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Ghostface enttäuscht

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"Ich wollte einen Song mit ihnen machen. Immerhin sind sie die Killers und ich bin der Ghostface Killah. Es wäre ein Mash mit meinen Vocals und ihrer Musik geworden. The Killers meet The Killah. Aber die hatten keine Lust. Ich war echt enttäuscht."

Richtig gehört. Ghostface Killah wollte über ein Stück von The Killers rappen, doch diese und das zugehörige Management zeigten wenig Interesse. Schade eigentlich. "The Killers meet The Killah" hätte irgendwie doch gut geklungen.

Joe Young mit EP

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Gorilla Bozz Joe Young lässt mit seiner neuen EP "Gorilla Street Gang" die Fetzen fliegen. Sieben Tracks geballte Rap-Power und Gastauftritte von Ghostface Killah, Solomon Childs, Grafh, Big Noyd, Inspectah Deck, MC Doom und Terra Pete lassen sehr viel versprechen. Das von Streetdream Records und MC Doom ins Leben gerufene Mini-Album wurde von Shuko, Drama Monks, Gambit Ent., DJ Chestnut, MC Doom und von Black Hand Ent.. Produziert. Darüber hinaus dient es als Vorgeschmack auf das kommende Joe Young – MC Doom Album "Street Audience". Das gute Stück gibt es ab dem 17.Januar im Shop zu kaufen und wird sicher den ein oder anderen durch die Vielseitigkeit und die starke Weiterentwicklung von Joe Young überzeugen.

Tracklist:
01. Press Stop feat. Big Noyd
02. Plak Hawk Down feat. Ghostface and Solomon Childs
03. I dont Wanna Go Back feat. Inspectah Deck and Terra Pete
04. Keep Thinking feat. Grafh
05. The Mack
06. My Life
07. I Don’t Wanna Go Back – Mad Skill Remix

Free-Download Gefällig?

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Es ist Anfang Januar, Weihnachten und Neujahr sind überstanden aber Kälte und Schnee lassen weiter auf sich warten. Doch Drumkid aus dem Berliner Funkviertel denkt -wie der Pressetext zu seiner neuen EP beweißt, weiter:

"Mit einem heißen Kakao in der Hand produzierte er bereits im November den Soundtrack für die kalten Tage zwischen Dezember und Ende Februar, die uns mit Sicherheit noch bevor stehen. "6Beats-Winter EP“ ist Drumkids Geschenk an alle Rap-Fans, um dem „Spuk Im Altbau“ zu entgehen und den Winter unbeschadet zu überstehen."

Also haltet die großen Kopfhörer bereit und ergebt euch Drumkids „Cinescope“, denn bald fällt der erste Schnee… 

Busta Rhymes…

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Letzte Woche berichteten wir bereits über den Aussetzer von Busta Rhymes, der seinen Ex-Chauffeur verprügelte. Nun hat sich der Rapper der Polizei gestellt, um einer öffentlichen Verhaftung aus dem Weg zu gehen. Nach Zahlung einer Kaution in bislang unbekannter Höhe durfte er sich erstmal wieder zurückziehen. Gestern fand die erste richterliche Anhörung statt, über den Ausgang wurde bislang nicht berichtet. Es warten schwere Zeiten auf Busta…

Shawnna mit neuem Projekt

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Shawnna, Remy Ma und Jackie-O haben eine neue Female-Crew gegründet und arbeiten derzeit an einem Album, welches Anfang dieses Jahres erscheinen soll. Angeblich soll das Trio den Namen "Head B*itches In Charge" tragen, offiziell wurde aber noch nichts bekannt gegeben. Auf dem Album sollen auch nur weibliche Features vertreten sein, es tut sich also wieder was in der Welt des Female-Rap.

Favorite – Harlekin

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Nach dem letzten Release „Rappen kann tödlich sein“ kommt nun endlich "HARLEKIN", das Soloalbum von Favorite.
Genauso kompromisslos wie der Vorgänger, jedoch auch mit persönlichen Einblicken, die eine neue Seite von Favorite zeigen. Wie das von niemand Geringerem als Prinz Pi gestaltete Cover symbolisiert, hat er auch eine traurige Vergangenheit hinter sich. Seine Eltern verunglückten auf tragische Weise als er 12 Jahre alt war, Favorite verbrachte daraufhin einen Teil seiner Jugend in Waisenhäusern.

Favorite geht auch auf diesen Lebensabschnitt ein, allerdings bekommt man auf „Harlekin“ auch wieder die volle Dosis des eigenen Anarchorapstils: Representer, verrückte Stories, Punchlines, sowie Kollabos mit dem Boss Kollegah, Favorites Tag Team Partner Jason und Slick One. Die Beats kommen u.a. von Rizbo, Jimmy Ledrac (SWE) und Flipstar.

Styles P – Time Is Money

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Lange musste Styles P auf ein Releasedate für seinen Nachfolger zu “A Gangster & A Gentleman” warten, doch schlußendlich hat Interscope einen Termin gefunden. Ob es nun an dem Beef zwischen der G-Unit und dem D-Block-Team gelegen hat, wird wahrscheinlich nie an die Öffentlichkeit kommen. Möge man die Gedanken hierüber erst mal bei Seite legen und sich dem neuesten Werk von The Ghost widmen, denn jenes hat es verdient, einer detaillierten Betrachtung unterzogen zu werden.

Gute vier Jahre sind seit „Good Times“ vergangen – vier Jahre voller etlicher Mixtape-Granaten seitens Styles P. Eine hiervon hat auch den Weg auf „Time Is Money“ gefunden. „Favorite Drug“, ebenfalls basierend auf dem Crystal Waters-Sample von „Gypsy Woman“, welches auch schon T.I. für „Why You Wanna“ recycelte, zeigt The Ghost in der Rolle des RnB-Thugs, der durchaus die Anziehung zu seiner Geliebten thematisieren und hierbei noch Lines wie „then I be all up in that ass like them g-strings is“ droppen kann. Daneben noch ein schmachtender Rashad und fertig ist ein empfehlenswertes Stück Musik. Ähnlich ansprechend zeichnet sich „Kick It Like That“ mit den Jungs von Jagged Edge und einem eleganten Swizz Beatz-RnB-Gewand, dass in der Summe zwar nicht vor Kreativität strotzt aber irgendwie doch äußerst gut harmoniert und Freude mit sich bringt.

„This album I tried to get everybody else’s lane but in a natural transition.” Oh, word? Scheint so, denn Akon und Lil Jon bringt man sonst eher weniger mit Styles P in Verbindung. Funktioniert auch nicht wirklich, denn einen Bobby Brown-kopierenden Akon und Lil Jon völlig inspirationsfrei kann selbst ein guter Vortrag von Styles P nicht retten. Auch Scott Storch hilft gemeinsam mit Gerald Levert (R.I.P.) nicht gerade positiv aus – „Real Shit“ bleibt Durchschnittsware.

Doch Unterstützung kommt von Seiten der G-Unit oder zumindest einem ihrer Signings. Mobb Deep’s Havoc setzt mit seinem Beat zu „How We Live“ eine Brücke zu „We Gon’ Make It“ und bereitet Styles P einen wahren Moment des Glanzes mit Killerlines a la „Tongue sharp like a sword / I can get ur fam killed, just of my word / that’s the proper art of war“.  Auf dem durchaus energischen Opener “G-Joint”, der mit einem dynamischen Rock-Sample bedacht wurde, muss sich Styles P zwar auf seinem eigenen Track aufgrund der lyrischen Vorstöße von Jae Hood geschlagen geben, doch der Song bleibt ein Highlight des Albums. Ebenso das politische „Testify“ mit Talib Kweli und die Black Power-Hymne „I’m Black (ft. Marsha Ambrosius (Floetry)“.

Schade, dass der Featurepart auf „Fire & Pain“ Sizzla zugesprochen wurde, der auf dem Song völlig fehl am Platze ist und seine vokale Darbietung auf einem eher ruhigeren Beat völlig überreizt. The Ghost überzeugt ein weiteres Mal.

Trotz der relativen kurzen Spielzeit mit nur 12 Songs bietet Styles P ein schönes, kompaktes Album auf, dass "A Gangster & A Gentleman" in nichts nachsteht. Jedoch sei am Rande erwähnt, dass mehr rauer HipHop der Sache weitaus besser getan hätte als das neumodische, teilweise erzwungen klingende RnB-HipHop-Misch Masch, dass zweifelsfrei gut klingt aber Styles nicht genug Platz einräumt, seine lyrischen Fähigkeiten voll zu entfalten. 

VA – Orgi Pörnchen 4

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Noch bevor Miss Sophy zu Silvester zum zweitausendsiebten mal "The same procedure as every year" sagen konnte, setzte King Orgasmus One dieses Credo bereits mit seinem ganz eigenen Klassiker Orgi Pörnchen 4 und dem dazugehörigen Soundtrack um. Das Pörnchen-Geschäft wird nun schon seit 2003 im Hause I Luv Money kräftig angekurbelt und der mitgelieferte Tonträger wartet traditionell mit feinstem Rap vom Pornoking persönlich und einigem mehr auf. Das ist zwar schon aus den vorigen Jahren bekannt, es bedeutet aber bei Weitem nicht, dass Orgi jedes Jahr aufs Neue die gleiche Prozedur durchziehen, und den selben Film fahren würde.

Auch diesmal gibt die lange Liste, der auf dem Sampler vertretenen Artists, wieder einiges an Bandbreite und verschiedenen Styles her, wobei sich dabei noch lang nicht alles nur auf "Perverse Swinger" und "Groupies" beschränkt. Mit den Labels Aggro Berlin, Amstaff, Maintheme, Horrorcore, Ghetto Music, Adrenalin, I Luv Money und weiteren ist vieles vom Besten vertreten, was (nicht nur) Berlin zu bieten hat. Und irgendwie haben es die Schöpfer der Compilation geschafft, dass diese Rechnung auch für den Hörer voll aufgeht. Nach einem passenderweise lang gestöhnten Intro, stimmt Mach One "On The Rox" ein.  In der folgenden knappen Stunde werden  von Godsilla über Amir, Isar, She-Raw & Serk bis zu Sido & King Orgasmus, die sich genüsslich die "Eier Lecken" lassen, durchweg gute Songs abgeliefert, die sich mit Sicherheit auch nach mehrfachem Hören nicht zum Einschlafen eignen werden, sondern so einigen Spaß und offene Ohren garantieren.
Ganz besonders großes Kino liefern Sera Finale, der mit seinem eiskalten Flow auf "Niemals" seinen bereits genialen Beitrag auf RCB 2 noch einmal übertrifft, sowie ein feuerspuckender Joka und die ILM-Hausherren Orgi & Godsilla mit ihrer beatunterstützten Karrierebilanz "Cashflow" ab. Fest steht, dass auch diesmal keine Ausfälle auf dem, aus Rap-Sicht, wohl  besten Soundtrack, mit dem ein Porno jemals untermahlt wurde, zu finden sind.

Ob uns Orgi himself in Kollaboration mit MC Basstard das Fürchten lehrt, sich Frauenarzt von "Erotica" (Kamilla) betören lässt oder Bass Sultan Hengzt von "Berliner Jungs" erzählt, auf dem OST zu Orgi Pörnchen 4  geht es wieder richtig zur Sache. Das verwundert zwar angesichts der bereits sehr starken Vorgänger nicht, ist aber dennoch immer wieder ein schönes Resultat, das man mit Genugtuung zur Kenntnis nehmen darf. Über 20 Titel liefern ein wunderbares Hörerlebnis, bei dem man sich im Hause ILM nicht allein damit zufrieden gab, der Hörerschaft einen gewöhnlich langweiligen Alibi-Sampler vorzusetzen. Die Compilation ordnet sich eindeutig unter die besten seiner Art im vergangenem Jahr deutschen Raps ein. Das heißt: Charisma, Power und jede Menge Spaß. Irgendwie genial, der Orgi.

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