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Dardan: Debütalbum „Hallo Deutschrap“ erscheint im Mai

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Dardan gibt bei Facebook das Releasedate seines Debütalbums „Hallo Deutschrap“ bekannt: das Album wird schon im Mai erscheinen.

Nachdem Dardan Tracks wie „Miami Vibes„, „Mister Dardy“ und „Mámá“ schon vor einigen Wochen veröffentlichte, gibt er jetzt per Facebookpost auch das Releasedate des Albums „Hallo Deutschrap“ bekannt: am 19. Mai wird das erste Album des Rappers erhältlich sein – darauf lassen jedenfalls seine Hashtags schließen.

Auch die Tracklist ist jetzt kein Geheimnis mehr: 16 Songtitel und einige Featuregäste, die aber noch nicht bekanntgegeben wurden, lassen die Vorfreude auf das Werk des Newcomers steigen.

01 Hallo Deutschrap
02 Mister Dardy
03 Albanian Inhale (feat. ???)
04 Mula
05 Miami Vibes
06 Atme durch
07 Walking dead
08 Albo Trap Skit
09 Amigo
10 Heckler & Koch (feat. ???)
11 Boulevard
12 Cocaine Cowboys (feat. ???)
13 Poker
14 Kripos jagen mich
15 Geldzählmaschine (feat. ???)
16 El Patron – A. C. A. B.

Dardan – Miami Vibes (prod. Omega Beatz)

Dardan veröffentlicht mit „Miami Vibes“ einen Representer Track mit passendem Video wie es im Buche steht.

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Review: Zuna – Mele7

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Zunas „Mele7“ an seinem Hype zu messen, wäre unfair. Einen Wirbel in diesem Ausmaß hat Deutschrap schon länger nicht mehr erlebt, hunderte Millionen Klicks sind eine Messlatte, der niemand verpflichtet ist, gerecht zu werden. Doch Vorschusslorbeeren hin oder her: Das Album selbst hat Stärken und Schwächen, und beide Waagschalen sind prall gefüllt.

„Mele7“ fängt richtig stark an. Knapp die erste Hälfte des Albums ist von Autotune-getränkten Straßen-Hymnen geprägt. Ganz im Stile eines Travis Scott werden die meisten Parts mit dem geschickt eingesetzten Effekt belegt geträllert, was zwar einerseits sehr eingängig ist, auf der anderen Seite aber zu wenig Platz für die harten Rap-Verses lässt.

Denn die sind stets ein Highlight – und zu Beginn auch noch reichlich vorhanden: Auf „Viertel“ und „Guck Mama“ gehen prägnant gelallte Gesangspassagen und kantig gerappte Parts die perfekte Symbiose ein, die einigen anderen Songs nicht ganz gelingen will. Mehr davon und die Abnutzungserscheinungen wären erst deutlich später aufgetreten. So krankt „Mele7“ leider am – ich nenne es mal – Future-Syndrom. Nach einer Handvoll Tracks wird es einfach öde. Alles ist gut, aber ähnelt einander viel zu sehr.

Dennoch: Die Produktionen sind absolut hochkarätig, haben ordentlich Wumms und sind gewissenhaft auf Hochglanz poliert. Dadurch klingt es zwar zuweilen etwas zu glatt, transportiert aber authentisch den Drogen-Millionen-Flavor, auf den Zuna abzielt. Hier wurde millimetergenau gearbeitet, jeder Handgriff sitzt. Einige Ecken und Kanten mehr wären zwar spannend gewesen, aber zu meckern gibt es aus technischer Sicht gar nichts.

Ab etwa der Hälfte gibt es dann den Twist. Offenbar war auch Zuna bewusst, dass der Stil der ersten Hälfte sich nicht auf Albumlänge trägt. So schwingt „Mele7“ mit „Wieso?“ zu einem weitaus clubtauglicherem Style um. Tanzbare, heitere Beats mit einem fast schon Jason Derulo’eskem Beigeschmack ziehen sich durch den Rest des Albums. Mamacita / Señorita“ sing Zuna in der Hook von „Dale“. Das fasst es eigentlich gut zusammen.

Natürlich werden auch weiter Kilos verkauft, Stiche verteilt und Sportwagen zelebriert, nun klingt das aber eben glamouröser. Auf „Ghetto“ paaren sich Pop-Elemente mit westcoastigen Synthies, auf „Baby“ huldigt Zuna seiner Freundin und verlässt sich komplett auf softe Synthies, Gitarrenriffs und dezente Drums. Gegen Ende baut man mit „Nummer 1″ sogar auf einen Reggae- und Dancehall-Anteil.

Das klingt dann leider alles nicht mehr so versiert und stilsicher, wie noch die erste Hälfte des Albums. Die eingängig geträllerten Rapparts funktionieren hier zwar mindestens genau so gut, die Instrumentale klingen aber noch austauschbarer und entbehren dem edel anmutenden Hochglanz.

Inhaltlichen Tiefgang gibt es abseits von Was-ist-Geld-gegen-Freundschaft nicht. Das ist auch nicht weiter schlimm, „Mele7“ baut voll und ganz auf die Musikalität des Protagonisten und der wenig überraschenden Feature-Gäste, die sich allesamt voll in ihrem Element wiederfinden. So auch Zuna, der sich sichtlich wohl fühlt und stellenweise wirklich aufblüht. An anderer Stelle mangelt es dann leider wieder an Einfallsreichtum und Abwechslung, wodurch das Album trotz einiger Hits sich auf Albumlänge eher schleppend hinzieht. „Mele7“ gehört aber auch nicht auf Kopfhörer, sondern ins Auto oder den Club – mit weniger strengem Ohr kann man das nämlich alles verzeihen und Hit einfach Hit sein lassen.

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Interview mit Azet und Zuna (KMNGang)

Azet und Zuna von der KMNGang aus Dresden werden deutschen Straßenrap anno 2016 entscheidend mitbestimmen. Hits wie „Hol mir dein Cousin“ mit Nimo oder „Für die Familie“ wurden bereits millionenmal geklickt. Zu recht: Ungefilterte Lyrics treffen auf ein edles, gut ausproduziertes Soundbild. Überspitzt gesagt ist der Sound der Jungs aus Johannstadt eine Kreuzung aus Bushido und Future. Wir […]

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Neonschwarz – Jogginghosentag (prod. Monroe) [Video]

Neonschwarz präsentieren ein weiteres Video aus ihrem Album „Metropolis“. „Jogginghosentag“ heißt das gute Stück und ist als Ode an das gute Leben zu verstehen. Kein Stress, keine Arbeit, keine Leistungsgesellschaft und keine Termine, sondern leicht einen sitzen und auf der Couch mit der Jogginghose. Einfach mal nichts machen.

Produziert wurde der Track von Monroe. Besonders die Umsetzung des Videos sollte hervorgehoben werden,ruhige Pastellfarben und diverse weiche Gegenstände unterstützen den Vibe des Songs sehr gut.

Remoe – Transformer (prod. Remoe & Nico Chiara) [Video]

Remoe, der jüngst durch seine Produktionen für Fler in den Fokus der Öffentlichkeit gerückt ist, veröffentlicht einen neuen Song inklusive Video. „Transformer“ kann ab sofort auch auf allen gängigen Plattformen gestreamt werden.

Vor einigen Monaten veröffentlichte Remoe eine Dokumentation über den Enstehungsprozess seines Mixtapes „Alles für die Fam„, das im Juni erscheinen soll. Jetzt gibts mal wieder eigene Musik von Remoe, der zuletzt beispielsweise „Intro“ von Capo produziert hat.

Soundtechnisch ist „Transformer“ wie zu erwarten qualitativ hochwertig und interessant – da Remoe den Track natürlich selbst, mit Unterstützung von Nico Chiara, produziert hat, lassen sich auch Gemeinsamkeiten mit Flers letzten Werken feststellen. Trotzdem hat Remoe einen eigenen, individuellen Musikstil entwickelt, den man auch in seiner neusten Single hören kann.

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Sero – Aye Que Rico [Video]

Der selbsternannte „Pussykiller“ Sero veröffentlicht mit „Aye Que Rico“ ein weiteres Video.

„Aye Que Rico Baby, who’s your daddy? Pussykiller so wie Itchy Pussykiller, call me Jerry“

An Selbstbewusstsein mangelt es dem Four Music Artist auf jeden Fall nicht. Positiv fällt, wie schon bei den vorigen Veröffentlichungen, die Optik des Videos auf.

Der Sound hebt sich von seinen bisherigen Singles ab und lässt sich unter „Afro Trap“ verbuchen. Bleibt nur zu hoffen, dass nicht noch mehr auf diesen Zug aufspringen.

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Es geht verdammt nochmal um mehr als Premium-Boxen [Kommentar]

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Wenn irgendwann in der Zukunft der kommerzielle Erfolg von Deutschrap im Jahr 2017 zur Sprache kommt, wird mit neununneunzigprozentiger Wahrscheinlichkeit früher oder später ein Zauberwort fallen, das dieses Phänomen zu erklären versucht: die Premium-Boxen.

Die Zeiten, in denen ein Rap-Album aus einer simplen CD in einer Hülle, in der sich wiederum ein Beilage-Heftchen mit gesammelten Lyrics des Produkts und Widmungen an Mitwirkende in einem aufeinander abgestimmten Artwork bestand, sind längst Geschichte. Ein Rap-Album gleicht heute eher einem Adventure Package und lässt, zumindest in dieser Hinsicht, kaum einen Wunsch offen.

Viel eher könnte es sich kompliziert gestalten, im Wirrwarr der Schuhkarton-großen Box das eigentliche Highlight im Konglomerat, den Tonträger mit der Musik selbst, ausfindig zu machen. Um ans Ziel zu gelangen, gilt es, sich zuerst durch einen Wust aus Feuerzeugen, Download-Code-Schnipseln, Kugelschreibern, Autogrammkarten, T-Shirts, Tour-Flyern, Taschenwaagen, Special-DVDs, Handtüchern, Rucksäcken, Bilderrahmen und Minidiscs mit Bonustracks zu kämpfen.

Keine Frage, ohne dieses Marketingkonzept wäre deutscher Rap definitiv nicht auf seinem wirtschaftlichen Zenit und würde die Album-Charts gewiss nicht in derartig kurzen Intervallen so angriffslustig und dominant aufmischen.

Diese geniale Idee aus den Reihen des Managements ist simpel, schlüssig und auf seine Weise genial, schlägt die obligatorische Premium-Erweiterung eines Albums in Gestalt einer Special-Box doch gleich drei satte Fliegen mit einer Klatsche. Zum einen beugt man der zutiefst unsittlichen Überlegung des Konsumierenden vor, sich das jeweilige Album einfach ohne wirklichen Aufwand kostenlos aus dem Netz zu ziehen, indem man es an Utensilien koppelt, die man sich nicht mal so nebenbei aus den Weiten des World Wide Web saugen kann und die gleichzeitig die Möglichkeit eröffnen, ein mittelmäßiges oder gar schwaches Album durch materielle Multiplikatoren aufzuwerten und bewusst ein bisschen in den Hintergrund zu stellen.

Des Weiteren nutzt man die Loyalität der im Großteil der Fälle sehr jungen Hörerschaft zum als Gottgestalt stilisierten Lieblingsrapper aus und suggeriert die Mär vom „wahren Fan“, der sich mit dem Kauf der exklusivsten Special-Box den Premium-Groupie-Status förmlich erkaufen kann. Camps und deren Künstler stellen es gerne so dar, als sei der Kauf ihrer Premium-Box der einzig loyale Treuebeweis. Damit suggeriert deutscher Rap seiner Taschengeld-Fanbase relativ schamlos die Devise „Wenn du ein echter Fan bist, dann kommt für dich nur die Premium-Version in Frage.“

Damit kommen wir zum vielleicht entscheidendsten Punkt: die Relevanz einer hohen, möglichst einstelligen Chartplatzierung des jeweiligen Releases. Diese richtet sich nämlich nicht an der Zahl der verkauften Einheiten aus, sondern am Umsatz, der mit dem Verkauf des Albums erzielt wurde. Wer 15 000 CDs für angenommen 15 Euro verkauft, erzielt einen Umsatz von 225 000 Euro, wird seinen Platz in den Albumcharts jedoch dennoch hinter demjenigen einnehmen müssen, der aus 5 000 Boxen zum Preis von jeweils 50 Euro insgesamt 250 000 Euro Gewinn erbeuten konnte. Und so weiter.

Nicht selten triggern diese sogenannten „Unboxing-Videos“ die Hochphasen meines Yu-Gi-Oh-Sammelwahns auf ostdeutschen Grundschulhöfen, was prompt dazu führt, dass ich den jeweiligen Clip nach knappen 30 Sekunden leider gequält und genervt weg klicken muss. Mich nervt es schlicht und ergreifend, mit anzusehen, dass die Künstler teils nicht einmal einen Hehl daraus machen, dass ihr Album nur eines von 15 Bestandteilen der Box ist, während sie mir voller Inbrunst die anderen 14 Bestandteile unter die Nase reiben und deren hervorragende Qualität beteuern.

Die Künstler, denen ich mich durch ihre Musik eigentlich so nahe fühle, bewegen sich für ein paar Minuten auf dem unterirdischen Niveau von Staubsaugervertretern, die mich in der Rolle eines braven Dienstleisters vom Kauf eines Produktes überzeugen wollen. In vielen Fällen wird dabei schnell offensichtlich, dass es lediglich im Interesse des Major-Labels und nicht im Augenmerk des Künstlers selbst liegt, die Boxen überhaupt herstellen zu lassen und anschließend zu promoten.

Versteht mich nicht falsch: als Rap-Fan freue ich mich selbstverständlich über jede einstellige Chartplatzierung, die „unsere Leute“ erlangen können. Zudem gönne ich den Künstlern jeden Einzelnen mit ihrer Musik verdienten Groschen, der ihnen einen gewissen Lebensstandard und die Motivation, auch in Zukunft Mucke zu machen, beschert.

Die gesellschaftliche Bedeutung von deutschem Rap und die bloße Möglichkeit, mit Sprechgesang Geld verdienen zu können, soll ebenfalls erhalten bleiben.

Trotzdem bin ich der Meinung, dass man das nicht um jeden Preis und eben nicht mithilfe fiesester Maschen aus den Reihen der Industrie erzwingen muss. Und dass es in allererster, zweiter, dritter und vierter Linie um Musik gehen sollte. Und nicht um Merchandise, Chartplatzierung, Unboxing-Videos und öffentliche Hochrechnungen der Ausgaben und Einnahmen.

Mich regt in erster Linie nicht die bloße Existenz von Premium-Boxen an sich auf, sondern ihr derzeitiger Stellenwert im Business. Wenn ein neues Album erscheint, sollten dessen Inhalte, die Art und Weise der Vermittlung derselben, die Stimme, der Flow, die Atmosphäre, die Beats und die Samples einfach eine bedeutendere Rolle spielen, als das XXL-T-Shirt oder der Schlüsselanhänger, der beiliegt. Im Gegenteil: ein stabiles und vielseitiges Album kommt auch gut ohne eine Box aus.

Nimo – Lass Fotzen reden [Stream]

Nimo veröffentlicht den ersten Track seines neuen Albums „Kiki„, das am 16. Juni erscheinen wird. „LFR“ steht für „Lass Fotzen reden“ und überzeugt mit einer traplastigen Hook und solidem Rap.

Nimo, der bei 385ideal und seit kurzem auch beim Major-Label Universal unter Vertrag steht, kündigte außerdem schon vor einigen Tagen an, dass es ein Video zu „LFR“ geben wird. „Kiki“ ist der Nachfolger von „Habeebee„, dem Debütalbum des Rappers.

Eine weitere gute Nachricht für alle Fans: Nimo wird ab dem 14. Oktober auf „Kiki Tour 2017“ gehen – Tickets gibt es bei krasserstoff, eventim und allen bekannten VVK-Stellen.

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rap.de präsentiert: Nimo geht auf „Kiki Tour 2017“

Gute Nachrichten: Nimo geht auf „Kiki Tour 2017“.

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KC Rebell x Summer Cem – Nicht jetzt (prod. Juh-Dee) [Video]

KC Rebell und Summer Cem veröffentlichen „Nicht jetzt“, das erste Video aus ihrem gemeinsamen Album „Maximum“. Wie schon der Teaser vermuten ließ geht der Sound stark in Richtung Afro Trap. Ach, Deutschrap…

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Skinnys Abrechnung #29: Warnung an die Afro Trap-Mitläufer

Nichts gegen Afro Trap – aber hört auf, zu kopieren!

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