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HipHop ist tot

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Der Dezember wird wie immer ein guter Monat : Am 19. Dezember soll das neue Studioalbum von Nas veröffentlicht werden. ‚Hip Hop is dead…The N‚ heißt das über Def Jam veröffentlichte Album. Warum er diesen Albumtitel gewählt hat, erklärte er einem Interview: "When I say hip hop is dead, basically America is dead. There is no political voice". What I mean by ‚hip hop is dead‘, we`re at a vulnerable point, if we don’t change, we gonna dissappear like Rome". Und da Hip Hop eine wichtige Rolle in dieser Hinsicht für Amerika spielen kann, bringt Nas sein neues Album raus.
Auf diesem Album, dass unter anderem von Dr. Dre, JustBlaze, Kanye West und Will.I.Am produziert wurde, finden sich dann Features von The Game, Kanye West, Damien "Jr. Gong" Marley, Snoop Dogg und Chris Webber. Die erste Single wurde noch nicht auserwählt, aber es soll zuerst ein Street-Track zu hören geben. 

Der Goldrapper

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Ein weiterer Rapper aus dem AggroBerlin-Umfeld bringt jetzt am Freitag, den 13. Oktober, ein Album auf den Markt: MOK, Muzik oder Knast. ‚Bad Boys 2‚ ist der Titel und wie der Name auch schon sagt ein doppeltes Album. Das 47 Songs fassende Mixtape beinhaltet natürlich viele Features, u.a. von B-Tight, Sido, Hecklah & Coch, Djorkaeff, Frauenarzt, Die Sekte und vielen mehr.


Das Beste vom Guten

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Was wäre die Rap-Welt ohne den Dezember bzw. der Dezember ohne die Rap-Welt? Das legendäre HipHop-Duo Gang Starr bringt an 26. Dezember ihr Best Of-Album auf den Markt. Auf ‚Mass Appeal: The Best of Gang Starr‚ befinden sich ihre 21 größten Hits, zum Beispiel so Klassiker wie Step In The Arena‚, ‚The Militia‚ oder ‚Just To Get A Rep‚ sowie 2 Bonus Tracks.
Neben dem "normalen Album", das über
Virgin Records / EMI Music veröffentlicht wird, wird es auch noch eine Bonusversion inklusive einer DVD, auf der sich 13 Video-Clips des Duos befinden, geben.

Ein voller Erfolg

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Die Jamsession rollt durch die Lande und auch die ein oder andere neue Station ist diesmal im Programm. So war der erste Vorentscheid der Rheinhiphop Jam Session in Frankfurt am 6.10  ein voller Erfolg. Das Niveau der letzten Jahre wurde mindestens gehalten,  da von Streetrap bis Conscious Rap alles vorhanden war. Zum Sieger wurden treffenderweise The Presidents gekürt, die somit ihrem Namen alle Ehre machten. Knapp dahinter folgten Simon Supreme und Hando & Tobysh auf den Plätzen 2 und 3.

Nachdem der erste Vorentscheid so erfolgreich verlaufen ist, darf man auf die nächsten in Wiesbanden  am 12. 10 und in Berlin am 14.10 gespannt sein. Also, wenn ihr Zeit habt, schaut vorbei!

Rüpeleien Teil 4

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Natürlich ist die letzte Woche auch wieder einiges  passiert, was sich hier seinen Platz verdient hat:

P. Diddy oder einfach nur Diddy hat, um uns alle zu verwundern, bestätigt, dass er sich auf seinem neuen Album als Co-Writer betätigt hat. Nachdem er all die Jahre die Ghostwriter mit seinem "Perfektionismus" in die Verzweiflung getrieben hat, war es für ihn an der Zeit, dass er sich selber mal betätigt. Na dann hoffen wir mal auf perfekte Raps auf seinem nächsten Album.

Auch The Game hat es mal wieder geschafft sich hier zu verewigen:
In einem Interview gab er zu, dass er vor sechs Monaten an einem harten Punkt in seinem Leben angekommen war. Er konnte einfach nicht verstehen, wie er von einem der besten Rapper zu einem der am meisten gehassten werden konnte. "I was sitting in a closet … with f*cking tears running down my face" und dachte über Suizid nach. Diese Trauer und Wut münzte er dann aber schließlich doch noch in sein neustes Album um.

New Yorker Rapper Jadakiss hat es zum zweiten Male nach 2004 geschafft von der Polizei vorläufig festgenommen zu werden: Am Samstag wurde er routinemäßig von der Polizei kontrolliert und, wie sollte es auch sein, man fand eine geladene und als gestohlen gemeldete Waffe im Handschuhfach seines Autos. Jadakiss ist zwar wieder auf freiem Fuß, muss sich aber bald vor Gericht verantworten.

In dieser illusteren Reihe darf natürlich auch der Angeklagte Nr. 1 nicht fehlen: R. Kelly. Ein ehemaliger Mitarbeiter bezichtigt ihn der Körperveletzung. Nachdem er jahrelang ein Mitarbeiter R. Kelly’s gewesen sein soll, soll er im Februar zusammen mit anderen Mitarbeitern im Keller festgehalten und verprügelt worden sein. Ein Pressesprecher R. Kelly’s bestritt umgehend diese Äußerung, die Entscheidung liegt jetzt jedoch beim Richter.


…wieder da

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Der König ist wieder da: Nach zweijähriger Abstinenz ist seit heute ein Track von Jay-Z über eine undichte Stelle ins weltweite Netz geraten: ‚Show me‚ heißt das von JustBlaze produzierte Stück und ist wohl die erste Single von seinem neuen Album ‚Kindgom come‚. "What do you want me to do? Sorry, I`m  back" kündigt Jay-Z großspurig auf diesem Lied an. Während sich die Fans freuen können, will sein Label Def Jam aus Sorge um das Album eine internationale Untersuchung starten, um herauszufinden, wer die undichte Stelle ist.
Checkt es aus!

Supersci – Pinetrees On The Pavement

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Supersci? Nicht bekannt? Dann ergeht es euch ähnlich wie mir. Hinter diesem seltsam klingenden Namen steckt eine nordschwedische HipHop-Band. Gegründet von den beiden schwedischen Mc`s Arka und Mr. Noun 1996 wurde sie im Laufe  der Zeit um den Jazz-Fan Erik L sowie DJ Observe erweitert und haben jetzt nach einigen EP`s im Jahre 2006 in Schweden ihr erstes Album rausgebraucht: ‚Pinetrees on the pavement‚.
Die Musik auf ‚Pinetrees on the pavement‚ ist durchgehend ruhig und melodisch. Das läßt sich gut anhören und auch wunderbar im Hintergrund laufen, ist aber auf Dauer dann leider etwas wenig abwechslungsreich.
Der Ursprung dieser Musik wird dem Hörer gleich mit dem nach dem Album betitelten Intro klar. Nach einem für das Album überraschend kräftigen Beat, der mich sofort mit dem Kopf nicken lässt, folgt der erste Rap: "From the deep in the woods to the city streets" kommt ihre Musik. Aufgewachsen im wäldlichen Norden Schwedens (pinetrees) erklärt sich auch so ihre Musik: HipHop in Verbindungen mit Jazzelementen. Diese Herkunft hat einen HipHop bedingt, der sich durch ruhige, melancholische Beats und Melodien auszeichnet, angereichert durch ruhige Rap-Parts der beiden Mc`s. Diese Kombination wird dann auf der ersten Single des Albums, Track 3, ‚When I`m on the Grind‚ feat. Chords am besten verbunden. Nach einer traurigen Hook, in der sie sich über ihre Verbindung von Familie und Arbeit Gedanken machen, folgen nachdenkliche Strophen. Dieses Verhältnis ist belastet, da sie so hart an ihrem Durchbruch arbeiten und all ihre Energie reinstecken: "When I`m in my boots, i`m totally focused". Die folgenden Stücke 4,5 laufen nach einem ähnlichen Prinzip ab: ruhiger, melancholischer Track mit angenehmen Beat. Das nächste Highlight der Platte ist dann bei Lied 6 ‚Lotta Love‚ zu finden: Durch schnelles und wieder etwas langsameres Rappen wird ein Flow zum Kopfnicken erzeugt. Textlich gesehen, ist es das anscheinend für Musiker obligatorische Dankeslied an alle, die sie unterstützt haben: "I`m gotta send a lotta love to my family for helping me develop to the man I be". Track 7 ‚Get‚, die zweite Singelauskopplung in Schweden, ist ein für das Album typisches Lied. Es wechseln sich immer Rap-Parts mit dem von der schwedischen Sängerin Remedeeh gesungenen Refrain ab und der Beat wird von klassischen Instrumenten unterstützt. Hört sich nett an, ist aber nach sechs Titeln nicht mehr überraschend und neu. So setzt es sich auch in den nächsten 6 Liedern fort. Die Tracks 8 bis 10 hätte man musikalisch auch ruhig weglassen können, da sie den ersten 7 ähneln, aber stimmlich und melodisch schwächer sind. Track 12 , ‚Time Prisoners‚ feat. Blackfist, zeichnet sich dann wieder aus: Durch einen etwas abgehackteren Beat und Reimstil ("over hectic beats" wie sie selber sagen), die für dieses Album eher untypisch und härter sind. Das letzte Lied ‚Move on‚ feat. Tobias Samuellson schließt sich dann wieder an die ersten sieben Lieder das Albums an, hat aber einen etwas schnelleren Rap-Stil, der mitzieht. Track 14, das Outro, wiedeholt dann den Beat aus dem Intro und sorgt so für ein rundes Ende dieses Erstlings.

Supersci machen Musik, die ihre Stimmung und ihre Heimat wiederspiegelt. Beat-technisch und vor allem auch reim- sowie stimmtechnisch ist das Album sicherlich keine Innovation und zeichnet sich nicht durch vielfältige Muster aus; es ist aber eine willkommene Abwechslung zu dem meistens härteren HipHop der heutigen Zeit. Die relativ vielen Features auf der Platte fügen sich alle ausnahmslos in die Musik ein und erledigen alle einen soliden Job, stechen aber ähnlich wie die Mc`s nicht hervor.  Wer also eine ruhige, nachdenkliche Rap-Platte sucht, für den ist dieses Album das Richtige. Für mich ein angenehmes und gut produziertes Album, was seine Stärken generell in der Ruhe und besonders bei ‚When I`m on the Grind‚ und ‚Time Prisoners‚ hat, aber Stücke wie ‚Lullaby‘ und ‚One last Glass‚ (9 und 10) hätte man auch ruhig weglassen können.

Wyclef, Jin, Serk, Megaloh

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Wyclef Jean bringt ein neues Album raus: ‚Carnival 2‚ soll das gute Stück heißen und auf das 1997 rausgebrauchte erste Soloalbum Carnival aufbauen. Wann es hier in Deutschland in den Läden steht, steht noch nich fest, es soll aber schon fast fertig produziert sein.

Vom Ruff Ryders-Mitglied Jin kann man in dieser Hinsicht sogar doppelt positive Nachrichten vermelden: So soll vom Emcee in Kürze ein neues Soloalbum mit dem Titel ‚I Promise‚ auf der Plattform MySpace veröffentlicht werden. Des Weiteren will er im nächsten Jahr dann ein rein kantonesiches Album mit den Namen ‚ABC‘ (Amercian Born Chinese) rausbringen. Hoffen wir mal, dass er sein Versprechen einhält.

Natürlich hat auch die deutsche Szene einiges zu bieten: So bringt zum Beispiel der Berliner Rapper Serk am 17. November sein mittlerweile drittes Album ‚Serk to DaBeat‚ raus. Auf dem über Maintheme Records veröffentlichten Longplayer finden sich seine Labelkollegen She-Raw, Zwang und der Newcomer DaBeat wieder. Wer sich das gemeinsam anhören möchte, kann zur Releaseparty am 17. November ins Pulp-Mansion in Berlin kommen.

Am 10. November ist es dann beim Berliner Megaloh und seinem Produzenten KD-Supier soweit: Die Compilation ‚Reim Geschäftlich‚ kommt über ihr eigenes Label Level Eight Entertainment in die deutschen Läden. Auf dem Album befinden sich außschließlich neue und exklusive Tracks von Megaloh, Sprachtot, Frauenarzt, MC Bogy, Massiv, Basstard, David Battle, Vork, Rhymez, Prok, Jonesmann, Samy Deluxe, Sentino, K.I.Z., Kheops, Black Lion, Fonz und Sera Finale.

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