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Busdriver – RoadKillOvercoat

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Mit "RoadKillOvercoat" legt Busdriver sein mittlerweile fünftes Studioalbum vor. Erscheinen tut das Album über sein neues Label Epitaph Records, von denen er sich mehr Musik-Fans auf seiner Seite verspricht. Ob er mit diesem neuen Album und Label aber evtl. alte Fans vergrault und neue dazugewinnt, läßt sich noch nicht sagen, gelungen ist es ist auf jeden Fall.

Denn Busdriver, der Rapper aus Los Angeles, ist für seine überfallartigen Rap-Parts und Stil-Mixe bekannt, und auf "RoadKillOvercoat" ist auch genau das das Erfolgsrezept. Man könnte es überspitzt formulieren und sagen, dass auf dem von DJ Nobody und Boom-Lip produzierten Werk vor keinem Musik-Stil Halt gemacht wird und dazu noch Melodien kein Fremdwort sind. So befinden sich auf dem Alben u.a. der HipHop-Knaller "Kill your employer", der elektronisch angehauchte Pop-Song "Sun Showers", der eher gesungen als gerappt wird, der ebenfalls gesungene Akkustik-Gitarren-Pop-Song "Dream Catcher’s Mitt", der einen passenden Abschluss für das Album liefert, sowie natürlich weitere HipHop-Lieder, die sich aber alle nicht allein im kleinen HipHop-Kosmos aufhalten. Als besonders gelungen stechen das erwähnte besonders groovige, überfallartig gerappte "Kill your employer" (Recreational Paranoia is the sport of now, kill your employer), das ehrliche "Mr. Mistakes" (how can I speak your language, when I don’t know mine), das mich an Faithless erinnert, sowie der fröhliche, leicht mit Reggae kombinierte Opener "Casting Agent and Cowgirls" hervor. Das Album hat zwar insgesamt leider die anscheinend obligatorisch geringe Anzahl von 12 Liedern, doch die Variation untereinander, das sympathische Nicht-Vorhanden-Sein von Skits und die geballte Rap-Power von Busdriver lassen diesen Fakt stark verblassen. Denn es ergibt sich ein klares Bild:

Busdriver ist mit all den Stilvermischungen und Melodien ein sehr gelungenes Musik-Album gelungen, was auch den Namen Musik verdient, da es nicht allein im ausgelutschten HipHop-Gras nach Inspiration sucht, sondern kombiniert. Auch die poppigeren Sachen sind nach einer Eingewöhnungsphase eine angenehme Sache und all die Macher der Pop-Industrie können sich von ihm so einiges an Gefühl und Talent für Melodien und Musik abschneiden. HipHop von der kreativen Sorte, der der Szene gut tut.

Auf der Suche

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Rawkus Records sucht ab sofort 50  Künstler, die das "neue" Rawkus präsentieren soll. Vorraussetzung, um genommen zu werden, sind eine myspace-Profil sowie genügend youtube-Links oder dazu Aequivalentes. Die genommenen Künstler werden dann als "Rawkus 50" vermarktet, d.h. Rawkus übernimmt die Promo und das Management für die Künstler, aber sie sollen independent bleiben und bei anderen Angeboten nicht an Rawkus gebunden sein:
"When have you ever heard of a respectable record label accepting unsolicited material from the general public? I could send my demo to Def Jam, but it’s just gonna end up on someone’s floor. The Rawkus guys are loading up their IPOD’s and listening to submissions like mad men. This is the perfect opportunity for that one guy, that’s been recording albums in his basement and posting his videos on youtube. It is also perfect for artists that are already established and have followings and are just interested and hungry. For those established artists this can be a way better outlet than mixtapes", gab Slop Funk Dust, der Manager von "Rawkus 50", zu verstehen.
Wer dran teilnehmen will, soll sein Material an folgende emailadresse schicken: music@rawkus.com!
Eine interessante Kampagne…

N.W.A / Gang Starr – Doppelreview: Best Of N.W.A // Best Of Gang Starr

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Eigentlich muss man nicht viel schreiben. Gang Starr und N.W.A haben beide Rapgeschichte geschrieben, hatten eigentlich nie sonderlich viel gemeinsam und haben zu ihrer Zeit an ihrer Küste das Rapgeschäft dominiert oder zumindest entscheidend geprägt. Jetzt erscheint von beiden Gruppen eine Best-Of Compilation. Die werden dann sogar im Doppelpack beworben. Finde ich zwar  irgendwie merkwürdig, aber dazu mehr am Ende.

Wer N.W.A waren und welche Rolle sie auch heute noch spielen, muss ich eigentlich nicht mehr erwähnen. All diejenigen, die heute von Straße, Knarren und was sonst ins kriminelle Milieu passt rappen, berufen sich auf die Straßen von Compton und wahrscheinlich auch auf jeden weiteren der 16 Anspielpunkte auf dieser CD.
Vor fast 18 Jahren gründeten Ice Cube, Dre, Eazy- E, MC Ren und DJ Yella die Band. Mit ihrem 2. Album gelang der internationale Durchbruch. 1989 verließ Ice Cube die Gruppe. 1991 war endgültig Schlus, als Eazy-E ausstieg.
3 Jahre haben N.W.A also gereicht, um bleibende Spuren zu hinterlassen zu schreiben. Die Regeln des Rapgames über den Haufen zu werfen, ein neues Genre zu etablieren und mit einem Track Geschichte zu schreiben: „Straight Outta Compton“ ist auch 18 Jahre nach seiner Entstehung ein Lied, das mit roher Gewalt auf den Zuhörer einhämmert, und eben alles hat, was ein Klassiker braucht: Originalität, Authentizität und Zeitgeist. Gleiches gilt für das Video. Wer jemals die Beef-DVD gesehen hat und dort Ice Cube und Eazy-E erlebt hat, weiß, dass die Jungs damals weit weg von Kino Komödien waren. „Fuck The Police“ hat seiner Zeit das FBI so verängstigt, dass Priority Records gebeten wurde, den Track wieder vom Markt zu nehmen. Harte Scheisse also. Auch die TV-Musiksender unterstützten die ersten Gangster-Rapper nicht, der Sound war zu hart. Um es in etwa in den expliziten Worten von N.W.A. zu sagen: Eine Bitch ist und bleibt eine Bitch.  
Sagen wir, wie s ist, N.W.A haben Musikgeschichte geschrieben. Sie haben allerdings eine sehr kurze Diskografie und ob der „Chin Check“ mit Snoop anstatt Eazy auf dieses Best-Of musste, ist wohl eine Glaubensfrage. Fans dürfte zudem der ein oder andere Track fehlen. Dennoch haben NWA ein Best Of Album verdient.

Ich will ehrlich sein, ich habe Gang Starr immer geliebt. Ich fand Premo am Beat geil, ich bin ein Kind der 90. in denen viele kleine Premos die deutsche Szene zumindest beatwise dominierten und keine Timbos, Neptunes und wie sie sonst alle heißen (Obwohl die damals auch schon großartige Beats produced haben). „Step In The Arena“ ist für mich ein Klassiker und für jeden anderen Head über 18 hoffentlich auch.
Umso trauriger stimmte mich dann doch der Splitt nach dem ordentlichen „The Ownerz“ Album. Jetzt werkelt Premo an Beats fü X-Tina und Whitney Houston (Hoffentlich ist wenigsten er nett zu der gebeutelten Frau).
Guru flowt heute auf Beats des selbst ernannten Super-Producers Solar. Jazzmatazz heißt in diesem Fall die eierlegende Wollmilchsau. Der vierte Teil ist bereits angekündigt.
Gangstarr ist also Tod und da bringt man als Label entweder ein schlechtes Album mit unveröffentlichem Material der beiden Hauptprotagonisten raus oder veröffentlicht ein Best-Of Compilation für alle Youngbloods. Auf der gibt es neben „Natural“ und „Tha Squeeze“, die bisher nur japanischen Hiphop Heads ein Begriff sein dürften eben jede Menge alten Klassiker-Scheiss. Auf einer CD gibt’s beispielsweise „Step In The Arena”, “Skills” und “Mass Appeal” aufs Ohr.    

Das Dumme an dieser Sache und das bringt mich zu NWA zurück und verbindet beide Crews auf ihre alten Tage dann doch, ist der Fakt, dass es die beiden Best-OF CDs eigentlich schon gibt. Von NWA gibt’s es Greatest Hits und Geburtstagsalben, von Gang Starr den Klassiker-Klassiker „Full Clip“ An dem haben die Herren noch selbst mitgewirkt und bei dem finde ich einige Tracks, die ich auf diesem Best-Of Album vermisse.
Ich will ehrlich sein, beide Best-Of Alben sind was für Hardcore Fans, so es die noch gibt und Einsteiger. Jeder der bereits die zwei Alben und eine EP von N.W.A und im Falle von GNGSTRR das „Full Clip“-Album haben, brauchen das hier nicht unbedingt. So schmeckt das ganze nach einem Label-Businessplan und wenn diese Compilations zu Weihnachten gegeben hätte, hätte’s Schelle gegeben. Nur schriftlich versteht sich (No Violence)…

Sentinos Way geht weiter

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Nun ist es offiziell: Der Berliner Weiße mit Schuss aka Sentino aka Sentence hat sich beim Mühlheimer Label Shrazy Records einen Mixtape-Deal geklärt. Voraussichtlich wird der dritte Teil seiner "Sentinos Way"-Reihe unter dem Titel "Sohn des Paten" erscheinen. Genaueres ist jedoch noch nicht bekannt. Neben Jaysus, SAW, Kee-Rush, Pedaz und anderen hat das Label Shrazy Records wieder einmal bewiesen, dass sich die Kreise auch außerhalb des Ruhrpotts erschliessen. Shrazy Records gehört mittlerweile zu einem festen Teil der deutschen HipHop- und Labellandschaft. Man kann also gespannt auf weitere Releases aus dem Hause Shrazy warten.

Der persische Punisher mit neuem Mixtape

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Am 16. Februar veröffentlicht Siamak, der auch als "der persische Punisher" aka "Sia der Mak" bekannt ist, sein neues Mixtape "Liquor Lifestyle Vol.2". Als Features hat sich der Iraner u.a. Chakuza, Pain, Beneluxus, SMO und Afro Hesse ins Boot geholt. Beat-technisch hat sich der persiche Punisher Unterstützung bei Tobstarr geholt. Tobstarr, der zuletzt auf Tomekks Mixtape einige Beats gebastelt hat (Chakuza & Bushido, Mnemonic, Beneluxus), gibt sich nun auf "Liquor Lifestyle Vol.2" die Ehre. Siamak beschreibt sein Mixtape:

"Auf meinem neuen Mixtape habe ich nicht nur Battle-Songs, sondern auch einige deepe Sachen und Konzeptsongs, fast wie bei einem Album. Natürlich gibt’s auch jede Menge Entertainment in Form von Sprücheklopferei, aber darauf lag nicht der Fokus. Das Mixtape klingt auch viel freundlicher als der erste Teil, weil ich viel melodischere Beats ausgewählt habe. Insgesamt ist es auf jeden Fall eine deutliche Weiterentwicklung, die bestimmt auch Leuten gefallen wird, die meine bisherigen Sachen nicht gemocht haben."

Wer sich ein genaues Bild von "Liquor Lifestyle Vol.2" machen will, checkt am besten Siamak @ myspace. Dort könnt ihr euch das Snippet downloaden und anhören.

More Or Less Onlinepremiere

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Gestern Abend war es soweit: Talib Kweli und Hi-Tek präsentierten ihr neuestes Video "More Or Less" im Internet. Grund für die eher kleine Präsentation war das Desinteresse der Radio- und Videosender. Laut Talib Kweli:

"Mainstream Video- und Radiokanäle spielen meine Musik nicht, weil sie lieber Trends folgen, anstatt sie zu setzen."

Das Video soll zeigen, dass Kweli und Hi-Tek in Zukunft wieder  mehr zusammen  arbeiten und  die Fans auf jede Menge neuen Shit von den beiden gespannt sein dürfen. Für alle, die das Video noch nicht gesehen haben, hier eure Möglichkeit: (Talib Kweli – More Or Less). Produziert wurde der Track  "More Or Less" von Hi-Tek. Wer noch mehr von Talib & Co. wissen, sehen und hören will, checkt am besten die offizielle Myspace-Seite des Künstlers. (Talib Kweli @ myspace)

Cam`Ron disst zurück

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Nachdem 50 Cent letzte Woche seinen Diss gegen Cam`Ron veröffentlicht hat, meldet sich nun auch der gute Cam`Ron im Wortgefecht und antwortet auf Fiftys "Funeral Music" mit "Cuurrttiissss". Die Grundlage für den Beef zwischen Fifty und Cam ereignete sich, als die beiden Rapper sich beim US-Radiosender HOT97(50 vs. Cam`Ron) in eine heitere Diskussion verwickelten. Mit "Funeral Music" wollte 50 Cent Cam`Rons Karriere beerdigen. In "Cuurrttiissss" jedoch zeigt er Fifty, wo der Hammer hängt…

"He looks like a gorilla with rabbit teeth…" Wir können gespannt sein, wie Fiftys Gegenschlag aussehen wird.

Mr.Swisha is back

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Paul Wall ist in der letzten Zeit etwas in Vergessenheit geraten. Doch nun ist er mit seiner neuen LP "‘Get Money – Stay True" zurück im Musikgeschäft. Für seinen Longplayer holte sich Paul Wall u.a. Rick Ross, Jon B., Snoop Dogg, Jermaine Dupri und Lil Keke ins Boot. Beat-technisch lässt er sich den Sound von Mr.Lee, Drummer Boy, Travis Barker und KLC um die Ohren hauen. Ob sich der Aufwand gelohnt hat, seht ihr am 3.April 2007. "’Get Money – Stay True" erscheint über Swisha House / Atlantic. Wir können auf jeden Fall gespannt sein… Für alle, die nicht warten wollen, können auf www.music.aol.com einige Tracks vorgehört werden.

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