#unfollowme: Sido, Savas, Nura u.v.m. wollen keine Nazi-Fans

„Ich bin mir sicher, dass ich auch Rechte unter meinen Followern habe“, sagt Sido. Cool findet der Berliner das nicht – weswegen er mit Kool Savas, Nura, Visa Vie, Salwa Benz und vielen mehr ein Zeichen setzt.

#unfollowme heißt die Kampagne, mit der Follower, die rechtes Gedankengut teilen, zum entfolgen aufgefordert werden. Unter unfollowme.org kann jeder mitmachen.

Nicht jeder Follower ist erwünscht

Entgegen der Logik, jeder Follower sei ein guter Follower erlaubt man sich so eine klare Haltung:

„In Zeiten, in denen die Followerzahl für Influencer und Celebrities DIE Währung für Erfolg ist, setzt #unfollowme ein klares Zeichen. Denn Follower zu verlieren heißt auch, Erfolg einzubüßen. Und genau das macht die Botschaft umso stärker, die unsere Unterstützer mit ihrer Teilnahme senden.“

Unter Sidos Facebook-Post wird schnell deutlich, dass sein Anfangsverdacht durchaus berechtigt war: Zahllose Kommentatoren fühlen sich berufen, die Aktion mit rechtem Gedankengut zu kommentieren.

#unfollowme

#unfollowme wenn DU Ausländer hasst … !!!

Posted by Sido on Friday, November 9, 2018

4 KOMMENTARE

  1. Ja muss es leider. In den letzten Jahren hat sich im Netz ein übertriebener Hassmobb gebildet, der Leute sogar privat belästigt unter dem Vorwand des gerechten Journalismus usw… Ist aber nicht nur ein deutsches Problem.

    Siehe auch Gamergate. Immer mehr Menschen neigen zu extremen und es ist echt traurig, wie dumm manche sind heutzutage und wie weit sie dafür gehen.

  2. Sollten die wirklichen Rassisten gemeint sein , stehe ich total hinter dem Spot !!!!
    Sowas wird in diesem Land nicht gebraucht…..

    Sollten jedoch auch die Menschen gemeint sein, die eine klare Meinung zu der aktuellen Politischen Lage haben , ist der Spot genauso schlecht wie die Rassisten es sind.

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