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Fabolous – Ball Drop (feat. French Montana) (Video)

Fabolous veröffentlicht das Video zu „Ball Drop„, in dem er gemeinsam mit Featuregast French Montana den Times Square an Neujahr hackt und überall die eigenen Videosequenzen ablaufen lässt. Produziert wurde der Song von dem Schweizer „OZ Beatz„.

Der Song ist Teil des Fabolous Albums „The Young OG Project„, das am 25. Dezember letzten Jahres erschien.

Ayouni – Über Nacht (feat. Gregpipe & Tatwaffe) (Video)

Der Kölner Ayouni veröffentlicht die erste Videoauskopplung aus seinem Mixtape „Unnormal Sexy„. Auf „Über Nacht“ stehen ihm Gregpipe und Tatwaffe zur Seite. Vor allem letzterer wirkt trotz seines Status als alter Hase im Game erstaunlich frisch und liefert einen sehr guten Part ab.

Unnormal Sexy“ könnt ihr euch hier kostenlos herunterladen.

Absztrakkt & Cr7z: Cover und Releasedate von „Waage und Fische“

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Absztrakkt und Cr7z veröffentlichen Releasedate und Cover ihres gemeinsamen Albums “Waage & Fische”. Es wird am 7.

Ammo x Spexo – SektorWestBuedchenGangBitchRemix (Newcomer)

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So viele Newcomer – wer postet nur all die ganzen Videos, Streams, Free-Downloads? Wir! Unter einer extra eingerichteten Mail kannst du uns dein Video, deinen Stream oder deinen Free Download schicken. Wir posten sie dann unter unserer neuen Kategorie Newcomer – inklusive eines kurzen, von dir ausgefüllten Fragebogens, um dich unseren Usern kurz vorzustellen.

Du willst auch dabei sein? Sehr gut! Wir nehmen unter der Adresse newcomer[a]rap.de weiterhin deine Vorschläge an. Videos, Audios, Streams, Downloads, Soundcloud, YouTube, Bandcamp – alles geht. Voraussetzung ist nur, dass du ein Newcomer bist.

1. Stell dich kurz in 3 Sätzen vor. Wer bist du und woher kommst du?
Das kann ich auch in einem Satz. Ich bin Ammo und komme aus der wunderschönen Domstadt Köln.
2. Wann bist du geboren?

1981
3. Wenn du nicht gerade rappst, bist du tätig als…?

Ich bin im Begriff einen Masterstudiengang abzuschließen.
4. Beschreibe deinen Stil in 5 Sätzen!
Mal rough und stumpf, aber auch mal nachdenklich oder mit ein bisschen Gefühl. Hat viel Liebe für unsere Stadt und ihre Menschen. Hat Ecken und Kanten. Macht das was er will und lässt sich nichts vorschreiben. Inspiriert von dem was ich so sehe und erlebe.
5. Seit wann rappst du?
Ich rappe seit 2002.
6. Warum rappst du?

Ich habe damit angefangen weil ich es immer schon wollte seit ich 13 oder 14 war. Ich wollte gerne etwas kreatives machen und Töne halten und singen kann ich nicht. Außerdem ist es schön etwas zu machen was evtl. noch existiert wenn man es selbst nicht mehr tut. Aber im Grunde rappe ich weil ich es einfach kann.
7. Dein bester Track?

11500km ist ein sehr persönlicher Song den ich sehr gerne mag.
8. Spielst du selbst Instrumente und/oder produzierst du?
Weder, noch. Ich fokussiere mich lieber richtig auf eine Sache.
9. Wer sind deine Vorbilder?
90er New York Rapper wie Big Pun und Big L. Obwohl Vorbilder auch immer etwas viel gesagt ist. Sie haben mich dazu gebracht selbst rappen zu wollen.
10. Ein Rapper, der gar nicht klargeht?

Punch Arogunz
11. Welches ist für dich das beste Rapalbum aller Zeiten?
Da möchte ich mich nicht festlegen. Gibt zu viele gute Klassiker.

Das hat nichts mit Rap zu tun!

12. Ich würde sterben für…?
Eine gute Zeit mit allen mir wichtigen Menschen und ein paar Kölsch dazu. Aber eigentlich würde ich im Moment ziemlich ungern sterben.
13. Dein Alltag sieht so aus:…
Studieren, arbeiten, Zeit mit meiner Freundin und Freunden verbringen, etwas zocken und natürlich musizieren.
14. Ein Funfact über dich ist:…
Da fällt mir spontan nichts ein.
15. Male deinen Rap!
Das würde jetzt zu lange dauern. Aber es wäre ein schönes Bild geworden.

Deutscher Rap gehört in die Klassenzimmer (Kommentar)

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Deutscher Rap ist oft poetisch. In den Schulen wird aber kaum Zeitgenössisches gelesen. Das muss sich ändern. Auch Deutschrap sollte seinen Platz in den Lehrplänen finden.

In den kommenden drei Tagen strömen im Zuge der Leipziger Buchmesse mehr als 60.000 Schüler und mindestens halb so viele Lehrer in die ostdeutsche Stadt. Die Jugendlichen würden aber fast nichts mit zeitgenössischer Belletristik anfangen können, schrieb Sandra Kegel vor zwei Tagen in der FAZ.

In Berlin und Brandenburg sei Bertolt Brecht – seit 60 Jahren tot – der modernste in der Schule gelesene Autor, so die Journalistin. Obgleich das Schulsystem Kompetenzbereich der Bundesländer ist, lasse sich eine deutschlandweite Tendenz erkennen: In den Klassenzimmern spiele Literatur unserer Tage kaum eine Rolle. Einzelne Ausnahmen gibt es. Sachsen hat zum Beispiel Juli Zehs 2009 erschienenes „Corpus Delicti“ auf den Lehrplan gesetzt. Kegel betont die Bedeutung der Klassiker, aber fordert von Lehrern „gegenwärtigen literarischen Entwicklungen“ nicht außen vor zu lassen.

Für seinen Roman „Vor dem Fest“ erhielt  Saša Stanišić letztes Jahr den Leipziger Buchpreis für Belletristik. Am Erscheinungstag des FAZ-Textes las er Münchner Schülern aus seinen Werken vor. Für den in Heidelberg Aufgewachsenen ist es laut eigener Aussage kein Wunder, dass die Literatur die Jugendlichen langweile. Die besprochenen Bücher hätten gar keinen Bezug zu ihrem Leben.

Und hier kommt deutscher Rap ins Spiel. Er könnte durchaus als Türöffner für interessanteren Deutschunterricht fungieren. Auf dem morgendlichen Weg zur Arbeit fallen einem mehr kopfhörertragende als bücherlesende Jugendliche auf. Vielen von ihnen rappt jemand ins Ohr, bevor sie das Federmäppchen auf den Tisch legen. Und die Verse deutscher Rapper sind literarisch wertvoll – natürlich nicht alle, aber dafür seit Anbeginn der HipHop-Musik. Man erinnere sich an Advanced Chemistrys „An das Publikum“ (1992), ein Song in Anlehnung an das gleichnamige Gedicht von  Kurt Tucholsky aus dem Jahre 1931. „Rap ist die Literatur der Jugend„, schrieb Michael Pilz Februar 2014 in der Welt. Haftbefehls sprachliche Eigenart lasse sich nicht in Literaturinstituten erlernen, so Daniel Haas in der Zeit im November 2014. Er kürte den Offenbacher zum „deutschen Dichter der Stunde“.

Rap als Komponente in den Deutschunterricht einzubinden, ist heutzutage möglich. In der Vergangenheit schreckten Pädagogen davor zurück: Es herrschte die Angst, dass die Schüler mehr als die Lehrer über das Unterrichtete wissen könnten. Nun lehrt bereits eine Generation, die selbst mit HipHop aufgewachsen ist und folglich Ahnung von dieser Musik hat. Der Deutschlehrer Christian Mahnke vom Peter-Petersen-Gymnasium in Mannheim ist einer von ihnen. Anstatt eine Arbeit oder Referat zur Interpretation von Franz Kafkas Roman „Der Prozess“ (1925) zu verfassen, ließ Mahnke seinen Schüler Tobias Stoll einen Rap-Song dazu schreiben. Der Lehrer benotete das kreative Projekt nicht nur mit 15 Punkten. Es ist auch durchaus hörbar, und das Bemerkenswerte daran ist: Stoll habe durch das Rappen viel mehr über das Buch gelernt als im Unterricht.

2002 veröffentlichte Sascha Verlan im Reclam-Verlag das Buch „Texte und Materialien für den Unterricht: Rap-Texte„. Zwei Mal wurde das Werk in der Zwischenzeit aktualisierend erweitert. Der Forscher zeigt darin den literarischen Mehrwert der gerappten Texte. Da wären zum Beispiel die Anspielungen auf schon bestehende Literatur. Das schon genannte Lied von Advanced Chemistry ist so ein Fall. Ein Schüler, der von der Parallele zu Tucholsky erstaunt ist, wird sich vielleicht auf seinem Smartphone den Wikipedia-Eintrag des Schritstellers durchlesen. So könnte HipHop tatsächlich für die Literatur sensibilisieren.

Vor allem wegen eines seiner Leitmotive – der Do-it-Yourself-Attitüde – hat Rap das Potential Literatur für junge Menschen schmackhafter zu machen. Für Verlan, der 2012 ein ausführliches Interview zu seinem Buch mit dem Deutschlandfunk führte, unterscheidet sich Rap genau an diesem Punkt von der restlichen Literatur: der Impuls, selbst zu dichten. Dieser kann dazu führen, dass Schüler sich einen persönlicheren Bezug zur Literatur erlesen, sich in bestimmten Romanen von Autoren wiederfinden, oder vielleicht sogar selbst mit dem Schreiben anfangen.

Sandra Kegel hat vollkommen Recht, wenn sie schreibt, dass es in in den Büchern, die im Zuge des Deutschunterrichts gelesen werden, darauf ankommt, das kritische Bewusstsein der jungen Leser zu wecken. Rap soll nicht Literatur in der Schule ersetzen. Er soll sie aber bereichern, indem er einen neuen Zugang zum Lesen ermöglicht.

Kendrick Lamar: Tracklist von „To Pimp a Butterfly“

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Kendrick Lamar veröffentlicht die Tracklist seines neuen Albums „To Pimp a Butterfly„. Das Cover und der Titel waren bereits gestern bekannt geworden, das Releasedate hatte Kendrick erst vor wenigen Tagen verkündet.

Es ist sein drittes Soloalbum und wird wie „Section.80“ und „Good Kid, M.a.a.d. City“ über das Independent-Label Top Dawg Entertainment erscheinen. „GKMC“ erschien allerdings mit Unterstützung von Aftermath Records und Interscope. Das gilt für „To Pimp a Butterfly“ ebenfalls, wie dem iTunes-Link bereits zu entnehmen ist.

Das Album beinhaltet neben den bereits veröffentlichten Songs „i“ und „The Blacker the Berry“ 14 weitere Titel. Features wurden bisher nicht bekanntgegeben.

To Pimp a Butterfly“ erscheint am 23. März.

01 Wesley’s Theory
02 For Free? (Interlude)
03 King Kunta
04 Institutionalized
05 These Walls
06 U
07 Alright
08 For Sale? (Interlude)
09 Momma
10 Hood Politics
11 How Much a Dollar Cost
12 Complexion
13 The Blacker the Berry
14 You Ain’t Gotta Lie (Momma Said)
15 i
16 Mortal Man

rap.de präsentiert: ILoveMakonnen im Juni auf Tour

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Der Amerikaner ILoveMakonnen geht im Juni auf Tour und macht in Frankfurt und Berlin Halt. Einen ersten Eindruck verschafft der dazugehörige Trailer.

Im Dezember letzten Jahres hatte der Künstler aus Atlanta seine erste EP veröffentlicht, die ebenfalls auf seinen Künstlernamen ILoveMakonnen hört. Bekannt wurde er vielen vor allem durch den Song „Tuesday„, auf dem ihm Drake Seite steht. Ein gemeinsames Video zu dem Song wurde im Oktober 2014 veröffentlicht.

Seit 2010 veröffentlicht ILoveMakonnen zudem jedes Jahr einen neuen Teil seines „Drink More Water“ – Mixtapes.

Tourtickets könnt ihr hier bestellen.

29.06.2015 Frankfurt, Zoom
30.06.2015 Berlin, Prince Charles

Caput kündigt „Intensiv“ für Juni an

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Caput kehrt nach drei jähriger Auszeit zurück und veröffentlicht am 19. Juni sein neues Album „Intensiv – Mit mir oder gegen mich„. „Intensiv“ wird das vierte Soloalbum des ehemaligen Optik Records-Künstlers und soll einen Neustart für ihn einläuten. Veröffentlicht wird es über sein eigenes Label Eizenwald Intensiv.

Das Album hat eine gewisse Struktur und Themenvielfalt, ohne den roten Faden aus den Augen zu verlieren. Kurz und knapp gesagt ist das Album ein Abziehbild meiner Persönlichkeit“ so Caput. 23 Tracks soll das Album beinhalten, außerdem kommt es mit „wenigen auserlesenen Featuregästen“ aus.

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