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V/A – Urban Renewal Program-Supplement 1.5

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Aus dem Kopfhörer auf meinem Kopf dringt nun der Sound der 7 Tracks starken CD-EP (auch auf Vinyl erhältlich) vom Urban Renewal Program mit dem Namen Supplement Vol. 1.5. Warum diese Zahl hinter dem Titel? Ganz einfach, weil es bereits ein Album mit dem Titel Supplement Vol. 1 gab und Songs der 1.5-Version aus Remixen der ersten LP bestehen.Doch gibt es nicht nur neue musikalische Untermalung für den Track von Aesop Rock Train Buffer, sondern auch für den Track von Mos Def & Diverse Wylin Out. Hierfür leistete Kutmaster Kurt hervorragende Arbeit. Ebenfalls einen neuen Beat bekommt auf dem Urban Renewal Program Vol. 1.5 der Song Blindman von Diverse, der bereits auf seinem Album zu hören war.

Doch neben den Remixen gibt es auch noch ein brandneuen, ebenfalls sehr gelungenen Track von Atmoshere, Fear, und sehr gechillte Instrumentals von Caural und The Timeout Drawer. Das Urban Renewal Program-Supplement Vol.1,5 beweist sich als gelungene Mini-Compilation durch guten Geschmack in Sachen Rapmusik. Ich freue mich auf das Supplement Vol. 2-Album, welches im Sommer 2004 erscheinen wird!

Splash! – erste Bestätigungen

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Alle mal bitte hingesetzt und Ohren angelegt. Die ersten Artists für das diesjährige Splash! Festival (30.07. – 01.08.2004) stehen fest und wurden bereits bestätigt. Definitiv an den Start gehen werden also, in Sachen HipHop: Kool Savas, Beginner 5 Sterne Deluxe, Afu Ra & Perverted Monks (US) und Wurzel 5 (CH). Für Top a di Top Entertainment und Gänsehaut Feeling, auf der Reggaebühne, werden u.a. Beres Hammond, Sanchez, Cocoa Tea und Taffari sorgen. Wer hingegen Dawn Penn („You Don’t Love Me -No No No”) singen sehen möchte, sollte sich schon einen Tick eher, nämlich am 20.März, auf nach Chemnitz machen. Anlässlich des 5. Earthdays von Phlatline Sound wird sie, als Gratulantin, ein Live Konzert geben. Don`t miss it!

Lenny trennt sich von Put Da Needle to da Records

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Peter von Put da Needle to da Records, hat seit einiger Zeit Probleme, seine Künstler bei seinem Label zu halten. Nachdem schon Kool Savas, RAG und Creutzfeld & Jakob das Label verlassen haben, entschied sich nun auch Lenny, der vor einiger Zeit sein Album „ Fight Club“ bei Put da Needle to da Records releaset hat, dazu sich von PDNTDR zu trennen. Wo Mr. Len in Zukunft sein Zeug rausbringen wird, steht noch nicht fest, doch arbeitet er schon an neuen Songs für sein zweites Album. Die frage bleibt nur, welche Künstler bei PDNTDR noch übrig sind, die das Label am Leben erhalten sollen? Ich habe Lenny als den „Zieher“ für PDNTDR gesehen, doch wer übernimmt jetzt diese Rolle? Es bleibt abzuwarten, was da noch kommen wird?

Babylon System vs. Culcha Candela

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Es hätte durchaus ein schöner Abend werden können, zur Culcha Night am vergangenen Samstag im Club Casino. Dancehall Selekta Barney Millah bestritt gerade sein Warm up- Programm, die Jungs von Culcha Candela versammelten sich allmählich auf der Bühne, um ihren geplanten Gig zu starten als Babylon, in Form einer unglaublichen Masse an Polizisten, drohte die Veranstaltung zu sprengen. Ebenfalls im babylonischen Mob vor Ort: Zoll und Ordnungsamt. solang die bei Grund dieses „Besuches“ waren Mutmaßungen auf Verstöße gegen Betäubungsmittel- und Jugenschutzgesetz. Das Licht ging an, die Musik aus und nach gut 90 Minuten fehlte die Hälfte der Zuschauer. 240 Personen wurden in diesem Sinne konrolliert, für 23 Besucher bedeutete dies unumstößlich das Ende der Party. Dennoch konnte die Party, inklusive Konzert, später fortgesetzt werden und sowohl Culcha Candela als auch das übrig gebliebene Publikum feierten so gut es eben noch ging. Die erste Culcha-Singleveröffentlichung „Augen auf“ steht übrigens ab 26.04.2004 in allen Record-Stores. Die Selektas unter Euch können solang die bei uns im Shop exklusiv erhältlichen 7inches „Biggieman“ und „Destination“ für laue 3,33 Euro ordern. Also Augen und vor Allem Ohren auf!

Yak Ballz – My Claim

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Seit fünf Jahren treibt der aus Queens, New York stammende MC Yak Ballz bereits sein Unwesen in der US Underground HipHop-Szene. Nach mehreren Veröffentlichungen, 12es oder Compilation-Beiträgen war die Zeit definitiv reif für den ersten Sololongplayer.

Nur noch mal ganz kurz zusammengefasst: Yak Ballz hatte einige Veröffentlichungen auf El-Ps Def Jux Label und ist Teil der Weathermen-Crew, die sowohl auf Def Jux, wie auch auf Eastern Conference Records heißbegehrte 12es rausbrachte.

In den letzten knapp zwei Jahren hat sich Yak zusammen mit den Produzenten Mondee, der den Großteil des Albums zusammengeschraubt hat, Camu Tao und Mighty Mi im Studio eingeschlossen und an seinem Debüt gearbeitet.Herausgekommen ist My Claim, eine mit viel Synthie-Vibes und rollenden Basslines unterlegte LP, die viele Highlights und nur wenige Füller aufweist.

Inhaltlich hält Yak es wie seine Labelkollegen Hi & Mighty oder Cage: hauptsächlich Trash-Talk und Punchline-Reime  es wird halt so richtig verbal ausgeteilt.Die Beats erfüllen aber problemlos die Kopfnickerwartungen, vor allem die ersten fünf Tracks können das Boomin´ System im Auto schon mal so richtig durchrütteln. Gerade Pimped Out feat. Cage, Camu Tao, & Billy Atlas macht so richtig gute Laune.

In der Mitte der Scheibe kommt dann ein kleiner Durchhänger, wo man, in der Hoffnung auf Besserung, den einen oder anderen Track auch mal weiterskippt. Aber spätestens bei dem Titeltrack My Claim ist das Toplevel wieder erreicht. Orientalisch anmutende Streicher und Vocalsamples erzeugen eine leicht melancholische Stimmung, zu der Yak eine Geschichte aus seinem Leben zum Besten gibt.

Zum Schluss seines Debüts wird noch mal richtig Vollgas gegeben. Tracks wie Moving On, Spy On You oder The Drill schrauben den Gesamteindruck noch mal ein wenig höher, so dass My Claim ein absolut empfehlenswertes Erstlingswerk geworden ist. Über den leichten Durchhänger kann man hinwegsehen, denn auch die raren aber gut gewählten Features von Tame One, Camu oder Cage tragen ihren Teil zum gelungenen Debüt bei.

Nancy Des Rose & Kool Keith – White Label Mix Series Vol.1

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Man muss wohl nicht mehr viel Worte verlieren über Kool Keith. Der Mann mit unzähligen Alter Egos, der Mann mit dem Sex Style, der selbsternannte Dr., der Spankmaster, der Black Elvis, usw.  oder einfach nur Kool Keith, der MC, der Ende der 80er mit seiner Crew Ultramagnetic MCs für bahnbrechende Alben gesorgt hat und inzwischen berüchtigt ist für seine kompromisslosen eigensinnigen Beats und Reime.

Keith wurde gerade in die HipHop Hall Of Fame aufgenommen und darf sich offiziell zu den 130 besten MCs ever zugehörig fühlen. Er würde wahrscheinlich sagen: I don´t give a fuck, obwohl er sicherlich auch ein wenig stolz darauf ist. Aber dieses Alter Ego, das diese Ehre anerkennt, hat er wohl noch nicht erfunden.

Egal, denn Keith geht so oder so seinen eigenen Weg. Dieses Mal mit der jungen New Yorker Lyrikerin Nancy Des Rose. Keith betont zwar am Anfang der Scheibe, dass er selbst nur der Guest Star ist, aber seine Handschrift ist überdeutlich zu spüren, verbal und hinter den Reglern.

Zwölf brandneue Tracks gibt es auf dem Album, und der Titel stimmt eigentlich überhaupt nicht. Denn es ist weder ein White Label Release, noch ist es ein Mix. Musikalisch schwankt das Werk zwischen den typischen mechanisch kratzenden Soundburgen (die sich teilweise anhören, als ob sie mit einem Atari produziert wurden), die Keith auf seinen letzten Alben bereits bis zur Extase erbaut hat, und einigen sehr melodischen Sounds, wo natürlich auch Nancy Des Rose ihre stimmlichen Qualitäten gut einsetzen kann.

Textlich gibt es von Keith wie immer die volle Breitseite: Er disst alle, hasst alle, zeigt den leichten Damen, wer der Oberstecher ist, oder lässt seinem ganz eigenen Charme freien Lauf.Nancy Des Rose zeigt uns einen Mix aus Spoken Word, Rap und Gesang. Es gibt immer wieder Überraschungen, wie der Loop des 80er Pop-Hits We Belong von Pat Benetar auf Superficial, über den beide MCs eine kleine Spoken Word-Arie zum besten geben.

Sugar würde mit seiner leicht und locker dahinfließenden Melodie auch in Clubs wunderbar funktionieren. Kool Keith bezeichnet den Track sogar als Pop. Aber was für Keith Pop oder Candy Rap ist, muss es für andere noch lange nicht sein. Sein Purismuss ist ja gefürchtet. Der Track ist auf jeden Fall ne echte Bombe!

Die Kollaboration von Nancy und Keith funktioniert wunderbar. Eine Menge kranker Sounds und schiefer Gesang, wie man es als Kool Keith Fan gewohnt ist, mit weiblicher Unterstützung, die ihm in nichts nachsteht und die man sich vielleicht auch auf früheren Scheiben mal gewünscht hätte. An Werke wie Dr. Octagon kommt die Scheibe meiner Meinung nach nicht ran, aber alle Fans von abstraktem I-don´t-give-a-fuck-what-you-think-HipHop sind hier absolut an der richtigen Adresse!

In diesem Sinne: I don´t wanna worry about them bills. Let´s go out and chill! (Zitat aus Don´t Worry)

Ms Dynamite eröffnet School Of Urban Music

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Niomi McLean-Daley – besser bekannt als Ms Dynamite, britische Rapperin und Sängerin, wird im Südlondoner Stadtteil Lambeth ein Lehrinstitut für Rap-Musik eröffnen. Die Schule soll „Diddymite“ heißen und neben Ms Dynamite werden dort auch die Big Brovaz und die So Solid Crew ihren Schülern das Schreiben von Lyrics, Gesang und richtiges Auftreten auf der Bühne beibringen.

Eminem Song unerlaubt in Werbespot verbraten

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Eminem und seine Produktionsfirma Eight Mile Style haben Apple wegen absichtlicher Copyrightverletzung verklagt, da Apple den Eminem Tune „Lose Yourself“ in einem Werbespot des hauseigenen Produktes iPod verwendet hatte. Eminem Anwalt Howard Hertz dazu: „Das Entscheidende an der Sache ist, dass wir Apple ausdrücklich untersagt haben, den Song in irgendeiner Weise zu nutzen!“ Im – für Apple – schlimmsten Fall kann es um eine Schadenersatz – Zahlung von bis zu zehn Mio. Dollar gehen. Tröstlich dürfte hierbei lediglich sein, dass neben Apple auch noch die Werbeagentur TBWA/Chiat/Day, der Musiksender MTV und MTVs Mutter Viacom verklagt wurden und sich somit an der Zahlung beteiligen müssten.

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