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Frauenarzt gibt weitere Features auf „Mutterficker“ bekannt

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Frauenarzt hört einfach nicht auf: Nachdem er schon Karate Andi, SXTN, Kool Savas, MC Bomber, Taktloss Chorus86 und seit kurzem auch DJ Desue und Audio88 & Yassin bekannt gegeben hatte, folgt heute eine Überraschung, die die Herzen seiner Fans noch höher schlagen lassen werden: Arzts alter Kollege und langjähriger Weggefährte King Orgasmus One aka. Orgi69 aka. OrgiPörnchen aka. Imbiss Bronko wird ebenfalls als Featuregast am Start sein. Die Porno Mafia ist also wiedervereinigt.

Einen weiteren Vorgeschmack auf das Album liefern die bisher veröffentlichten Videos zu KKF und Zieh Dein Shirt aus
Ab dem 6. Mai wird „Mutterficker“ über das neu gegründete Label Proletik erhältlich sein.

Frauenarzt – Mutterficker
VÖ Datum: 6. Mai 2016
Verkaufsrang: 4
Jetzt bestellen ab 53,31

 

Einer darf auf meinem Album natürlich nicht fehlen: Orgi69 aka Imbiss Bronko! Exklusiver King Orgasmus One Part auf der…

Posted by FRAUENARZT on Montag, 4. April 2016

ODMGDIA – Witchers (prod. Dollar John) [Video]

Duzoe und Dollar John sind nicht nur ODMGDIA, sondern auch richtig wütend. Dass bringt das Duo auf „Witchers“ zum Ausdruck. Produziert wurde der Song von Dollar John selbst.

Auf einem aggressiven Instrumental werden Names gedroppt und die Abneigung gegen die hiesige Szene mit all ihren „Drakes und Futures“ zum Ausdruck gebracht: „Deutschem Rap sollte langsam klar sein, dass er’n Lellek ist/ Weil er den ganzen Tag nur rumheult wie Sierra Kidd“ .

Ab Mitte April geht ODMGDIA mit Kex Kuhl, Andi Tablez und Scotch auf „Rückkehr der Jägiritter“ Tour – präsentiert von rap.de. In insgesamt fünf Städten ist die Crew live zu sehen:

15.04. Hamburg, Kleiner Donner
20.04. Berlin, Privatclub
21.04. Köln, Tsunami Club
22.04. Stuttgart, Schräglage
23.04. Augsburg, Mahagoni Bar

Fundkiste #9: North Haze Gang – Pfandautomatenrap aus Hannover-List

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Das Internet ist voller Schätze. Nicht selten stößt man auf einen wenig beachteten Rohdiamanten. Das Format „Fundkiste“ gibt eben jenen Juwelen die Möglichkeit, einem größeren Publikum vorgestellt zu werden. In unregelmäßigen Abständen werden handverlesene Künstler, Tapes oder Songs vorgestellt. Ob aktuell oder alt – Hauptsache dope.

Heute: North Haze Gang

Die North Haze Gang besteht aus Scheff, Bonkas und Bus sowie dem Produzenten Inspekthor und hat bisher drei Werke releaset: Die „Status: Flow“ -EP, die „Immerhin kein Crack“ -LP und Bonkas Solo-EP „Ilúvatar“ . Trotzdem: Wer nicht gerade in Hannover wohnt, dem ist die Gang vermutlich eher kein Begriff – was sehr schade ist, denn ihre Tracks sind ziemlich fresh.

„Warum kennt uns kein Arsch/ warum versteht ihr keinen Spaß/ warum chillen wir nachts im Park? […] Denn wir kommen nicht in die Charts/ sind und bleiben euch zu hart/ und inhalieren unser Gras“.

Wie es sich für mäßig erfolgreichen und zumindest leicht asozialen Rap aus Hannover gehört, sind Kiffen und Pfandflaschen sammeln die bestimmenden Themen, die smooth über meist funkige Beats geflowt werden. Gepaart mit dem nötigen Disrespect gegenüber dem erfolgreichen Teil der Szene („Deutsche Rapper schminken sich wie Prinzessin Amidala“) entstehen dope Tracks, denen ganz sicher nicht vorgeworfen werden kann, massentauglicher Stuff zu sein. Aber Massentauglichkeit war auch noch nie ein Synonym für Qualität.

Die im eigens zusammengesparten Tonstudio produzierten Beats, gepaart mit einem angenehm entspannten und doch rotzigen Flow und den entsprechend lustig-asozialen Lines brauchen kein unnötiges und unpassendes Geprolle, sondern ergeben auch so schon feierlichen und straighten Pfandautomatenrap.
Und jetzt seien wir mal ehrlich: Wer erkennt sich bei Hooks wie „Du chillst mit Deinen Homes/ Und jeder will einen bauen/ doch keiner kann bauen“ nicht wenigstens ein Stück weit wieder? Jetzt, da Rap sich selbst als die größte Subkultur Deutschlands feiert, jede_r Zweite sich irgendwie mit HipHop identifizieren kann, kurz: Jetzt, da Rap in einem vorher noch nicht bekannten Ausmaß kommerzialisiert ist, ist es immer wieder erfreulich, dass es noch genügend Rappers gibt, die einen Fick auf ihren Fame geben und ihren Kram eher just4fun releasen. In dieser Rubrik findet sich nicht nur, aber eben auch die North Haze Gang.

In diesem Sinne: „Es ist, wie es ist, und es bleibt wie es aussieht/ Antworten kurz gefasst, denn ich rauch Weed/ Den ganzen Tag paar Hazers am Start“

David Battle veröffentlicht Tracklist und Cover seiner „On Point“-EP

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Die mittlerweile neunte Veröffentlichung des Berliner Straßenhustlers David Battle, ehemals Battle Rapp, nimmt langsam Gestalt an. Er veröffentlichte sowohl sein Albumcover als auch die Tracklist zu seiner „On Point„-EP, welche am 18. April über goenndirdas veröffentlicht wird.

Als Produzenten holt er sich mit KD-Supier und Morten zwei bekannte Namen und mit Ro und duloozt auch zwei Newcomer an Bord. Außerdem sind sein langjähriger Partner Alex Rapp und die Sänger Amor, Ro und Boga als Featuregäste am Start.

Tracklist
1. Intro (prod. KD-Supier)
2. Wolf (prod. Morten)
3. Dein Weg feat. Boga & Ro (prod. duloozt)
4. So wie wir (prod. Ro)
5. Las Vegas feat. Alex Rapp & Amor (prod. Morten)

Überblick 4. April: Eko Fresh, Mauli, Timeless, A$lan u.a.

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Was war am 04. April los im Rap-Game? Einiges. Wer nicht den Überblick verlieren will, kann wie jeden Tag in unserer Tagesübersicht checken, ob er etwas verpasst hat.

Eko Fresh – Ich und meine Kappe (prod. Phat Crispy) [Video]

Schon fast im Money Boy-Tempo schreibt und releaset Eko Fresh immer neue Tracks. Hatte er erst Samstag mit „Raplexikon Band 2“ eine Albumsingle rausgebracht, liefert er einen Tag später direkt einen neuen Freetrack inklusive Video: „Ich und meine Kappe“ .

Mauli – Meine Jungs (live) [Video]

Mauli ist mit seinen Jungs auf der Ewig-Tour. Von dieser veröffentlicht der Berliner gemeinsam mit seiner Immer Ready Crew ein Live-Video von seinem Auftritt in Stuttgart, mit dem Track „Meine Jungs“ .

Ghanaian Stallion – Watermelon / Mango [Audio]

Nachdem Ghanaian Stallion „Watermelon“ und „Mango“ als Split-Video präsentierte, hat der Berliner beide Songs einzeln auf seine Soundcloud hochgeladen.

A$lan feat. Sentino – Unterwegs (Remix) [Audio]

Auch A$lan ist „Unterwegs“ . Das Mitglied der Berg Money Gang nimmt sich den Track von Frank White und Sentino vor und liefert zwei eigene Verse, die von der ursprünglichen Hook abgerundet werden.

 

Interview mit Timeless über „Antiheld“, Mauli und Ziele

Unser Redakteur Louis hat sich mit Timeless über persönliche Krisen und Schickssalschläge und sein Album „Antiheld“ unterhalten und warum er nie auf die Mauli-Disses geantwortet hat.

Gewinnspiel: 3×2 Karten für Ty Dolla $ign in Hamburg

ForTheHeadz und rap.de verlosen 3×2 Karten für Ty Dolla $ign am 21. April. Der Kalifornier wird im Rahmen der „The Truth“ -Reihe im Halo Hamburg auftreten. Das letzte Release von Ty war die „Talk About It In The Morning“ -EP, die er 2015 gemeinsam mit Wiz Khalifa veröffentlichte.

Simon Grohé – Alle Knarren feat. Slona (prod. Ghanaian Stallion) [Video]

Schon im Dezember 2015 hat Simon Grohé seine Feature-EP „Alle Knarren“ mit Ghanaian Stallion releaset. Gestern lieferte er das Video zum Titelsong hinterher. Außerdem haben sie sich Slona als Unterstützung geholt.

 

Simon Grohé – Alle Knarren feat. Slona (prod. Ghanaian Stallion) [Video]

Schon im Dezember 2015 hat Simon Grohé seine Feature-EP „Alle Knarren“ mit Ghanaian Stallion releaset. Heute liefert er das Video zum Titelsong hinterher. Außerdem haben sie sich Slona als Unterstützung geholt.
Der Clown im Video unterstreicht und karikiert gleichzeitig Simon Grohés Lyrics. Unterm Strich: Ein pazifistisch anmutender Track auf einem gewohnt starken Beat von Ghanaian Stallion.

Gewinnspiel: 3×2 Karten für Ty Dolla $ign in Hamburg

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ForTheHeadz und rap.de verlosen 3×2 Karten für Ty Dolla $ign am 21. April.
Der Kalifornier wird im Rahmen der „The Truth“ -Reihe im Halo Hamburg auftreten. Die Show wird der Auftakt der neuen Reihe darstellen und zukünftig jeden Donnerstag stattfinden. Gemeinsam mit dem Resident-DJ Aron Kent und den Special Guests Krept & Konan wird Ty Dolla $ign für die Crowd im Halo live performen.

Das letzte Release von Ty war die „Talk About It In The Morning“ -EP, die er 2015 gemeinsam mit Wiz Khalifa veröffentlichte. Außerdem unterstützte er bereits Kanye West, Big Sean, Kevin Gates, Fifth Harmony und viele andere mit Feature-Parts und Gastbeiträgen.

Wenn du bei dem Konzert am 21. April dabei sein willst und noch jemanden mitnehmen möchtest, dann schicke bis zum 13. April eine Mail mit dem Betreff „$“ und deinem vollständigen Namen an win@rap.de. Die Gewinner werden ausgelost und per Mail benachrichtigt. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Interview mit Timeless über „Antiheld“, Mauli und Ziele

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Timeless ist der „Antiheld“ . Persönliche Krisen und Schickssalschläge sind überwunden und das zweite Soloalbum drei Jahre nach dem Debüt in den Startlöchern. Im Interview erzählt der Freund von Niemand von den Arbeiten an „Antiheld„, Wunschresultaten und warum er nie auf die Mauli-Disses geantwortet hat.

Du bist mit deinem Debütalbum „00:00“ offenkundig nicht mehr zufrieden. Welche Lehren hast du für die Arbeiten an „Anthiheld“ gezogen?

Dass ein Künstler sich in seine Musik nicht reinreden lassen und das, was in ihm ist, unverfälscht rauskommen soll. Das ist das Wichtigste. Und dass man Sachen, die man von sich aus eigentlich nicht macht, auch aus keinem Kompromiss heraus machen sollte.

Was waren das für „Sachen“?

Ich war damals in einer krassen Selbstfindungsphase und war dementsprechend unsicher und lenkbar. Deshalb sind drei bis vier Songs auf dem Album, die ich so sonst niemals gemacht hätte.

Drei Jahre später bist du nun der „Antiheld“. Wie intepretierst du deinen eigenen Albumtitel?

Der Antiheld ist jemand, der selber gerne ein Held wäre, aber, blöd gesagt, zu abgefuckt dafür ist und auch nicht das Format hat, ein Held zu sein. Sein Wesen ist generell wütend. Er hat Hass, den er gerne an anderen rauslässt. Dieser Hass ist aber in seinem Ursprung eigentlich auf sich selbst gerichtet.

Du hast keine Features aus dem Freunde von Niemand-Camp auf deinem Album. Möchtest du dich damit ein Stück weit mehr als eigenständiger Künstler emanzipieren?

Das war nicht krampfhaft darauf bedacht. Vega und Bosca haben auf ihrem Album „Alte Liebe rostet nicht“ ja quasi auch nur sich selbst gefeatured. Manchmal ergibt sich sowas einfach nicht. Dann ist kein Song da, bei dem man sich denkt: „Ey Jungs, ihr würdet den Track krass bereichern“. Wir waren acht Tage in München und zehn Tage in Südfrankreich, jeweils in einer Hütte, wo wir Musik gemacht haben. Wir waren auch immer zusammen da, aber jeder war so krass auf seinen eigenen Sound fokussiert, dass es diesmal nicht geklappt hat.

Auf „Abiball“ bringst du deine Abneigung gegen das Spießertum und das bürgerliche Leben zum Ausdruck. Woher kommt das?

Natürlich läd der Song dazu ein, zu pauschalisieren, dass ich etwas gegen jeden gut situierten Menschen in Deuschland habe, aber das ist Quatsch. Der Song entstand eher aus dem Frust, den ich damals in meiner Schulzeit und auch ein wenig danach noch hatte. Das war so ein jugendlicher, leichtsinniger, unüberlegter Frust. Ich wollte nicht wirklich einsehen, dass man auch ein bisschen selber Schuld ist. Es gab mal eine prägende Situation: Nach der zehnten Klasse habe ich mit der Schule aufgehört. Dann habe ich für so eine Zeitarbeitsfirma als Servicekraft gejobbt und auf einem Abiball gekellnert. Die Leute in meinem Alter haben ihr Abitur geschafft und gefeiert und ich stand daneben und habe die Getränke abgeräumt. Das war ein richtiger Abturn. Ich glaube, daher kommt das Ganze.

Auf „Blaues Blut“ ist deine Freundin gefeatured. Wie war es für dich, mit so einer vertrauten Person aus deinem Privatleben im Studio zu stehen?

Das war krass auf jeden Fall. Sie hat lange im Chor gesungen, aber hat jetzt nicht die Intention, selbst Musik zu machen. Als wir den Song aufgenommen haben, kannten wir uns erst grob und waren noch nicht zusammen. Das hat sich danach erst entwickelt. Wir sind erst ein bis zwei Monate später zusammengekommen, weiß ich nicht genau, tut mir leid, Schatz! (lacht). Ich habe damals schon eine krasse Verbundenheit gespürt, da sie auch ihre eigenen Melodien rein gebracht hat. Ich hab‘ den Song geschrieben und gefragt: „Hast du irgendeine Idee, wie man das machen kann?“. Sie ist direkt in den Aufnahmeraum gegangen und hat es dann so umgesetzt, wie es jetzt klingt. Sie hat den Song gefühlt und wusste, was da zu machen ist. Heute hören wir uns den Song gerne an und spielen ihn auch ab und zu live.

Du erzählst auf dem Album sehr, sehr persönliche Geschichten. Gibt es für dich eine Grenze zwischen Privatsphäre und Künstlerdasein?

Wenn es zu viele andere Menschen betrifft und es ihnen schadet, dann würde ich das nicht ansprechen. Wenn sich zum Beispiel meine Mutter unwohl fühlt bei einer Zeile oder wenn ich zu tief in die familiäre Kiste eines guten Freundes greife, das geht keinen etwas an. Das was mich betrifft, entscheide ich für mich selbst, aber den Rest würde ich da nicht mit reinziehen.

Du bist offenkundig ein großer Eminem-Fan. Wenn ein nun Hörer sagt: „Der klingt wie Eminem!“, ist das für dich Lob oder Kritik?

Ich will keine deutsche Karaoke-Version von Eminem sein. Es kommt aber auch immer auf den Kommentar an. Da kann man ein wenig rauslesen, wie das gemeint ist. Wenn jemand schreibt: „Ey, der Spasti will Eminem nachmachen“, dann ist das natürlich kein Lob. Wenn aber jemand sagt: „Für mich bist du der deutsche Eminem“, sehe ich das schon als Lob.

Du bist als guter und technisch starker Battlerapper bekannt. Wieso gab es eigentlich nie eine Antwort auf die Lines von Mauli gegen dich und dein Camp?

Du bist der erste, der das tatsächlich anspricht und fragt, find ich cool. Als das Ganze angefangen hat und ich zum ersten mal mitbekommen habe, dass Mauli gegen mich schießt, fand ich die Geschichte musikalisch ziemlich whack. Da hat sich auch nicht viel geändert. Für mich hatte das keinen krassen Anspruch. Die Pointen waren zwar relativ witzig gesetzt, aber er hat die ganze Zeit auf meinen Namen gereimt, ohne einen geilen Reim zu bringen. Und es ist auch schwer, der macht einen ganz anderen Sound. Wenn man sich mal live irgendwie battled, bin ich gerne dabei und würde auf jeden Fall nicht Nein sagen. Weil das wieder etwas anderes ist. Das ist Face-to-Face, „MC, beeindruck mich“-mässig. Wenn man aber unsere beiden Arten zu rappen nebeneinander stellt, kannst du das gar nicht vergleichen. Das wäre wie wenn ein Lionel Richie gegen einen Axl Rose battled, Rock gegen Soul.

Aber hat dich das Ganze genervt?

Um ehrlich zu sein, war mir das zu egal als das ich da etwas hätte machen können. Als ich unter den Youtube Videos Kommentare von Mauli-Fans, die irgendwelche Zeilen posten, gesehen habe, dachte ich mir schon: „Okay, jetzt muss ich auf jeden Fall zurück schießen“. Ich habe dann auch etwas aufgenommen, ob das jetzt rauskommt weiß ich aber nicht. Mir war das tatsächlich egal, weil ich mich raptechnisch ihm gegenüber einfach so krass überlegen fühle, dass ich kein wirkliches Interesse habe, mich krass zu battlen. Das ist auch wirklich ernst gemeint und nicht so ein „Ey, ich bin der krasseste“-Move.

Was ist das optimale Resultat, dass du für dich persönlich mit „Antiheld“ erzielen kannst?

Ich würde gerne als eigenständiger Künstler wahrgenommen werden. Ich bin ein Teil von Freunde von Niemand und das wird sich auch so schnell nicht ändern, aber dass ich nicht nur als Anhängsel von Vega und Bosca gesehen werde und vielleicht auch meine eigene Fan-Ecke habe, würde mich krass freuen. Ich würde auch gerne ein paar eigene Gigs spielen. Dieses Vorgruppen-Game ist zwar geil, da kann man mehr saufen, weil es nicht so krass auf die Stimme geht, aber natürlich hat man irgendwann auch Bock auf eigene Shows. Finanziell wäre es schön, wenn ich einfach wieder ein bisschen chillen könnte. Dass ich jetzt nicht die Über-Kohle machen werde, weiß ich und das ist auch okay. Aber es wäre schön, wenn ich vielleicht auf 0 komme und meine Schulden bezahle, wieder normal arbeiten gehen kann und vielleicht ein wenig Urlaub drin ist.

Zwischen „00:00“ und „Antiheld“ liegen knapp drei Jahre. Wie lang müssen deine Fans auf deinen nächsten Langspieler warten?

Ich denke mal mindestens ein Jahr, maximal anderthalb Jahre. Es wird relativ schnell wieder nachgeballert, das Label hat das auch schon bestätigt. Es liegt also an mir wie schnell und wie gut ich arbeite.

Das wird dann auch ein Album?

Genau so ist es geplant.

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