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SXTN veröffentlichen neuen Track „Bongzimmer“ und Cover von „Leben am Limit“

Für SXTN-Fans gibt’s heute was für die Ohren und Augen – nachdem Juju und Nura ihren neuen Song „Bongzimmer“ präsentierten, gibts jetzt noch das Cover von ihrem Debütalbum „Leben am Limit“ bei Facebook zu sehen.

Dass die Mädels von SXTN dem Graskonsum nicht direkt abgeneigt sind, dürfte für ihre Fans keine Überraschung mehr sein. „Bongzimmer“ könnte eine 4/20-Hymne sein – wenn der Track nicht knapp eine Woche zu spät erschienen wäre. Aber wir wissen ja alle: Weed macht ein bisschen vergesslich.

Auch das Cover vom Album „Leben am Limit“, das am 19. Mai erscheinen wird, ist jetzt bekannt und es zeigt die beiden – Überraschung! – beim Kiffen. Jedenfalls eine von beiden. Aber dass sie schwesterlich teilen, kann man wohl voraussetzen.

SXTN: Debütalbum „Leben am Limit“ kommt im Mai

„Jetzt sind die Fotzen wieder da“ – Nura und Juju greifen an.

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Kontra K – Gute Nacht [Review]

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Nicht mal ein Jahr mussten Kontra Ks Fans auf den Nachfolger von „Labyrinth“ warten – und jetzt ist es so weit: der Mann, der wohl schon bei so manchem Kraftsportler mit seiner Musik für den ein oder anderen Motivationsschub gesorgt hat, releast sein neues Album „Gute Nacht“.

Seinen Ruf, Musik für Fitness-Fanatiker zu machen, hat er seit einiger Zeit endgültig weg – Kontra Ks Musik wurde letztes Jahr von der Süddeutschen Zeitung zugespitzt, aber nicht ganz falsch als „Muskel-Rap für das Bizeps-Selfie“ bezeichnet.

Und auch wenn Kontra seine Lebensphilosophie nicht mehr ganz so häufig und explizit wie bisher formuliert, finden auf „Gute Nacht“ sowohl energiegeladene Sport-Hymnen als auch wütende Kampfsport-Metaphern wieder genug Platz – „Power“ reiht sich zum Beispiel perfekt in die nicht sehr kurze Liste der Motivationstracks von Kontra Ks vorherigen Alben „Aus dem Schatten ins Licht“ und „Labyrinth“ ein.

Wut als grundlegende Emotion des Albums zu bezeichnen würde der Tiefe der Texte zwar nicht gerecht werden, trotzdem schwebt sie in gewisser Weise immer wie eine dunkle Wolke über den 18 Tracks. Dass das Album als Ganzes dennoch keineswegs anstrengend wirkt, liegt hauptsächlich an Kontra Ks Gabe, seine aggressiveren Töne so zu dosieren und einzusetzen, dass man sich nicht von ihnen erschlagen fühlt.

Man könnte denken, „Gute Nacht“ folge ein bisschen zu sehr dem Motto „Never change a winning team“. Doch das trifft nicht zu – zwar bleibt der Rapper seiner Linie gänzlich treu, wagt sich jedoch sowohl textlich, als auch soundtechnisch in relative neue Gefilde.

Beispielhaft kann da „Kreis“ genannt werden, der allerdings auch maßgeblich durch Featuregast Bausa geprägt wird. Nicht nur durch dessen Einwirken, sondern auch die melodiösen Parts von Kontra entsteht ein charmanter, wenn auch eher poplastiger Song. „Kreis“ bildet als fünfzehntes Lied auch den endgültigen Fall des Spannungsbogens, den der Berliner erfolgreich durch sein Album hinweg gebildet hat – und das ist keineswegs negativ gemeint. Die letzten Songs des Albums sind melodischer, leiser und viel weniger hart als der Rest von „Gute Nacht“, vor allem bei „Glücklichen“ gibt die Pop-Hook dem Acapella-Gesang die Klinke in die Hand.

Es sind aber keineswegs nur poppige Einflüsse, die auf „Gute Nacht“ neu wären. Nachdem auf „Aus dem Schatten“ soundtechnisch vorwiegend Einflüsse aus dem Rockgenre zu bemerken waren und sich bei „Labyrinth“ an Drum & Bass-Elementen bedient wurde, setzt Kontra K jetzt vielfach zumeinen auf akustische, zum anderen auf elektronische Details. Stellvertretend sei dafür „2 Seelen“ genannt, das sich durch Gitarren, Schlagzeug und die Stimmen weiblicher Backgroundsängerinnen auszeichnet. Auch Songs wie „Diamanten“, „Einfach“ oder „Wie du“ heben sich vom bisher gewohnten Soundbild ab – allerdings nicht durch eine akustische, sondern eher elektronische Note.

Kontra K schafft es also, in „Gute Nacht“ unterschiedlichste Genreeinflüsse unter einen Hut zu bekommen – Pop-Hooks wechseln sich mit klassisch gerappten Lines ab und werden nicht selten auch von E-Gitarren und Schlagzeugen begleitet. Einzig die Tracks, die von Featuregästen wie Bonez MC, RAF Camora oder Rico begleitet werden, passen nicht so ganz auf die sonst so klar von Kontra K definierte Linie, sondern sind – wie zum Beispiel „Plem Plem“ – eben etwas mehr Bonez und RAF als Kontra K. Trotzdem: mit „Gute Nacht“ verlässt er vor allem in Sachen Sound einmal mehr seine Komfortzone – und es funktioniert.

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Rapkreation – 1. Mai (Prod. MotB) [Video]

Rapkreation veröffentlichen ein neues Video aus ihrer heute erschienenen „RK.EP.NR.01“-EP.

„1. Mai“ heißt das gute Stück und bringt sommerliche Vibes, entspannte Atmosphäre und stabile Flows plus Lokalrepresenting aus Kreuzberg in die Welt. Kotti, Görli und Schlesi, am Späti hängen: Das ist der Lifestyle. Die Jungs sollte man auf dem Schirm behalten. Produziert wurde der Track von MotB.

„Erster Mai und die Sonne scheint auf Kreuzberg, irgendwo da draußen warten unsere Jungs“

Rapkreation – Lauf (prod. Comuno)

Rapkreation veröffentlichen das Video zu ihrem neuen Song „Lauf“ und liefern orientalischen Sound vermischt mit Beats und Rap. Einfach mal weglaufen ist ihre Message. Lauf weg vom Stress, deinem Chef, Personen, die dich aufhalten – oder lauf einfach bis an das Ende der Welt. „Wenn Gesetze nicht gelten und Hilfe ist selten / Dann muss […]

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Ufo361 – Der Pate (prod. Broke Boys) [Video]

Ufo361 ist im Skiurlaub und hat praktischerweise ein Videoteam dabei. „Der Pate“ ist die bereits fünfte Videoauskopplung aus dem neuen Mixtape „Ich bin 3 Berliner“, das heute erschienen ist. Der Sound und die Ästhetik des Videos erinnern an Travis Scott und wirken wie eine Luxusmarkenwerbung. Gucci, Bape, Stone Island, Gin, Frauen, und zu viel Gras machen den Lifestyle des Berliners aus. Ufo genießt seinen Hype und lässt es sich gut gehen.

„Erfolg verändert mein Leben dikka, ja es fühlt sich grad an wie ein Segen Dikka“

Das Instrumental kommt wie gewohnt von den Broke Boys und passt perfekt zum Inhalt. Schade, dass es diese Kombo wohl vorerst nicht mehr zu hören gibt.

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SpongeBozz verschiebt „SFTB/KrabbenKoke Tape“ erneut

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SpongeBozz aka Sun Diego verschiebt sein zweites Album „Started from the Bottom/KrabbenKoke Tape“ erneut. Es soll nun am 9. Juni erscheinen. Das teilt der Mann im Spongebob-Kostüm auf Facebook mit.

Als Grund gibt er an, er habe sich mit der Größe des Projekts übernommen. „Es sind immerhin 31 Songs u. 31 Beats die wir mit Digital Drama zusammen seit Monaten ausarbeiten + das 1te Video hat Textanteil für 1 komplettes Album.“

Ein weiterer Grund sei, dass die Schlagertante Helene Fischer am zuletzt angepeilten Releasedate ihr neues Album veröffentliche. „Es macht absolut keinen Sinn die 1 wegzuschmeissen gegen jemanden, der in einem anderen Universum spielt.“

Mit Bushido und dessen kommendem Album „Black Friday“ hat er nun aller Voraussicht nach einen anderen Konkurrenten um die Pole Position in den Charts – falls der Berliner bei seinem ebenfalls bereits einmal verschobenen Releasedate bleibt.

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Spongebozz verschiebt sein Release „SFTB/Krabbenkoke Tape“

Am 17. März sollte das Doppel-Album „SFTB/Krabbenkoke Tape“ von Spongebozz erscheinen. Jetzt hat der Schwamm sein Release aber auf den 12. Mai verschoben. Anscheinend ist er mit der bisher aufgenommenen Musik noch nicht zufrieden. Auf Facebook schreibt Sun Diego der Unterwasser-Freund: „Der Perfektionismus ist eine Krankheit, die ich schon ewig mit mir trage, doch dieses […]

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Pedaz feat. 257ers – Kumpelz x Mutanten [Video]

Nachdem Pedaz letzte Woche das finale Cover und die Tracklist seines Albums „Malocherattitüde“ veröffentlicht hat, folgt jetzt der Track „Kumpelz x Mutanten“ – und für den hat sich der Elektriker Unterstützung von den 257ers geholt.

Rap straight outta Ruhrpott lautet die Devise in „Kumpelz x Mutanten“. Mit dem zweiten Song, den Pedaz nach „Schwatte Patte“ präsentiert, vereinigen sich zwei scheinbar gegensätzliche Lifestyles: Pedaz Malocherattitüde und die ewige Feierlaune der 257ers.
Erst malochen und dann AKK!„- kann man machen.

Zuletzt ging Pedaz zusammen mit dem 257ers-Duo auf Tour, sein Album „Malocherattitüde“ erscheint am 26. Mai.

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„Malocherattitüde“: Pedaz veröffentlicht Tracklist mit allen Features

Vom Pott in die Welt

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Filmtipp: „Alien: Covenant“ [Advertorial]

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Ab Donnerstag, den 18. Mai, gibt es den Blockbuster „Alien: Covenant“ im Kino zu sehen.

Der Film gehört zur bekannten Science-Fiction-Horror Reihe „Alien“ und stellt die Fortsetzung von „Prometheus – Dunkle Zeichen”, dem Prequel zum ersten „Alien“ Film dar.

Und schon ab 1. Mai gibt es dazu eine Mega-Aktion: Bei Saturn kriegst du die bisherigen Alien-Filme als DVD oder Blueray zu Knallerpreisen. So geht Technik!

Die Verkaufsaktion mit zusätzlichen Gewinnen findet vom 01.05. – 11.06.2017 statt. Alle Infos zu den Gewinnen und Filmen findest du hier.

Review: Taimo – Horner Corner

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„Ihr wollt Freund und Helfer? Ihr kriegt einen Verbrecher!“ So heißt es treffend auf „Horner Corner“, dem Debüt-Album des Hamburger Nachwuchstalents Taimo. Dieser war bisher lediglich durch das zum vorletzten Jahreswechsel erschienene Free-Mixtape „Washingtonallee“ und als Backup-Rapper und Buddy des Hansestädter Urgesteins AchtVier in Erscheinung getreten. „Horner Corner“ ist das erste Release, das unter Achtis Schirmherrschaft über das vor wenigen Monaten gegründetes Label Steuerfrei Money erscheint.

Die von Darko Beats & 2red produzierte Platte liefert eine zeitgerechte Definition des Begriffs „Straßenrap“, vereint sie doch alles, was direkten, ehrlichen und harten (easy listening-)Gossen-Sound ausmacht. „Horner Corner“ lebt in vollen Zügen vom authentisch vermittelten Lebensgefühl des jungen, perspektivlosen Hustlers mit krimineller Ader, der im Hamburger Innenstadt-Bezirk Horn in den Tag hinein lebt, krumme Dinger dreht, stets auf der Jagd nach hübschen Chayas ist und eher aus Langweile als aus Kalkül ein etwas verkifftes Album aufnimmt, das sich dennoch sehen lassen kann.

Wie schon auf „Washingtonallee“ konnte Taimo mit druckvollen Raps, einem wuchtigen Flow und unvorhersehbaren Hooks auf fülligen, oft mit brummenden Basslines unterlegten Beats, auf technischer Ebene durchaus überzeugen. Jene mechanischen Komponenten liefern, im Gegensatz zum austauschbarem Inhalt, die eigentlichen Alleinstellungsmerkmale seiner Musik.

Auch wenn „Horner Corner“ durch die eben beschriebenen Raffinessen zu glänzen weiß, hat Taimo es nicht ganz geschafft, ein in sich schlüssiges Album auf durchgehend hohem Niveau vorzulegen. Dafür ist es schlicht und ergreifend zu lang, ausschweifend und wenig pointiert. Mit satten 21 Tracks, in denen ganze elf Feature-Parts enthalten sind, findet Taimos Debüt schlichtweg kein Ende und hat damit eher zusammenhanglos anmutenden Mixtape-Charakter. Die immer wiederkehrenden 6 Themen (Frauen, Drogen, Verbrechen, Verhältnis zur Familie, Kiez-Patriotismus, Statussymbole) hätten, gebündelt auf 12 oder 13 Songs, ein deutlich hochwertigeres und schlüssigeres  Gesamtprodukt erzeugt und auch die herausragenden Feature-Parts von Herzog, Said, AchtVier und Estikay wären dadurch besser zur Geltung gekommen.

Lieder wie „Arschtritte“ oder „Kein Plan“ klingen wie billige Plagiate der sehr soliden und bereits vorab ausgekoppelten Tracks „Was würdest du machen“ oder „Frag nach“ und liefern keinen Mehrwert für das Album. Qualitativ besser als die beiden letztgenannten und mit Abstand das originellste Stück des Tonträgers ist nebenbei das durch das altbekannte Spiel „Ich packe meinen Koffer“ inspirierte „Meine Tasche“.

Insgesamt ist „Horner Corner“ ein Album, das Aufmerksamkeit verdient hat. Allerdings muss „der Rapper mit dem T in der Fresse“ und den „Drogen im Gürtel“ auf den nächsten Releases ein paar Schippen mehr persönliches Profil und einzigartige Botschaften drauflegen und im Gegenzug lernen, Ballast auszusortieren, um sich innerhalb der deutschen Rap-Landschaft auch langfristig einen Namen machen zu können. Hier wäre weniger mehr gewesen.

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