Haftbefehl: Glückwünsche für Juden und Muslime

Haftbefehl hat das Zusammenfallen des jüdischen Jom Kippur-Festes und des islamischen Opferfests am heutigen Tag zum Anlass genommen, den Anhängern beider Religionen Glückwünsche auszusprechen und dabei für ein friedliches Miteinander zu plädieren.

Salam & Shalom„, so Haft auf Facebook. „Ich wünsche meinen moslemischen als auch jüdischen Brüdern und Schwestern ein gesegnetes Fest (Eid el adha & jom kippur)!!! Mögen Sie Ihre beiden Feste in Frieden und Gemeinsamkeit verbringen.“ Verfolgt man die Kommentare unter diesem Beitrag oder auch vielen anderen Postings, mag dies momentan noch ein frommer Wunsch sein, umso mutiger vom Offenbacher Azzlack, in dieser für deutsche Straßenrapper beispiellosen Art zu Versöhnung und Toleranz aufzurufen und entschieden Stellung gegen Vorurteile und Hass zu beziehen.

Haftbefehl sah sich in der Vergangenheit desöfteren dem Vorwurf des Antisemitismus ausgesetzt, Anlass waren Zeilen wie „…und verfluche das Judentum„. Seit einiger Zeit hat sich der Hesse aber glaubhaft vom Judenhass distanziert, seine frühen Textzeilen mit Unwissenheit erklärt und sich in einem längeren Text von jeglichem Rassismus klar abgegrenzt.

Am heutigen 4. Oktober fallen der Beginn des islamischen Opferfest Eid el Adha und das jüdische Jom Kippur auf denselben Tag.

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