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Juri – Bonnie & Clyde (Silla-Diss)

Der gute Silla muss derzeit einiges an Kritik einstecken. Grund dafür ist weniger seine Musik, sondern vielmehr sein Auftritt in den sozialen Medien, besonders diversen Videoblogs.

Dort präsentiert sich „Kanye Schulz“ (O-Ton Fler) sehr offensiv, im teuren Fischrestaurant in Monaco oder bei den Kaufverhandlungen über ein Luxusauto. Immer dabei: Seine Frau.

Dazu gab es bereits diverse Reaktionen im Netz, auf die wir nicht näher eingehen wollen. Juri jedoch wählt die musikalische Variante, sich dazu zu äußern.

Da das ein Disstrack ist, wird niemand geschont, aber das sollte ja eigentlich auch klar sein.

Lux feat. Mikzn – Sonntags (prod. Cap Kendricks & Tom Doolie) [Video]

Ein Hoch auf die Bequemlichkeit! Lux und Mikzn zelebrieren in ihrer neuen Single das Nichtstun. Welcher Tag würde sich dafür besser eignen, als der Sonntag? Richtig: Keiner.

„Sonntags“ – das ist geiles Wetter, verträumtes BoomBap-Instrumental, eine gute Portion Anti-Leistungsgesellschaft, und natürlich eine catchy Hook, wie sie nur VBT-Legende und RRG-Aushängeschild Mikzn70 droppt.

Lux‘ aktuelles Album „24/7 Powernap“ ist jetzt erhältlich und wurde, wie auch „Sonntags“, komplett von Cap Kendricks und Tom Doolie produziert.

 

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MC Smook – Renaissance des Autismus [Video]

MC Smook mit seiner ersten Videoauskopplung seines „Summer Tape 2k17“. Der Track heißt „Renaissance des Autismus“ und hält was er verspricht. Poppiger Beat, gewohnt lustige aber eben auch politische Punchlines des Kabaclan Leaders, ein abgedrehtes Video und eine Ohrwurmhook.

„Ich weiß, dass sie alle diesen Smook brauchen, den politischen mit echtem und mit guten Ton. Was soll ich sagen, Trump ist lustig, doch ein Hurensohn. Fick Petry, Fick Wilders, Fick Le Pen.“  

Yeah, dat way! Direkt unterschreibbar.

 

Nimo veröffentlicht alle Produzenten von „Kiki“

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Nimo veröffentlicht nach Tracklist und Cover nun auch alle Produzenten, die an seinem kommenden Album „Kiki“ mitgewirkt haben.

Eine neue Version der Tracklist zeigt, dass die Beats zu einem Großteil von Schwergewichten wie SOTT, Oster, X-Plosive, Bazzazzian und Farhot stammen. Die beiden letzteren haben auch gemeinsam unter ihrem Team-Namen Die Achse agiert.

Dazu kommen Veteran, Deniz the Producer, Pzy, Matveï, Lex Lugner, Zecko, Sti, Jugglerz und Lucry.

Die erste Single von „Kiki“, das von SOTT produzierte „Lass Fotzen reden“, ist bereits als Video erschienen. Das Album selbst wird am 16. Juni veröffentlicht.

Hier die Produzenten der jeweiligen Songs im einzelnen:

Nimo veröffentlicht Cover und Tracklist von „Kiki“

Nimo mit neuen Infos zu „Kiki“.

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M.O.030 vertieft Zusammenarbeit mit Bushido

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M.O.030 wurde durch seinen Featurepart auf Bushidos „Gehen wir rein“ schlagartig einer breiteren Öffentlichkeit bekannt. Nun hat er seine geschäftliche Beziehung zu diesem weiter vertieft.

Auf einem Foto bei Instagram, das ihn neben Bushido zeigt, präsentiert er ein Schriftstück, das wahrscheinlich einen Vertrag darstellt.

Dazu schreibt er: „Mosguterjunge“

Sein Auftritt bei „Gehen wir rein“ löste bei vielen YouTube-Usern gemischte Reaktionen aus. Auch unter dem Post von Bushido, der das gleiche Bild über seine Social Media-Accounts streut, wird kontrovers diskutiert.

Bushido – Gehen wir rein feat. M.O.030 [Video]

Neues Video, neuer Sound.

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Skinnys Aha-Erlebnis: Kollegah macht mit seinem „Golden Era“-Tape bisher alles richtig

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Ich war nie Kollegah-Fan. Ich hatte auch nie etwas gegen Kollegah. Seine Qualitäten hielten sich in meinen Ohren schlichtweg die Waage mit seinen Schwächen, so dass am Ende stets ein 50/50-Produkt dabei herauskam, das zwar irgendwie interessant war, mich aber nie voll überzeugen konnte.

Das änderte sich mit „Imperator“ dann zum Negativen – die Schwächen überwogen plötzlich, die Stärken waren nur noch rudimentär zu erkennen. Seine Selbstüberhöhung, die bis dahin durch ihren Wahnwitz eigentlich immer unterhaltsam war, hatte viel zu überdimensionale und ernsthafte Ausmaße angenommen.

Aus dem muskulösen Zuhälter wurde der omnipotente Imperator, eine Rolle, die Kollegah zu überfordern schien: Zu verkrampft und unkreativ war der ehemalige Boss geworden. Ihm zuzuhören machte trotz endlich wirklich hochwertiger Beats und der fast auf null reduzierten Flowfehler keinen Spaß mehr. In meinem Kopf wurde das Kapitel Kollegah abgehakt, der Peak war ohnehin bereits mit „King“ erreicht.

Doch dann plötzlich das: das Medley-artige „Legacy“ ließ mich wieder aufhorchen. Trotz autobiographischer Ich-hab’s-geschafft-Stories und Überlänge hörte ich ihm wieder zu. Besonders die Passage gegen SpongeBozz ließ alte Stärken erkennen: Gewitzte Rhymes, herablassend-beiläufige Punchlines („Du richtig blasser Krüppel brauchst schon Sonnencreme mit Lichtschutzfaktor 50, nur um dir ne Kippe anzuzünden„), ignorante Überheblichkeit. Und das alles ohne den Stock im Arsch, der die letzten Songs so unhörbar machte. Vielleicht hatte ich Kollegah doch zu voreilig abgeschrieben, dachte ich mir.

Keine zwei Wochen später geschah dann das für mich fast Undenkbare: „Voulez Vous coucher avec MOIS“ mit Ali As, Pretty Mo und Seyed im Rücken gefiel mir richtig gut! Alleine der synthetische LoFi-Loop aus den Maschinen von Figub Brazlevic drückt bei mir schon alle Knöpfe. Die vier Protagonisten wachsen darauf über sich selbst hinaus. Einfach, weil man ihnen die Lockerheit und den Spaß an der Sache sofort anmerkt. Auf Ali As und Pretty Mo kann man sowieso immer zählen, wobei es ersterem auch gut tut, sich nicht zu sehr in Songstrukturen zu verlieren und jede Zeile tot zu denken, selbst Seyed, dessen Debütalbum wirklich gar nicht ging, klingt angenehm, und vor allem: Kollegah wirkt wie ausgewechselt.

Der leicht kratzige Stimmeinsatz klingt endlich mal wirklich laidback – noch weit mehr als die ignorante Art zu Beginn seiner Karriere. Man hat zum ersten Mal überhaupt das Gefühl, dass Kolle wirklich Bock drauf hat, zu rappen. Dass der ganze Song aus einer einzigen Reimkette besteht, die schnellen Wechsel zwischen den Parts lässig kommen und die ein oder andere Punchline wirklich witzig ist, ist gar nicht der Punkt. In erster Linie fasziniert mich, dass Kollegah plötzlich ohne jegliche Anstrengung über Beats gleitet und einfach klangvoll statt verkrampft rappt.

Auf „Guccisandalen“ kam dann der holprige Kollegah zwar wieder etwas zum Vorschein, auf dem darauf folgenden „Bitch wir sind Alpha“ klang er dafür entspannt wie nie zuvor.

Er spielt mit seiner Stimme – okay, die immer gleich zulaufenden Betonungen sind Geschmackssache und würden auf Albumlänge extrem nerven, aber hier funktioniert es hervorragend. Er setzt Reime extrem auf die Phonetik bedacht ein – „Ich fahr relaxt im Benz lässig lenken zum Rapevent“ – das klingt einfach krass. Anglizismen-Filler sind zwar immer etwas schwierig, tun hier aber überhaupt nicht weh, obwohl der ganze Track damit gespickt ist. Endlich haben die Reime einen Klang, es geht nicht mehr darum, dass Streberkids erklären können, am Ende der Zeile stehe ein achtsilbiger Nomenreim.

Solche Dinge sind es, die letztendlich wirklich zu der Lockerheit beitragen, die Kollegahs Musik für mich plötzlich gut macht. Es muss nicht laidback sein, aber es darf einfach nicht mehr klingen, als hätte er den Text in einer Excel-Tabelle zusammengefriemelt und dann 1000 Takes zum Einrappen gebraucht. Und das tut es nicht mehr.

Bisher steht das „Golden Era“ Tape also wirklich unter einem guten Stern und ich bin, so schwer es mir auch fällt, das zu sagen, wirklich ziemlich hyped. Verdammt.

Ben Salomo erzählt drei Geschichten bei Real Rap Stories [Video]

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Ben Salomo ist der zweite Gast unseres neuen Formats „Real Rap Stories“. Der Berliner blickt auf eine lange Rapkarriere mit Höhen und Tiefen zurück – und hat dementsprechend auch was zu erzählen.

Seine Geschichten stammen alle drei aus einer Zeit, als „Berliner Rap noch absolut Untergrund war“. Sein erstes Mal im Royal Bunker, eine spontane Cypher auf der Straße, die aufgeladene Stimmung zwischen diversen Rappern, einfach Real Rap Stories.

Real Rap Stories #1: Olexesh (rap.de-TV)

Neues Format mit starkem Gast.

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Massiv – Turbo (prod. Golfingerbeatz & Tengo) [Video]

Al Massiva ist back und legt den „Turbo“ ein. Die erste Single des Berliners aus seinem am 14. Juli erscheinenden Album „BGBX“. Produziert wurde der Track von Tengo und Goldfingerbeatz.

Das Video bietet alles was die Herzen der Massiv-Fans höher schlagen lässt: dunkle Gassen, teure Autos, aufgepumpte Macker samt Zec+-Merch, Shisharauch und Kampfhund. Auch beim Sound bleibt sich Massiv treu und lässt das Raubtier von der Leine. Grrrrrr!

„Mas ist Trendsetter, Vendetta, Kingrapper, Hitbretter“

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