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Charts: Kay Ones „Rich Kidz“ in der dritten Woche noch in den Top 20

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Kay Ones drittes Soloalbum kann sich in der dritten Woche gerade noch so in den Top 20 der deutschen Albumcharts halten: „Rich Kidz“ (hier bestellen) steht diese Woche auf Platz 19, wie Media Control bei Facebook auf Anfrage eines Users erklärte.

Das Album fällt damit um fünf Plätze; letzte Woche war „Rich Kidz“ auf der #14 zu finden. Kay One war damit direkt auf der Pole Position eingestiegen und konnte somit zumindest eine Hälfte seiner „Mission Gold“ – nämlich auf die #1 zu gehen – erfüllen.

Ob er es bei dem stetigen Abwärtstrend der Platte allerdings auch noch schaffen wird, sich eine Goldauszeichnung für 100.000 verkaufte Exemplare zu verdienen, bleibt abzuwarten – obwohl sich „Rich Kidz“ Insidern zufolge in der Eröffnungswoche bereits rund 30.000 mal verkauft haben soll.

Pyrin – Ein Cyborg unter vielen (Video)

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Achtung, jetzt nicht erschrecken – das ist nur Pyrin. Der will in seinem neuen Video nicht mal eben so auf den allgegenwärtigen Maskenzug aufspringen – also bitte, es ist immerhin Pyrin! -, sondern die Maske hat hier natürlich Symbolcharakter, und der Song heißt ja schließlich auch „Ein Cyborg unter vielen“. Der Track stammt von Pyrins aktuellem Album „Der rote Teppich im Nichts“ (anzuhören oder zu erwerben auf Pyrins Bandcamp-Seite) und ist, wie man es von dem Stuttgarter mittlerweile kennt, düster und pessimistisch, ja fast schon deprimierend. Inhaltlich geht es um Anonymität, Gleichschaltung und soziale Kälte: „Du bist nicht allein/Du bist einer unter vielen“. Aber was ist eigentlich mit dem umgedrehten Ypsilon?

Alligatoah ist ein Illuminat

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Na, wer hatte es nicht geahnt? Der Erfolg von „Triebwerke“ (hier bestellen ) – das konnte doch nicht mit rechten Dingen zugegangen sein! Da muss doch… die Illuminaten! Vor dieser Geheimgesellschaft hatten schon die katholische Kirche, die damaligen Herrscher Europas und die reaktionäre Rechte Angst. Also sind sie an allem schuld! Oder die Juden. Oder so. Mit Alligatoah bekennt sich nun endlich ein prominenter Rapper zu der Geheimsekte, die die Welt von einer unterirdischen Stadt aus kontrolliert. Man muss dazu nur sein Lied „Trauerfeier“ rückwärts abspielen, schon hört man – ab Minute 01:28 – die verräterischen Zeilen „Emotionale Manipulation – wahrscheinlich bin ich ein Illuminat„. Beweis genug – ganz zugeben kann er’s schließlich nicht, sonst würde die Welt untergehen oder das Brandenburger Tor umfallen. Womöglich sogar beides. 

 

 

 

 

 

JAW: Konzertabsage wegen Sexismus-Vorwürfen

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JAWs für vergangenen Samstag geplanter Auftritt in Stadthagen musste abgesagt werden. Der Grund war einmal mehr ein Jugendverein, der in den Texten des Freiburgers Sexismus zu wittern glaubte. Auch ein persönliches Gespräch brachte offenbar keine Einigung. 

So schreibt JAW auf Facebook zur Konzertabsage: „Grund hierfür ist der Jugendverein KuS Tu Wat e.V., der sich aufgrund von sexistischer Textinhalte auf meinen Alben dazu genötigt sah, alle Hebel in Bewegung zu setzen, um meinen Auftritt dort zu verhindern. Leider war es dem Verein, der in seinen Aktivitäten in zweiter Linie wohl auch eine kulturelle Mission sieht, weder gelungen, sich vorab mit dem musikalischen Gesamtwerk auseinanderzusetzen, noch, die angeprangerten Textpassagen richtig zu deuten.

JAW suchte trotzdem selbst das Gespräch und war auch zu gewissen Zugeständnissen bereit, wie er weiter ausführt. „Nachdem ich extra familiäre Verpflichtungen zurückstellte, um mich in einem Plenum zu rechtfertigen wurde dort relativ schnell deutlich, dass ich weder sexistische Vorstellungen irgendeiner Art habe noch die sexistischen Andeutungen als verherrlichend zu verstehen sind. Man einigte sich dann relativ bald, dass ein Konzert durchaus sinnvoll wäre, vor allem, wenn ich mich zu einem kurzen erklärenden Statement vorab bereit erklären würde, was ich auch tat.

Doch anscheinend überlegte es sich im Plenum der Damen und Herren Kulturverbesserer anschließend doch wieder anders. Denn: „Nun im Nachhinein doch einen Rückzieher zu machen und die Musik als Legitimation von Sexismus hinzustellen, macht mich nicht nur fassungslos…diese Form der Beschneidung erinnert mich an Strategien der kulturellen „Formung“ und Zensur, die ich hier nicht näher ausführen möchte. Es tut mir wirklich leid für alle Hörer, die sich für dieses Wochenende angemeldet haben..ich wäre wirklich gerne aufgetreten und hoffe, dass es da in absehbarer Zeit auch eine Ersatzmöglichkeit unter angenehmeren und weltoffeneren Umständen gibt.“

Es ist nicht das erste Mal, dass Rapkonzerte aufgrund der Bedenken eifriger Kulturschützer und selbsternannter Kämpfer für Toleranz abgesagt wurden. Auch Trailerpark und Kollegah hatten in der Vergangenheit mit solchen Aktivisten zu kämpfen, mal mit mehr, mal mit weniger Erfolg

Bereits im April hatte JAW angekündigt, dass noch dieses Jahr ein neues Soloalbum anstünde. Später erklärte er, es werde „Die unerträgliche Dreistigkeit des Seins“ heißen. Allerdings erklärte er auch, dass er dieses mit seinem Studium der Musikwissenschaften unter einen Hut bringen müsse. 

Sein letztes Solo-Album „Täter-Opfer-Ausgleich“ erschien 2010. Zuletzt machte JAW, durch die Neuauflage seines ersten Release „Seelensturm“, auf sich aufmerksam. Aufgrund der hohen Nachfrage brachte er noch einmal 80 Stück der EP an den Start. Die limitierte Auflage war nach kürzester Zeit ausverkauft. 

 

 

Gossenboss mit Zett – Schatten (Video)

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Bereits im Mai gab es mit „Bla Bla Bla“ die erste Videoauskopplung aus Gossenboss mit Zetts Album „Nichtsz“ (mit Zett!). Damals hatte der „schlechteste Rapper Deutschlands„, wie er sich selbst bezeichnet, zumindest was den Titel betrifft, noch nicht so viel zu sagen. Jetzt ist der Gossenboss mit Zett und der wohl realsten und mit Abstand schönsten Maske des aktuellen Rapgames wieder zurück und liefert uns mit „Schatten“ den nächsten in bewegte Bilder verfassten Albumcut aus „Nichtsz“. Dieses ist übrigens im April erschienen. Dass das Video zu „Schatten“ erst kürzlich gedreht wurde, lässt die sehr herbstliche Stimmung darin vermuten. Da wünscht man sich doch glatt ’ne Maske wie die vom Gossenboss, solange man dadurch weniger von dieser Naturmisere sieht. Er nimmt’s jedenfalls mit Humor.

 

 

Kontra K arbeitet an neuem Album

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Kontra K arbeitet an seinem nächsten Soloalbum. Das gab Produzent 7Inch bekannt. Dieser ist offenbar an der Produktion beteiligt, denn auf Twitter erklärte er: „Mit Kontra K den zweiten Song für sein nächstes Album geschrieben! Wird groß!“ 

Wann das Album erscheinen wird, ist ebenso noch unbekannt wie ein Titel. Kontra Ks letztes Album „12 Runden“ (hier bestellen) erschien im September und konnte sich Platz 8 in den deutschen Albumcharts sichern. Es war Kontras bisher höchste Chartplatzierung. Auf „12 Runden“ hatte 7Inch auch bereits einen Beat produziert, und zwar „In der Stille“ feat. Rosa

Der Berliner Produzent 7Inch konnte bereits Instrumentale auf Alben so unterschiedlicher nationaler Acts wie XAVAS, Prinz Pi, Haftbefehl, Kaas und Snaga & Pillath platzieren, das Album „Blackbook“ von Laas Unltd. entstammt sogar komplett seiner Feder.

Auch international ist 7inch beiweitem kein unbeschriebenes Blatt mehr. Neben Tyga und dem ewigen Talent Papoose, veredelte selbst der „best rapper alive“ Lil Weezy bereits eine 7inch-Produktion mit seiner an ein unausgeschlafenes Motocross-Bike erinnernden Stimme.

Zur Review von Kontra K „12 Runden“

Kontra K „12 Runden“ hier bestellen

 

 

Outkast: Mögliche Wiedervereinigung 2014?

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Wie laut Billboard mehrere Quellen berichten, könnte es nächstes Jahr möglicherweise eine Outkast-Reunion geben. Diese könnte im Rahmen des Coachella Festivals 2014 stattfinden und der mittlerweile sieben Jahre andauernden Bandpause von Big Boi und André 3000 ein Ende setzen.

So behaupten verschiedene Quellen, deren Name, geschweige denn Glaubwürdigkeit, unbekannt ist, dass die beiden planen würden, ihr im nächsten Jahr stattfindendes zwanzigjähriges Jubiläum des Debutalbums „Southernplayalisticadillacmuzik“ mit einer Wiedervereinigung zu feiern. Nach dem Auftritt beim Coachella sollten danach angeblich noch weitere gemeinsame Auftritte folgen. Eine Bestätigung dieser Gerüchte gab es von offizieller Seite, Outkast selbst bzw. deren Management bisher noch nicht. Über den Fortschritt an der Reunion sagte eine unbekannte Quelle lediglich, dass es bereits Gespräche gegeben hätte und die Dinge „startklar“ seien.

Ob diese Wiedervereinigung auch ein neues Album der beiden bedeutet, bleibt abzuwarten. In einem Interview, das André 3000 letztes Jahr mit dem Magazin GQ führte, sagte dieser jedenfalls, dass es zu diesem Zeitpunkt keinerlei Pläne für ein neues Album geben würde. Big Boi hatte in der Vergangenheit angekündigt, dass die beiden 2010 ins Studio zurück kehren würde; daraus wurde letzendlich aber doch nichts.

Ihr letztes Album, der gleichnamige Soundtrack zu ihrem Film „Idlewild„, releasten Outkast im Jahre 2006. Danach legten die beiden Rapper ihre gemeinsamen Geschäfte nieder um sich ihren Soloprojekten zu widmen. So brachte Big Boi in der Zwischenzeit mit „Sir Lucious Left Foot: The Son Of Chico Dusty“ (2010) und „Vicious Lies And Dangerous Rumors“ (2012) zwei Soloalben raus, André hingegen war lediglich als Featuregast auf Alben wie beispielsweise Frank Oceans „Channel Orange“ vertreten und widmete sich seiner schauspielerischen Karriere mit der Verfilmung der Jimi Hendrix Biografie

 

 

Rekord: Eminem mit 18 Songs in den deutschen Streaming-Charts

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Nachdem Alligatoah im September und Oktober wochenlang der meistgestreamte Musiker Deutschlands war, übernimmt diesen Titel jetzt ein weiterer Rapper: Eminem ist aktuell mit stolzen 18 Titeln in den offiziellen Streaming-Charts vertreten. Das meldete der Branchendienst Media Control.

Damit stellt der Detroiter „Rap-Gott“ einen neuen Rekord auf – seit Einführung der Streaming-Charts konnte noch kein Künstler so viele Songs auf einmal in den Top 100 platzieren. Bisheriger Rekordhalter war Cro mit 16 Titeln; Alligatoah war im September 14 mal in den Charts zu finden. Dessen Single „Willst du“ steht diese Woche immerhin noch auf Rang 8. Neun von Eminems Tracks sind diese Woche neu in die Hitliste eingestiegen, darunter „Love Game“ auf Platz 50, „So Far…“ auf der #53 sowie „Stronger Than I Was“ auf der #60.

Eminem übernimmt diese Woche außerdem die Spitze der Streaming-Charts mit seiner aktuellen Single „The Monster“ feat. Rihanna. Drei weitere Songs seines internationalen Nummer-Eins-Albums „The Marshall Mathers LP 2“ (hier bestellen) befinden sich ebenfalls in den Top 20: „Survival“ auf der #9, „Berzerk“ auf der #12 und „Rap God“ auf der #17.

Auch in den offiziellen deutschen Albumcharts ist Eminem weiter der Beste: „The Marshall Mathers LP 2“ hält sich auch in der zweiten Woche an der Pole Position, nicht einmal das neue Album von Lady Gaga konnte ihn dort vertreiben.

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