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Marlon und Budget – Beat ‚Em Up

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Marlon und Budget bilden zusammen das Beat ‚Em Up-Produzententeam und sind das neueste Signing vom Stuttgarter Label Chimperator Records. Mit ihrem gleichnamigen Produzenten-Mixtape „Beat ‚Em Up“ legen die beiden Regelschieber, die schon seit längerer Zeit auch für Maeckes & Plan B produzieren, den deutschen Rapheads nun eine kompakte Visitenkarte auf Albumlänge vor, auf der sich eine Fülle an deutschen Nachwuchsrappern jeder Couleur verammelt.

Nach Budgets Aussage entstanden die Beats alle bevor die zahlreichen Rapper des Mixtapes darauf losgelassen wurden. Und man kann in diesem Fall beruhigt von einer sehr gelungenen Produzententätigkeit im amerikanischen Sinne sprechen.

Zu der musikalischen Seite von „Beat ‚Em Up“ passt hundertprozentig das viel zitierte „homogen, doch abwechslungsreich“. Die Beats sind nie ganz Straße, nie ganz Golden Age, nie ganz Elektro und nie ganz Club. Die Beats sind irgendwie immer alles ein bißchen und haben alle ihren eigenen Charakter. Mal dominieren Vocalsamples, mal Melodien und mal eben knallharte Drums. Alle Beats haben ein markantes Beat ‚Em Up-Soundgewand, dass sich auf keinen Stil festlegen lässt, aber doch aus allen Stilen zitiert.

In diese Beats platzieren sich dann mal gefühlvolle, mal nachdenkliche, mal spaßige und mal eben auch Battleraps, von unter anderem Maeckes & Plan B, Kodimey, Edvice, Ali A$, Pretty Mo, Mike Crush, Tua, Kaas, Sucuk Ufuk, Animus und Bastian Fleig. Das bemerkenswerte daran ist, dass die beiden Produzenten es sehr gut verstanden haben, zu den richtigen Beats auch die richtigen Rapper zu picken. Instrumental und Text bilden auf allen Tracks eine Einheit, kein Rap wirkt unpassend, was gar nicht so leicht ist bei 20 verschiedenen Rappern auf 19 Anspielstationen.

Fazit: ein sehr gelungenes Produzenten-Mixtape.

Pimp C entschuldigt sich…fast

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In der vergangenen Woche (News vom 26.07.) hat Pimp C in einem Interview mit dem amerikanischen Ozone Magazine für einiges an Sensation gesorgt, als er über verschiedene Künstler wie zum Beispiel Young Jeezy, Ne-Yo, Lil´ Flip und andere, sowie Russell Simmons, aber auch gegen die Stadt Atlanta im Allgemeinen herzog. Kurz nach der Veröffentlichung des Artikels im Internet gab Pimp C ein erneutes Interview mit einer Radiostation in Atlanta. Gestern hat sich Pimp C dann aber doch entschlossen zumindest Atlanta ein Friedensangebot zu unterbreiten. “To all my Atlanta fans and friends, I want to say I apologize for my statement in the Ozone magazine about Atlanta not being the south!! That was a bullshit statement!! Atlanta is and has always been the dirty mthfkn South!!" Viel weiter geht seine Einsicht aber nicht, denn an seinen übrigen Aussagen hält er nach wie vor fest. “But the rest of what I said about them pussy ass niggaz is and always will be the truth!”

Sola Plexus – Pan

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Ich gehe davon aus, dass die meisten, bisher nur Wenig wenn überhaupt Etwas von Sola Plexus gehört haben. Deswegen, möchte ich das deutsch – englische Hip Hop Projekt aus dem duisburger Tengu Kollektiv erst kurz vorstellen, bevor ich mich dem Album zuwende.
So ganz unbeschrieben wie es scheint sind die beiden Musiker Zizerator, der Produzent der Gruppe, und Sulal Kool sein MC doch nicht. In Hamburg entstand im Jahr 2004 bei den Aufnahmen zur„Love Factory Compilation“ des Turtle Bay Country Club von Michael Arfmann, das erste Demo des Duos. Arfmann hatte vorher bereits mit Künstlern wie den Beginnern, Jan Delay oder Patrice gearbeitet. Das Album vereint Musikrichtungen, die auf den ersten Blick nicht unbedingt etwas miteinander zu tun haben müssten. Auf der einen Seite steht der deutsche Produzent Zizerator der im Rave, elektronischer Musik und im Drum´n´Bass verwurzelt ist. Ihm gegenüber sitzt der MC Sulal Kool, der tief im Hip Hop verwurzelt ist. Die Kombination aus diesen beiden Welten kann nur eine vielfältige, teils abenteuerliche Mischung aus beidem werden. Der größte gemeinsame Nenner sind auf jeden Fall die Breakbeats.
Im Intro von „Pan“, das mit schweren Bässen und düsteren elektronischen Flächen unterlegt ist lernt der Zuhörer relativ schnell, dass ihn auf den nächsten 16 Tracks keine leichte Party-Platte erwartet, was aber keine Kritik sein soll. Die auf Track zwei platzierte Single „Dub Mosh Fear“ erweckt sowohl von den in der Produktion verwendeten Sounds als auch von der Performance Sulal Kool´s den Eindruck, als hätte man es hier mit einer aktuellen Grime Produktion aus England zu tun. Der Song „Inner Africa“ ist eine der wenigen Ausnahmen des Albums, wo es tatsächlich etwas ruhiger und melodiöser zugeht. Aber nur scheinbar, im Chorus wird die Musik wieder aggressiver und Sulal Kool rappt „Let me get back into the womb, open the pussy, bitch! Make some room.” Durch diese Mischung entsteht für mich eines der Highlights der CD. Auf zwei der 16 Stücke gelingt es den beiden besonders gut ihre unterschiedlichen musikalischen Horizonte zu kombinieren. „Gonzo“ und „Nexalite MC“. Jede etwas aufgeschlossenere Elektroparty, die nicht direkt schreiend davon läuft sobald jemand zu rappen anfängt könnte an diesen beiden Tracks auf jeden Fall ihren Spaß haben. „Gonzo“ ist dabei eine kleine Spur härter, während „Nexalite MC“ noch Melodieelemente und vermehrt Breakbeats einbaut.

„Pan“ ist zwar durchaus kein schlechtes Album geworden, bietet aber auf der einen Seite zu wenige Höhepunkte zum Anderen wird es auf Dauer relativ anstrengend, den beiden lange zu zu hören. Für alle, die aber immer auf der Suche nach neuen Sounds sind, ist die Platte auf jeden Fall eine Hörprobe Wert.

Lady Bitch Ray vs. Alle (nächster Teil)

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Oha, da ist wohl jemand unzufrieden mit den Auswahlkriterien, nach denen der Gewinner des Myspace-HipHop-Open Contests ermittelt wurde… Per Videobotschaft gibt die selbsternannte Hu*e der Nation ein äußerst amüsantes Statement auf ihrer MySpace-Seite zur Sache ab.

Sollte man gesehen haben!!!

Kaisa

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Nachdem Kaisa Ende 2006 sein Solo-Album "Nixx Für Kinda" veröffentlicht hat, erscheint nun am 24. August über Hell Raisa Records das Streetalbum "Rasenmähermann". Auf insgesamt 18 Tracks liefert Kaisa wieder ein hartes Strassenalbum ab welches es in sich hat. Als Gäste hat sich der selbsternannte "Vater der Nation aka. Der Schwarze Hai" neben seinen Labelmates Ghazy und Skinny Al noch unter anderem den Shok Musiker D Irie, Horrorkore Veteran MC Basstard und Hamburgs finest Paolo Magic mit an Bord geholt.

Demnächst wird es zum Track "Schalldämpfer" noch ein Videoclip unter anderm auf seiner Homepage und seiner MySpace Seite zu sehen geben.

Man darf gespannt sein.

JAM´s Rapublik

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Auch heute Abend wird es unter dem Titel „Jam´s Rapublik“ wieder von 22 bis 24 Uhr wieder zwei Stunden lang Deutschrap vom Feinsten geben. Wer nicht in Berlin oder Brandenburg wohnt, kann die Sendung nach wie vor auch über Net-Stream und im Kabel verfolgen. Die Frequenz in eurer Region erfahrt ihr hier.
Live Gäste in der heutigen Sendung sind Snaga & Pillath, die sich dem Moderator Nico Bielefeld zum Interview stellen und ihr aktuelles Album „Aus Liebe Zum Spiel“ präsentieren werden. Weiterhin gibt es eine ausführliche Vorstellung des langerwarteten neuen Mixtapes von DJ Ron und DJ Shusta „Diamonds – The R&B Takeover 2" und eine Besprechung des neuen Illo Albums„Wer Wenn Nicht Ich“. Im Newsteil der Sendung gibt es unter anderem Neuigkeiten über MOK und Samy.

Das Einschalten lohnt sich also mal wieder.

Klage gegen Apple

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Eminems Label Eight Mile Style hat am Montag (30.07) zum wiederholten Mal Klage gegen den Computerriesen Apple Inc. eingereicht. Der Konzern – mit inzwischen drei Milliarden über iTunes verkauften Liedern der drittgrößte Musikverkäufer in den USA – habe Lieder von Eminem ohne ihre Erlaubnis verkauft, ja sogar nach der Forderung, den Verkauf zu stoppen, damit weitergemacht. Als Schadensersatz fordert Eight Mile Style nun 75.000 US$ und zusätzlich bis zu 150.000 US$ pro angebotenen Song – das macht bei angeblich 80 Liedern insgesamt zwölf Millionen US$. Klagepunkte sind unfairer Wettbewerb, Verletzung von Urheberrechten und Verletzung des sogenannten „Michigan Consumer Protection Act“. Apple Inc. hatte sich wohl nur mit Eminems Label Interscope, bzw. Universal, die das Recht für den Vertrieb der Musik haben, über den Verkauf geeinigt, nicht aber mit dem Herausgeber Eight Mile Style, welcher – und das ist der Punkt – das alleinige Urheberrecht hat. 2004 hatte Eight Mile Style Apple schon einmal aus gleichem Grund verklagt. Im iTunes Store von Apple werden die Lieder für 99 Cent angeboten, wovon 70 Cent an das Label gehen. Davon kriegt der Herausgeber, in diesem Fall Eight Mile Style, im Endeffekt nur etwa 9,1 Cent.

ABC=American Born Chinese

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Jin hatte seinen großen Ruhm vor allem als herausragender Freestyler und als erster MC mit asiatischen Wurzeln mit Majorvertrag gesammelt. Sein erstes Album „The Rest Is History“ aus dem Jahr 2004 war jedoch in kommerzieller Hinsicht ein volle Enttäuschung und es hatte den Anschein, als würde das aufstrebende Talent wieder verschwinden, bevor es überhaupt richtig groß werden konnte. Jin löste sich aber von dem Major und besann sich wieder auf seine chinesischen Wurzeln zurück. Sein erster Schritt war, dass er 2005 den Track "I Quit" veröffentlichte, in dem er all seinem Ärger über die Schwierigkeiten, seinen eigenen Platz in der von Schwarzen dominierten Hip Hop Welt Luft machte. Gegenüber der Asociated Press „…I was sick of sitting around waiting for the outcome of my story, to rely on the hand of the next man. Putting out the single "I Quit" allowed me personally to destroy and rebuild." Als nächstes gründete Jin sein Indie-Label Crafty Plugz und wurde auch politisch für die Belange seiner asiatischen Mitbürger aktiv. Jetzt veröffentlichte er eine rein in kantonesisch gerappte CD unter dem Titel „Abc Jin“, was für „American Born Chinese“ steht und damit zu den persönlichsten Projekten in seiner bisherigen Karriere gehört. Außerdem hat er eine DVD unter dem Titel „No Sleep Till Shanghai“ veröffentlicht, auf der seine Tourerfahrungen in seiner Heimat aus dem Jahr 2004 wiedergegeben werden.

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