Es ist ja nicht so, dass BO der erste wäre, der mit Slogans wie Ich Hab Rap Für Dich hausieren geht, nur war Bo schlau genug, aus dieser Ansage eine Single zu machen, und diese ist, aus seiner Sicht, das ehrlichste und wichtigste Lied, das ich je geschrieben habe!
Nun denn, Ich Hab Rap Für Dich ist eine nette kleine Homage an Rap als solchem, dem BO etwas schuldig zu sein glaubt. Auf einen chilligen Beat, den er selbst, unter Mithilfe der Produzenten Kampus und Wah Waje, zu verantworten hat, beschreibt BO, wie er selbst Anfang der Neunziger begann, Rhymes zu kicken, und warum er dies, sich selbst dabei immer wieder neu entdeckend, bis zum heutigen Tage tut.
Dabei verweist er auf Jungs wie Too Short, Special Ed, Biz Markie oder auch Redman, welche er anno dazumal `ich hab Rap für dich` sagen hörte und dann immer wieder Rap brauchte und wollte und irgendwann einfach anfing, sich mit eigenen Raps zu bedienen.
Wer von Ich Hab Rap Für Dich begeistert ist, darf sich auf BOs Album Best Of III Alleine freuen, welches ab Mai käuflich zu erwerben sein wird und durchaus noch den einen oder anderen Burner-Track wie beispielshalber Kommt gut zu bieten haben wird.
Das BO – Ich Hab Rap Für Dich
D-12 bei TV – Total
Morgen Abend lohnt es sich, für alle Supporter Eminems und seinem D-12 Mob, den Fernseher einzuschalten und sich bei Stefan Raab zu amüsieren. Die Jungs aus Detroit werden zu – hoffentlich – sinnreichen Fragen Raabs Rede und Antwort stehen. Eminem, Kon Artist, Bizarre, Swift, Big Proof und Kuniva werden in Kürze ihr Album „D12 World“ releasen, die Single „My Band“ steht ebenso in Kürze am Start. Man darf also auch auf eine morgige Live-Performance gespannt sein.
Neuvorstellung der Online Single von Jago bei JAM FM
Takt&Ton Wer von Euch am Samstag JAM FM eingeschaltet hat und Jam´s Rapublik mit Nico Bielefeld aufmerksam verfolgt hat, hat es sicherlich mitbekommen. Der Takt & Ton MC Jago aka Dirt Normal hat seine Exklusiv Online Single in der Sendung zum ersten mal der Öffentlichkeit vorgestellt. Zusammen mit seinen Producern DJ Nice und DJ Frantic hat der das JAM FM Studio geentert, um von der Single mit dem passenden Namen„Hören Sagen!“und dem gleichnamigen Album, welches Anfang Mai erscheint, zu erzählen. Für diejenigen unter Euch die die Sendung verpasst haben oder sie nicht empfangen konnten, gibt es die Single „Hören Sagen!“ zum Free-Download auf der Takt & Ton Music Homepage (www.taktundtonmusic.de).
Moqui Marbles Doppel DVD
Seit gestern ist eine Moqui Marbles Doppel DVD, in ziemlich arg limitierter Auflage, von 500 Exemplaren, zu bestaunen. Das gute Stück wurde von den Moquis in eigener Handarbeit gefilmt, zusammengesammelt und geschnitten. ZU sehen sind u.a. alle 4 Moqui-Videoclips, Live-Material, Interviews, Internetfilme und diverse Backstageszenen. Die Doppel DVD wird nur 10 Euro kosten und ausschließlich in ausgewählten Stores, auf Liveauftritten oder direkt im Wigwam- Shop verkauft werden. Außerdem haben die Moqui Marbles, zusammen mit Sleepwalker, einen Track aufgenommen und ein Video gedreht, welches „Willkommen im Wigwam“ heißt und seit dem 03.04.04 auf der Moqui Marbles Homepage zu checken ist.
Baby Cham / Burro Banton für Splash! Festival bestätigt
Letzte News in Sachen Splash!-Festival. Neben Altmeister Burro Banton (u.a. ?Boom Wah Dis?), dürfen sich alle Anhänger von Dancehall-Vibes und tighten Toastings auch auf Mad House-Deejay Baby Cham (u.a. ?Babylon Bwoy?) freuen. Alle weiteren, bisher bestätigten Artists sind auf der Splash! Festival Web-Page gelistet. Wir bleiben natürlich dran und versorgen Euch auch weiterhin mit Splash!-News.
„Topmodel“-Video auf rap.de
Monk, Malo, Yasha und DJ Illvibe a.k.a. Moabeat releasen im Juni ihren neuen Longplayer?Dringlichkeit besteht immer?, als kleinen Vorgeschmack geht vorerst schon einmal die Single ?Topmodel? an den Start und kündigt an, was künftig von Moabeat zu erwarten sein wird: derbe Beats ? fernab jeglicher Monotonie, großartigen Rap aber durchaus auch nicen Gesang. Ein Mix, der fresher nicht sein kann. Neugierig geworden? Zu Recht! In den nächsten Wochen habt Ihr nun auch mehrfach die Gelegenheit, die Moabeat Jungs live zu erleben. Alle Tourdates dazu findet ihr selbstverständlich in unserem Tourkalender. Das Video zu ?Topmodel? könnt ihr euch genau hier reinziehen.
PitRock – Nervenkitzel
Rostock das ist Ostsee, das ist Hansa, Pyranja und vielleicht noch die Underdog Crew. Viel mehr wird den meisten zu dieser Stadt wohl nicht einfallen. Doch wie sollte es anders sein bei solch einer Einleitung da is noch was! Logisch.
Zum Beispiel die Herren von Kasabi Tunez, die eifrig Tapes auf den Markt werfen. Oder das Urgestein PitRock, der eifrig auf letztem Tape besagter Reihe rapped und Beats baut. Siehe Ich Treff` Dich. Ein flotter Rap und ein abgehakter Beat sorgen für Laune. Auf Nummern wie Das Gleiche Lied (Thema: Lebenslauf) gibt es auch Gesangseinlagen, was nicht abschreckend sein soll, denn es klingt durchaus gut.
Gut klingt es ebenfalls, wenn der Mann an den Beatreglern wechselt. So ist der Hitzkopf von Orwo Magnetic, dem Produzent der Rostocker Crew Halbe Hemden gebastelt. Sehr schön das, mit abgefahrener Orgel im Refrain (Ich bin PitRock/ Ich bin ein Hitzkopf/ Jeder Geistesblitz schockt/ Wenn ich den nächsten Hit drop). Besagte Halbe Hemden gastieren dann auch auf Tu was (Du nicht lassen kannst). Thematisch geht es dieses Mal in Richtung Believe in yourself (Fang an dich aufzubäumen gegen jeden Pessimist/ Hör auf die Messages die dich hochziehn wie `n Sessellift Atse.x von Halbe Hemden).
Auch sehr schön sind die zahlreichen Interludes mit Filmsprüchen von Mr. Bobby Deniro höchstpersönlich bzw. dessen deutscher Synchronstimme. Zwar nicht gerade neu der Einfall, aber doch sehr stimmig. Da das Leben an der Küste aber eben nicht nur Angenehmes bereit hält, gibt es auch Nummern wie Deutschland: Du willst nichts daran ändern/ Dass man uns in anderen Ländern/ Immer noch begegnet wie verdammten Sklavenhändlern/ Das gefiel schon Deinem Vadda/ Der meint sie klauen ihm den Arbeitsplatz/ Obwohl Deine Mudda weiß/ Das tut in Wahrheit der Schnaps. Das sind endlich mal die viel vermissten Themen, klingt gut durchdacht, doch Vorsicht, die üblichen Raps kommen (leider) auch nicht zu kurz. Stylez zum Beispiel geht eher in Richtung Ich bin dies und kann das…. Kann man meiner Meinung nach auch drauf verzichten.
Trotz dieses Mankos lautet das Fazit: ruhig mal reinhören, in das was da vom Norden kommt.
K*Rings Brothers – K*Rings Zone
Hört man Odenwald, denkt man wahrscheinlich als erstes an Idylle zwischen Wäldern und Tälern. Dass schöne Landschaft nicht alles ist, was der Odenwald zu bieten hat, zeigen die K-Rings Brothers seit Jahren. Sie konnten sich durch zahlreiche Gigs quer durch Deutschland und über die Landesgrenzen hinaus einen Namen machen, ohne den Odenwald als HipHop-Mekka deklarieren zu wollen.
Bevor das Debüt-Album der drei Brüder im Sommer die Herzen erfreuen soll, erscheint mit K-Rings Zone zuvor noch eine EP, die den Hunger bis dahin stillen soll. Auf dieser sind 6 Tracks drauf, wobei es sich bei zwei Stücken um Instrumentals handelt.
Durch die tiefe Stimme von Sir Max wird eine fast düstere Stimmung über die Beats verbreitet, die jedoch in den Refrainparts, meist durch Gesang, aufgelöst wird. Die Beats sind mit selbst eingespielten Bläsern und Keyboards versehen und unterstreichen die Vibes der einzelnen Tracks. Die Songs sind gut gemacht und bringen auf jeden Fall Spaß beim Anhören.
Um eine Party zu rocken sind sie, auf Grund der doch ziemlich deepen Inhalte sowie der erwähnten deepen Stimmungen, nicht wirklich geeignet. Doch die EP bietet auf jeden Fall einen guten Vorgeschmack auf das Album Tricolor der drei, übrigens echten Brüdern. Man darf sich also drauf freuen.




