarzen rappern faellt oft dieses wort. Wenn ich nun einen text mitrappe, der dieses wort enthaelt und das nicht darf, weil ich weiss bin, fuehle ich mich ausgegrenzt und das nennt man Diskriminierung. Muss ich mich jetzt selber auspiepen? Weil ich weiss bin? Was soll der scheiss?
      Nochmals, warum sollten weisse dieses wort benutzen??? Sie sind weiss scheissenocheins. Es geht ums zitieren!!
      Und was richtig abfuckt ist, dass rap.de, meinungsmacher nr.1 in sachen deutschrap mit einer grossen anzahl von lesern, followern und zuhoerern, ernsthaft der meinung ist, uns vorschreiben zu wollen, was wir zu zitieren haben und was nicht. Schonmal was von Verantwortung gehoert?
      Ist Herr Marquart nicht sogar chefredakteur oder wer hat da die Aufsicht? Oliver Marquart, ich moechte gerne mal Fler zitieren: „Egal was du gesagt hast ….bleib besser JETZT leise!“ Zitat Ende.

  17. Ich kann mich meinen Vorredner nur anschließen und Olli´s kleine Anekdote klingt wie Geschichten aus dem Paulaner Garten, also eher nach Bullshit.

    Ich habe da auch eine kleine Geschichte: 2012. Köln Lanxess Arena. Watch the Throne Tour. Kanye performt „All of the Lights“ vor einem Publikum dass meiner Schätzung nach aus 75 % weißen Menschen besteht. Jeder rappt mit. Bei der Zeile „MJ gone, our nigga dead!“ rappt das Publikum das N-Wort deutlich leiser mit. Kanye fällt das auf und lässt die Musik stoppen und fordert das Publikum auf die Zeile komplett mit ihm in voller Lautstärke zu rappen, was auch passiert. True Story. Da ist also ein schwarzer Weltstar auf der Bühne der anscheinend völlig d’accord damit ist, dass meine seine Songs auch als Weißer unzensiert zitiert und laut mit rappt. Und jetzt kommst du als kleiner, weißer Chefredakteur eines mittelprächtigen Rapmagazins und sprichst diese Legitimation das Wort als Zitat allen Weißen in Deutschland ab? Lächerlich.

    Schön Olli dass du die Rapwelt für unsere schwarze Mitmenschen besser gestalten willst in dem du ein Kollektivverbot für das N-Wort an alle Weißen aussprichst. Nächste Mission ist dann ja wohl dass nur noch Frauen Bitch & Hoe sagen dürfen und Homosexuelle nur noch Faggot. Merkst was? Könnte zur Mission Impossible werden oder wir schaffen Rap am besten sofort ab und wir hören nur noch politisch korrekte Musik. Mhhh…. ich lad mir dann mal das neue Helene Fischer Album, da kann ich alles mitsingen und muss keine Angst haben, dass ich ein verbotenes Wort benutze.

    Das man das N-Wort nicht inflationär oder gar als Diskriminierung verwenden soll ist jedem mit ein bisschen Menschenverstand klar sein.

  18. Wie auch der Beitrag zum „Untergang der Rap-Medien“ ist das hier wieder nur scheinheiliger Unsinn.

    Argumente dafür gibt es hier ja schon genug.

    Aber danke nochmal Rap.de , dass IHR UNS sagt, wer wie berichten soll und welche Wörter man nicht sagen darf.

    Wenn euer Kontent daraus besteht, dass Pedaz (schlimm genug dass er das echt gemacht hat); über Minuten einen Schalter repariert, dann würde ich auch auf jeden Zug aufspringen.

    Jeder darf zu dem ZITAT eine Meinung haben. Aber bitte erst vor der eigenen Tür kehren.

    Ich erwarte jetzt ( wie viele andere hier auch) JEDES MAL einen Kommentar wenn jemand „schwul Nutte Fotze scheiße und wack“(ACHTUNG ZITAT) sagt.

    Oder muss dir erst eine körperliche/psychisch eingeschränkte lesbische Frau sagen, dass du das nicht nachrappen sollst?

  19. Auch nicht als Zitat? Geht es euch noch ganz gut? Ueber die Verwendung des Wortes „Nigga“ in Raptexten von weissen Kuenstlern duerft ihr ja gerne bis zum Umfallen diskutieren. Aber in einem intellektuellen rezipierenden Kontext muss man das Wort verwenden wenn man darueber redet. Erwartet ihr jetzt auch, dass ein Wissenschaftler, der einen Artikel oder eine Dissertationen ueber rassistische Begriffe im Sprachgebrauch auch „N-Wort“ statt „Nigga“ schreibt weil er selber nicht schwarz ist? Seid ihr eigentlich voellig bescheuert? Googelt mal bitte „Use-mention-distinction“ bevor ihr so einen Schwachsinn verbreitet.

  20. N i G G A das sind eigentlich nur 4 Buchstaben. Wir geben ihnen die negative Bedeutung. Wenn du das Wort verbietest machst du es stärker. Sie Manuellsen Front! Nehmt dem Wort die Bedeutung nur so könnt ihr es harmlos und vergessen machen. Nehmt den Rechten ihre Wörter und Symbole!

  21. Leute, kommt mal runter.

    an die Leute, die auch Kommentare zu anderen Leuten/Texten „wollen“: Geht es euch darum, dass wirklich auch über andere Begriffe, verwendeten Stereotype und Redewendungen kritisch berichtet wird? Viele Kommentare hier lesen sich für mich eher so, dass sie meinen, Ollis Kommentar nicht ernst nehmen zu müssen, bis er nicht auch bei Begriffen wie „Fotze“ oder „Schwuchtel“ ebenfalls Kommentare schreibt. Das würde ich nun wieder als Doppelmoral bezeichnen: „Ich mache mir erst über die verletztenden Wirkungen eines Begriffs Gedanken, nachdem Du mir auch zu allen anderen Begriffen Deine Meinung gesagt und diese öffentlich formuliert hast.“ Ich finde, das ist eine sehr durchsichtige Vermeidungsstragie. Fangt doch mal bei einem dieser Begriffe an.

    Darüber hinaus: Olli hat nicht die Macht, euch etwas zu „verbieten“ oder zu bestimmen, was jemand „darf“ und „nicht darf“. Schon diese Begriffe sind total fehl am Platz. Er hat einen „Kommentar“ verfasst – ein „KOMMENTAR“. NIEMAND verbietet Euch irgendwas! Aber wenn ihr Euch die Freiheit nehmt, dieses Wort (ob Zitat oder nicht) zu gebrauchen, dann haben andere Leute auch die Freiheit, dieses Verhalten als problematisch, falsch oder rassistisch zu bezeichnen. (Zumal, wenn sich das so gut begründen lässt, wie bei dem N-Wort.)
    Über das genaue Ausbuchstabieren dieser – ich nenne es mal – „moralischen Richtlinie“ können wir uns doch problemlos unterhalten. Wieso also die Aufregung?

    Ich will jetzt hier keinen Aufsatz über Rassismus schreiben, also zitiere ich einfach mal n paar Leute, die dazu schon mal was gesagt haben: Afrobs & D-Flame „Öffne Deine Augen“.
    „Flame: die zeit ist reif. zu oft hören wir den gleichen scheiß. viele von den sogenannten n***ern da draußen sind kreidebleich. man kann net oft genug sagen, daß ihr leise seid, wenn es um dieses wort und ihr wei(ß/s) seid.
    afrob: yo flame, wie viel hiphop kann das land denn noch vertragen. es ist so weit gekommen, dass sogar weiße n***er sagen. bitte schau mich an und hab respekt für meine brüder. ich kanns nicht ignorieren und ich steh da auch nicht drüber.“
    Würde doch eigentlich auch als Kommentar zu der Aktion von DCVDNS reichen, oder?

    (Übrigens: An anderer Stelle habe ich schon die behindertenfeindlichen Bilder, die an anderen Stellen des Songs von Afrob&Flame auftauchen, thematisiert. In Ollis Kommentar geht es aber um Rassismus, deshalb bleibe ich mal beim Thema Rassismus.)

    PEACE OUT

  22. Irgendjemandem schon aufgefallen, dass der IRONISCHE TRACK TITEL, des IRONISCHEN (ja fast satirischen) Künstlers „der letzte tighte weiße“ heisst?
    klingelt es immer noch nicht? wie ideologisch, politisch korrekt und verblendet muss man sein, dass man ein künstlerisches stilmittel (hier genial als zitat plus gegenpol zum titel verbaut) nicht mehr erkennt.
    Muss alles sofort politisch aufgeladen sein? Nur von Ideologie verblendete Vollidioten können Satire nicht begreifen. Dass das Wortin der echten Welt trotzdem nicht zu gebrauchen ist, ist trotzdem richtig.
    Aber in einer künstlerisch ironischen Auseinandersetzung sollen die ganzen Realitätsfetischisten bitte die Fresse halten. PEINLICH.

    Geht jetzt wieder die unironisch antisemitischen Rapper feiern.

    • Rassismus und Kunst muss kein Widerspruch sein. Nur mal so…
      Niemand – auch Olli – hat gesagt, dass es keine Kunst ist, was DCVDNS da macht. Niemand hat gesagt, dass es sich nicht um ein künstlerisches Stilmittel handelt. Das heißt nur leider nicht automatisch, dass es nicht rassistisch ist.
      Und den Idiologie-Vorwurf könnte ich an dieser Stelle auch an dich richten, an eine Person, die sich offenbar nicht mit dem rassistischen Gehalt eines Wortes auseinandersetzen möchte. Ist nur die Frage, was uns das bringt, wenn wir uns gegenseitig Ideologie vorwerfen…

      peace out

  23. Was genau heisst das jetzt genau? Mir kann keiner sagen, dass wenn dieser eine ODB Song läuft – und ihr wisst welchen Song ich meine – Herr Marquart nicht mitrappt! Was macht der dann bitte? Sitz der dann da wie eine Statue da und taped sich den Mund zu? Nicht mal als Zitat!? Lächerlich! Bitte sucht mal nach „Sean Price N Word Crowd Participation“. Wenn auch nur ein Mensch mit weißer Hautfarbe „Redbone“ von Childish Gambino covert und den Originaltext singt gibt es einen Shitstorm. Wenn aber der Sänger oder die Sängerin das Wort durch „Boy“ ersetzt ist alles ok. Ja hackts? Entweder dem Wort wurde bereits jeglicher Bedeutung geraubt und kann einfach durch „Typ“ ersetzt werden, oder das Wort MUSS genauso benutzt werden, um den Sinnkontext des Liedes nicht zu verstümmeln. Wenn es in einem Lied um Menschen mit „schwarzer Hautfarbe“ geht, kann man das doch nicht einfach dieses möglicherweise wesentliche Element rausschneiden. In der Konsequenz heisst das, ein weißer Mensch kann/darf solche Lieder garnicht singen, oder er muss erst einen neuen Sinnkontext kreieren und vertieft in die Textanalyse einsteigen. Grade „Redbone“ aber ist nun mal kein Song mit transparentem Inhalt. Fängt schon damit an, dass der Song „Redbone“ heisst.
    Ganz ehrlich: Es gehört halt Fingerspitzengefühl dazu. Und wenn ich hier meine Meinung hierzu verfasse, kann ich doch wohl schreiben, dass es um das Wort „Nigga“ geht? Anreden werde ich trotzdem niemanden damit!
    Abgesehen davon ist DNVCS dämlich und schon „Der erste tighte Weiße“ rassistisch und wenig lustig. Nur mal am Rande.

  24. Hast du den Track von DCVDNS verstanden? Weißt du was ein Kontext ist? Weißt du was Kunst ist? Weißt du was eine Referenz ist? Weißt du was ein Zitat ist? Hab ich dir zu oft „Weiß(…)“ geschrieben?
    Olli überlass skinny rap.de du bist nicht mehr qualifiziert genug

    • Kunst und Rassismus müssen kein Widerspruch sein. Nur mal so…
      Man könnte auch zurückfragen: Weißt Du was Rassismus ist? Hast du verstanden, was dieses Wort bedeutet? Ich hoffe, es wird deutlich, dass ich denke, dass diese Art der Argumentation ihre Schwächen hat…

      peace out

      • Sorry, dass ich die offensichtlichen Dinge rausgelassen hab, weil ich dachte das würde man allgemein wissen. Als kleiner Denkansatz für dich: Es macht einen massiven Unterschied ob DCVDNS das N-Wort sagt, oder ob beispielsweise Freiwild das sagen würde. Desweiteren macht es einen Unterschied ob DCVDNS das ohne größeren Kontext oder als klare Referenz an Taktloss sagt.

        • Anscheinend ist mein Kommentar arroganter rübergekommen, als ich wollte und hat dann eine ebensolche Reaktion von deiner Seite hervorgebrracht („Als kleiner Denkansatz“). Sorry dafür.
          Ich glaube, wir reden hier aneinander vorbei. Denn ich habe nirdendwo DCVDNS in eine Schublade mit Freiwild gesteckt. Aber Deine Argumentation interpretiere ich so, dass du annimmst, dass eine Person entweder rassistisch ist oder nicht, und das dann bestimmt, wie eine Handlung von dieser Person zu beurteilen ist. Liege ich damit richtig? Dann hätten wir da nämlich den Unterschied zwischen unseren beiden Denkweisen gefunden, glaube ich. Ich denke, dass Handlungen, unabhängig von der Intention der handelnden Person rassistisch sein können. Und damit sage ich nicht, dass jede rassistische Handlung gleich schlimm ist, aber sie hat dennoch das Potential (ob gewollt oder ungewollt) Menschen zu beleidigen und zu verletzten und trägt dazu bei, dass rassistische Sterotype und rasistische Machtverhältnisse fester Teil unserer Gesellschaft bleiben.
          Und ob dieses Wort – besonders von Weißen ausgesprochen – verletztend ist – dazu haben schon so viele Schwarze und auch Schwarze Deutsche Stellung bezogen, dass ich an dieser Stelle davon augehen würde, dass man das allgemein wissen würde. Im HipHop waren das z.B. Afrob und D-Flame, die ich hier gerne nochmal zitiere: „man kann net oft genug sagen, daß ihr leise seid, wenn es um dieses wort und ihr wei(ß/s)e seid.“
          Wenn du weiter diskutieren möchtest: ich bin gerne dabei…

          peace out

          • So wie ich deinen Kommentar verstehe gehst du davon aus, dass ich vor allem den Kontext von etwas betrachte und du vor allem den Text an sich. Mir ist es allerdings ein Anliegen beides zu vereinen um zu einem Gesamtbild des Dargestellten zu kommen.
            Nehmen wir einmal an ein Rapper mit Maske (über dessen Hautfarbe nichts bekannt ist, der Fall soll rein hypothetisch sein) benutzt das N-Wort. Ist es dann okay oder nicht und wie ändert sich deiner Meinung nach die Aussage wenn sich rausstellt, dass der Rapper a)weiß b)schwarz ist?
            Ist es nicht so, dass es einen Unterschied macht ob Jonathan Meese innerhalb einer Kunstdarbietung einen Hitlergruß macht (http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/freispruch-fuer-kuenstler-jonathan-meese-im-hitlergruss-prozess-a-916586.html) oder ob eine offensichtlich rechte Person, deren diskriminierende Intention klar erkennbar ist dies tut.
            Wäre es nicht sinnvoller dem Begriff seine Bedeutung zu nehmen, anstatt der Bedeutung ihren Begriff?

  25. Dass ihr meinen heute erstellten Kommentar nicht veröffentlicht, ist echt ein Armutszeugnis! War dieser zu unbequem? Sorry, aber wenn ihr so einen Kommentar zensiert, der sich auf der rein argumentativen Ebene bewegt, dann muss ich wirklich an eurem Grundverständnis bezüglich einer demokratischen Diskussionskultur zweifeln. Enttäuschend!!!

  26. Gerade bei dieser Sache mit dem Zitieren bzw. mitrappen würde mich mal die Meinung eines Mensch mit dunkelhäutigter Hautfarbe interessieren ob er die Sache auch so problematisch sieht wie der Herr Marquart oder dieser ominöse Mann, der ihn belehrt hat.
    Klar, bin ich mir als Weißer und Freund der HipHop Kultur über Wortherkunft und Bedeutung klar, deswegen ist dieses Wort kein fester Bestandteil meines Wortschatzes und ich würde nie jemand mit dem „N-Wort“ ansprechen oder gar beleidigen, aber muss ich mich tatsächlich jetzt der political correcntess wegen selbst zensieren wenn ich was mit rappe?

  27. Sich über SJW beschweren, weil es nicht ok ist die N-Bomb zu droppen. Wow. Ihr habt hier ja spaßige Kerle. Auch von political correctness zu sprechen ist totaler Murks. Das sind dann die ersten die über Mangel an Nationalstolz klagen, während sie die Kotze in ihrem Mundwinkel mit der SCHLAAAAND-Fahne wegwischen. In seiner Kommunikation ein Wort nicht zu benutzen, weil es Menschen verletzt wenn es von einem/r Weißen kommt, hat nichts mit political correctness zu tun. Das hat eher damit zu tun, dass man es nicht für nötig hält ein Arschloch zu sein, welches Schwarzen (wieder!) erklären will, wie die Welt läuft und was sie zu akzeptieren haben.

    Whatever. Ice Cube hat das alles vor Kurzem recht gut bei Bill Maher zusammengefasst. Der hatte einen Shitstorm, weil er eben dieses Wort benutzt hat.
    https://www.facebook.com/Maher/videos/10154783827827297/

    „When I hear my homies say it: It doesn’t feel like venom. When I hear a white person say it, it feels like the knife stabbing me.“

    • Ich unterstelle dir mal jetzt dass du schwarz bist und ich bin weiß (eigentlich sollten diese Begriffe auch gestrichen werden weil wir alle Menschen sind und unser Blut gleichermaßen rot ist). Davon abgesehen will niemand hier irgendjemand mit einer anderen Hautfarbe erklären wie die Welt zu laufen hat. Wir leben in einem Land in dem wir frei sind unsere Meinungen zu äußern und diese auch (gerne strittig aber konstruktiv) diskutieren können. Also lass diese Unterstellungen, denn wir sind hier nicht in den USA, wo es in Sachen Rassismus gegenüber Schwarzen sicherlich noch ne Nummer härter zu geht als hierzulande.

      Back 2 Topic: Ich benutze dieses Wort nicht in meinem alltäglichen Sprachgebrauch und würde nie einem Menschen mit schwarzer Hautfarbe damit ansprechen. Aus Respekt und weil es mir als Weißer nicht zusteht. Nun mag ich HipHop. Höre gerne und rappe auch gerne die ein oder Line enthusiastisch mit. Da kommt das Wort drin vor. Aber ich würde mich nicht zensieren, denn ich zitiere eine Person, die ich schätze und dessen musikalischen Erguss ich liebe. Wie stehst du dazu? Bin ich deswegen AFD Wähler oder gar Nazi?

      Und Ice Cube würde ich gerne fragen wie er dazu steht, dass faggot oder retarted im Rap ein synonym für schwach ist und ob es ok ist eine Frau auf ihre sexuellen Reize zu reduzieren und/oder wie Dreck zu behandeln und dementsprechend mit den Worten Bitch und Hoe zu degradieren. Das sind auch alles Teile der HipHop Kultur.

      Mir steht kein Urteil zu aber ich finde einen Schwarzen der seine Homies nicht mit dem N-Wort bezeichnet glaubwürdiger als jemand der dies tut.

    • Ice Cube ist doch ein Heuchler. Von der Wortbedeutung und -herkunft her sollte es sich, egal von welcher Person man als Schwarzer so betituliert wird, wie ein Messerstich anfühlen!

  28. Und ich sitze hier und rappe einfach jeden Biggie Text voller Leidenschaft mit.

    Leckt mich doch am Arsch habt ihr keine anderen Probleme?!

  29. Hahaha die Story von Kanye, auf dem Köln Konzert. Selten so gelacht… Schön finde ich tatsächlich das hier so viele Leute teilweise sehr angeregt, aber bemüht sinnvoll über so ein sozial kritisches Thema diskutieren. Da hat Hip Hip oder Rap oder der Verfasser des Artikels die Mission doch schon mal begonnen.
    Musikrichtungen mit eher weniger Songtexten oder immer nur naiveren Liedern, werden in den jeweiligen Foren warscheinlich nicht solche Debatten nach sich ziehen.

  30. Ist ja auch nicht so dass die Afrikaner selbst keine krasse Sklaven History haben. Dagegen was Sklaven während der Pyramiden Bauzeit erleben mussten, war die Baumwollpflücker so was wie Ferien auf dem Bauernhof. In Äthiopien waren Schwarze Sklaven bis vor kurzem auch normal. In vielen arabischen Ländern gibt es die immer noch.

    Wenn Huxxxsöhne wie ich meine nicht Manuellsen, es ernst meinen würden, dann würden sie auf sklaverei in Katar usw aufmerksam machen… stattdessen fährt man dann mit 81 Brüdern, die in ihrem Club keine schwarzen aufnehmen dürfen, in Arabische Länder mit fragwürdigen Arbeitsverträgen.

    Davon abgesehen benutzen es HipHop Sozialierte eh nur im Kool Savas kontext.

    @oli
    Wie wär es wenn du eine Bücherverbrennung organisiert wo wir alle kommen, und unsere Tonträger verbrennen können, auf denen N Wort gesagt wird?

    Und warum habt ihr damals nicht euer Maul aufbekommen als Hafti das Internationale Judentum verfluchte, während zur gleichen Zeit Cello und Abdi als „HJ“ im Mietwagen nach Holland gefahren sind?

    Über den ganzen antisemitischen scheiss in eurem Business, habt ihr doch erst gesprochen als Welt.de euch drauf aufmerksam machte, dass bei euch die kacke am dampfen ist.

    Am schlimmsten ist aber Falk Schacht. Keiner kehrt die Probleme besser untern Teppich als unser Berufs-B-Boy…

  31. Außerdem ist die N Wort Debatte eigentlich euer größtes Problem?

    Ich würde sagen die Sache mit den Arabischen Familien und Clubs hat euch gefickt und wird noch sehr sehr böse enden.
    Die schiesereien wegen „Rappern“ werden ab jetzt in immer kürzen Intervallen passieren.
    Und ihr habt das passieren lassen, bzw. euch hinter eurem linken Zeitgeist versteckt als es passierte

  32. Zum Thema „Zensur des N-Wortes in der Kunst“ verweise ich auf die Worte von Ishmael Reed in der Causa „Huckelberry Fin und Tom Sawyer werden politisch korrekt!“: „Warum zensieren sie dann nicht die schwarzen Autoren, die das Wort verwenden? … Zensieren wir dann auch Liedtexte? Zum Beispiel beim Musical ,Show Boat‘? Und Hip-Hop, wie wir es kennen, wäre tot.“

  33. Bin ja eigentlich nicht unbedingt dem politisch korrekten Milieu zuzuordnen, aber beim Thema N-Wort bin ich mit Oli einer Meinung. Wer dieses verbrannte Wort noch benutzt, dem ist nicht mehr zu helfen. Genauso sehe ich das beim Thema Homophobie… Wer „Nohomo“ als Attitüde besitzt ist einfach nur dumm.

  34. Es gibt kein Wort auf diesem Planeten, dass nur Ansatzweise so behandelt wird wie „Nigger“.
    Egal wie böse oder schlimm ein Wort ist, es darf immer benutzt werden, wenn man es zitiert oder über das Wort redet. Wenn einen Schwarzen (oder irgendwen) das nur stört, wenn nicht-Schwarze das Wort benutzen, dann ist das von ihm rassistisch, nicht von den anderen. Wenn es ihn generell stört, ist das immerhin eine konsequente Position. Aber auch hier gilt: wir reden über das Wort oder zitieren es. Dann kann und sollte man es auch aussprechen.
    Außerdem: so zu tun als stünde nur schwarzen eine Meinung dazu zu, ist ebenso rassistisch. Denn es betrifft uns alle ob es erlaubt ist, ein Wort zu sagen oder ob es erlaubt ist, Wörter de facto selbst vollkommen wertfreie zu Benutzen.
    Und wenn das Leuten wehtut, dann tut es ihnen weh. Befindlichkeiten (so verständlich sie auch sind) dürfen niemals so sehr geschätzt werden, dass man deswegen zensiert.

  35. Aller, dit soll ’ne Rap-Seite sein? Der HNIC vom Deepen Mobb ist tot und hier wird über einen wannabe Komikrapper ausm Saarland gesabbelt der einen wannabe Avantgarderapper aus Berlin zitiert. Kranke Welt…

  36. Nigga pls. Solange das N-Wort ein von Rassisten okkupierter Begriff ist, müssen wir das Wort reframen, das heisst, einen anderen Betrachtungsrahmen geben. Es kann nicht sein dass es ein „verbotenes Wort“ gibt. Niemals. Solange wir das N-Wort mit einer solchen „unaussprechlichen Macht“ aufladen, wird es immer seine Macht entfalten können, sobald es verwendet wird. Nur der inflationäre Gebrauch des Wortes nimmt ihm die Macht. Es wird Slang. Einem „Weissen“ auf Grund seiner Hautfarbe dieses Wort zu verbieten, ist Rassismus. Jeder sollte seine Homies Nigga nennen, solange bis „Nigger“ ein Synonym für „Kollege“ ist. Es gibt keinen Safe-Space für Realitätsverweigerer. Nigger, Nigger, Nigger.

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