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Der Rubel rollt…

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Geld kann, wie wir wissen, so einiges bewegen, in Deutschland sind Namen wie „Allianz Arena“ spätestens seit der WM 2006 gang und gäbe und auch Jay-Z streckt jetzt nach einem solchen Deal die Fühler aus. Continental Airlines steigen aus dem Vertrag für die Continental Airlines Arena (ursprünglich Meadowlands Arena ) aus und Jay-Z möchte das Stadion demnächst unter "Rocawear Arena" laufen lassen. Mitkonkurrenten sind auch die Klamottenmarken Southpole, die wohl bereits 2 Millionen US Dollar geboten haben, und Izod.

Die Chancen dürften nicht schlecht stehen, denn in der Continental Airlines Arena spielen unter anderem die New Jersey Nets NBA Basketball, die auch von Rocawear gesponsert werden und deren Miteigentümer Jay-Z himself ist.

MOK im Auge der BPjM

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Ganz neu dürften die Vorwürfe der Jugendgefährdung für MOK nicht sein, schließlich wurde auch schon sein Album „Fick MOR“ im Jahr 2002 und indiziert. Ärgerlich ist dieser Schritt sicher trotzdem, besonders, wenn er ein so radikaler Rundumschlag ist: Sowohl „Bad Boys 1“ und "Musik oder Knast" als auch „Hustler“, sollen laut MOKs MySpace Seite in wenigen Wochen vom Markt genommen werden, weil sie laut Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien (BPjM) als "gefährlich" einzustufen sind. Ob die Platte tatsächlich nicht mehr beworben und an Minderjährige verkauft werden darf, ist noch offen. Dennoch lässt sich der Neuköllner davon nicht beirren und bringt noch diesen Oktober das Album „Strassenmukke“ in die Läden, auf dem er tatkräftige Unterstützung von, unter anderem, Sido, Fler und Asek erhält.

„My Adoption Journey“

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Run DMC Mitglied Darryl “DMC” Mc Daniels hat eine weitere Sprosse der Karriereleiter erklommen: Sein Dokumentationsfilm „DMC: My Adoption Journey“ hat einen Emmy Award gewonnen. In dem Beitrag wird DMCs suche nach seiner biologischen Mutter dokumentiert, die ihn 1964 zur Adoption frei gab. Im Moment arbeitet DMC an einem zweiten Teil mit dem Namen  „DMC: Deliver My Children“, einer Dokumentation die die Kinderheime in den USA beleuchten wird. “This next project is going to change lives, make history and change the world.”, kündigte er an.

Simply the Best

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Mit gerade mal zwei Jahren Verspätung kommt jetzt doch noch ein MOR Album. Die Masters Of Rap kommen mit „Simply the Best“ am 26.10. in die Läden und das Snippet ist bereits hier zu hören. Ronald Mack Donald zeigt sich für die Produktionen verantwortlich, ein Feature kommt von Nico (K.I.Z.). Nach eigenen Angaben zeigen sich die Jungs „Reifer, weiser und schöner!“ und nicht nur Fans dürften mehr als gespannt auf das 11 Track schwere Werk sein…

Gegen illegale Musikdownloads

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Der Kampf der Musikindustrie gegen illegale Downloads ist aktuell wie nie und geht in die nächste Runde.

Im langwierigen Rechtsstreit zwischen der GEMA und dem Dienstanbieter Rapidshare, wurden am 21.September zwei Urteile verlesen, in denen es hieß, das Gericht habe "die Verantwortlichkeit der Betreiber der Dienste rapidshare.de und rapidshare.com für über diese Dienste illegal herunterladbare Musikwerke bestätigt". Das Gericht sehe den Dienstbetreiber gesetzlich in der Pflicht, zu kontrollieren, ob strittige Musikwerke über ihre Plattformen angeboten werden, und dürfe sich nicht auf fehlende Filtersysteme berufen, sondern müsse die Plattform auch durch Mitarbeiter überwachen lassen, berichtete die Musikwoche. Die GEMA wertet diese "wichtige Grundsatzentscheidung" als "bahnbrechenden Erfolg".

Außerdem war es erst in der vergangenen Woche den zuständigen Behörden gelungen, mehrer Gruppen zu zerschlagen, die an der Verbreitung illegaler Kopien von Unterhaltungsmedien in Deutschland maßgeblich beteiligt waren. Zusätzlich habe auch die Gruppe „Lightforce“ aufgegeben, was sich laut der Gesellschaft zur Verfolgung von Urheberrechtsverletzungen (GVU) „in einer beachtlichen Reduzierung des illegalen Angebots raubkopierter Entertainment-Software niederschlagen“ wird.

Geburtstagsparty mit Olli Banjo

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Seit nunmehr vier Jahren präsentiert rap.de die monatliche Partyveranstaltung des Heilbronner Wortsportkollektivs. Mittlerweile waren illustre Künstler wie DJ Haitian Star aka Torch, DJ Hype, DJ MAD, DJ Mirko Machine, DJ Stylewarz, Rick Ski, Franky Kubrick, Maeckes & Plan B, Nosliw, Olli Banjo und die Stieber Twins im Heilbronner Club Mobilat. Aus dem Künstlerkolektiv wurde ein Label und jetzt feiert man am Samstag, 29. September, in Heilbronn den 5. Geburtstag der erfolgreichen Partyreihe. Erster Gratulant ist der Rap-Rocker (oder Rock-Rapper?) Olli Otubanjo. Der hat vor einem Jahr die Bude abgerissen- zumindest sprach er im rap.de-Interview im Bezug auf seinen Auftritt im Heilbronner Mobilat von einem Beinahe-Herzinfarkt. Wer Olli kennt, weiß, was das heißt. rap.de gratuliert und Wortsport lässt für die ersten beiden rap.de-User, die sich auf eure Lieblingshiphop-Homepage berufen, Eintritt umsonst springen. Also, sag du kommst von rap.de und du siehst Olli umsonst.

Die Spannung steigt

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Ursprünglich war es für 2005 angekündigt, dann auf den Herbst 2007 verschieben worden und soll jetzt erst im Laufe des Jahres 2008 kommen. Die Rede ist von „Detox“, dem letzten Studioalbum von Dr.Dre. Er habe wirklich gehofft das Album noch dieses Jahr releasen zu können, es seien aber zu viele Dinge dazwischen gekommen, äußerte sich Dr.Dre. Um den hohen Erwartungen an „Detox“, aber auch den eigenen Ansprüchen gerecht zu werden arbeitet Dre besonders intensiv an dem Album: „I even like the pressure, it makes me work all the harder if I know people out there are waiting for the record."

Auf die Frage warum „Detox sein letztes Album werden soll antwortete Dre folgendermaßen:
"I think it’s time to move on. Rapping is a young man’s game." Er bleibe dem Business aber als Produzent erhalten und werde sich vermehrt auf das Filmemachen, Fotografieren und seine Familie konzentrieren und sich natürlich weiterhin der Förderung anderer Künstler widmen.  

Sir Serch – Hasenfuss

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Sir Serch hat „früher Freejazz gespielt, auf einem Keyboard mit nur einer Oktave“. Word. Ok, versinnbildlichen wir uns das mal und übertragen dieses Sinnbild auf dieses neue und innovative Genre namens HipHop. Eine Oktave, da braucht man, um die Anzahl der Töne zu zählen, knappe zwei Hände. Mehr nicht. Man operiert als Freejazzer also in ziemlich engen Grenzen. Was einem bleibt sind Geschwindigkeits- und Rhythmus-Variationen, die Art und Weise, wie die Töne angespielt werden (aka die Betonung) und die musikalische Begleitung, der nun gar keine Grenzen gesetzt sind. Ups, da fält mir auf, wir stehen schon mitten in der Besprechung des Albums „Hasenfuss“, denn genau das ist es, was das Album auszeichnet.

Die Musik um den Sprechgesang des Sirs ist noch Musik. Ja klar denkt ihr euch, heißt ja auch Musik. Aber ich meine es anders. Seine Musik klingt live, organisch und mit Spaß gespielt. Jazz, Funk, Rock ’n Roll, etc., alles Gute eben. Doch nicht in Form von Samples mit einem BummTschak drunter, sondern so richtig als Musik. Der Eine oder Andere kennt das vielleicht noch.

Zu dieser Musik gesellt sich nun ein weiteres Instrument, und zwar der Rap von Sir Serch. Er zeichnet viele sprachliche und klangliche Bilder mit völlig frei erscheinenden, aber gleichzeitig konstant wirkenden Reim-, Satz- und Rhythmusstrukturen. Dabei überzeugt der Spieler des Instruments mit künstlerischer Selbstsicherheit und souveräner Umsetzung abstrakter Songideen. Doch die Sprache ist hier nicht, wie so oft bei dieser textlastigen Musik HipHop, der Endzweck, sondern das Phänomen selbst, das es zu entdecken gilt. Alle Songs sind umfangreich als Geschichte erzählt, doch sind sie alle immer auch nur Momentaufnahmen. Alles Gesagte ist lyrisch, doch ist es ebenso immer auch Rap On Point.

Dieses Album ist frei von Widersprüchen, jedoch nicht frei von Spannungen. Es strengt an und es entspannt. Es fordert den Hörer, genau hinzuhören und fördert dessen musikalische Entwicklung. Es ist wie Free Jazz. Es ist Free Rap.

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