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Eve und der Alkohol

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Rapperin und Schauspielerin Eve hat auf die Anklage, unter Alkoholeinfluss Auto gefahren zu sein, auf nicht schuldig plädiert. Die Anklage geht auf einen Unfall zurück, der sich im April dieses Jahres ereignete, als Eve mit ihrem goldfarbenen Maserati in die Mittelplanken des Hollywood Boulevard in Los Angeles gekracht war (wir berichteten). Auch wenn die Anzeichen damit schon relativ deutlich sind und ein gemessener Blutalkohol von 0,08 auch nicht wirklich für Eve spricht, hat ihr Anwalt am 28.Juni auf nicht schuldig plädiert. Es wurde dennoch angeordnet, dass sie für 45 Tage eine SCRAM Alkohol-Überwachungseinheit um ihren Knöchel trägt. Außerdem soll Eve an einem Kurs zum Umgang mit Alkohol teilnehmen, befindet sich für 36 Monate auf Bewährung und muss insgesamt 1400 US Dollar Strafe zahlen.

Neues vom André

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Über den Wunsch des Rap-Superstars André Benjamin, aka André 3000 von Outkast, nach seiner Rapkarriere Lehrer zu werden, hatten wir schon berichtet. Dass er diesen Wunsch in gewisser Hinsicht jetzt schon verwirklicht, ist in Deutschland weniger bekannt. Auf dem Fernsehsender Cartoon Networks läuft seit November letzten Jahres die Zeichentrickserie "Class of 3000", bei der der ehemalige Superstar und Nobelpreisgewinner Sunny Bridges (Andrés alter Ego), einer Klasse von sieben Schülern Musikunterricht gibt. Zu dieser Serie kommt jetzt der Soundtrack raus. Also nicht wirklich in dem Sinne ein neues André 3000 Solo-Album, aber doch ein neues Werk von dem verrückten Künstler.

Zukunftspläne

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Während er sich für die diesjährigen BET Awards in LA befand, gab Rapper Lupe Fiasco der amerikanischen Website SOHH Auskunft über sein nächstes Album, sowie über die Zusammenarbeit mit Kanye West und Pharrell Williams, mit denen er schon unter dem Namen CRS (Chicago Runs Shit) auf dem "Can’t Tell Me Nothing“-Mixtape eine Gruppe gebildet hatte. „Im Moment arbeite ich an meinem nächsten Album. Es trägt den Titel "The Cool“ und wird an Halloween erscheinen.“ Außerdem versicherte Lupe, dass Fans des Mixtape-Tracks "Us Placers“, dem bisher einzigen Song von CRS, sich in Zukunft auf einige Überraschungen gefasst machen können. Ob und wann es tatsächlich ein vollständiges Album der Gruppe geben wird, ist leider noch unklar. Zumal jeder der drei zur Zeit mehr als genug zu tun hat, was auch Lupe bestätigte „Jeder von uns ist sehr beschäftigt, Kanye arbeitet an seiner neuen Platte, Pharrell ist im Studio. Ich arbeite an meinem nächsten Album, wir werden also warten, bis sich alles etwas beruhigt hat.“

Ubisoft – Silent Hunter 4: Wolves of the Pacific

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Schiff ahoi! Der Piratenboom hält ja bekanntlich noch an und da ist es kein Wunder, dass man auch im interaktiven Medium Videospiel Fuß fassen möchte. Nun reden wir hier aber nicht über gewöhnliche Pötte aus längst vergangenen Jahrhunderten, sondern über die aus dem letzten. Jack Sparrows Black Pearl wäre wohl freiwillig untergegangen, hätte sie die Kriegsschiffe der Alliierten und der Achsenmächte gesehen, zum Beispiel die Yamato mit ihrer Länge von 263 Metern und ihren 2 Dutzend Geschütztürmen. Nur geht es in Silent Hunter 4 von Ubisoft weniger um die Vehikel überhalb des Wassers, sondern um die darunter: U-Boote. Leise, tödlich und unsichtbar. So zumindest die Theorie. Wie das unter realistischen Verhältnissen tatsächlich aussieht, erfahren sie in der U-Bootsimulation, die vor allem drei Dinge erfordert: Einarbeitung, Konzentration und vor allem Ausdauer. Ein moderater PC darf außerdem auch nicht fehlen, der Test-PC mit GeForce 6600 GT, 1GB DDR-RAM sowie Athlon XP 64 2800+ konnte das Spiel auf mittleren Details zum Laufen bringen, jedoch waren die Ladezeiten doch recht hoch und es gab doch einige Ruckler.

Silent Hunter 4 ist ein Spiel, dessen Verpackungsgoodies wohl nicht nur als Extras enthalten sind, sondern die Bedienung des Spiels ungemein vereinfachen können. So ist neben Tastaturbelegungslayouts auch eine Weltkarte von 194x enthalten, zu Zeiten des 2. Weltkrieges. Genau dort spielt die „Handlung“ von Silent Hunter 4. Als U-Bootgeneral geht der Spieler auf Seiten der USA auf die Jagd im 2. Weltkrieg, um vor allem die japanische Marine zu stören. Ein eher zweckmäßiges Tutorial, welches lediglich per Textmitteilung zu Anfang einer Lektion erzählt, was zu tun ist, bereitet mehr oder weniger gut auf das Unterseeleben vor. Das Spiel bietet neben diesem Tutorial noch eine komplette Weltkampagne sowie Einzelmissionen, Kurzkampagnen und Multiplayerschlachten.

Doch starten wir mal in die Kampagne. Durch den Überfall der Japaner auf Pearl Harbour stieg Amerika 1941 in den 2. Weltkrieg ein. Dies ist auch der optionale Startpunkt für den Spieler, man kann auch 1942 oder ’43 in Midway starten. Außerdem kann man sich die U-Bootklasse aussuchen. Diese unterscheiden sich meist in Größe, Geschwindigkeit, Torpedorohren und -bewaffnung sowie der Überseewaffen (Flugabwehr- und Geschütztürme). Ich entschied für einen Pott mit 6 Bug- und 4 Hecktorpedorohren, aber nur einer Heck-Flak. Der erste Auftrag führt den Spieler gen Japan, um vor der Insel Honshu zu patrouillieren. Nach kurzer Zeit wird klar, wie realistisch dieses Spiel ist: Die Erde wurde in Zeit und Raum komplett 1:1 umgesetzt! So dauert die Überfahrt von Pearl Harbour nach Honshu mit einer Geschwindigkeit von 20 Knoten fast drei Tage. Während der Fahrt traf ich auf zwei alliierte Frachter und sonst nichts. Zum Glück gibt es eine Zeitrafferfunktion – und die hat es in sich. So kann man die Geschwindigkeit locker auf über 6000fache Echtzeit stellen, wobei je nach Rechner das Spiel dann sehr stark zu ruckeln beginnt. Bei Feindkontakt stellt das Spiel sofort auf einen langsameren Faktor. Der Kurs nach Honshu wird relativ bedienungsfreundlich auf einer Weltkarte eingetragen und auf „Auto-Pilot“ gestellt (der Auto-Pilot war 1941 ein Teil der Crew, die automatisch die Befehle des Captains umsetzt). Man kann den Pott natürlich auch per Kompass steuern. Dies funktioniert genau so einfach die Geschwindigkeits- oder Tiefenänderungen. Am Zielpunkt angekommen, patroulliert das U-Boot ein paar TAGE am eingezeichneten Punkt. Am Ende der ersten Nacht kreuzen 2 unbekannte Schiffe das Gebiet und sofort nach Sichtung heißt es: Periskoptiefe! Nach kurzer Zeit zeigt sich, dass die beiden Schiffe lediglich Fischkutter sind. Um die japanische Wirtschaft zu stören, entschließen wir uns, beide zu versenken. Doch durch die Dunkelheit ist das Zielen erschwert. Wir probieren es mit einem Torpedo, doch er zündet nicht. Man kann im Übrigen auf realistische Weise die Daten für den Abschuss (zum Beispiel die Entfernung zum Ziel) eingeben oder per Periskop das Ziel aufschalten. Dann wählt man noch ein geladenes Torpedorohr und feuert stilecht per rotem Knopf den gewünschten Torpedo ab. Doch Vorsicht, man hat nur einen sehr begrenzten Vorrat und das Nachladen dauert trotz Ausschalten des „realistischen Nachladens“ (eine von vielen Optionen, um den Realismus zu erhöhen oder verringern) sehr lange. Nach dem Fehlschuss und in Sicherheit wiegend tauchen wir letztlich auf und versenken beide Pötte per Überseegeschütz. Die weißen Segel der Fischkutter sind dabei eine Zielhilfe, ansonsten könnten wir in dieser bewölkten Nacht (Silent Hunter 4 simuliert realistisch Tageszeiten, Wetter und Wellengang, was sich alles erheblich auf das Spiel auswirken kann) die Hand vor Augen nicht erkennen. Nach diesem einseitigen Gefecht verweilen wir noch einen Tag an der Oberfläche, bis sich in der dritten Nacht eine Einsatztruppe nähert, bestehend aus Zerstörern und Schlachtkreuzern. Besser untertauchen und leise verhalten! Während die Gruppe über uns vorbeizieht, erhalten wir einen neuen Auftrag, der uns entlang der Südküste Japans führt. Auf dem Weg sichten wir mehrere Flugzeuge, von denen ein paar abstürzen müssen, während uns andere vernichten (freies Speichern sei Dank).

Man sieht also, das Spiel benötigt sehr viel Geduld, wenn es etwa heißt, eine Woche Anfahrt + Patrouille zu benötigen für eine Aufgabe. Und je nach Zufall kann diese Woche sehr langweilig ausfallen oder auch sehr anstrengend und… lang! Gefechte mit Kampfschiffen erweisen sich als echte Herausforderung, die man durch Übung und Lernbereitschaft bestehen kann. So ist man selber quasi unsichtbar für die Sonare der Feindschiffe, wenn man in deren Kielwasser fährt (aufgrund der schiffseigenen Motorengeräusche), läuft aber Gefahr, in Wasserbomben zu geraten. Doch so dröge manche Passagen auch sein mögen, man hat immer das Verlangen, noch schnell zum nächsten Zielpunkt zu fahren oder noch schnell den Frachter abzuschießen. Umso frustrierender ist es, wenn man mal einen Kreuzer nicht mehr los wird und selber untergeht. Und die Seegefechte des zweiten Weltkrieges verliefen nun mal über Stunden. Man sollte nur spielen, wenn man wirklich Zeit und ruhe hat. Im Multiplayer ist eine Zeitkompression natürlich abgeschaltet und damit sind noch längere Einzelgefechte garantiert.

Die optischen Aspekte können den Anspruch einer realistischen Simulation vollends gerecht werden. Der Himmel wirkt zwar manchmal etwas grobkörnig, doch die restlichen Effekte und Grafiken können überzeugen. Ob die Modelle der Schiffe und Flugzeuge, das Wasser (die Wasserspritzer auf dem Periskop sind toll) oder die Explosionen. Die gesamte Crew im U-Boot ist animiert und das Schiff selber ist detailgetreu nachgebaut. Die Actionkamera der Torpedos sorgt tatsächlich für Nervenkitzel. Pompös fliegen uns auch die Soundeffekte um die Ohren, anfliegende Bomber, das „Pingen“ der Kreuzer, die ein abgetauchtes Boot aufspüren wollen oder das Tosen des Wassers, wenn es in meterhohen Fontänen durch Explosionen hochspritzt, es sorgt für Atmosphäre und lässt einen wortwörtlich in das Spiel eintauchen. Die Wetter- und Tageszeiteffekte wirken sich tatsächlich auf das Spiel aus und erscheinen vollkommen realistisch. Sogar eine Zeitverschiebung ist zu vernehmen!

Dieses Spiel ist nichts für Gelegenheitsspieler und Anfänger. Die Einarbeitung ist langwierig und kann Unvorbereiteten auch den Spaß verderben, ebenso wie Ungeduldigen, die schnelle Action wollen. Für Realismus- und Simulationsfans, die sich auch nur ein kleines bisschen mit dem Genre U-Bootsimulation anfreunden können, ist Silent Hunter 4 allerdings schon fast ein Pflichtkauf. Die Bedienung ist zwar nicht die leichteste, aber das ist ja auch realistisch so. Auch für die, die sich einarbeiten können, verspricht das Spiel viel Spaß und noch mehr Atmosphäre. Und spätestens, wenn man die Yamato höchstpersönlich versenkt hat, kann man sich als Jack Sparrow des zweiten Weltkrieges bezeichnen.

„**** die Cops!!!“

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Die Berliner Crew deineLtan hat mit ihrem Gewalt verherrlichenden Musikvideo „Fick die Cops“ für Aufsehen im Baden-Württembergischen Innenministerium gesorgt. Nachdem der Landesvorsitzende der Deutschen Polizeigewerkschaft, Joachim Lautensack, im Internet auf den Clip aufmerksam geworden war, ließ ihn der Innenminister Heribert Rech auf der Internetseite der Crew sperren. Auf ihrer Myspace-Seite und auf YouTube ist der Film jedoch noch zu sehen. „Das Video, das im Internet allgemein zugänglich ist und in zahlreichen Textpassagen die Polizei beleidigt und diffamiert, ist völlig indiskutabel und darf nicht hingenommen werden. Ich bin nicht gewillt, solche Auswüchse zu tolerieren“, sagte Rech am Montag in Stuttgart. Er hat Anzeige bei der Generalstaatsanwaltschaft Berlin erstattet.
Von der anderen Seite hieß es schon vorher: „Die Staatsanwaltschaft ermittelt gegen uns und will uns indizieren, nur weil wir endlich ausgesprochen haben was alle schon lange denken. Fick die Cops!!!“
Das fünfminütige Schwarzweiß-Video, um das es geht, zeigt Szenen von 1. Mai-Krawallen zu dem Rap von deineLtan. Darin heißt es unter anderem:  „Ein guter Cop ist ein Cop, dessen Kopf über den Asphalt rollt/gib ihm mit dem Teleskop/ Todesschläger/Schädelbruch/Ein Cop ist ein guter Cop/ blutet er die Straße voll/ Tritt ihn, bis er Zähne spuckt.“ Klar, dass die Regierung so froh darüber nicht ist.
Bei der Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien mit Sitz in Bonn ist Berliner Rap berüchtigt. Von den 34 CDs, die seit den neunziger Jahren als jugendgefährdend eingestuft wurden, sind 90% aus Berlin. Dieses Jahr wurden 10 CDs indiziert und alle davon sind aus Berlin.

Nightclubs ohne Musik?

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Wie die New York Post berichtete haben sich Michael Jackson , R.Kelly und ein gutes Dutzend anderer Künstler zusammengetan und mit Unterstützung der BMI (Broadcast Music Inc.) eine Klage gegen Jay-z´s 40 / 40 Nightclubs verfasst. Laut Anklage geht es um das unautorisierte Abspielen geschützter Musikstücke. Weitere Künstler, die mit unter die Aufsicht der BMI gehören sind Kanye West, Ray Charles, Renald Richard und Pharrell Williams. Eine genaue Summe, die den Schadensersatz klären soll, ist bisher noch nicht ausgehandelt worden. Da BMI die Lizenzen an etwa 6,5 Millionen Songs hält, dürfte es für die 40 / 40 Clubs jedoch noch ein teures Spiel werden, wenn sie hier mithalten wollen

Wird das Rap-Game zum Saftladen?

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Der Getränkeverkauf gehört in den USA mittlerweile – warum auch immer – zum Rapgeschäft genauso dazu, wie der Verkauf von Modereihen, das ist unverkennbar. Nun sind vielleicht u. a. Eminem, Dr. Dre, Snoop Dogg, 50 Cent, Busta Rhymes, Common, Keyshia Cole und Daddy Yankee dran, nachdem die Labelgruppe Interscope/Geffen/A&M  eine Partnerschaft mit der Getränkefirma Drinks Americas eingegangen ist, um alkoholische und nicht-alkoholische Getränkemarken zu vertreiben. Die genannten Namen sind nur ein paar der Interscope/Geffen/A&M-Künstler, die vielleicht dafür benutzt werden. Es liegt jetzt nur noch an den Labels, Verhandlungen mit den jeweiligen Musikern zu starten. Für Drinks Americas ist die Partnerschaft eine wirksame Marketingstrategie.
„Unsere Partnerschaft gibt uns eine Basis, um die Bekanntheit unserer erstklassigen Marke durch Ereignisse wie Musikvideos, Konzerttouren, Release-Parties und unzählige andere Wege, die durch alle Foren der Medien gehen, zu verbreiten.“, erklärte J. Patrick Kenny, Geschäftsführer von Drinks Americas, in einer Äußerung. „Mit wachsendem Erfolg ist es nur natürlich und angebracht, mit dem weltgrößten Musikunternehmen zu kooperieren.“
Die andere Seite sieht auch nur Vorteile: „Drinks Americas hat es geschafft, Idole mit einem neuen Publikum zu verbinden. Sie eröffnen uns und unserer Liste an Talenten einen neuen Weg.“, so Steve Berman, der Vertriebschef von Interscope/Geffen/ A&M.

Live Earth Hamburg

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Von "Live Earth", der weltumspannenden Riesenveranstaltung gegen die Klimaerwärmung hatten wir schon in der News vom 25.5. berichtet. Dass der sozial engagierte Hamburger Rapper Samy Deluxe bei dem Konzert in Hamburg mit dabei ist, sollte nicht weiter verwunderlich sein. So werden am 7.7. neben Snoop Dogg mit Samy und Jan auch zwei von der ehemaligen Mongo Clikke auf der Bühne stehen.

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