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Donnerwetter!

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Wie wir bereits berichteten steht ab dem 22. September das Prinz Pi Album ‚!Donnerwetter!‚ in den Läden. Das Werk wird, wie die meisten bereits wissen dürften, in der Limited Edition 3 CDs umfassen. Nämlich zum Ersten den ’normalen‘ Longplayer mit 22 Tracks, dann eine Art musikalisches Hörspiel welches laut Pi "Spiegelbild der Szene" ist und die Premium CD mit Bonus Tracks. Deswegen gibt es zum Album auch gleich drei Snippets die gestaffelt auf der Labelpage ins Netz gestellt werden. Das Erste ist seit dem 01.09. online, das Zweite kommt am 08.08. und das Dritte dann am 15.09.

Features wird es auf der ersten CD Taktloss, Biztram, Bobidze und Frank Zander geben. Bei insgesamt 52 Tracks und einer Spielzeit von knapp zwei Stunden gibt es ab dem 22.09. ordentlich einen auf die Ohren.

Ludacris-LP-Release

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Der DefJam-Rapper hat nicht nur eine neue Frisur, die jetzt – nach seinen Aussagen – besser zu seinen doch schon 28 Jahren passt. Nein, er kommt auch mit einer neuen LP namens "Release Therapy" an den Start. Dabei hat er sich sehr viel Unterstützung geholt und es kamen in puncto Beats Zusammenarbeiten mit Kanye West, Will.I.Am, Rick Rubin oder auch den Neptunes zustande. Auch bei den Features hat der Mann zugeschlagen und sich Kollegen wie R. Kelly, Mary J. Blige, Beanie Siegel und auch seinen Schützling Bobby Valentino ins Studio geholt. An der Single "Money Maker" hat Pharrell mitgewirkt.

Man kann sich nach Angaben von Ludacris höchstpersönlich auf neu freigestezte Energie freuen, die zur Selbstheilung und Weiterentwicklung genutz wurde.
 

Killa Hakan & Ceza

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Zwei türkische Rapper! Einer aus Berlin-Kreuzberg, der andere aus Istanbul. Killa Hakan, seit vielen, vielen Jahren in der Szene Berlins unterwegs, der andere in seiner Heimat ein gefeierter Rapstar und auf dem Höhepunkt seiner Karriere, Ceza. Wir haben mit Killa Hakan und Cezar ein längst überfälliges Interview geführt.

rap.de:  Wo habt ihr euch kennengelernt?

Ceza: Wir haben uns im Jahr 2002 in München auf einem Hip Hop Festival kennen gelernt.

rap.de: Was machst du zur Zeit in Berlin?

Ceza: Ich habe ca. zehn Konzerte in Deutschland gegeben. Ich habe Interviews bei Radiosendern und bei einigen Magazinen gegeben. Ich bin auch nach Berlin gekommen, um für mein Album ein paar Songs aufzunehmen. Außerdem haben ich einige Featureparts mit deutschen und türkischen Rappern für deren Alben aufgenommen.

rap.de: Ich habe gehört, dass du auch auf dem diesjährigen Splash-Festival warst, wie hat es dir gefallen?

Ceza:  Durch den Dauerregen war die Atmosphäre nicht so besonders, aber das Schöne war, dass man viele Künstler dort gesehen hat und natürlich auch dadurch neue Kontakte knüpfen konnte. Das war echt super. Es waren dieses Jahr ja nicht so viele Leute da. Vielleicht wird es ja nächstes Jahr besser.

rap.de: Das Splash-Festival ist ja das grösste HipHop-Festival Europas, gibt es etwas vergleichbares in der Türkei?

Ceza: Ja, natürlich. Es gibt HipHop-, Rock- und Pop-Festivals, die sehr groß sind. Auf denen nicht nur türkische, sondern auch Künstler aus aller Welt spielen. Zum Beispiel haben auf so einem Festival schon Artists wie z.B. 50 Cent, Sean Paul und Metallica ihre Konzerte gegeben.

rap.de: Worin unterscheidet sich die deutsche HipHop-Szene von der türkischen?

Ceza: Dadurch, dass sich HipHop in Deutschland schon seit Jahren ein starkes Fundament geschaffen hat, ist Deutschland uns um Einiges voraus. Aber auch in der Türkei wächst die HipHop-Szene ständig. In den letzten Jahren hat sich sehr viel in der Türkei in Sachen Technik verbessert. Auch der künstlerische Aspekt hat sich mit der Zeit sehr zum Positven verändert. Es wird immer besser.

rap.de: Ich spreche kein Türkisch. Was sind die Themen, über die du rappst?

Ceza:  Alles, was man mit Wörten zum Ausdruck bringen kann. Dabei spielt es keine Rolle, ob es Partythemen, Battletexte oder Gefühls-Themen sind. Ich schreibe über alles, was ich einfach fühle.

 

rap.de:  Ich habe gehört, du bist in der Türkei so etwas wie ein Star, kannst du dich noch frei in deiner Stadt bewegen?

Ceza: Nein, das geht leider nicht mehr. Ich kann einfach nirgendwo hingehen, ohne dass ich angesprochen werde oder um Autogramme gebeten werde.

rap.de:  Ist es das erste Mal, dass ihr zusammen arbeitet?

Ceza: Nein wir haben auch davor auf dem "Rapüstad", auf der Single von Eko Fresh „Gheddo" und auf meiner Single "Feyz Al" und auf meinem neuen Album "Yerli Plaka" zusammengearbeitet. Wir sind auch schon zusammen aufgetreten. Wir sind getourt in der Türkei und hatten einzelne Konzerte in Zypern, Holland und in Deutschland.

rap.de:  Hakan, was ist dein Antrieb nach so vielen Jahren immer noch Rapmusik zu machen?

Killa Hakan: Ich bin Rapper Homie, und mein Auftrag, meine Aufgabe ist noch längst nicht erfüllt! Yeah!! (lacht)

rap.de: Hast du jemals daran gedacht auf deutsch zu rappen?

Killa Hakan: Also, bis jetzt habe ich noch nicht daran gedacht auf deutsch zu rappen, aber sag niemals nie. Man kann nie wissen, was auf einen zukommt.

rap.de: Du arbeitest gerade an deinem neuen Album. Was können die Fans davon erwarten?

Du arbeitest gerade an deinem neuen Album. Was können die Fans davon erwarten?

Killa Hakan: Da gibt es sehr, sehr viel. Mein nächstes Album wird das erste türkisch-deutsche Rapalbum das ihr hören werdet. Ich habe Features mit Samy Deluxe, Ceza aus Istanbul, Kool Savas, Tone, Eko Fresh, Jonesmann, Emre ebenfalls aus Istanbul/Kadiköy, meinem Homie Gekko, Summer Cem, Dirty Harry von GBZ und seiner Frau Bintia, Billy von Ersgutergunge, Ayaz Kapli, Olli Banjo, Yener (Izmir), Crack (No Remorse) und Manuellsen. Die Musik-Produktion wird durch meinen Produzenten, der vom Mars stammt "Alien Akshit" vom Brückensprengkommando aka. Aksit Ugurlu zum größten Teil produziert.

 

rap.de:  Wann und über wen wird es erscheinen?

Killa Hakan: Über wen es veröffentlich wird, kann ich jetzt noch nicht sagen. Es wird aber definitiv noch dieses Jahr erscheinen.

rap.de: Du hast Kool Savas, aber auch Eko Fresh auf deinem Album. Wie siehst du den Beef zwischen den beiden?

Killa Hakan: Alle beide sind meine Brüder. Ich kenne Savas schon sehr lange und stehe immer hinter ihm. Aber genauso ist auch Eko ein Bruder für mich. Ich bin auch dafür, dass die beiden wieder Frieden schließen und ich werde weiter alles dafür tun. Ich denke, wenn die beiden noch einmal etwas zusammen rausbringen würden, dann wäre das wohl ein wahrer Genuss für jeden Rap-Liebhaber.

rap.de:  Was haltet ihr von Gangsterrap, der zur Zeit so angesagt ist?

Killa Hakan:  Naja, ich liebe Gangsterrap, aber es muss einfach real sein.

Ceza:  Ich fühle Gangsterrap, aber für meine eigenen Sachen ziehe ich es vor, über andere Dinge zu rappen.

rap.de:  Wird man von dir, auch in Deutschland, in Zukunft noch mehr hören?

Ceza:  Natürlich! Mein Ziel ist es, dass die ganze Welt mich kennt.

rap.de:  Was wollt ihr den rap.de Usern zum Abschluss mitteilen?

Ceza:  In Liebe Respekt und jedem wünsche ich Frieden auf der ganzen Welt.

Killa Hakan:  Verfolgt weiterhin was von uns in Zukunft kommen wird. Genießt die Alben, die in kürze veröffentlicht werden. Kauft euch Cezas Album "Yerli Plaka" und meines Killa Hakan "Kreuzberg City"! Respekt und ein dickes Dankeschön an rap.de und an alle User, die sich die Zeit genommen haben sich das Interview durchzulesen. Peace

rap.de: Vielen Dank für das Interview. Wir wünschen Euch viel Erfolg!!

Jan Delay bei TRL

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Jan Delays neuestes Album ‚Mercedes Dance‘ steht in den Läden und ist eingeschlagen wie eine Bombe. Grund genug am 14.9. in einem Special der nachmittaglichen MTV-Show ‚TRL‘ anderthalb Stunden Rede & Antwort zu stehen. Außerdem wird er exklusiv rund 30 Minuten Songs des neuen Albums performen.

Wir wollen euch dieses Ereignis nicht vorenthalten und verlosen deswegen in unserer Win  Section Tickets.

LL Cool J & 50 Cent

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Obwohl er erst im Frühjahr sein zwölfstes Album veröffentlicht hat, arbeitet LL Cool J schon an einem neuen Projekt und zwar zusammen mit 50 Cent. Laut Aussagen beider Rapper bei den VMAs lief die Zusammenarbeit der Zwei sehr gut: Innerhalb weniger Tage sollen im Studio mehrere Tracks entstanden sein. LL Cool J sagte in einem Interview, die Tracks würden auf ‚Todd Smith Pt.2: Back to Cool‘ veröffentlicht werden, das Ende des Jahres erscheinen wird. Angeblich wird dies sein letztes Album über DefJam sein und nur wenige andere Feature Gäste haben.

Mit der Zusammenarbeit mit G-Unit hat LL Cool J ja seit seinem Beitrag auf der Lloyd Banks Single ‚Bumb This‚ schon Erfahrung.

Diverse Releases im Kommen

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Juelz Santana hat ganze Arbeit geleistet und (nach eigenen Angaben) etwa 75 brandneue Tracks in der Tasche, von denen man bestimmt welche auf seinem neuen Longplayer zu hören bekommt. Leider ist noch kein Release Date bekannt. Was man jedoch außerdem schon sagen kann ist, dass die Zusammenarbeit mit Lil Wayne Früchte getragen hat und man diese auf dem Duet-Album Anfang ’07 probieren darf.

Ab dem 10.10.06 kann man dies auch schon im Fall des Kollabo-Albums von Lil Wayne und Brian Williams aka „Baby“ tun oder sich die LP „Like Father, Like Son“ zulegen. Um noch Einen drauf zu setzen, hat Lil Wayne auch schon die Arbeit für sein drittes Album „Tha Carter, Vol. III“ aufgenommen. 

John Legend lässt uns ab dem 24.10. auf seiner zweiten LP „Once Again“ wieder seine Stimme bewundern. Man kann z.B. ein Feature mit Mary J Blige und, wenn man den Aussagen von  Mr. Legend Glauben schenken möchte, auch eine deutliche Weiterentwicklung erwarten.

Neues von Sadat X ist nun auch im Anmarsch und so wird er am 17.10. seine Solo-LP „Black October“  auf  Female Fun Records / Riverside Drive Records droppen, von der „Million Dolla Deal“ die erste Single sein wird. In Sachen Produktion hat er sich bekannte Namen wie DJ Spinna, J-Zone, Diamond D, Da Beatminerz, dj paWL (Def Jux) oder auch Ayatollah, ins Boot geholt, genau so wie einige Rookies namens Scotty Blanco oder Spencer Doran. Gefeatured werden natürlich seine Kumpanen von Brand Nubian und außerdem die Money Boss Players oder Greg Nice von Nice & Smooth.

Swishahouse Entertainment hat auch so Einiges für die kalten Tage auf Lager und beginnen mit einer Kollabo namens „The Day Broke Loose III“, bei denen man z.B. Neues von Archie Lee, Paul Wall oder Coota Bang gegen Oktober zu hören bekommt. Gleich im nächsten Monat gibt es dann die Solo-LP „Love By Few, Hated By Many“ von Lil KeKe (Scewed Up Clik) und in den gemütlichen Adventstagen kann man dann neue Klänge von Paul Walls „Get Money Stay True“ – Album laufen lassen. Auch Rapper Mike Jones ist mit seinem „Baby“ „The American Dream“ beschäftigt und dreht nebenbei noch eine gleichnamige Biographie…

…also Augen und Ohren auf!

Abroo – Abroo steht ‚Zwischen Liebe und Hass‘

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Abroo ist ein Rapper, wie er im Buche steht. Souverän, reflektiert und abgewogen. Kein aufgesetztes Gangstergehabe, kein gepose, kein ‚ich bin der Beste‘. Er steht für die pure Liebe zum Rap. Dass sein Weg nicht einfach war und dass er in seinem Leben viel Mist durchmachen musste, spiegelt sich in seinen Texten wieder. Abroo baut seine Lebenserfahrung immer mit ein, nicht um den Oberlehrer zu markieren, sondern damit man es besser macht und aus den Fehlern anderer lernt. Durch Abroos Reife kommt seine Scheibe komplett ohne Provokationen, die Beef verursachen könnten, und ohne rumgehate aus. Angenehm mal eine Diss-Freie Platte in den Händen zu halten.

Der Einstieg in das Album ist eine gesprochene Einladung in sein Leben und ein Stück seines Weges. Klingt ja schonmal ganz gut. Bei ‚Ruft meinen Namen‚ erhält man einen Einblick auf die Einflüsse des amerikanischen, auf den deutschen HipHop. Leider schwächelt das Feature, Snaga und Pillath, auf ‚Heavyweight Champions‚. Allerdings wird man durch ‚Komm schon‚ wieder in gute Laune gebracht: Der Track ist eine Hommage an die Eifersucht seiner Freundin. "Du glaubst ich vögele ’ne andere im Bett/ ich komm ständig nach Hause und meine Möbel sind weg" oder "Als ob ich nur am Poppen bin…klar…pss… ich wär so egoistisch ich trag beim Kondom die Noppen innen". Auf ‚Ihr seid alles‚ wird es wesentlich besinnlicher. Abgesehen von der gesanglich erstklassig untermalten Hook, gibt dieser Song einen noch tieferen Einblick in Abroos Innenleben, als ‚Oh Daddy‚, der an Ehrlichkeit wirklich kaum zu übertreffen ist. "Die Wahrheit ist gerade/ich steh jetzt über den Dingen" Eine letzte Abrechnung mit seinem Vater, dem er sagt, dass seine Tür zu ist und ein Versprechen an seine noch ungeborenen Kinder: ein besserer Vater zu sein. Mit dem Sean Price Feature hat er sich einen Jugendtraum erfüllt. Rapskillz und Beat verschmelzen auf ‚Oh mein Gott‚ zu einer akustischen Einheit. Bei den ersten Klängen von ‚Mach dein Geld‚ wird man endgültig aus tiefergehenden Gedankengängen herausgezogen. Es wird auf allen Ebenen durchgepumpt. Etwas dick aufgetragen von Vega, aber ein wie immer herrausragender Separate. Ansonsten geht es sehr motiviert nach Vorne. ‚Zurück‚, ‚Lasst uns Vorbei‘ und ‚Lass es regnen‚ schliessen sich dem härteren Sound an und reissen einen vom Hocker. ‚Wer hätte gedacht‚ ist ein gelungener Abschluss.

Die Beats auf dem Album sind so facettenreich wie Abroo und die vielen Produzenten mit denen er zusammen gearbeitet hat. Für die Instrumentals lassen sich Henski, Djorkaeff, Monroe, Benz, Shuko, Beatzarre, Yourz, Paradox, Benz, Cutheta und M-Crisis verantwortlichen. Sehr gute Arbeit geleistet Jungs, vom klassischen Klavier Pathos über Funk, Jazz und Gospel Samples, eingespielten Instrumenten, bis hin zu South-Side Tunes. Abwechslungsreich sind auch die Features. Besonders die Stimme von Soulice lässt einen neugierig werden, was sie zu sagen hat. Das Glück eines Sean Price Features, der die Bars nur so spittet, erwähnte ich bereits. Die Buckwheats Music Allstars müssen bei einer hauseigenen Produktion ja vertreten sein, sonst würde etwas fehlen. Separate und Paolo Magic, muss man nichts zu sagen, einwandfrei. Kobra lieferte auch einen konstruktiven Beitrag. CJ Taylor wird meiner Meinung nach überschätzt.

Ein vielseitiges Werk mit Humor und Tiefsinn. Man wird gut unterhalten und man hat viel zu lachen. Wer Abroos Rapflows bemängelt dem kommt er in ‚Denken und Sprechen‚ zuvor. "Kein perfekter Flow nicht, dass ihr den Fehler begeht/ich Rap hier extra so, dass es jeder versteht" Er hat viel zu erzählen und man entdeckt auch nach dem zehnten Mal hören etwas Neues. Wie er auch treffend bemerkte "Am Ende des Tages stehen wir alle zwischen Liebe und Hass", denn (Zitat:Flexis) "Liebe und Hass liegen so nah beieinander wie Mut und Angst, liegen so nah beieinander wie Herz und Verstand, liegen so nah beieinander wie Stark und Schwach, so wie Genie und Wahnsinn-Gegensätze ziehen sich an"!

Shawnna – Block Music

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Bis dato konnte die sympathische First Lady des DTP-Camps eigentlich nicht sonderlich von sich reden machen. Sie hatte zwar einen unglaublichen Part auf dem Southern-Banger „RPM“, der selbst Twista & Ludacris‘ Part auf selbigem Track überschattete, doch anderweitig blieb die Dame eher im Hintergrund. Auch das Debütalbum konnte keine Verkaufszahlen um die 500.000 Marke, die in Amerika bekanntlich für eine Goldplakette sorgen, bewegen.

Nun hat sich letztendlich mittels der schweren Player-Hymne ‚Gettin Some Head‘ ein ansehnlicher Hype um ihre Person aufgebaut. Der von Xcel gelacete Banger konnte schon auf der zweiten DTP-Labelcompilation neben Ludacris‘ ‚Georgia‘ überzeugen. Voller Tatendrang und Motivation (oder wegen des momentanen Hypes) machte man sich kurzum auf, einen Nachfolger zum Debüt zu produzieren.

Dieser hört auf den Titel ‚Block Music‘ und kreiert mit ganzen 13 Tracks Atmosphäre für ein geselliges Miteinander (zumindest in den etwaigen Großraum-Diskotheken). Prägend zeigt sich vor allen Dingen der südliche Einfluß, den Shawnna aus Atlanta mitbekommen hat. Die Chi-Town Native begibt sich natürlich hier und da mal mit geruhsamen Midwest-Flavour auf den Weg, das Segel für Chicago zu hissen, aber einprägsamer beweisen sich doch die basslastigen Southern-Kompositionen.

Schon der Opener ‚Can’t Do It Like Me‘ zeugt von unglaublicher Robustheit und typisch südstaatlicher Ignoranz, gepaart mit Onpoint-Doubletime-Attacken, die selbst den Bones oder Twista in nichts nachstehen. ‚Gettin Some Head‘ hat ja in der Vergangenheit schon von sich reden gemacht, doch ein Remix mit Oberpimp Too $hort, Lil Wayne, Pharell und Ludacris kann dann durchaus nochmal genauer unter die Lupe genommen werden. Allen voraus Mr. Williams (wohlgemerkt in Doubletime!) setzt hierauf neue persönliche Maßstabe, während Too $hort definitiv schon bessere Zeiten gesehen.

Rauh geht’s auch auf ‚Roll With Me‘ und ‚Lil Daddy What’s Good‘ zu, die ihrerseits für brutalste Schubserei innerhalb der vier Gemäuer der persönlichen Lieblingsdisse sorgen dürften. Zurücklehnen kann man sich hingegen bei ‚In Tha Chi (Feat. Johnny P. & Syleena Johnson)‘, eines der überzeugendsten Chi-Town Bekenntnisse der Moderne (nicht zuletzt wegen Chef-Swagger Johnny P.), und ‚Take It Slow‘, auf welchem der zuletzt etwas untergegangene Bobby Valentino zu neuen Höchstleistungen aufläuft.

‚Block Music‘ mag vielleicht nicht über die komplette Spieldauer begeistern, dazu fehlt es bei Songs wie ‚Ghetto Fairy Tales‘ am nötigen Feinschliff, aber insgesamt bleibt ein doch sehr annehmbares Album mit äußerst ansehnlichen Skillz seitens der Protagonistin.

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