Yeah – es geht wieder mal um die Krone! Auch im Jahre 2004 wird wieder zur Teilnahme an den ITF German DJ Championships aufgerufen, denn es gilt wie in jedem Jahr, den besten DJ – in erster Instanz – Deutschlands aufzuspüren. Die Disziplin: Scratchen und Beatjuggling in Kombinantion. Die Dates: 21.05.2004 München, 28.05.2004 Wiesbaden, 30.05.2004Wuppertal, 04.06.2004 Hamburg, 05.06.2004 Dresden, 11.06.2004 Berlin. Die Jury: Tigerstyle (UK), der ITF Advancement Class World Champion 2003 sowie Kid Fresh (GER), der ITF Beatjuggling World Champion 2003 – in Wiesbaden und in Berlin anstelle von Kid Fresh Man at Arms, Vestax Extravaganza Middle Europe Champion 2001. Wer an den deutschen Vorausscheidungen teilnehmen möchte, sollte sich bis allerspätestens 7.Mai 2004 bewerben. Die Anmeldeformulare könnt ihr per Mail – itf@eyes-wide-open.de – oder per Telefon – 08191-911800 – anfordern. Nähere Informationen zu allen Veranstaltungen erhaltet ihr unter 08191-91180-70 oder unter presse@eyes-wide-open.de.
Moqui Marbles Doppel DVD
Seit gestern ist eine Moqui Marbles Doppel DVD, in ziemlich arg limitierter Auflage, von 500 Exemplaren, zu bestaunen. Das gute Stück wurde von den Moquis in eigener Handarbeit gefilmt, zusammengesammelt und geschnitten. ZU sehen sind u.a. alle 4 Moqui-Videoclips, Live-Material, Interviews, Internetfilme und diverse Backstageszenen. Die Doppel DVD wird nur 10 Euro kosten und ausschließlich in ausgewählten Stores, auf Liveauftritten oder direkt im Wigwam- Shop verkauft werden. Außerdem haben die Moqui Marbles, zusammen mit Sleepwalker, einen Track aufgenommen und ein Video gedreht, welches „Willkommen im Wigwam“ heißt und seit dem 03.04.04 auf der Moqui Marbles Homepage zu checken ist.
Neuvorstellung der Online Single von Jago bei JAM FM
Takt&Ton Wer von Euch am Samstag JAM FM eingeschaltet hat und Jam´s Rapublik mit Nico Bielefeld aufmerksam verfolgt hat, hat es sicherlich mitbekommen. Der Takt & Ton MC Jago aka Dirt Normal hat seine Exklusiv Online Single in der Sendung zum ersten mal der Öffentlichkeit vorgestellt. Zusammen mit seinen Producern DJ Nice und DJ Frantic hat der das JAM FM Studio geentert, um von der Single mit dem passenden Namen„Hören Sagen!“und dem gleichnamigen Album, welches Anfang Mai erscheint, zu erzählen. Für diejenigen unter Euch die die Sendung verpasst haben oder sie nicht empfangen konnten, gibt es die Single „Hören Sagen!“ zum Free-Download auf der Takt & Ton Music Homepage (www.taktundtonmusic.de).
D-12 bei TV – Total
Morgen Abend lohnt es sich, für alle Supporter Eminems und seinem D-12 Mob, den Fernseher einzuschalten und sich bei Stefan Raab zu amüsieren. Die Jungs aus Detroit werden zu – hoffentlich – sinnreichen Fragen Raabs Rede und Antwort stehen. Eminem, Kon Artist, Bizarre, Swift, Big Proof und Kuniva werden in Kürze ihr Album „D12 World“ releasen, die Single „My Band“ steht ebenso in Kürze am Start. Man darf also auch auf eine morgige Live-Performance gespannt sein.
„Topmodel“-Video auf rap.de
Monk, Malo, Yasha und DJ Illvibe a.k.a. Moabeat releasen im Juni ihren neuen Longplayer?Dringlichkeit besteht immer?, als kleinen Vorgeschmack geht vorerst schon einmal die Single ?Topmodel? an den Start und kündigt an, was künftig von Moabeat zu erwarten sein wird: derbe Beats ? fernab jeglicher Monotonie, großartigen Rap aber durchaus auch nicen Gesang. Ein Mix, der fresher nicht sein kann. Neugierig geworden? Zu Recht! In den nächsten Wochen habt Ihr nun auch mehrfach die Gelegenheit, die Moabeat Jungs live zu erleben. Alle Tourdates dazu findet ihr selbstverständlich in unserem Tourkalender. Das Video zu ?Topmodel? könnt ihr euch genau hier reinziehen.
Baby Cham / Burro Banton für Splash! Festival bestätigt
Letzte News in Sachen Splash!-Festival. Neben Altmeister Burro Banton (u.a. ?Boom Wah Dis?), dürfen sich alle Anhänger von Dancehall-Vibes und tighten Toastings auch auf Mad House-Deejay Baby Cham (u.a. ?Babylon Bwoy?) freuen. Alle weiteren, bisher bestätigten Artists sind auf der Splash! Festival Web-Page gelistet. Wir bleiben natürlich dran und versorgen Euch auch weiterhin mit Splash!-News.
88:Komaflash – Eindringlicht EP
Im letzten Jahr wurde viel über den mechanisch-düsteren Produktionsstil von Def Jux Mastermind El-P gesprochen. Zumeist waren die Kritiken sehr positiv, und es hat sich eine feste Fanbase von HipHop-Heads entwickelt, die darauf abfahren.
Die Münchner Crew 88:Komaflash sind nicht die deutschen Ableger von Def Jux! Das wollte ich mit der Einleitung nicht sagen! Ich wollte damit nur darauf hinweisen, dass die Jungs bereits seit Jahren ihren ganz eigenen Weg gehen, der auch ganz gerne mal ein wenig düster und roh erscheint.
Auch die neue EP Eindringlicht, die ausschließlich auf Vinyl erscheint (500 Stück), ist ein Werk voller Soundexperimente, die immer ein wenig an die Stimmung im Filmklassiker Bladerunner erinnern.
Produziert wurden die Beats von Aqua Luminus III, der sehr komplexe Soundteppiche zusammengesetzt hat, voll mit mechanischen wie organischen Klängen. Dieses drückt sich mal in einer wütenden, aggressiven Atmosphäre aus (wie auf Prometheus) oder erzeugt durch den Einsatz von Streicher-Samples eine melancholische Grundstimmung (Emozwo).
Der DJ Devastateyaears ist für die richtige Auswahl und den Einsatz der Cuts zuständig, während Omega Takeshi der Mann der Worte ist.
Sein Rapstil liegt nahe am Spoken Word. Seine Texte sind nicht unbedingt leicht zu durchblicken, und er rappt ganz sicher nicht im klassischen HipHop-Jargon. Trotzdem hat man hier nicht das Gefühl, dass Takeshi sich die Worte mühsam erarbeitet hat und nur schwer wiedergeben kann. Seine Stimme hängt meist schwer und dominierend über den Beats, aber die Worte erschienen leicht und genau gewählt.
88 Komaflash haben sich ihr eigenes Universum geschaffen, das sicherlich nicht für jedermann leicht zugängig ist. Wer aber gerne ein wenig abstraktere, experimentellere Formen des HipHop ergründet, braucht nicht über den Teich in Richtung APC oder Anticon schauen, sondern sollte die Augen nach München oder in Richtung Hong Kong Recordings richten. Vielleicht auch ein Tipp für all die, die Fans von Doppelkopf sind und jetzt noch einen Schritt weiter gehen wollen. Schaut einfach mal in das Eindringlicht!
Jean Grae – The Bootleg Of The Bootleg EP
Die New Yorkerin Tsidi Ibrahim alias Jean Grae kann zweifelsfrei als eine sehr talentierte Rapperin bezeichnet werden. Dass sie nicht denselben Bekanntheitsgrad wie Foxy Brown, Lil´ Kim oder Missy hat, mag wohl auch daran liegen, dass sie unter Expression nicht in erster Linie die nackte Haut versteht, sondern ihre Musik und ihre Lyrics.
Schon auf ihrem ersten Album Attack of the Attacking Things, das 2002 erschienen ist, konnte man sich von ihrer Qualität überzeugen. Jetzt gibt es endlich neues Material von Jean Grae, allerdings erst einmal in Form einer EP, The Bootleg Of The Bootleg, quasi als Appetithäppchen, denn das zweite Album soll im Sommer folgen.
Jetzt müssen wir uns erst einmal mit sechs neuen Tracks begnügen, die es allerdings in sich haben. Produziert haben u.a. Belief, Ruddy Rock und Bravo, die vielleicht noch nicht vielen Leuten ein Begriff sind, aber das kann sich ja ändern.
Das Ergebnis ist auf alle Fälle hörenswert. Ob treibende, von wenigen Loops getragene Beats wie auf Hater´s Anthem, schwere, melancholisch-soulig Vibes wie bei Take Me, wo Jean Grae sich Gedanken über Leben und Tod macht.
Eines der Highlight ist das von Flötentönen umwebte Swing Blades, in dem das HipHop-Schwergewicht Cannibal Ox eine Gastappearance gibt und beide MCs ihre lyrischen Klingen schwingen. Leider ist der Track mit 2:30 Minuten recht kurz geraten, aber hier zählt nun mal Qualität, nicht Quantität.
My Crew und Code Red (feat. Bloc McCloud & PumpkinHead) gehen den melodischen, samplegetriebenen Weg weiter. Jean Grae reflektiert ihr Umfeld, Freunde, Familie, HipHop 2004 oder das Leben an sich. Aber alles scheinbar leicht und spielend, mit einem angenehmen Flow und sicherem Wordplay.
Als Bonus gibt es mit Track Nummer Sechs einen 45-Minuten-Mix mit einer Menge Freestyles über Beats u.a. von Mobb Deep, Nas oder Jay Z. Dieses Appetithäppchen bekommt ganz sicher 5 Sterne.




