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Shindy stellt neues Album in Aussicht

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Nachdem Ali Bumaye vor kurzem sein Album „Rumble in the Jungle“ veröffentlichte, verdichten sich nun die Anzeichen, dass ein neues Shindy-Album in der Mache ist. Immerhin gibt es mit „Espresso Ghetto“ einen augenzwinkernden Arbeitstitel. Die Referenz an das legendäre Bushido-Album „Electro Ghetto“ ist offensichtlich. Außerdem änderte Shindy alle seine Profil- und Titelbilder in ein schlichtes weiß.

Vor kurzem gab der Wahlberliner einen ersten Vorgeschmack auf das neue Album. Im Trailer zu seinem bereits erschienenen Buch kann man in einen Song reinhören, der mutmaßlich vom Album stammt.

Seyed – Wag dich einen falschen Schritt (prod. David & Eli) [Video]

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Seyed veröffentlicht das Video „Wag dich einen falschen Schritt“ – der Song stammt jedoch nicht direkt aus seinem Debütalbum „Engel mit der Ak“ , sondern ist ein Bonustrack, der der Limited Box beiliegt. Unsere Review zum Album findest du hier.

Zuletzt wurden die Visuals zu „Tijara im Pyjama“ , „Alpha ist Imperium“ , “ „Rap oder Einzelhaft“ aus dem Debütalbum, sowie der Freetrack „Meine Feinde feiern mich“ mit Kollegah rausgebracht.

Disslike Reloaded 2.1 mit Farid Bang [Video]

Nachdem vor ein paar Tagen die erste  Reloaded-Edition mit Farid Bang online ging, legt „Disslike“ erneut nach und wirft dem Banger in der 2.1 Version weitere Hate-Kommentare gegen den Kopf. Diese werden lässig per Rat zu einem Friseurbesuch und Verweis auf das eigene Geschlechtsorgan gekontert. Hier findest du das vorherige Video.

Unsere Review zu Farid Bangs jüngstem Album „Blutfindest du hier.

Gewinne 2×2 Tickets für EvilKidz Night mit Frauenarzt & Kaisaschnitt

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Am 18. Juni findet in Berlin eine Veranstaltung statt, die auf Hirn und Magen schlägt: Die EvilKidz Night im Untergrund – wortwörtlich. Denn die Location Brunnen70 hat ihr Plätzchen im ersten Untergeschoss, das mit einem Fahrstuhl (und bestimmt auch mit einer Treppe. Brandschutzbestimmungen und so.) zu erreichen ist.

Neben Frauenarzt, Kaisaschnitt, Dj Desue und Dj Reckless werden auch sonstige DJ’s, Varietés, live Acts und Kunst Performances auf Bühnen der zwei Floors ihren Platz finden und somit für Stimmung sorgen.

Falls der ein oder andere eine Auszeit vom Tanzen braucht, dann kann er sich diese in der Spielecke gönnen, in der er PS2 oder NEO GEO zocken kann. Für Futter wird ab 2 Uhr mit dem Hot Dog Stand gesorgt.

Falls du momentan knapp bei Kasse bist, aber dir diese Party nicht entgehen lassen willst, dann hast du die Chance, bis zum 16. Juni 2×2 Tickets dafür zu gewinnen. Schreibe einfach eine Mail mit deinem vollen Namen, einem Altersnachweis (Du musst volljährig sein, um teilzunehmen) und dem Betreff „EvilKidz“ an win@rap.de.

Gewinner werden per E-Mail benachrichtigt. Der Rechtsweg ist wie immer ausgeschlossen.

PA Sports feat. Einfach Sinan – Makellos (Unplugged-Version) [Video]

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PA Sports veröffentlicht eine Unplugged-Version von „Makellos“. Der Track war bereits in der normalen Albumversion als erste Auskopplung von „Zurück zum Glück“ gedroppt worden. Auch dort stand dem Essener Einfach Sinan als Featuregast zur Seite. Gerade „Makellos“ kam als einer der persönlicheren Tracks des Langspielers daher – umso besser passt die Unplugged-Version.

PAs Album erschien bereits am 3.Juni. Neben der neuen Unplugged-Version sind bereits die Videos zu „Desperadoz Reloaded“, „Kollateral“, „Puste aus“, „100 Bars Legacy“, „Makellos“, „Ready to die“, „Undercover“ und  „Ich würde gerne lieben“ gedroppt worden.

Ali Bumaye – Palestine [Video]

Dass Ali nicht nur lustig kann, ist spätestens seit seinem kürzlich erschienen zweiten Album „Rumble in the Jungle“ bekannt. Mit „Palestine“ wagt er sich an ein ernstes, kontrovers diskutiertes Thema heran, das er bisher nicht in seinem Rap behandelt hat. Als Palästinenser hat er naturgemäß eine sehr emotionale Sicht auf das Thema, verzichtet aber auf jegliche Gewaltaufrufe – über einige Lines kann man allerdings durchaus diskutieren: „Sie änderten dein‘ Namen in Israel /Doch für mich wird es immer nur Palästina geben

Ali Bumaye – Rumble in the Jungle [Review: Oli vs Skinny]

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Oliver: Der gute Ali mit seinem zweiten Album also. Hätte man seinerzeit wohl nicht unbedingt erwartet, dass nach dem Smashhit „Voll süß aber“ noch so viel kommt, aber ich muss sagen, für mich hat er voll seine Berechtigung. Ich höre mir „Rumble in the Jungle“ auf jeden Fall lieber an als viele andere Deutschrap-Alben – was zu einem großen Teil an den geilen Beats liegt. Die sind halt wirklich auf Ami-Niveau. Das kann man direkt nach einem Ami-Song pumpen und hat keinen krassen Cut. Dazu hat Ali sich auch am Mic durchaus gesteigert, er setzt seine Stimme besser ein – ohne dass er jetzt plötzlich der krasseste Rapper der Welt ist, klar. Aber „RITJ“ ist ein Rapalbum, das über andere Qualitäten kommt: Stimmiges Feeling, charismatischer (und sympathischer) Rapper, gute Beat-Auswahl.

Skinny: Mois, das Album hat bereits Muhammad Ali und Kimbo Slice das Leben gekostet und du willst das jetzt loben? Damit sympathisierst du mit diesem Mörder! Im Ernst: Die Beats sind durchaus sehr anständig produziert, aber doch irgendwie ziemlich seelenlos. So richtig im Kopf bleibt mir da nichts, und eigentlich fressen sich oft Beats in meinem Gehörgang fest. Das sind halt alles schön glänzende Instrumentale ohne Charakter – quasi das genaue Gegenteil von Ali. Ein gewisses Charisma ist ihm nicht abzusprechen, aber die Der-sympathische-Fettsack-Attitüde ist halt ein Witz, der schnell erzählt ist. Der obligatorische Catchphrase-Hit „#Mmmnaklar“ reicht da schon, um das ganze Album zu deckeln. Ali wirft die ganze Zeit nur mit Fillerlines um sich, um ab und zu ein paar Pointen oder Bonmots zu platzieren. Und all das schlecht gerappt und garniert mit wirklich ekelhaft anstrengenden Hooks. Nein, danke.

Oliver: Seh‘ ich ganz anders. Ali hat die Dicken-Witze weitgehend eingestellt. Stattdessen gibt es mehr Hoodgeschichten – passt für mich, weil man merkt, dass Ali von Dingen rappt, die er kennt. Und seine textliche Herangehensweise ist zum Beispiel bei „Gossenslang“ einfach mal sehr, ja, blödes Wort, authentisch. Der rappt, wie er redet: Unterhaltsam. Ich hör‘ dem auf jeden Fall lieber zu als einem dieser Technikmonster mit achttausend Zweckreimen. Und bitte – die Hook von „Sex ohne Grund„? Das ein Hit.

Skinny: Die Phrasendrescherei auf „Gossenslang“ nennst du authentisch? Da merkt man, dass du Schwabe bist. Genau dieses posermäßige „Ihr könnt nicht mitreden, wir reden Gossenslang“ gepaart mit Plattitüden der Marke „Dieser Ort bereitet Politikern Magenschmerzen / Denn hier hast du eher Chancen, Dealer anstatt Arzt zu werden“ sind das Problem – das ganze Album ist nur ein oberflächlicher Salat aus Reizworten. Leider nicht so, dass mit wenigen Worten viel ausgesagt oder bewegt wird, sondern einfach eine Flut, bei der schon irgendwas funktionieren wird. Der Rest versandet. Über die Hook von „Sex ohne Grund“ kann man wohl nur streiten. Ich finde sie grauenhaft. Aber ja, lieber als SeyedsEngel mit der AK“ ist mir „Rumble in the Jungle“ allemal.

Oliver: Das sowieso. Und klar spielen griffige Formulierungen hier eine Rolle, aber da steckt schon Herz dahinter – um mich mal auf was anderes als die ewige Authentizität zu berufen. Und ja, auch mir als Schwabe ist aufgefallen, dass es schon Texte über die Realität in sogenannten Problembezirken schon gab – kann ich mir in dieser unaufgeregten, witzigen, aber niemals albernen Art und Weise aber einfach gut anhören. Mein Fazit: Läuft auf jeden Fall bei der Redaktionsgrillparty nächste Woche. Safe.

Skinny: „Wer ist der, der den Terroristen die Waffen gab? / Deutscher Bundestag entscheidet einstimmig: Ali war’s“ oder „Sie sagt, sie findet Sportbarren geil / Bitch ich passe nichtmal in ein‘ Sportwagen rein“ sind nicht albern? „Fick Raptechnik, Entenbrustsandwich / Dachte immer Trap bedeutet Treppe auf englisch“ auch nicht? Und dieser affigen Skits natürlich auch nicht. Das Album ist nicht so eine Klassenclown-Show, wie es „Fette Unterhaltung“ war, aber das ist auch wirklich kein Maßstab für ein vermeintlich ernstzunehmendes Album. Mir fällt übrigens gerade ein, dass ich zur Grillparty leider nicht kommen kann, weil… äh… Bruder, muss los.

Oliver: Nee, sindse nicht. Dünne Menschen haben einfach keinen Humor. Wegen Grillparty: Umso besser, bleibt mehr für mich.

Snoop Dogg kündigt neues Album „Coolaid“ an

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Snoop Dogg ist zurück und veröffentlicht heute die erste Single zu seinem neuen Album „Coolaid“ produziert von Cash Machine Records. Ab dem 1.Juli steht das Album dann auch zum Verkauf bereit.

Mit dem Album „Coolaid“ kehrt Snoop Doggy Dogg laut Pressetext zu seinem alten Groove zurück, nachdem er bekanntlich einige Ausflüge in andere Genres unternommen hat. Good ol‘ G-Funk also.

Für seinen ersten Track zum kommenden Album hat er sich keinen geringeren an die Bong geholt als Wiz Khalifa. Wiz und Snoop gehen auch diesen Sommer zusammen auf Tour.

Auf Wiz Khalifas YouTube-Account wurde  vor paar Tagen in seinem Videotagebuch der Dreh zum Musikvideo „Kush Ups“ dokumentiert. Wann das Video erscheint, ist noch nicht bekannt.

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