Start Blog Seite 939

Gewinne 2×2 Kinotickets für den Film „Alien: Covenant“

0

Ab Donnerstag, den 18. Mai, gibt es den Blockbuster „Alien: Covenant“ im Kino zu sehen.

Der Film gehört zur bekannten Science-Fiction-Horror Reihe „Alien“ und stellt die Fortsetzung von „Prometheus – Dunkle Zeichen”, dem Prequel zum ersten „Alien“ Film dar.

rap.de verlost 2×2 Kinotickets. Oben drauf gibt’s noch jeweils ein Shirt und das Comic „Predator vs. Judge“.

Du bist interessiert? Schreib uns bis Mittwoch, 24. Mai einfach eine Mail mit dem Betreff „Alien“ an win@rap.de! Unter allen Einsendungen losen wir die Gewinner aus. Viel Erfolg!

Filmtipp: „Alien: Covenant“ [Advertorial]

Schnell die vorherigen Teile für günstig Geld sichern.

Posted in News | Tagged | Leave a comment

Brenk Sinatra & Morlockk Dilemma feat. Audio88 & Yassin – Fadenkreuz

„Fadenkreuz“ von Morlockk Dilemma und Brenk Sinatra mit Audio88 und Yassin kriegt ein Video spendiert. Der Song stammt von der zweiteiligen „Hexenkessel EP“ von Brenk Sinatra und Morlockk Dilemma. Die Visualisierung zeigt die Schauspielkünste der drei beteiligten Rapartisten und lässt einen zusätzlich noch Hiob bewundern. Gesellschaftskritische Punchlines, nicht enden wollenden Nomenreimketten und Ohrwurmhook.

„Ihr wähnt euch sicher hinter Wohlstandsfassaden, doch die Pächter der Moral warten schon im Schützengraben“

Bislang erschienen schon Videos zu „Kopfnuss/Der Sauresgeber“, „Cognac“ und „Abschiebehaft feat. Karate Andi“.

Brenk Sinatra & Morlockk Dilemma – Kopfnuss/Der Sauresgeber

„Kopfnuss/Der Sauresgeber“ ist die erste Auskopplung aus der gemeinsamen Doppel-EP „Hexenkessel“ von Produzent Brenk Sinatra und Rapper Morlockk Dilemma. „Der Stahl liegt gut in der Hand, er schickt dich Maulhure direkt in den Ruhezustand“ heißt es in typisch brachial-gewitzter Manier des Leipzigers. Das Splitvideo ist eine gut gewählte Kombination zweier Tracks. In „Kopfnuss“ spricht Morlockk aus der Perspektive […]

Posted in Sound und Video | Tagged , , , | Leave a comment

Wie Adopekid das Cover für Celo & Abdis „Hinterhofjargon“ erstellt hat [Video]

Es gibt Cover und es gibt legendäre Cover – du siehst sie und weißt sofort, wie das Album klingt. Viele dieser legendären Cover stammen von Adopekid, Deutschraps wohl berühmtestem Cover-Zeichner.

Aber wie entsteht so ein Cover eigentlich? Das erfährst du in unserer neuen Videoreihe. Im Zeitrafferformat siehst du, wie der Meister bei seiner Arbeit vorgeht.

In der Pilotfolge wird der Schaffensprozess von Celo & Abdis „Hinterhofjargon“-Cover dokumentiert. Am Anfang war es nur ein simples Foto von den beiden Frankfurtern… wie daraus das endgültige Cover wird, siehst du hier:

https://www.youtube.com/watch?v=FMd6aj5LRNs

[amazon box=“B007RJJVP2″]

Marterias „Kids (2 Finger an den Kopf)“ als Literal Video

Es ist so weit: Marterias „Kids (2 Finger an den Kopf)“ gibt es jetzt auch in der Literal Video Version.

Wie viel Style ein Goldfisch als Schnittmaterial hat, und was die beiden sehr jungen Mädels wirklich tun, das offenbart der Clip in gewohnt humorvoller, nicht auf den Mund gefallener Manier.

Der Song stammt noch von Martens letztem Album „Zum Glück in die Zukunft 2“Marterias neues Album „Roswell“ erscheint am 26. Mai.

[amazon box=“B06XPVML81″]

Kollegah veröffentlicht vollständige Tracklist von „Golden Era Tourtape“

0

Kollegah gibt die komplette Tracklist des „Golden Era Tourtape“ bekannt. Dabei verrät er auch die jeweils vertretenen Feature-Gäste.

Gaststrophen kommen u.a. von Ali As, Pretty MoMorlockk DilemmaCr7z, MoTrip, ManuellsenGregpipe, Favorite und Karate Andi.

Alle Beats wurden von Figub Brazlevic produziert.Das „Golden Era Tourtape“ wird exklusiv in der „Legacy“-Box erhältlich sein. Diese erscheint am 30. Juni.

01 Voulez Vous coucher avec Mois feat. Ali As, Seyed & Pretty Mo
02 Tourlife feat. Cr7z & MoTrip
03 Geiselnahmen feat. Ali As
04 Diplomatenrich feat. 18 Karat & Play69
05 Suffering from Success feat. Gregpipe
06 Guccisandalen feat. Ali As & Seyed
07 Der Heilige Punch feat. Morlockk Dilemma
08 Flexerpart des Jahrhunderts
09 Businesstalk Skit #1
10 Wasserleichen feat. Ali As
11 Tina, Pam und Mandy feat. Seyed
12 Boys von der Westside feat. PA Sports
13 Ballin feat. Manuellsen
14 Pearl White Fresh feat. Gebrüder King
15 Matador
16 Erzengel feat. Ali As
17 Rollen und roll’n feat. Ali As & Koree
18 Der General
19 Kollescha Skit
20 Guccisandalen II feat. Ali As & Koree
21 Wir sehen’s nicht feat. Flaze, Jesen, Ali As & Seyed
22 Joe Pesci
23 Der Ruhrpott auf der Mutter
24 Purple was the haze that they gave me feat. Favorite & Karate Andi
25 Businesstalk Skit #2
26 As if it was nothin feat. Pretty Mo
27 Blue Sky feat. Ali As
28 Bitch wir sind Alpha

[amazon box=“B06XHLMJFS“]

„Die Urbane“ – HipHop-Partei feiert ihre Gründung in Berlin

0


Foto: Ferry Dietel

Februar 2017. In Berlin gründet sich eine HipHop Partei namens Die Urbane. Das klingt nach einem Scherz à la Die Partei, ist aber aber eine absolut ernst gemeinte Angelegenheit.

„Wir sind alle auf die eine oder andere Art aktiv in der Hip Hop Kultur verankert und finden, dass diese Kultur Werte, Ideale und kulturelle Praktiken verknüpft, die auch auf der politischen Bühne viel bewirken können“ heißt es in einem Facebook-Post von Die Urbane – Eine Hip Hop Partei.

Die Schlüsselelemente des HipHops, Repräsentanz, Identifikation, Teilhabe, individuelle Selbstentfaltung, kreativer Wettstreit und machtkritische Perspektiven, sollen dabei auf realpolitische Problemstellung übertragen werden um Konflikte gewaltfrei und gesellschaftlich zu lösen.

Wie genau das in der Praxis aussehen wird, wird zwar noch nicht verraten. Vielleicht ist aber das auch als Entwicklung und Prozess zu sehen, nicht als ein bereits feststehendes Ergebnis.

Um auf sich aufmerksam zu machen und Verbündete und Mitglieder zu gewinnen, veranstaltet die Partei eine Kick-Off-Jam am 20. Mai im Cassiopeia in Berlin. Inklusive Graffiti, Liveacts, Vorstellung des Partei-Programms und anschließender Aftershow-Party. Mit dabei sind unter anderem Liquit WalkerAntihelden, Rasputin und Chefket. Und: Wer in Die Urbane eintreten möchte, bekommt freien Eintritt.

Facebook-Veranstaltung: Kick-Off Jam „Die Urbane – eine HipHop Partei“

Review: AK Ausserkontrolle – A.S.S.N.

0

Es fliegen wieder Gullideckel durch Schaufenster: AK Ausserkontrolle ist auf seinem zweiten Album „A.S.S.N.“ keineswegs geläutert, dafür weiterhin laut. Mit mehr Anspielstationen, mehr Gastbeiträgen und mehr Facetten.

16 Songs, einer davon ein längeres Skit, umfasst „A.S.S.N.“, was ein Akronym für „Auf Staat sein‘ Nacken“ darstellt. Fünf mehr also als noch bei „Panzaknacka“. Die damals vier Featureparts wurden zu zwölf Beiträgen von neun Gästen.

Das muss an dieser Stelle hervorgehoben werden, denn ansonsten bleibt alles beim Alten: AK brettert mit aggressiven Stakkato-Flows über laute, düstere Synthie-Banger von Sonus030 und HNDRC, tickt pralle Päckchen, verteilt Stiche und Kugel und erleichtert Geschäfte und Privatpersonen um ihr Eigentum. Und das funktioniert noch immer hervorragend.

Wenn AK in der Booth schreit, dass es verwunderlich ist, dass das Mikrophon nicht den Dienst quittiert, dabei glaubhaft Szenarion umreißt, in denen der Hörer der Leidtragende ist, während AK selbst mehrstellige Beträge in Bar abzählt, dann erzeugt das eine dichte, authentische Atmosphäre und setzt einen unweigerlich unter Strom. „A.S.S.N.“ ist das genaue Gegenteil von Wohlfühl-Easylistening – und das ist seine größte Stärke.

Weniger gelungen sind die Songs abseits dessen. Das ist gut gemeint und soll Abwechslung ins Album bringen. Die Club-Hymne „Jim Beam & Voddi“ mit Bonez MC klingt mit seinem Kirmesbeat aber eher wie ein 90s Smashhit und fühlt sich in jeder Hinsicht deplatziert an. Auch „Lieber Gott“ scheint sich verirrt zu haben. Mit ähnlich poppigem Sound ist es zwar an sich ein guter Song, wirkt mit seinen „Danke Gott, ich habe Fehler gemacht und es tut mir leid“-Plattitüden aber wie eine Farce.

Schließlich wurde zuvor und danach weiter das Kriminelle Leben zwischen Drogen zelebriert. Das wird auch mehrfach im Song aufgegriffen – „Obwohl ich so viel weiß, zieh ich so viel Weiß“ – trägt aber dennoch keine Früchte und scheint eher ein Pendant zum obligatorischen Entschuldigungs-Song an Mama zu sein. Glücklicherweise stellen derartige Tracks aber die eindeutige Minderheit dar.

So macht AK Ausserkontrolle auf „A.S.S.N.“ ansonsten stets eine hervorragende Figur. Die Beats knallen, der Rap tut weh, die Atmosphäre zieht in ihren Bann. Zwar fühlen sich einige Songs wie reiner Ballast an, wirkt das Album zuweilen etwas überladen, dem spannenden Drive tut das aber kaum Abbruch.

Auch die Featuregäste hätte man auf weniger Tracks komprimieren können, einige Beiträge, etwa Capital Bra, der perfekt in den Style von „A.S.S.N.“ passt, werten das Album aber weiter auf.

So ist AK Ausserkontrolles zweites Album durchaus gelungen und macht das, was es soll, genau richtig. Nur an der schieren Menge der Songs und Gäste so wie einer knappen Handvoll störenden Songs hat man sich etwas übernommen. Solange AK auf seine Stärken setzt, gibt es aber nichts zu meckern.

[amazon box=“B06XCGN1B4″]

AK AusserKontrolle feat. Fux AusserKontrolle – Lieber Gott (prod. Sonus030)

Team Ausserkontrolle außer Kontrolle.

Posted in Sound und Video | Tagged , , | Leave a comment

Homezone #1: Mit PTK unterwegs auf dem 1. Mai

0

Homezone ist ein Text-Interview-Format unseres Autors Alexander Barbian. Er trifft und begleitet aufstrebende wie etablierte Künstler aus den Gefilden des deutschen Sprechgesangs durch deren Kieze, in deren Lieblingskneipen und zu deren Stammspäties. Erster Interviewpartner ist heute PTK.

1. Mai 2017. Es ist Nachmittag. In den Straßen von Berlin-Kreuzberg herrscht seit dem frühen Mittag zwischen dröhnenden Bässen und dem Geruch von frischen Cigköfte hektisches Treiben. Immerhin begeht der Kiez seinen wichtigsten Feiertag im Jahr: Kein Datum repräsentiert die Wesensart des rebellischen Bezirkes, des gallischen Dorfes im Herzen der Hauptstadt, so sehr wie jener 1. Mai, tobten doch stets an diesem Tag über Jahrzehnte hinweg pulsierende Straßenschlachten der Superlative. Ich bin mit PTK verabredet, der einen ereignisreichen Tag vor sich hat: Sein neues Album „Ungerächte Welt“ steht in den Startlöchern und als Repräsentant von Kreuzberg 361 lässt er sich nicht lumpen und wird im Laufe der nächsten Stunden gleich auf zwei verschiedenen Veranstaltungen die neuen Tracks und ein paar zum Event passende politische Ansagen zum besten geben. Wir haben uns auf einen Cay in seinem Stammcafé getroffen, um die Ruhe vor dem Sturm zu genießen und ein bisschen über das anstehende Release zu quatschen.

Am 26. Mai lässt du endlich die Bombe platzen und kommst mit einem neuen Album auf den Markt. Obwohl du seit 2014 nichts releaset hast, habe ich das Gefühl, dass du es auf Anhieb geschafft hast, mehr als je zuvor in aller Munde zu sein …

„Ungerächte Welt“ ist insofern mein bisher größtes Release, weil ich zum ersten Mal einen Vertrieb im Rücken habe, der das Album auch außerhalb unseres eigenen Shops und den einschlägigen HipHop-Plattformen anbietet. Das macht es für viele Leute greifbarer. Vielleicht ist die Platte ja deshalb schon im Voraus ein bisschen präsenter als die letzten. Hinzu kommt der positive Aspekt, dass die aktuellen Sachen vermehrt in den Rap-Medien auftauchen. Trotzdem nehme ich mich selbst immer noch eher als eine Art Geheimtipp-Rapper wahr und gehe nicht davon aus, dass „Ungerächte Welt“ einen Hype kreieren wird oder plötzlich sämtliche Rahmen sprengt. Im Gegenteil: Für mich fühlt es sich ehrlich gesagt eher so an, als würde ich in diesen Wochen vor allem alte Fans reaktivieren.

Schon zu Beginn deiner laufenden Promophase hatte ich das Gefühl, dass du mit ziemlich breiter Brust auf die Bildfläche zurückkehrst und sicherer, bestimmter und inhaltlich noch konkreter auftrittst. Ist die berühmte Selbstfindungsphase zu Ende?

Auf jeden Fall habe ich nicht so lange Pause gemacht, weil ich mich selber finden wollte (lacht). Ich halte diesen Selbstfindungsprozess eh für niemals wirklich abgeschlossen. Durch die Auftritte vor Tausenden als Support auf der K.I.Z.-Tour, den vielfältigen anderen Live-Erfahrungen und den etlichen politischen Projekten habe ich mich in der Zwischenzeit aber trotzdem ein gutes Stück weiterentwickelt, weil mich das als Künstler sicherlich extrem gefestigt hat. Vielleicht war das ja auch eine Form der Selbstfindung.

Im Teaser-Track „Wenn mein Album kommt“ betonst du im Bezug auf die deutsche Rapszene, dass du dich in Vorbereitung auf das Album „lange rar gemacht [hast], beobachtet und nachgedacht [hast]“. Was sind die Konsequenzen, die du aus diesen Beobachtungen ziehst? Ich habe das Gefühl, die Rückschlüsse sind eher negativ und du rückst eher weiter von der Szene weg.

Auf jeden Fall! Ich fühle mich nicht mal wirklich als Teil der Szene. Mit den meisten Leuten, die in ihr verkehren, habe ich tatsächlich nichts zu tun, will mich auch nicht auf Krampf mit ihnen connecten, geschweige denn um Features betteln oder Gästelistenplätze absahnen. Aber vielleicht ein paar Sätze zur musikalischen Ebene, die ja viel wichtiger ist: Meine Kritik aus den 100 Bars bezieht sich konkret auf das unkreative Kopieren von Trends aus dem Ausland. In einem bisher nicht veröffentlichten Part sage ich, dass „deutscher Rap copy/paste und translate“ ist und das trifft den Nagel eigentlich auf den Kopf. Ich höre sehr viel französischen und amerikanischen Rap und sehe immer ein halbes bis dreiviertel Jahr später die deutsche Kopie des jeweiligen Experimentes. Soundmäßig wären viele dieser Trends für mich dann legitim, wenn sie mich wenigstens inhaltlich abholen würden, aber auch das tun sie nicht. Ich selbst habe das Rad selbstverständlich auch nicht neu erfunden, aber ich würde behaupten, dass du immerhin kein französisches oder amerikanisches Pendant zu meiner Musik finden wirst.

Du betonst häufig, dass du „der ehrlichste Rapper“ Deutschlands bist. Wie zeichnet sich dieses Attribut konkret aus und warum bist du aus deiner Sicht realer als der Rest?

Es gibt in meinen Texten zwar hier und da überspitzte Zeilen, aber im Grunde hat alles, was ich sage in meinem Leben oder meinem Umfeld stattgefunden, hat Hand und Fuß. Allein das unterscheidet mich ja von den meisten anderen Künstlern, die sich ein Image zurechtlegen. Ich habe halt eh das Gefühl, dass die meisten Künstler gar nicht ehrlich sein möchten: so viel Koks und Nutten, wie die alle angeblich haben, kannst du doch gar nicht rocken… (Gelächter) Mein Anspruch ist insofern einfach ein anderer und vielleicht betone ich meine Realness auch deshalb so oft.

Kaum ein Künstler hat einen derart präsenten Bezug zu seinem Kiez und erzählt so viele Geschichten aus seiner direkten Nachbarschaft und dem Leben vor der direkten Haustür. Ist das mittlerweile ein Image, dem du mit deiner Musik gerecht werden möchtest oder ergibt sich das nach wie vor von selbst?

Gewollt ist das schon, klar. Natürlich will ich eine Stimme für Menschen in einer ähnlichen Situation, im gleichen Kiez oder im selben Alter sein. Aber ich erzwinge das nicht. Für mich ist das einfach nur logisch: ich lebe hier eben und bringe dementsprechend die alltäglichen Eindrücke auf‘s Papier, die mich in Kreuzberg umgeben. Ich gehe nicht auf die Suche nach Inhalten oder lese den ganzen Tag Zeitung, um neue Themen zu finden.

…also lieber auf Missstände hinweisen und wachrütteln, als sich als Kunstfigur zu inszenieren. Das Album heißt „Ungerächte Welt“. Ich finde, dieser Titel impliziert, dass diese Welt sowieso nicht mehr zu retten und deshalb nur noch zu rächen ist, weil sie so grausam ist. 

Lustigerweise gibt es eine Zeile in einem Part von mir, der bald an anderer Stelle erscheint, die sich mit dieser Einschätzung eins zu eins decken. Ich sage dort: „Diese Welt ist nicht zu retten, also räche ich sie lieber“. Das Wortspiel im Albumtitel bündelt den Schwerpunkt meiner Musik auf Themen rund um Ungerechtigkeiten mit meiner Ansicht, dass sich die Welt, die Natur und das Universum irgendwann an der Menschheit rächen wird. Es gibt einen gleichnamigen Track in dem ich auf diese These eingehe, ihr könnt gespannt sein!

Wir unterbrechen das Gespräch kurz, um auf‘s Klo zu gehen und neuen Tee zu bestellen. Durch die Schaufenster können wir sehen, wie mitten im Myfest-Getümmel die ersten Grüppchen von mit langen Fahnenstöcken bewaffneten türkischen Gewerkschaftlern in Richtung Oranienplatz pilgern. Nicht mehr lang also, bis die revolutionäre 1. Mai-Demo sich sammeln wird.

Featured