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Sceptic – Soulmates

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SCEPTIC – eine dreiköpfige Crew, deren Gründung noch nicht wirklich lang zurückreicht. Im Jahr 2000 schlossen sich Crada (MC, DJ, Beats) und Astad (MC) zusammen. Mehr Ausdruckstärke und Energie sollten die Gründe sein, auf Englisch zu rappen.

Als 2003 Scratch Dee (DJ, Produzent) mit ins Boot stieg, folgten die ersten Releases auf Samplern sowie eine EP. Mit SOULMATES bringen die Jungs nun ihren ersten Longplayer an den Start. Auf insgesamt 16 Trackmarken ziehen sie bis auf einen Skit das englische Ding durch und zeigen, dass so was auch aus Deutschland kommen kann.

Oft fühlt man sich an Raptile erinnert, der ja sicher zu den wenigen deutschen Rappern zählt, der auf englische Weise Erfolg vorweisen kann. Der Vergleich zu Raptile liegt nahe, zumal er auch auf Soulmates gefeatured wird. Neben ihm sind noch die Sängerin VikyPap, Ill Grill und p’am vertreten.Der Sound ist fresh und macht auf jeden Fall Spaß – mit nur wenigen Ausnahmen wie z.B. bei „Stress Release“(14) liegt die Betonung eher auf dem Ersteren. Die Beats von Crada und Scratch Dee sind „da shit we make ya party to“. In der Tat ist es partytaugliche Mukke mit deeperen Texten bzw. „verbal bombs“, die man schön im „unsortierten“ Booklet nachlesen kann.

Im Ganzen eine runde Sache, die man mitsamt dem Artwork all diejenigen erfreuen kann, die zu englischen Lyrics mit meist bouncenden Beats abgehen und sich sowas auch mal aus Germany geben wollen.

Firefighter F.D.18

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Das neuste Spielprojekt aus dem Hause Konami nennt sich Firefighter F.D. 18 und lässt all die Kinderherzen höher schlagen, die immer schon davon träumten ein Feuerwehrmann zu werden. Nun können sich alle virtuellen Feuerbekämpfer dank Konami’s Feuerwehr-Simulation auf den Weg machen Flammenherde zu bekämpfen und Menschenleben zu retten.Gameplay
„…Ich will Feuerwehrmann werden, ich will Feuerwehrmann werden…“, so krakeelte der kleine Drache Grisu (Zeichentrickserie aus den 80ern „Grisu, der kleine Drache“) ganz zum Entsetzen seines Vaters Fumé. Nach dessen Vorstellung soll aus Grisu einmal ein furchterregender feuer-speichender Drache werden. Nicht nur Grisu sonder auch so manches Kind favorisiert für den Job des Feuerwehrmanns. Der Traum einmal ein Feuerwehrmann zu sein, kann Konami zumindest auf virtuelle Art und Weise in die Tat umsetzen. Ausgerüstet mit Schlauch, Axt und weiteren Rettungsgeräten, macht ihr euch auf den Weg lodernde Flammenherde einzudämmen und Menschenleben zu retten. Dabei übernehmt ihr die Rolle des erfahrenden Feuerwehrmanns Dean McGregor. Die Geschichte spielt sich in einer fiktiven Großstadt ab, in der unser Held in einige mysteriöse Brände verwickelt wird. Handelt es sich hierbei um Bradstiftung?? Zusammen mit der Reporterin Emilie Arvin seid ihr dem Verbrechen auf der Spur. Aus der Third-Person-Perspektive begebt ihr euch in das flammende Inferno. Überall lauern Gefahren. Tückische Stichflammen, einstürzende Gebäudeteile und dichter Rauch erschweren euch das Leben. Daher ist taktisches Vorgehen und vor allem schnelles Handeln Trumpf. In jedem Level hat man eine bestimmte Anzahl an Opfern zu retten. Sind diese in Sicherheit gebracht, hat man es am Ende mit einem „Boss-Feuer“ zu tun. Die „Boss-Feuer“ sind recht hartnäckige Flammenherde, die all euer taktisches Vorgehen und Geschick abverlangen. Die Steuerung ist erfreulicher Weise sehr simpel ausgefallen. Mit der R1-Taste lasst ihr das Wasser aus dem Schlauch sausen. Mit der Dreieck-Taste sucht ihr euch eine von den zwei vorhandenen Sprüharten aus und per Quadrat-Taste könnt ihr bei großer Not auch noch einen Super-Wasserstrahl auf das Feuer sprühen lassen. Nach jedem heroischen Einsatz und erfolgreichem meistern des jeweiligen Levels, wartet eine Auszeichnung auf euch. Kämpft wacker und macht den Brandstiftern regelrecht die Hölle heiß! Grafik
Grafisch stellt Konamis Feuerwehr-Simulation sicher keinen Quantensprung dar, dennoch kann sich die Grafik allemal sehen lassen. Durch die besonders gelungenen Feuer- und Rauchanimationen, entsteht ein enorm realistisches Notstand-Flair. Die Zwischensequezen fallen positiv ins Auge. Weniger imposant sind dagegen die Charaktere. Abgesehen von unserem Alter Ego, wurden alle Figuren des Spiels recht lieblos gestaltet und sind lediglich Mittel zum Zweck bzw. Beiwerk.Sound
In punkto Sound gibt es kaum etwas zu berichten. Erwähnenswert ist die recht gut gelungene Soundkulisse. Vom Spritzen des Wassers über explodierende Chemikalien bis hin zu einstürzenden Gebäudeteilen, die Soundeffekte können durchaus überzeugen. Die Synchronsprecher haben außerdem gute Arbeit verrichtet und verleihen dem Spiel eine cineastische Note.Fazit
Konamis brandneues Action-Abenteuer Firefighter F.D.18 ist gewiss ein ambitioniertes und innovatives Spielkonzept. Einmal mehr überzeigt Konami mit einer komplett neuen und außergewöhnlichen Spiel-Idee bzw. Gameplay. Im Gegensatz zum Gameplay sind Grafik und Sound bei diesem Game offensichtlich nicht das Hauptaugenmerk – dennoch ist beides zufrieden stellend gemeistert worden. Auch die cineastische Präsentation nebst gelungener Story gefällt. Leider ist das Spiel recht kurz ausgefallen und liefert wenig Grund es des Öfteren durchzuspielen. Für all diejenigen, die schon immer davon träumten Feuerwehrmann zu werden oder gar Mitglied der hiesigen freiwilligen Feuerwehr sind, können sich nun richtig ablassen. Selbst für diejenigen, die mit all dem Feuerwehrkrams nichts anfangen können, sollten mal Konamis Action-Abenteuer anspielen, denn Firefighter F.D.18 ist absolut ein Blickfang wert. Check it out!Pro
cineastische Präsentation
realistische Feueranimationen
interessante Story
einsteigerfreundliche SteuerungContra
auf Dauer monotones Spielprinzip
zu kurz
keine LangzeitmotivationFirefighter F.D.18 kaufen

Jamaican Singer Wayne Marshall kommt zum Splash!

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Eine gute und eine schlechte Nachricht, bezüglich des Splash! Festivals – hauptsächlich die Reggae/Dancehall-Stage betreffend. Gewohntermaßen zuerst die schlechte Nachricht: Elephant Man wird nicht zum Splash! erscheinen, da er zur selben Zeit in Amerika verweilen wird. Nun die gute Nachricht: Singer Wayne Marshall, wie Ele ebenfalls dem Aliance-Camp zuzuordnen, hat sein Erscheinen zugesichert und das ist „…true, true, true…uhuhuhuhu…“ – wie es der Entertainer selbst ausdrücken würde. Die Splash!-Organisatoren versicherten weiterhin, mit noch einigen weiteren hochkarätige Stars in Verhandlungen zu stehen. Sobald weitere Neuigkeiten bekannt sind, erfahrt ihr alles Wichtige natürlich umgehend bei uns.

Robud Styles – Uhrwerk des Zorns

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In Zusammenarbeit von Big-Bud Records und Jubeko Records, zwei Independent-Labels aus Berlin, erscheint das Album des Big-Bud Artists Robud Styles. Dieses aus 15 Tracks bestehende Album trägt den Titel „Uhrwerk des Zorns“ und zeigt, dass Robud ein MC ist, der es versteht, mit Worten, Sätzen und Beats umzugehen.

Beim Track „S & S“ stellen Robud und sein Big-Bud Kollege Sha-Karl auf einen clubbig bouncenden Beat von selbigem klar, dass sie qualitativ hochwertige Battle-Rhymes liefern können, die es nicht oft in Deutschland zu hören gibt. Dieser Track ist ein Beweis dafür, dass Robud und natürlich auch Sha-Karl reimtechnisch was zu bieten haben. Meine Aussage wird gleich bei der nächsten Trackmarke bestärkt, denn „In meiner Hand“ ist ein wahres Double-Time Reim-Gewitter. Der gut produzierte Beat von Michael Mic ist mit einem Vokal-Gesangsample versehen. Hier passen die Raps gut zu dem Beat, doch hat dieser ein bisschen zu wenig Arrangement. Bei „Long Road“ steppt Michael Mic gleich selbst ans Mic, um zusammen mit Robud auf einen weiteren Beat von ihm zu spitten. Hier wechseln sich die beiden MCs immer jeweils nach zwei Zeilen ab, doch die Besonderheit ist, dass sie ihre Texte auf ein Vokal-Sample aufbauen. A la: „It´s a long Road… bis du ein Pimp in deiner Hood bist…“

Natürlich darf auf dem Solo-Album von Robud Styles Smoke nicht fehlen, dessen Album “Fakt iz Fakt” ich vor einer Weile auch besprochen habe. Auf dem rollenden Beat von Sha-Karl flowen die beiden sehr gut und beweisen nicht nur mir sondern allen, dass sie fresh sind.

Das Album von Robud Styles „Uhrwerk des Zorns“ ist ein gutes Stück Berliner Rap Musik. Für alle, die auf Battle-Rap-Songs mit tighten Styles, Vergleichen und Rhymen stehen, die mit guten bouncenden Club-Beats produziert sind, ist das Album durchaus zu empfehlen. Zwar sind nicht alle Tracks auf der Scheibe „Die Ober-Kracher“, doch gibt es Songs, die es durchaus verdient hätten, von vielen Heads gehört zu werden. Wie bereits erwähnt ist für die Beatz überwiegend Michael Mic verantwortlich, doch haben Sha-Karl, Axl-End und K-Star auch ordentliche Beats beigesteuert.

NAS – 10 Year Anniversary Illmatic Platinum Series

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Was soll man dazu schon großartig sagen. Was hier vorliegt, ist zweifelsfrei ein Meilenstein der Rapgeschichte. Es wurden schon viele Lobeshymnen auf dieses Album geschrieben, und es bedarf, glaube ich, nicht noch einer weiteren, denn besser werden kann es nun mal nicht mehr.

10 Jahre nachdem Nasir Jones mit seinem Debütalbum Illmatic Rapgeschichte geschrieben hat, wird nun die Dekade zelebriert. Und, wie sollte es anders sein, legt man dazu den Klassiker wieder auf, verpasst ihm einen neuen Anzug, bringt das ganze soundmäßig auf den neusten Stand und legt dem ganzen noch eine Bonus-CD bei.

Die ersten zwei Punkte sind hier durchaus positiv zu bewerten. Das neue Coverartwork ist gelungen und gibt dem Ganzen noch mal etwas frisches. Auch das digitale Mastering hat dem Ganzen noch eine Idee mehr Druck verliehen, was der Sache auf jeden Fall zu gute kommt.
Wer also Lust auf Illmatic in neuem, ansprechendem Kleid mit überarbeitetem Sound hat, darf sich auf diese Doppel-CD freuen.

Aber man macht einen Fehler, sich das Teil wegen der Bonus Tracks und der vier neuen Remixes zu besorgen. Die sind kaum der Rede wert.Da wäre als erstes der Mix von Life´s A Bitch, zu dem es vor Jahren schon mal einen recht guten Remix gab, der den Vibe des Stücks recht gut wiedergegeben hat. Aber hier wirkt das ganze recht willkürlich. Der Beat wirkt austauschbar und nicht wirklich passend zum Rap.

Noch schlimmer ist es bei One Love und It Ain´t Hard To Tell. Da wollte man dem Ganzen ein modernes, clubbiges Gewand verpassen, was genauso fehl am Platz ist wie Coolio bei der Comeback-Show. Noch akzeptabel ist einzig der Remix zu The World Is Yours, aber der haut auch keinen vom Hocker.

Mit On The Real und dem vom Large Professor produzierten Style Wars hat man dann noch zwei sehr durchschnittliche Tracks, die der eine oder andere sicherlich schon als Bootlegs zu Hause in der Plattenkiste hat, draufgepackt, die auch nicht annährend das Niveau der Illmatic-Tracks aufweisen können.

Ein Klassiker bleibt ein Klassiker, aber die gute gemeinte Bonus-CD ist hier eher störend.In diesem Sinne bekommt das Teil nur eine durchschnittliche Bewertung.

NAS – Video Anthology Vol.1 DVD

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Heutzutage reicht es natürlich nicht aus, zum 10-jährigen Jubiläum des Klassikers „Illmatic“ nur eine CD rauszubringen. Da darf auch die DVD nicht fehlen. Und hier ist sie auch schon.

14 Videos zu alten und neue Tracks von NAS lassen das Herz höher schlagen. Hier ist eigentlich alles dabei, von den Klassikern wie „It Ain´t Hard To Tell“, „One Love“, „Halftime“ oder „The World Is Yours“, zu den Hitvideos wie „NAS Is Like“, „Street Dreams“ oder „If I Rule The World“ mit Lauryn Hill.

Aber auch Fans der anderen Alben kommen auf ihre Kosten: „Hate Me Now“, „Nastradamus“, „You Owe Me“, „Got Yourself A Gun“ und „One Mic“ runden die ganze Sache ab, und zum Schluss gibt es natürlich auch noch die neusten Videos von „Made You Look“ und „I Can“.

Hier ist also alles dabei. Nun zur Frage der Qualität, die ja bei DVDs durchaus hoch anzusetzen sein sollte. Alle Videos kommen in guter Soundqualität aber teilweise nur mäßiger Bildqualität. Das merkt man halt hauptsächlich bei den älteren Videos. Das soll aber niemanden abschrecken, es ist für den Hausgebrauch gerade noch in Ordnung.

Was allerdings mal wieder schade ist, ist die Tatsache, dass es auch hier kaum Extras gibt. Wer mal die Video Anthology von den Beastie Boys in den Händen hatte, weiß, wie so eine DVD aussehen kann. Da gibt es fast zu jeden Track die Möglichkeit, verschiedene Kamerapositionen zu wählen und sogar diverse Remixes zu den Tracks kann man wählen.

Hier gibt es nur eine Diskographie und ein kleines Extra: Man kann zu den jeweiligen Videos einen Kommentar von NAS dazuschalten, der dann noch ein wenig über den Dreh und die Idee dazu erzählt.

Die Video-Auswahl ist super, aber ansonsten gibt es keinen echten Mehrwert auf der DVD zu entdecken, und das ist doch ein wenig schade angesichts der Möglichkeiten, die heute zur Verfügung stehen.

Shaggy – einmaliges Deutschland-Konzert am Bodensee

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„Ich mache Platten, damit ich auf der Bühne zuhause sein darf." Sprach „Mr. Boombastic“-Shaggy und darf, am 23.04.2004, die Tuning World-Bodensee sein Zuhause nennen. Im Rahmen dieses internationalen Messe-Events für Auto-Tuning, Lifestyle und Club-Szene wird Shaggy für ein einmaliges Deutschlandkonzert anreisen und besagte Messe mit einem abendlichen Live-Auftritt bereichern. Informationen dazu findet ihr in Kürze unterwww.messe-fn.de/messen/tuning_world/index.php3. Im Moment sind auch noch Karten für das Konzert erhältlich. Am besten ihr connected euch mit den involvierten Vorverkaufstellen oder reserviert eure Tickets unter www.koko.de oder 01805 – 90 88 44. Allerdings könntet ihr auch bei uns euren Eintritt klarmachen und an der Verlosung für 2×2 Tickets teilnehmen. Checkt die Goodies-Section.

Sido – Mein Block

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Jetzt endlich ist sie da! Die erste Single-Auskopplung aus dem lang erwarteten Solo Album des Aggro Berlin Rappers Sido. „Mein Block“ ist nicht einfach nur eine Single, sondern könnte durchaus als „Mein Block“-EP betrachtet werden. Neben dem Beathovenz-RMX, der allen wohl von dem Video auf VIVA und MTV bekannt sein dürfte (ebenfalls auf der Maxi-CD zu sehen), gibt es noch einige andere Versionen und Songs auf dem Silberling.

Die erste Trackmarke ist das Radio Edit des Songs, welches ein paar BPM langsamer ist als die Video Version. Diese Version von „Mein Block“ ist etwas ungewohnt, da man überall nur die andere Version hört, doch ist sie keineswegs schlechter. Den Beathovenz RMX brauch ich nicht weiter besprechen. Hammer Beat, gute Raps, tighter Song!

Komme ich nun zu dem Remix, der hier auf rap.de für Furore sorgte, als wir berichteten, dass es von diesem bekannten Berliner DJ einen RMX auf der „Mein Block“-Single geben wird. Dem DJ Tomekk RMX. Eines kann ich schon nach den ersten paar Takten von dem Remix raushören, Tomekk hat einen guten pumpenden Beat produziert. Er ist für diesen Song vielleicht etwas zu chillig, aber Tomekk kriegt Probs für den Beat.

Alle Fans der Sekte dürfte es besonders freuen, denn Sidos Partner B-Tight hat auch eine Version, nein nicht produziert, sondern gerappt. Sein „Gegenüber RMX“ bietet eine gute Abwechslung und zeigt, was B-Tight macht, wenn er nicht gerade am Mic steht oder zusammen mit Sido chillt. Er beobachtet mit seinem Fernrohr, was alles in seinem Block abgeht. Sehr amüsante Lyrics. Meines Erachtens habe ich „B“ schon besser Rappen gehört, doch sollten A.I.D.S.-Fans diesen Track auf jeden Fall haben.

Und wem das alles nicht reicht, bekommt obendrauf noch „Steig ein“ von Sido und „Berlin, Berlin“ feat. B-Tight und Harris (GBZ). Beide Stücke sind sehr hörenswert und müssen bei allen Aggro-Fans im Autoradio (wenn man alt genug für ein Auto ist…) bouncen. „Ellenbogen aus dem Fenster wie ein Gangster“ Style, WEST-BERLIN!

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