R.I.P. Ufo361? Das Abschiedskonzert in Berlin

Ufo361 hat am vergangenen Samstag sein vorerst letztes Konzert gegeben. Schon im Vorfeld hatte der Berliner Rapper seine „Stay High“-Tour unter dem Motto „R.I.P. Ufo361“ vermarktet. Der „Tod“ des Rappers sollte im Vordergrund stehen. Was sich ziemlich makaber anhört, wurde von seinen Fans aber nicht als Anstoß aufgenommen: Bereitwillig kleideten sie sich für sein letztes Konzert ganz in Schwarz und hielten Plakate mit der Aufschrift „Stay High bis zum Tod“ hoch.

Beim Konzert selbst bekam man von dem Rummel aber nicht allzu viel mit: Es war ein ziemliches Standard-Konzert. Im Eingangsbereich wurden zwar Buttons mit Ufos Gesicht zum „Gedenken“ verteilt, die Show bezog sich aber zu keinem Zeitpunkt auf das Thema. Der Rapper selber erwähnte sein künstlerisches Ableben mit keinem Wort. Auch sonst war die Show eher ernüchternd: Hatten Fans im Vorfeld schon vermutet, was für spektakuläre Feature-Acts er für seine letzte Show auf die Bühne holen würde, so wurden sie zumindest in diesem Punkt enttäuscht. Bis auf seinen Backup-Rapper, gab es keinen einzigen Gastbeitrag. Das Konzert wurde außerdem ausschließlich im Playback abgehalten und dauerte nur etwas über eine Stunde – trotzdem hielt das die Fans nicht davon ab, komplett auszurasten.

Am Ende gab es Andeutungen, dass Ufo361 als „Kaiser“ zurückkehren könnte. Der Name ist für UFO-Fans nicht neu: In Videos war er zuvor schon als Kaiser aufgetaucht, außerdem nennt er sich bei Instagram seit einer Weile schon so. Als der neue Name dann auf der Bühne zu sehen war, gab es für die Fans kein Halten mehr. Am Ende des Konzertes wurde noch bestimmt 10 Minuten der neue Name gerufen und um eine Zugabe gebettelt: Aber Kaiser tauchte nicht mehr auf.

Einen Rückblick auf Ufos ereignisreiche Karriere findest du hier.

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